Die Richtige Selbsthilfe

Erfahrungen in Selbsthilfegruppen, Landesverbänden und Seminaren. Hier bitte keine Diskussion über BVSS-interne Themen
Max Pouwer
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Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von Max Pouwer » 30. August 2010 15:14

Hallo,
dies ist mein zweites Thema und es wird einigen Leuten wahrscheinlich ordentlich Brennstoff liefern, sich hier richtig schön "auszudrücken."
Ich bin neu hier im Forum und habe dann mal die Rubrik Selbsthilfe durchforstet, jedoch traff ich nicht auf Anleitungen oder Tipps (ich weiß das Tipps manchmal nicht helfen).
Nur ich bin empört darüber das die ganzen Therapien so viel Geld kosten (werden ja nicht immer von der Krankenkasse übernommen). Ich frage mich auch warum Ehemalige Stotterer die es durch eine Therapie oder "ihrer eigen Mittel" geschafft haben aufzuhören, nicht ihr Wissen den anderen preis geben.
Ich weiß das viele jetzt sagen werden, es sei unnütz und das man nicht an einer professionellen Therapie vorbei käme. Aber selbst wenn eure erfahrungen und Tipps hier nur zwei Menschen helfen, helfen sie immer noch. Vielleicht kann jemand solch eine Therapie auch alleine durchführen.
Bitte adäquate Beiträge.

Falls es diesen Thread schon gibt (ich habe nach meiner langen Suche nichts gefunden) bitte löschen und wenn es möglich ist mir einen Link per PN schicken (nur wenn es keine Umstände macht).

Gruß
Max Pouwer

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Jaspis
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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von Jaspis » 30. August 2010 16:21

Hallo Max,
hier ist ein früherer Beitrag aus diesem Forum, der das Buch "Selbsttherapie für Stotterer" von Malcolm Fraser vorstellt, vielleicht könnte das ein Einstieg für Dich sein?
http://forum.bvss.de/viewtopic.php?p=15358#p15358

Mein Einstieg waren Bücher, die ich mir über die BVSS bestellt hatte. Es gibt inzwischen aber auch gute DVDs. Die Initialzündung gab mir dann ein Arbeitskreis auf einem Buko (Bundeskongress - bundesweites Treffen der Stotterer-Selbsthilfe, aktuell unter http://www.stottern-der-kongress.de), worauf ich einige Seminare der BVSS besuchte und heute noch ab und zu besuche.

Es klingt ein wenig so, als wenn Du Tipps suchst, die Du allein zuhause, unbemerkt, ausprobieren könntest und schwupps - ist das Stottern besser?! :)
Ganz so easy wird es nicht gehen, aber über Bücher und DVDs könnte der Einstieg gelingen, weil man sich an das Thema herantasten kann.

Nur Mut! §dup
Jaspis

transit
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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von transit » 31. August 2010 00:36

Hallo,
Ich frage mich auch warum Ehemalige Stotterer die es durch eine Therapie oder "ihrer eigen Mittel" geschafft haben aufzuhören, nicht ihr Wissen den anderen preis geben.
Könntest du denn erklären, wie du es geschafft hast, oder schaffst, in der Freizeit und in dieser mit deinen Freunden so gut wie nicht zu stottern ? :wink:

In "Stotter-Therapien" (ambulante Stottertherapie, unterschiedliche Frequenz / stationäre Stottertherapien) arbeitest du an deinem "Sprechen" selbst, sowie an der Wahrnehmung und dem Angstabbau in Sprechsituationen. Vereinfacht ausgedrückt.
Ein anderer Bereich ist die Persönlichkeitsentwicklung - hier kannst du gut über eigene Erfahrungen und Reflexionen, sowie die Selbsthilfe (Austausch mit Anderen) und Literatur, weiterkommen. Dafür musst du allerdings mE eventuell Jahre einplanen.
Wenn dein Sprechen nicht das eigentliche Problem ist, sondern vielleicht eher die Kommunikationssituation, könntest du auch psychotherapeutische Unterstützung in Erwägung ziehen. Diesbzgl ist es aber schwierig, Therapeuten zu finden, welche sich speziell mit Sprechflussstörungen auskennen. Wende dich an die BVSS, könnte sein, dass dort wohnortnahe Adressen bekannt sind.

Eine Stottertherapie, auch Selbsttherapie, muss deiner Individualität entsprechen. Patentrezepte kann dir niemand anbieten. Es ist nicht 1:1 übertragbar.

Umfassende Informationen erhältst du auch hier : stottertherapieratgeber.de . (zwar nicht ganz neu, aber sehr informativ, und wunderbar überschaubar strukturiert.)

Hast du Interesse am Kontakt und Erfahrungsaustausch mit anderen Jugendlichen ?



Edit :
Hallo Max Pouwer,
etwas ging mir bei der Beschreibung deiner Sprechstärken-Situationen der Begriff des "selektiven/elektiven Mutismus" durch den Kopf.
Sprechen wie ein Wasserfall, in der Freizeit mit Freunden - ja; in der Schule - personenunabhängig - nein.
Wie ist denn dein Sprechverhalten, oder deine Sprechstärke, in der Gesprächssituation mit deinen Eltern ?
Dieses zu hinterfragen ist zum Beispiel ein, von dir gewünschter, sehr persönlicher Selbsthilfe-Tipp von mir.

Vieles, was eine Sprech- oder Kommunikations-Entwicklung in Bezug auf Selbsthilfe ausmacht, ist mE biographieabhängig, also auch alters- und/oder lebenserfahrungsbezogen. Je nach Möglichkeit kommt man dann mit oder ohne professionelle Unterstützung weiter. Auch Fach-Bücher gehören zur professionellen Selbsthilfe-Unterstützung, allerdings ohne Reflexion von aussen.

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Roland Pauli
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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von Roland Pauli » 31. August 2010 14:41

Max Pouwer hat geschrieben:...Ich frage mich auch warum Ehemalige Stotterer die es durch eine Therapie oder "ihrer eigen Mittel" geschafft haben aufzuhören, nicht ihr Wissen den anderen preis geben.
...
Gruß
Max Pouwer
Hallo Max Pouwer,

hier kannst Du kostenlos an meinem Weg und meinen Erkenntnissen teilhaben:
http://www.ropana.de/seite1.htm
Konkret kannst Du die Seminarunterlagen für Dich nutzen:
http://www.ropana.de/seminarunterlagen.htm
Weiterführende Aussagen findest Du auf anderen Seiten meiner Homepage.

Es gibt einige, die schon davon profitieren konnten, ohne je ein Seminar besucht zu haben.

Du kannst mich auch gerne anrufen, wenn Du Fragen hast.

Herzlichst

Roland
Tel.: 09131-601561

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Re: Die Richtige Selbsthilfe - das couét immer.

Beitrag von F.J.Neffe » 7. Dezember 2010 12:45

Was Menschen doch für Energie übrig haben, sich über was zu ärgern!
In Coués Buch über Autosuggestion z.B. kannst Du für 7,50 € ganz praktisch eine konkrete Lösung des Problem haben. Zu Coué kamen seinerzeit jedes Jahr zehntausende Hilfesuchende aus aller Welt und aus seinen öffentlichen Sitzungen sind keine Misserfolge bekannt. Durch seine praktischen Erfolge wurde die Autosuggestion binnen weniger Jahre eine weltbekannte Selbsthilfe-Methode.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
[i]"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft." [/i] Émile Coué

paul.dest
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Re: Die Richtige Selbsthilfe - das couét immer.

Beitrag von paul.dest » 9. Juli 2011 01:00

F.J.Neffe hat geschrieben:...und aus seinen öffentlichen Sitzungen sind keine Misserfolge bekannt.
§xlol
Wie denn auch? Hat jemand Langzeit-Untersuchungen durchgeführt?

Viele Grüße,
Paul
http://stottern-verstehen.de

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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von F.J.Neffe » 9. Juli 2011 01:23

Ich empfehle Dir mal eine Langzeituntersuchung mit Dir, lieber Paul. Vielleicht kommen dann auch jedes Jahr zehntausende Hilfesuchende aus aller Welt zu Dir und danken Dir als Wohltäter?
Wir werden sehen. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von hostokt » 9. Juli 2011 16:49

Ich möchte ja nur ungern die traute Zweisamkeit stören, muss mich aber schon fragen, ob das hier ein Forum der bvss oder ein Forum für FJN ist. Ich war vor ein paar Jahren schonmal in diesem Forum aktiv, da hat derselbe Troll hier sein Unwesen getrieben. Ich finde es auch ziemlich unverschämt, hier ohne Referenzen und ohne Substanz einfach irgendwelchen Blödsinn zu behaupten, und diejenigen, die es schon qua Lebenserfahrung besser wissen müssen, als unwissend zu verhöhnen. Wenn diese Autosuggestion etwas bewirkt, dann augenscheinlich evidenten Schwachsinn, und das würde ich nicht gerade als Lebens- oder Therapieziel ansehen. Falls dieser Unfug hier weiterhin Konjunktur hat, werde ich wohl gleich wieder für ein paar Jahre mit der Forennutzung aussetzen, ansonsten wünsche ich mir eine Filterfunktion für Typen wie "FJN". Freundliche Grüße an den Rest der Gemeinde.

2412

Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von 2412 » 9. Juli 2011 17:51

Ich stimme zwar darin zu, dass FJN insbesondere neue User verwirrt und abschreckt sowie seine Coue-Predigten bar jedes Sinns sind, jedoch halte ich ihn für keinen Troll. Ein Troll handelt vorsätzlich und im Bewusstsein des Trolltums, FJN hingegen ist von der Berechtigung seines Anliegens überzeugt. Allenfalls ist er mithin "schuldunfähig", aber das müssten andere entscheiden. :wink:

Ich kann allerdings nicht nachvollziehen, was daran schwer sein soll, FJN Einhalt zu gebieten. Du siehst den Namen, dann scrollst du sofort weiter und ignorierst den Beitrag. So mache ich das schon seit Jahren, automatisiert und fühle mich von ihm in keiner Weise mehr gestört.

Letztlich muss das Forum ja auch Demokratie-Erwägungen Rechnung tragen. Auch Unsinn hat ein Recht darauf, geäußert zu werden.

F.J.Neffe
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Bildung

Beitrag von F.J.Neffe » 9. Juli 2011 20:12

Ach, Jonny, wenn hostokt ein paar Jahre Bildungsurlaub machen möchte, lass uns ihm doch gratulieren zu dem mutigen Entschluss!
Es freut mich, dass Du so souverän mit meinen Beiträgen umgehst. Vielleicht folgt man Deinem Beispiel.
Mit vielen weiteren guten Wünschen
Franz Josef Neffe
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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von hostokt » 10. Juli 2011 06:45

@jonny: um so schlimmer! Ich stelle mir außerdem immer mal wieder vor, dass es hier auch recht unbedarfte Leser geben wird, die nach einer geeigneten Therapie oder ähnlichem suchen, und den Schwachsinn von FJN für bare Münze nehmen oder ihn vielleicht sogar kontaktieren. Es gibt in der gesamten "Branche" zwar noch einige andere fragwürdige Gestalten, die machen dann aber wenigstens nicht so aggressiv Reklame für sich in fremden Foren. Soll er doch sein eigenes Forum aufmachen und dort jeden Tag denselben Beitrag veröffentlichen, das ist mir dann herzlich egal, aber hier ist es mir das nicht. Ansonsten wäre ich wirklich für eine Funktion, mit der man solche Beiträge, deren Lektüre nur vergeudete Lebenszeit bedeutet, automatisch filtern lassen kann. Ignoranz ist bekanntlich das beste Mittel gegen Trolle.

hostokt
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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von hostokt » 10. Juli 2011 06:57

Jetzt mal ein praktischer Tipp als Hilfe zur Selbsthilfe: auf das Profil von FJN klicken (zum Abschied ein Lied singen/ ein Gebet sprechen) - zur Liste der ignorierten Mitglieder hinzufügen - und schon ist Ruhe im Karton. Macht alle mit!

hostokt
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Re: Die Richtige Selbsthilfe

Beitrag von hostokt » 10. Juli 2011 07:04

ps: da haben meine "feinen Abwehrkräfte" ja doch gewirkt, und das ganz ohne Autosuggestion! (pardon, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)

F.J.Neffe
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Verständnis

Beitrag von F.J.Neffe » 10. Juli 2011 08:43

Ich halte hier keinen einzigen Leser (und auch keinen Schreiber) für unbedarft.
Ich traue jedem Leser zu, dass er intelligent genug ist, selbst zu entscheiden, ob er jemand für einen Troll oder was auch immer halten will oder nicht.
Ich halte jeden (nicht nur in diesem Forum) für reif genug, dass er ohne fremde Vorgaben erkennen und entscheiden kann, was er für sich für sinnvoll oder unsinnig hält.
Selbstverständlich danke ich für jedes Gebet für mich und bitte auch um ein Gebet für alle, denen das gut tun und helfen kann.
Und falls jemand dieses Forum so sehr liebt, dass er es trotz Ankündigung nicht verlassen kann, bitte ich auch um Verständnis für ihn; ich empfinde die verschiedenen bunten Farbkleckse hier als recht unterhaltsam.
Mit freundlichen Grüßen
Franz Josef Neffe
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Die wirksame Selbsthilfe

Beitrag von paul.dest » 10. Juli 2011 09:45

Das nenne ich mal "die richtige Selbsthilfe"! Danke für diesen praktischen Tipp, hostokt! :-)

Ich sehe es so wie Du, hostokt. Unter Ziele des Forums ist eindeutig festgelegt,
Das Forum der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. (im Folgenden "BVSS") ist eine Plattform, auf der Betroffene und Interessierte sich über persönliche Anliegen und Probleme rund um Fragen des Stotterns austauschen können.
Vor diesem Hintergrund erscheint es mir mehr als zielwidrig, wenn eine Person wie F.J.N., die
(a) nicht stottert,
(b) niemals gestottert hat,
(c) sich mit Stottern offenbar überhaupt nicht auskennt,
(d) nach ihrer eigenen Angabe sich für das Stottern "auch gar nicht sehr" interessiert (Quelle),

und dann auch noch - jetzt kommt die zweizackige Krone! -

(e) "eine konkrete Lösung des Problems" anpreist mit der völlig unhaltbaren, weil methodisch nicht prüfbaren Behauptung "aus seinen öffentlichen Sitzungen sind keine Misserfolge bekannt", und das obwohl diese "konkrete Lösung" und ähnliche verwandte "Lösungen" in den 1950ern bis 1970ern mehrfach systematisch untersucht und fürs Stottern als wirkungslos befunden wurden,

und

(f) interessierten Betroffenen ihr Interesse vorwirft und ihre Kontaktbemühungen kritisiert (hier oder hier).

Bei dieser Ballung des weder Betroffen- noch Interessiert- noch Unterstützend-Seins sollte man aus meiner Sicht über eine Sperrung des Nutzers nachdenken. Denn die Ziele der BVSS werden durch solches Verhalten völlig konterkariert.

Viele Grüße,
Paul
http://stottern-verstehen.de

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