Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von 2412 » 9. März 2012 15:32

paul.dest hat geschrieben: Anhänglichkeit an "Autoritätspersonen" Deiner eigenen Wahl wird Dich dem Geschehen in Deinem Gehirn nicht näher bringen. Und vor allem verleiht sie keine Überzeugung. ;-)
Ich bin zwar kein Fan von argumenta ad verecundiam, aber hier geht es um Aussagen eines Professors für Neurologie. Ich bin kein Neurologe, du meines Wissens auch nicht, insoweit erschiene es wohl etwas anmaßend, wenn du deine zweifellos vorhandene Kompetenz dergestalt überdehnst :wink:

Auch nervt ein bisschen dieses "Ich glaube, dass du es von Pro 7 hast, also musst du es von Pro 7 haben!". Richtig ist, dass ich mir bislang noch nie eine Sendung über Stottern auf Pro 7 angeschaut habe, obgleich ich weiß, dass Galileo vor nicht allzu langer Zeit darüber berichtete. Vielmehr habe ich die interessierende Aussage auf einem Vortrag von Martin Sommer gehört. Da ich natürlich weiß, dass du eine solche Quelle nicht akzeptieren würdest, habe ich fix gegoogled und siehe da:
Sommer: "Erfahrungen zeigen, dass Stotterer beim Singen keine Blockaden haben und beim Singen arbeitet hauptsächlich die rechte Hirnhälfte."
http://www.zm-online.de/m5a.htm?/zm/14_ ... titel1.htm

Ich möchte dabei gar nicht bezweifeln, dass Martin Sommer diesen Sachverhalt möglicherweise etwas plakativ ausdrückt, aber als unbestrittener Fachmann wird er dies für wissenschaftlich gerade noch so vertretbar halten.

Insoweit sind aus meiner Sicht vertieft neurologische Diskussionen in diesem Punkt gänzlich fehl am Platz, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es hier um den Post von Sarah geht. Für sie dürfte es kaum hilfreich sein, wenn du ihr deine Sicht auf Broca-Areal und Wernicke-Zentrum darlegst. Vielmehr dürfte sie von der Erkenntnis profitieren, dass die meisten Stotterer beim Singen keine Symptomatik zeigen und das nicht etwa das achte Weltwunder ist, sondern neurologisch gut erklärbar - ohne sich um die Feinheiten dieser Erklärung streiten zu müssen.

paul.dest
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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von paul.dest » 9. März 2012 15:56

JonnyHell hat geschrieben:...erschiene es wohl etwas anmaßend, wenn du deine zweifellos vorhandene Kompetenz dergestalt überdehnst :wink:
Durch Recherche und das Anführen von Referenzen auf Studien? Huch, bin ein böser Finger! ;-)
JonnyHell hat geschrieben:Vielmehr habe ich die interessierende Aussage auf einem Vortrag von Martin Sommer gehört.
Oh, da habe ich wohl Pro7 unrecht angetan, sorry. Pro7 ist gar nicht der letzte in der Kette, das bist Du!
Sommer: "Erfahrungen zeigen, dass Stotterer beim Singen keine Blockaden haben und beim Singen arbeitet hauptsächlich die rechte Hirnhälfte."
Kann sein, dass Martin Sommer das gesagt hat. Ich habe auch nicht behauptet, dass Martin Sommer sowas nicht gesagt haben soll.

Dass das Singen sich (gänzlich) in der rechten Gehirnhälfte abspiele, wird deswegen nicht wahrer. Auch nicht, dass die Artikulation beim Singen rechtsseitig gesteuert wird, wenn sie beim selben Menschen ansonsten linksseitig gesteuert zu sein pflegt.
Vielmehr dürfte sie von der Erkenntnis profitieren, dass die meisten Stotterer beim Singen keine Symptomatik zeigen und das nicht etwa das achte Weltwunder ist, sondern neurologisch gut erklärbar - ohne sich um die Feinheiten dieser Erklärung streiten zu müssen.
Eben. Nur ist das nicht "neurologisch gut erklärbar", sondern durch Unterschiede in der Struktur des Sprechens und des Singens. So dass man sie sich zunutze machen kann (siehe Metronom oder Hausdörfer-Methode). Und zwar gänzlich ohne eine neurologische Erklärung.
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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von 2412 » 9. März 2012 16:04

Mir erschließt sich leider nicht, woher du zu wissen meinst, auf welche Studien sich Martin Sommers Aussage zu stützen vermag. Hier läge es vielleicht an dir, Kontakt aufzunehmen und sich auszutauschen.

Und solange Martin Sommer die Aussage nicht zurückzieht, berichtigt oder anderweitig modifiziert, wirst du es mir nachsehen, dass ich meine Aussage mit Referenz auf Martin Sommer aufrechterhalten werde :wink:

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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von paul.dest » 9. März 2012 16:08

JonnyHell hat geschrieben:Mir erschließt sich leider nicht, woher du zu wissen meinst, auf welche Studien sich Martin Sommers Aussage zu stützen vermag.
Ich habe ihn gefragt. Er hat sie mir benannt. Ich habe entgegnet, dass es in diesen Studien doch eigentlich gar nicht ums Singen im Sinne von "Alle meine Entchen" geht. Er hat ergänzt, dass er keine anderen Studien zu dem Thema kenne. Ich hoffe, jetzt ist es für Dich erschließbar.
JonnyHell hat geschrieben:...wirst du es mir nachsehen, dass ich meine Aussage mit Referenz auf Martin Sommer aufrechterhalten werde :wink:
Tu, was Du nicht lassen kannst. Mit oder ohne Smiley. Ich tue meines.
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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von 2412 » 9. März 2012 16:11

paul.dest hat geschrieben:
JonnyHell hat geschrieben:Mir erschließt sich leider nicht, woher du zu wissen meinst, auf welche Studien sich Martin Sommers Aussage zu stützen vermag.
Ich habe ihn gefragt. Er hat sie mir benannt. Ich habe entgegnet, dass es in diesen Studien doch eigentlich gar nicht ums Singen im Sinne von "Alle meine Entchen" geht. Er hat ergänzt, dass er keine anderen Studien zu dem Thema kenne. Ich hoffe, jetzt ist es für Dich erschließbar.
Und dann hast du die an dieser Stelle spannende Frage, weshalb er dann in nahezu jedem Interview, jedem Vortrag und jedem Artikel weiterhin darlegt, dass beim Singen hauptsächlich die rechte Gehirnhälfte aktiv sei, nicht gestellt? Warum?

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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von paul.dest » 9. März 2012 16:17

JonnyHell hat geschrieben:Und dann hast du die an dieser Stelle spannende Frage, weshalb er dann in nahezu jedem Interview, jedem Vortrag und jedem Artikel weiterhin darlegt, dass beim Singen hauptsächlich die rechte Gehirnhälfte aktiv sei, nicht gestellt? Warum?
Oh, Jonny, jetzt bringst Du mich zum Lachen. Zum einen bin ich kein Groupie von Martin - ich verfolge nicht, was er, wie oft und in welchen Artikeln darlegt. Erst recht nicht, von wem er dabei verfälscht wiedergegeben wird. Zum anderen dachte ich, "dass es hier um den Post von Sarah geht". Hat zumindest jemand weiter oben behauptet. ;-)

Schönes Wochenende!
Paul
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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von 2412 » 9. März 2012 16:21

Wenn man meine Aussage aus dem aufgegriffenen Beitrag mit der im Artikel zitierten vergleicht, erschließt sich nicht, worin die Verfälschung bestehen soll. Genauso wenig, wie es sich erschließt, was es mit einem Groupie zu tun hat, wenn man die Kernfrage in einer offenbar bereits begonnenen Diskussion stellt.

Aber sei es drum, wenigstens habe ich dich zum Lachen gebracht :D Dir auch schönes Wochenende!

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Neu hier und will meine Erfahrung im Alltag teilen

Beitrag von michaOH87 » 9. Juli 2012 16:41

Hey Ihrs,

ich will mich kurz mal vorstellen, damit Ihr vielleicht ein besseres Bild von meiner Person bekommt. Ich heisse Michael bin 25 Jahre alt/jung (wie Ihr es Handhaben wollt ;)). Wohnen tue ich in Ostholstein (Schleswig-Holstein, Ostseeküste) - dieses seit meiner Geburt. Hobbies habe ich nicht viele (bedingt durch meinen Beruf). Ach doch, ich habe ein Hobby: Katzen ;) Ich liebe Katzen!

(Ihr mögt dieses vielleicht als lang oder unnütz empfinden, aber es ist wichtig um es zu verstehen)

Zu meiner Vergangenheit: Meinen Sprachfehler habe ich schon sehr lange, ich kann leider nicht mehr resignieren seit wann - aber ... schon sehr lange. Dennoch, kann ich mich heute nicht über über Inakzeptanz, komische Blicke oder Sprüche beschweren. In der Grund/Hauptschulzeit kam es öfters vor, dass ich gehänselt/gemobbt/verprügelt wurde oder mir andere Gemeinheiten wurden. Damals habe ich auch sehr aggressiv auf solchen Anspielungen gewirkt und hatte viele Probleme in der Schule gehabt - welche mir nach dem (schlechten) Hauptschulabschluss auch Steine in den Weg gelegt haben. Damals hatte ich mich auf ein paar Ausbildungsstellen beworben, aber da ich mich zu sehr mit meinem Sprachfehler beschäftigt habe, geriet die Bewerbungsphase schnell in den Hintergrund. Grund dafür war vorallem das Vorstellungsgespräch. Egal, also besserte ich meinen Hauptschulabschluss auf (von 3.6 auf 2.3) und machte danach ein FSJ und diverese Praktika um herauszufinden, wo ich mich beruflich orientieren kann.
Leider wollte mich nachdem allem immer noch keine Firma haben, also begann ich den Realschulabschluss nachzumachen - mit Erfolg.
Zu der Zeit war ich auch schon mittlerweile etwas älter und reifer geworden (lange und schwere Geschichte von meiner Kindheit bis heute!) und mich hat eine Firma als Azubi zum Kfz-Mechatroniker eingestellt.
Ich habe dort meine Ausbildung mit Erfolg beendet und bin heute Teilhaber der Firma und mich akzeptieren die Kunden immer noch. --- Nein, fertig bin ich noch nicht ;) ---

Zu diesem Erfolgserlebnis kam ich dadurch, das ich damals einen Logopäden kannte und auch mit ihm befreundet war und somit während einer Therapie auch ein Praktikum in einem Therapiezentrum machen durfte (Im DRK; Schwerpunkt war hier Schlaganfälle). Und ja, diese Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht!!! Ich würde es auch heute sehr gerne ausüben - aber Autos sind doch ehr meine Berufung. Meine Logopädin (sie war zu dem Zeitpunkt auch meine Therapeutin) zu derzeit hat mir zwar viele gute und nützliche Tipps & Tricks gegeben, um es zu vermeiden - aber sie hat mir auch, welchen ich für am wichtigsten halte - ruhig bleiben, egal was ist; gegeben.
Diesen Rat befolge ich bis heute. Klar - ich stottere immer noch, aber wenn ich mir anschaue, was ich erreicht habe, kann ich stolz auf mich sein.

Stress ist für mich mittlerweile keiner mehr. Auf meiner Arbeit habe ich sehr viel Stress (jedenfalls finden meine Mitarbeiter es). Aber nur Subjektiv. Ich habe gelernt damit umzugehen und weiß es anzuwenden. Auch für meine Kunden ist es bestimmt nicht einfach einen nervösen Profi vor sich zu haben.

So, ich hoffe, dass ich Euch einen kleinen Einblick in mein Leben und meine Erfahrungen geben konnte und viel mehr hoffe ich, dass es Euch vielleicht auch hilft. - wer weiß...

Grüße

Michael

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Mit ALLEN seinen Talenten wachsen

Beitrag von F.J.Neffe » 11. Juli 2012 22:45

Meinen Respekt, Micha, vor allem für Deine Sprechtalente.
Die haben ja am längsten am meisten mitgemacht und sind die erfahrensten von allen.
Deinen Schultalenten ging es anfangs ja auch nicht gerade besonders, aber Du hast ihnen die Treue gehalten und an sie geglaubt.
Das haben sie Dir nicht vergessen und sind mit Dir durch Dick und Dünn gegangen.
Dein Glaube an sie hat sie gestärkt. Drum sind sie nicht auf der Strecke geblieben und sogar noch gewachsen. Mit ihnen warst Du Deinen Aufgaben gewachsen.
Für so starkes Wachstum hat es bei Deinen Sprechtalenten noch nicht gereicht.
Von "Ich stottere immer noch" wachsen Talente nicht so stark.
Dennoch sind Dir Deine Sprechtalente immer treu geblieben. Offenbar mögen sie Dich.
Und Du sie?
Magst Du mal eine Bilanz machen?
Was hat Dich in Deinem Leben mehr beschäftigt: Dein Sprachfehler oder Deine Sprechtalente?
Was hat Dich mehr und tiefer bewegt?
Wo ist Deine Energie hingelenkt worden?
Mit Stolz kannst Du berichten, wie Du selbst Dein Bild von Deinen Schultalenten verändert hast.
Du bist im Geiste mit ihnen über das schlechte Anfangsbild weit hinausgewachsen und hast damit nicht nur Dich sondern die Welt verändert.
Was meinst Du: Schaffst Du das mit Deinen Sprechtalenten auch?
Ich traue es Dir zu.
Mit herzlichen Grüßen
Franz Josef Neffe
[i]"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft." [/i] Émile Coué

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Re: Neu hier und will meine Erfahrung im Alltag teilen

Beitrag von michaOH87 » 12. Juli 2012 19:27

Hallo Franz,

danke für Deine Antwort.
Meine Sprechtalente haben allerdings nichts mit meinem Sprachfehler zu tun ;)
Deine Fragen will ich aber dennoch gerne beantworten:

Meinen "Sprech"talenten bin ich bis heute treu, da ich mir auch in den letzten Jahren selber eine gewisse Knigge bzw. äußerst geschäftsfähige Ausdrucksweise angeeignet habe.
Du fragtest wegen einer Bilanz, inwiefern meinst Du das?
In meinem Leben hat mich bis zu einem gewissen Zeitpunkt ehr mein Sprachfehler beschäftigt. Aber irgendwann (leider kann ich Dir nicht mitteilen, wann dies war) war doch ehr meine Ausdrucksweise/Verhalten meinem gegenüber wichtiger und es war bis heute nicht die schlechteste Entscheidung.
Was mich in meinem Leben mehr oder weniger bewegt hat... Das ist schwer für mich zu beantworten, da meine Kindheit auch nicht gerade das Vorzeigebild der Gesellschaft war und ich mir in den letzten Jahren vieles "abgeguckt" habe, kann ich Dir deshalb heute leider keine treffende Aussage drüber machen. Aber (!), wenn ich eine finde, dann lasse ich es Dir/Euch wissen ;)
Meine Energie, also den Frust, den ich damals wegen des Mobbings in der Schule und im Freundeskreis hatte, habe ich mit Aikido und Joggen (es war doch ehr Laufen) kompensiert. Aber Maßgebend war der Kampfsport, wo ich meine angehäufte und wirklich überflüssige Energie ablassen konnte. (Nein, es ist nicht nur einfach Hau-drauf ;))

Achso, Franz, by the way... ich weiß nicht, was Du Dir unter "Sprechtalente" vorstellst, daher schreibe ich Dir/Euch, was ich mir unter diesem Begriff vorstelle.

Viele Grütze von der Regenreichen Ostsee,

Michael

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Energieverteilung

Beitrag von F.J.Neffe » 12. Juli 2012 21:59

Ich stelle mir gerade bildhaft vor, Du hättest zwei Freunde.
Der eine Freund heißt Sprechtalente, der andere Kampfsporttalente.
Immer wenn Du wegen des ersten gehänselt/gemobbt/verprügelt wurdest, hast Du mit dem zweiten was unternommen.
Wie wäre ich mir dabei als Freund Sprechtalent vorgekommen? Wie hätte ich mich gefühlt?
Ich wäre mir da vielleicht etwas einsam und verlassen vorgekommen,
hätte mir gedacht, ich sei (Dir) nicht gut genug,
hätte mich immer mehr zurückgezogen
und dabei immer mehr nach vorne gesehnt.

Du weißt ja: Wenn man gleichzeitig nach hinten und nach vorne will, geht gar nichts.
Ist das nicht beim Stottern auch so?

Mit der Bilanz meinte ich Deine Energiebilanz.
Wohin floss/fließt Deine Energie: Kampfsporttalente, Sprechtalente, Fehler, Mobbing,.......?
Bekommen Deine Sprechtalente die Energie, die sie brauchen, um sich voll zu entfalten?
Ich finde Deine Sprechtalente einfach sehr interessant.
Mit herzlichem Gruß

Franz Josef Neffe
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Re: Energieverteilung

Beitrag von paul.dest » 13. Juli 2012 12:26

F.J.Neffe hat geschrieben:Du weißt ja: Wenn man gleichzeitig nach hinten und nach vorne will, geht gar nichts.
Ist das nicht beim Stottern auch so?
Nein, ist es nicht.

Hallo Michael,

Schön, dass Du Deine Erfahrung öffentlich geteilt hast. Und was FJN anbetrifft...
michaOH87 hat geschrieben:Achso, Franz, by the way... ich weiß nicht, was Du Dir unter "Sprechtalente" vorstellst...
FJN ist zwar kein Stotterer, hat aber trotzdem Mitteilungsschwierigkeiten. Übersetzungshilfe gibt's hier. ;-)

Viele Grüße,
Paul
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Re: Neu hier und will meine Erfahrung im Alltag teilen

Beitrag von michaOH87 » 13. Juli 2012 18:00

Danke FJN für deine Antwort und Danke Paul für Deinen Hinweis!

Franz: zu meiner Energiebilanz kann ich Dir/Euch soviel mitteilen, dass ich damals viel Energie auf den Kampfsport gerichtet hatte, da es mich in der Vergangenheit das Mobbing sehr gestört hat. Heute kann ich sagen, dass ich meinen Sport nur noch als Hobby betreibe und (natürlich) auch irgendwie als Stressbewältigungstherapie. Denn jeder der mal in einem Autohaus war und mit einem Kfz-Meister gesprochen hat und sich Sorgen um sein Baby (Auto) macht, will natürlich auch alles wissen. Und einige Kunden sind wirklich, entschuldigt bitte den Ausdruck aber, echt nervig. Da sammelt sich halt denn alles an und bevor ich diesen Frust mit Alkohol/Drogen abbaue, gehe ich halt lieber zum Sport.
Der Einsamkeit habe ich damals auch viel Zuwendung gegeben. Aber das ist Vergangenheit und heute wende ich meine ganze Aufmerksamkeit nur meinem Beruf und meiner Firma zu (sicherlich gibt es auch andere Dinge ;))

Ich hoffe Franz, dass ich Dir gerecht werden konnte mit meinen Antworten und hoffe natürlich auch auf andere, die sich hier vielleicht melden ;)

Moin Moin (wie wir hier so sagen)

Micha.

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Zuwendung

Beitrag von F.J.Neffe » 15. Juli 2012 20:45

Habt halt bitte den Paul mal alle öfter lieb!
Umarmt ihn mal!
Drückt ihn ein bisschen!
Bestätigt ihm, dass er ok ist und sich das nicht fortwährend erkämpfen braucht!
Damit er nicht in allen Sandkästen der Umgebung dauernd alle Kinder anstiften muss, dass sie den Franz nicht mitspielen lassen sollen, wenn er mit seiner Rassel kommt.
Es ist doch schade, wenn man soviel Interessantes auf dem Kasten hat und kann wie der Paul,
wenn man damit nicht auch gelassen, souverän und menschenfreundlich umgehen kann,
weil man sich noch nicht stark genug fühlt, anders humorige Meinungen oder wenigstens den Menschen einfach zu tolerieren.
Ich fände das wirklich großartig, wenn Paul von allen so geliebt würde, dass er seine guten Geben voll der Liebe und eigenen Freude anwenden könnte.
Drum möchte ich Paul hier gleich nochmals aus vollem Herzen meine Achtung und Anerkennung aussprechen.
Mit herzlichem Gruß
Franz Josef Neffe
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stotterkopp
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meine Erfahrung im Alltag teilen

Beitrag von stotterkopp » 15. Juli 2012 21:22

'
:oops:
Zuletzt geändert von stotterkopp am 6. April 2015 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
irrsinniges - kann nicht an mir haften - dafür bin ich schon zu fortgeschritten !
stotterkopp werde ich ablegen - mein nicht ganz so neuer NickName Re-Call

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