Buchempfehlung - "Kein Berg ohne Täler"

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dosi
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Buchempfehlung - "Kein Berg ohne Täler"

Beitrag von dosi » 12. Februar 2016 11:46

Ein sehr wichtiges und längst überfälliges Buch ist im Demosthenes-Verlag erschienen: "Kein Berg ohne Täler" Rückschläge in der Stottertherapie neu bewerten und nutzen.
Das Thema Rückfall hat uns sicher schon alle irgendwie und irgendwann beschäftigt. Wie damit umgehen? Mit wem darüber reden? Nochmals eine neue Therapie starten? In dem Buch schreiben Betroffene, Logopäden/Stottertherapeuten, Psychologen u.a. über ihre Erfahrungen und den Umgang mit dem Rückfall. Ein Buch welches Mut machen soll und tröstet. Ich kann nicht sagen, wann das Lesen besonders sinnvoll ist. Vor, während oder nach der Therapie? Aber so als kleiner Begleiter in Zeiten des Zweifelns und der Mutlosigkeit ist es nie unpassend.

Dosi
Nicht jeder Zwerg wird ein Feldherr und nicht jeder Stotterer ein Großmeister der Sprache. Aber Stotterer und Zwerge sind stärker als Schöne und Gesunde motiviert, eine geniale Begabung in die geniale Leistung umzusetzen.“

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PetraS
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Re: Buchempfehlung - "Kein Berg ohne Täler"

Beitrag von PetraS » 6. März 2016 10:37

Hallo Dosi und alle anderen,
ich habe nun auch das Buch "Kein Berg ohne Täler" ausgelesen und kann es nur jedem empfehlen.
Am beeindruckendsten fand ich den Artikel von Robert Richter, der in glasklaren Worten vieles auf den Punkt gebracht hat, was man hier und da mal in Versatzstücken hört, was aber auf diese Weise eine wasserdichte Argumentationskette bildet, die sowohl an Therapeuten gerichtet zum Nachdenken anregt, ob eine - vielleicht eingefleischte, gängige - Vorgehensweise nicht besser reflektiert werden sollte, als auch an Stotternde gerichtet ein klarer Freispruch von den ewigen Schuldgefühlen ("Ich hab versagt") bietet.
Neugierig geworden? Lesen!
Gruß
Petra

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