Bücher für Stotterer

Erfahrungen in Selbsthilfegruppen, Landesverbänden und Seminaren. Hier bitte keine Diskussion über BVSS-interne Themen
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Marina89
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Bücher für Stotterer

Beitrag von Marina89 » 16. Juni 2009 12:06

Hallo an alle,

ich suche gute und vor allem hilfreiche Bücher, die gegen das Stottern helfen (mit Übungen bzw. Tipps,...)
Falls jemd. gute Erfahrungen mit nem Buch hat oder welche kentn die gut sinf, dann wäre ich sehr dankbar, wenn ihr mit den namen aufschreibt und eventuell die isbn nummer falls ihr sie habt.
Ich wäre euch dankbar für eure Hilfe!

Lg Marina

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Die Kirschblüte
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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von ---***--- » 16. Juni 2009 14:26

Hi Marina,

im Buch von Malcolm Fraser "Selbsttherapie für Stotterer" lese ich immer wieder mal gerne. Hier http://tinyurl.com/mewqz2 ist eine Beschreibung und die Bestellmöglichkeit:
  • Artikel-Nr: ISBN 978-3-921897-01-0

    Die Methode der Selbsttherapie gibt Leitlinien für diejenigen, die sich, unabhängig von professioneller Hilfe, selbst helfen wollen. Der Autor formuliert Ziele und Herausforderungen als Orientierungshilfen bei der Arbeit an der Veränderung des Stotterns. Das Therapieprogramm beruht auf Methoden und Verfahren, die bereits erfolgreich bei der Behandlung des Stotterns angewandt wurden. Malcolm Fraser war Gründer und Direktor der Stuttering Foundation of America und selbst vom Stottern betroffen.
    --------------------------------------------------------------------------------

    Rezension

    aus: Der Kieselstein, Heft 5, 1991

    „… Dieses Selbsthilfe-Buch ist aus mehreren Gründen zu empfehlen: Es stellt ein richtiges Programm vor, das angenehm klar und für jedermann verständlich beschrieben wird. Dieses Programm ist in zwölf Punkte gegliedert, den sogenannten „Regeln“.
    Das Tolle an dem Buch ist außerdem: Unten auf fast jeder Seite stehen mehrere hilfreiche Zitate erfolgreicher Stotterer-Therapeuten Amerikas. Die Zitate (deren Erfahrungen) unterstützen die einzelnen Punkte und sind daneben sehr interessant. …“

    „… Alle Regeln (und weitere Tips) werden auf insgesamt 167 Seiten ausführlich beschrieben.
    Auch Selbsthilfegruppen dürften von diesem Buch sehr profitieren, die spüren, daß sie noch mehr tun könnten, aber kein Programm haben. Der Vorteil ist, daß jedes Mitglied der Selbsthilfegruppe die Gruppe als „Übungsfeld“ ansehen kann. Zusätzlich kann man seine Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig stützen und helfen. Daneben kann jeder für sich weiterkommen: jeder auf seine Weise und nach seinem Tempo. …“

    Charly Willers
    --------------------------------------------------------------------------------

    Fraser, Malcolm
    Selbsttherapie für Stotterer

    2. Auflage 1998, 178 Seiten
Ich habe vor einiger Zeit denjenigen kennengelernt, der das Buch ins Deutsche übersetzt hat. Er war nach dieser Arbeit dann auch hochzufrieden mit seinem Sprechen. Ich selber hätte allerdings nicht nur mit einem Buch arbeiten können. Ich denke, es ist wichtig, zumindest gleichzeitig noch eine Selbsthilfegruppe zu besuchen.

Viel Erfolg! Mechthild

Markus
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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von Markus » 16. Juni 2009 17:20

Hallo Marina,
das empfohlene Buch von Mechthild finde ich auch sehr empfehlenswert und es wäre auch sehr hilfreich, wenn jemand einem die richtige Ausführung der Sprachübungen z.B. Personen einer Stotterer-Selbsthilfegruppe beibringen könnte, was aber nicht unbedingt nötig ist, weil es schon sehr gut im Buch beschrieben ist.
Außerdem kann ich noch das Buch Zum Beispiel Stottern - Stolperdrähte,Sackgassen und Lichtblicke im Therapiealltag von Wolfgang Wendlandt ISBN 3-7904-0405-5 empfehlen, falls es dieses noch käuflich zu erwerben gibt (Ich habe es über die Homepage der BVSS- Demosthenesverlag) bestellt. In dem Buch geht es nicht um Sprachübungen etc., sondern um die Probleme und Komplikationen die bei einer (Selbst)Therapie auftreten können und wie sie Gemeistert werden können. Das Buch ist zwar schon ein bisschen älter, aber hat nach meiner Meinung nichts an aktualität verloren.

mfg

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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von ---***--- » 16. Juni 2009 20:01

Hi,

das Wendlandt-Buch habe ich! Und würde es gerne verschenken. Es ist gut, nur werde ich es nicht mehr lesen. Falls Du es möchtest, schicke mir doch ne PN oder Email.

Grüße, Mechthild

PS: wegen dieses Buchs wollte ich schon mal einen Verschenk- und Verleihthread aufmachen, einen Bücherflohmarkt-Thread, wenn jemand möchte: gerne.

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Jaspis
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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von Jaspis » 16. Juni 2009 20:25

Mechthild hat geschrieben:PS: wegen dieses Buchs wollte ich schon mal einen Verschenk- und Verleihthread aufmachen, einen Bücherflohmarkt-Thread, wenn jemand möchte: gerne.
Genau das hatte ich auch schon vor, also machen wir es?!
Gruß, Karen

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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von ste1234 » 3. September 2009 14:34

Guten Tag,
ich möchte mich mit meinem Stottern mehr beschäftigen, beispielsweise mein Reden verbessern. Derweil wollte ich mir ein ( oder mehere ) Bücher bestellen.

Kurz zu mir: Ich bin 21 Jahre alt, bin an der Uni. Würde sagen bin ein positiv eingestellter Mensch. Ich stottere schon seit meiner Kindheit. Meines Erachtens ist mein Sprechen nahezu perfekt (also stotterfrei), wenn ich mit meiner Familie, Freundin oder Kollegen bin. Schwierigkeiten bereiten mir verschiedene Situationen wie, etwas im Restaurant bestellen, einen Vortrag halten in der Schule bws jetzt an der Uni, oder Reden in einem Café wo es lauter ist. Dies ist jedoch auch alles phasen-, oder momentabhängig, manchmal habe ich Probleme, manchmal gar nicht. Ich würde gerne dieses verbessern, besser in den Griff bekommen. :)

Wie ich gesehen habe, gibt es sehr viele Bücher: http://www.bvss.de/shop/

Glaubt ihr das oben beschriebene Buch von Mechthilt (Malcolm Fraser "Selbsttherapie für Stotterer") wäre auch was für mich? Ist das eher Richtung Stottermodifikation oder non-avoidance? Ist das nicht zuviel, also wäre etwas aus den Rubriken Ratgeber, Selbsthilfe besser? (meine damit dass mehr machen nicht immer besser sein muss)

Uber Anregungen, Tipps, Erfahrungen, welches Buch ihr mir emfehlen würdet, oder welches ihr gut fandet, würde ich mich freuen. Sonstige Tipps nehm ich natürlich auch gerne an :D

Danke

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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von Markus » 3. September 2009 15:45

Hallo,
das empfohlene Buch von Mechthild ist nach meiner Meinung wirklich sehr gut. Man muß ja auch nicht alles machen, was dortdrin beschrieben steht, zumal auch allgemeine Sachen übers Stottern dadrin stehen.
Ich finde das Buch "wenn ich fließend sprechen könnte" auch ziemlich gut, weil dort 18 Personen ihren Weg als Stotterer in kurzform beschreiben, ganz egal ob sie heute stotterfrei sind oder nicht.

mfg

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Beitrag von F.J.Neffe » 3. Februar 2010 16:02

ste1234 hat geschrieben:Guten Tag,
ich möchte mich mit meinem Stottern mehr beschäftigen, beispielsweise mein Reden verbessern. Derweil wollte ich mir ein ( oder mehere ) Bücher bestellen.

Kurz zu mir: Ich bin 21 Jahre alt, bin an der Uni. Würde sagen bin ein positiv eingestellter Mensch. Ich stottere schon seit meiner Kindheit. Meines Erachtens ist mein Sprechen nahezu perfekt (also stotterfrei), wenn ich mit meiner Familie, Freundin oder Kollegen bin. Schwierigkeiten bereiten mir verschiedene Situationen wie, etwas im Restaurant bestellen, einen Vortrag halten in der Schule bws jetzt an der Uni, oder Reden in einem Café wo es lauter ist. Dies ist jedoch auch alles phasen-, oder momentabhängig, manchmal habe ich Probleme, manchmal gar nicht. Ich würde gerne dieses verbessern, besser in den Griff bekommen. :)

Wie ich gesehen habe, gibt es sehr viele Bücher: http://www.bvss.de/shop/

Glaubt ihr das oben beschriebene Buch von Mechthilt (Malcolm Fraser "Selbsttherapie für Stotterer") wäre auch was für mich? Ist das eher Richtung Stottermodifikation oder non-avoidance? Ist das nicht zuviel, also wäre etwas aus den Rubriken Ratgeber, Selbsthilfe besser? (meine damit dass mehr machen nicht immer besser sein muss)

Uber Anregungen, Tipps, Erfahrungen, welches Buch ihr mir emfehlen würdet, oder welches ihr gut fandet, würde ich mich freuen. Sonstige Tipps nehm ich natürlich auch gerne an :D

Danke

Kommenden Dienstag in meinem nächsten Vortrag werde ich den Leuten wieder vorschlagen, einmal die Kaffeetasse vom Frühstück bis zum Mittag im Griff zu behalten, damit sie an einem konkreten Beispiel erfahren, was sie sich mit "In den Griff bekommen" und "Im Griff haben" antun. "Im Griff haben ist das Gegenteil von Lösung. Was Du im Griff zu haben meinst, das hat Dich im Griff.
Wir haben viele solche "paradox wirkende Lösungsstrategien UNBEWUSST gelernt. Es fällt uns gar nicht auf, dass wir mit ihnen nicht nur einfach scheitern sondern auch noch immer mehr das Gegenteil des Erwünschten erreichen. Coué sprach vom "Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung." Probleme wie Deins (und noch sehr viel größere) löste er regelmäßig. Jedes Jahr kamen zehntausende Hilfesuchende aus aller Welt in seine kostenlosen, öffentlichen Sitzungen mit ihren großen ungelösten Problemen. Es wurden nie Misserfolge aus diesen öffentlichen Sitzungen bekannt. Das heißt, COUÈ ist ein Top-Beipsiel, wenn man Probleme lösen lernen will. Und sein Buch bzw. beide in einem kosten nur 12,90 . Aber man muss es genau lesen und die beschriebene AUTOSUGGESTION ebenso sorgfältig anwenden,um Erfolge in dieser Qualität zu erzielen. Autosuggestion ist ein jedem angeborenes Werkzeug, mit dem man, so sagt Coué, "je nach Anwendung sehr gute oder sehr schlechte Ergebnisse erzielen kann." Als angeborene Kraft unseres Geistes wirkt die Autosuggestion in uns, ob uns das nun bewusst ist oder nicht, obh wir das wollen oder nicht. Die Frage, OB wir uns damit befassen wollen, stellt sich gar nicht sondern nur die Frage, WIE. Wir können unsere Ergebnisse damit BEWUSST zu unserem Vorteil verändern. Auf der coue.org.Seite findest Du ggf. mehr über Coué + Autosuggestion + Stottern.
Statt Deine Sprechkräfte in aller Öffemtlichkeit am Kragen packen und in den Schwitzkasten nehmen zu wollen, tät sie vielleicht mehr überzeugen, wenn Du sie in der Öffentlichkeit aufwertest, Dich über sie frreust und als Freunde behandelst. Wenn Du mich in den Griff kriegen wolltest, tät ich als Dein Sprachtalent auch abzuhauen versuchen. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
[i]"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft." [/i] Émile Coué

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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von Marcopfh » 3. Dezember 2012 12:58

Mir hilft es meistens eher mit Leuten zu reden die das selbe Problem haben. Verschiedene Ansätze aus Büchern sind natürlich auch gut und richtig, aber meine Erfahrung ist es, dass es zusammen mit anderen einfacher ist. Sei es in einer Gruppe oder sonst wo :)

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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von Max84 » 11. Februar 2013 15:16

Ich empfehle "Forum Logopädie - Stottern im Erwachsenenalter" von Wendlandt. ISBN 978-3-13-129031-1

Ließt sich teilweise etwas schwer, da viele ärtzliche Fachbegriffe genannt werden, aber ist sehr interessant!

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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von Torsten » 23. April 2016 11:10

Hier ein Link für die Englisch-Kundigen:

FREE BOOKS ABOUT STUTTERING
www.stottertheorie.de

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Re: Bücher für Stotterer

Beitrag von Quarti » 6. August 2016 20:39

ich mochte das Buch "Kindliches Stottern. Sprachheilpaedagogisch-therapeutische Beratungs- und Behandlungsansaetze bei kindlichem Stottern".
"Wir kommen aus dem Nichts,
wir werden zu Nichts,
also was haben wir zu verlieren?
Nichts!"
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