Stottern und Dysphonie

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T_homas
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Stottern und Dysphonie

Beitrag von T_homas » 5. Juli 2016 10:37

Hallo,

Dysphonien haben zwar hier nichts verloren,aber ich schreibs trotzdem mal,da meine Dysphonie mein Stottern eher verstärkt (hat),aufgrund der hohen Anspannung beim Sprechen.

Seit 16 Jahren habe ich nun diese Dysphonie,Stimmtherapien brachten nichts,der HNO stellte vor ca. 9 Jahren auch nichts fest.Man meinte es wäre funktionell oder psychisch.

Das Sprechen war echt schwer,man verstand mich teils nicht,die Luft zum Reden war zu wenig und dann noch das Stottern.Letztens höre ich mal wieder,als ich mit jemandem sprach "Haben Sie eine Halsoperation gehabt?"
Ein längeres Gespräch vllt. 15 Minuten führte dazu,dass ich für 2-3 Tage Muskelkater in der Kehlkopfmuskulatur hatte.Das war alles Normalität.

Jetzt war ich noch mal beim HNO,diesmal entdeckte man eine Stimmlippenzyste.Also ab ins Krankenhaus,die schoben mir das Endoskop gleich durch die Nase rein bis runter in den Hals.Das Ganze 3x,von 2 Ärzten und einem Chefarzt.
Neben der Stimmlippenzyste entdeckte man noch eine Zungengrundzyste,beide nicht sonderlich groß,aber es gehörte da nicht hin.

Am nächten Tag war die OP.Hoffnungen habe ich mir keine gemacht,da ja der HNO von vor 9 Jahren nichts fand und meine Stimme da schon kaputt war.
Nach der OP mit Vollnarkose erst mal 3h zum Aufwachen gebraucht.Als man mich zurückschob ins Zimmer und mich einer fragte was war und ich darauf antwortete,war schlagartig die ganze Sprechanspannung von 16 Jahren weg,die Stimme kam ohne einen Hauch von Kraft und klang ganz anders.Da war selbst ich baff.

10 Tage Sprechverbot,zwischenzeitlich hatte ich mal leicht gesummt und das nur kurz,wollte doch mal schauen ob sich da wieder was verschlimmert hat.Lief alles einwandfrei,kenne ich so gar nicht mehr.Normalerweise ging die ganzen Jahre kein Summen,nur mit Pressen und da brach die Stimme,war rau,behaucht bis zum Gehtnichtmehr.

Heute darf ich wieder reden und was soll ich sagen?Richtig geil. :D Die Stimme kommt richtig locker,flockig,ich kann ohne Kraft die leisesten Töne erzeugen,Wahnsinn.Das Raue hat sich stark reduziert oder ist sogar ganz weg,selbst hört man das schlecht,muss das mal aufnehmen.Hab aber eben ne Tonleiter gesungen,wenn man vom Singen reden kann und es lief tadelos,Luft hab ich auch mehr. :D

Natürlich muss das Ganze noch ausheilen,aber ich bin schon jetzt von den Socken.
Ich befürchte mal der HNO hat die Zyste vor 9 J. bei mir übersehen,genauso wie der jetzige die Zungengrundzyste übersah. :oops:
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Re: Stottern und Dysphonie

Beitrag von PetraS » 6. Juli 2016 18:54

Hallo Thomas,
es freut mich für dich, dass dein Problem nun (hoffentlich dauerhaft) gelöst ist und bin gespannt, wie das dann mit dem Stottern weiter (aufwärts?!) geht. §dup

Da ich kein Arzt bin, habe ich keine Ahnung, wie einfach oder schwer man diese Zysten erkennen kann. Aber dass die 9 Jahre gebraucht haben, bis die mal gründlich nachgesehen haben, spricht nicht gerade für die Kunst deutscher HNO-Ärzte.

Gruß
Petra

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Re: Stottern und Dysphonie

Beitrag von T_homas » 9. Juli 2016 10:51

Ich bin auch gespannt. :wink:
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Re: Stottern und Dysphonie

Beitrag von Torsten » 10. Juli 2016 10:55

Ja. es wäre doch toll, wenn sich durch die OP auch dein Stottern vermindert. Halte uns auf dem Laufenden!
www.stottertheorie.de

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