Internationale Kooperation

Erfahrungen in Selbsthilfegruppen, Landesverbänden und Seminaren. Hier bitte keine Diskussion über BVSS-interne Themen
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blanka

Internationale Kooperation

Beitrag von blanka » 20. November 2007 00:59

Wie seht Ihr das - macht die Pflege von internat. Beziehungen Sinn? Wie sind Eure Erfahrungen oder Bedürfnisse auf LV Ebene (oder in anderen nationalen Orgas - Norbert?), etc?

Mich wundert schon seit Anbeginn, dass das Thema in der BV nicht prominent behandelt wird und ich frag mich warum.

Und für die Argwöhnischen unter Euch - nein, ich hab nicht vor, hier irgendwen von der Notwendigkeit zu überzeugen :wink: Mich interessieren nur die Beweggründe und wie s im Augenblick so gesehn oder gehandhabt wird.

Ich fang selber mal an, wie ich dazu gekommen bin, dass ich es wichtig finde: Durch die Teilnahme an Seminaren im Ausland (vor tausend Jahren in Danzig, ELSA in Holland, ISA in Kroatien), durch die Suche nach StottiSHGs im Ausland, durch Bekanntschaften mit Stottis, die woanders als im Wunderland D leben...

Norbert

Re: Internationale Kooperation

Beitrag von Norbert » 22. November 2007 10:54

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Zuletzt geändert von Norbert am 9. Januar 2008 23:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internationale Kooperation

Beitrag von Tarantandy » 22. November 2007 23:52

Hi Norbert,
Norbert hat geschrieben: Aber ich schaetze unter dem 'neuen Regime' bin ich ja nun, wie mir klar gemacht wurde, persona non grata also denke ich, das wird ziemlich einschlafen. :wink:
??? Was meinst du denn damit ???

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Michael13
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Beitrag von Michael13 » 26. Januar 2008 23:54

Hallo liebe Blanka, liebe ForumsGemeinschaft,

internationale Kontakte sind in Zeiten der neuen Globalisierung (warum "neu" steht unter PS:), insbesondere im Internetzeitalter also, sehr wichtig, weil erfrischend und bewusstseinserweiternd. Ich habe dies auch auf dem Weltkongress in Cavtat so empfunden und ebenso beim BSA Congress im englischen Telford (beide Treffen fanden 2007 statt).

Nun, internationale Kooperationen sind natürlich immer etwas schwieriger als vor Ort, doch nicht zwangsläufig. Ich selbst bin u.a. angefragt worden, Ende Oktober in Burkina Faso, auf einem afrikanischen Congress, einer der Key Note Speaker zu sein ... was ich spannend finde und wohl selbst vor zwei, drei Jahren als nicht möglich eingestuft hätte. Internationale Kontakte sind natürlich etwas kostenintensiver als SHG-Treffen vor Ort :) ... da kommt dann der größte Nachteil (Geld) ins Spiel. Doch Möglichkeiten finden sich immer ... und ich denke, bei einigen Staaten dieser Erde sehe ich es bei der Vergangenheit Deutschlands (für dich ich mich nicht wirklich verantwortlich fühle, doch für mein Tun und Handeln jetzt schon :)), es auch als Notwendigkeit an, zu helfen. Helfen jedoch nur, wenn es auch gewünscht ist ... Entwicklungshilfe als Selbstzweck ist nicht gut und schadet meist nur. Die meisten können ganz gut ohne fremde Hilfe.

Ausbauen könnte mensch auch die europäische "Schiene". 2009 werden die ungarischen Vereinigungen "Demosthenes" und "Seneca" 15 Jahre alt und planen auch ein Symposium oder etwas in der Art.
Auch der Leiter von "Easy Word" in Tirana (Albanien) plant etwas, was den Bereich der Selbsthilfe erweitern soll ... Stottern mehr in die Gesellschaft zu bringen, um es mit meinen Worten zu sagen. DU siehst die Ideen wachsen "überall" :) ... und ich denke gerade von noch "unverbrauchten" Gegenden können wir sehr viel lernen.

Gut ist, wenn sich Ideen insofern bündeln lassen, dass Menschen voneinander lernen können.

Ich weiß ja, dass du dich sehr um unsere tschechischen und slowakischen Nachbarn "kümmerst" (mir fehlt das richtige Wort), erlaube mir dennoch die Frage: Hast du denn schon konkrete Projekte im Kopf?
(Die Frage geht natürlich auch an alle anderen :) ... sorry für das Zweigespräch ...)

Alles Gute, Micha.

PS: Ich schrieb "neue Globalisierung", weil schon im Jahr 1637 ein gewisser Geminiano Montanari gesagt haben soll: "Die Kommunikation zwischen den Völkern ist über den Erdball so ausgedehnt, dass man wahrhaftig sagen kann, dass die ganze Welt ein einziges Dorf ist mit einer ständigen Messe, wo man jede Art von Ware bekommen kann und wo sich jeder, ohne seine Heimat zu verlassen, mittels des Mediums Geld versorgen kann und alles, was vom Land, den Tieren oder der menschlichen Arbeit geschaffen wurde, genießen kann. Was für eine großartige Erfindung." Globalisierung an sich ist also nichts neues, wir bekommen es nur erst jetzt richtig mit :)

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