Selbsthilfe und Vereine

Erfahrungen in Selbsthilfegruppen, Landesverbänden und Seminaren. Hier bitte keine Diskussion über BVSS-interne Themen
Benutzeravatar
Michael13
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 726
Registriert: 7. November 2006 03:19
Ort: Dresden
Kontaktdaten:

Beitrag von Michael13 » 5. November 2007 22:31

Hallo lieber Blanka, hallo liebe Joachim & alle anderen,
greencar hat geschrieben:Die Frage "Was kommt eigentlich nach der Selbsthilfe" kann ich nur mit folgendem beantworten....natürlich der Tod.
Etwas schmunzeln musste ich schon, Joachim ... doch im Grunde ist die Antwort ja vollkommen richtig, denn das ganze Leben ist ja irgendwie Selbsthilfe, oder?
Stelle ich mal die Eingangsfrage für dich etwas anders "Was kommt nach der Selbsthilfegruppe?"
blanka hat geschrieben:Erst netzwerken für sich selbst, dann für andere - vielleicht nicht so wie am Anfang erlebt, aber eben doch zusammen.
Siehst du einen Unterschied zwischen einer SHG von stotternden Menschen und einem Netzwerk stotternder Menschen, Blanka?

Bis die Tage und allen alles Gute, Micha.

Benutzeravatar
Michael13
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 726
Registriert: 7. November 2006 03:19
Ort: Dresden
Kontaktdaten:

Beitrag von Michael13 » 5. November 2007 22:39

Liebe Mechthild, Isabel und Dosi, lieber Erwin, liebe "Übrigen",

zuerst kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass zu diesem Beitrag nur Damen m.E. Relevantes geschrieben haben (nimm es bitte nicht persönlich, Erwin :) ... war keine Wertung). Eigentlich witzig. Meist sind es doch die Herren der Schöpfung (nicht ausschließlich), die sich in der Vereinsmaschinerie besonders hervortun. Schweigen sie bisher deshalb? :)
Zudem ist mir ein ganz witziger "Freud'scher Verschreiber passiert. natürlich sollte es heißen: "nehme sich jede/r daraus, was sie oder er für wichtig hält"
Da ich statt "sich" "ich" schrieb, war das wohl schon ein versteckter Hinweis, dass ich mir meinen Teil schon rausgenommen hatte :)
dosi hat geschrieben:Das ist total Off-Topic!!! Man könnte glatt beleidigt sein, weil man Mitglied ist. Ich bin dafür, diesen Artikel sofort zu verschieben. Löschen wäre natürlich auch eine prima Alternative.
Liebe Dosi, warum denn gleich beleidigt sein? Bist du die BVSS? Du bist ein Teil davon und ich hatte ursprünglich soviel Differenzierung vorausgesetzt, dass jede/r sich seinen Teil aus den obigen Zeilen herausnehmen würde. Offenbar habe ich da jedoch "offene Türe" eingerannt :)
Apropos "Löschen" ... da kann ich wohl von Glück reden, momentan im Jahr 2007 zu leben und nicht im Mittelalter, zu NS-Zeiten oder in der DDR ... für so manches falsche Wort war man dort entweder einen Kopf kürzer oder mundtot gemacht worden. Ich erinnere nochmal an das Wort "Meinungsfreiheit" (http://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit) ... Nun, eigentlich unterscheiden sich manche Dinge aus den letzten Gesellschaftssystemen gar nicht so sehr von heute. Wenn Menschen etwas im Außen nicht passt, dann rufen sie schnell nach Verboten oder wie hier im Forum nach Löschen. Ein Blick nach innen wäre da manchmal vielleicht weiterführender ... Entschuldige die etwas harten Worte, ich hoffe, du verstehst wie ich sie meine.
dosi hat geschrieben:Zu Michas "Abschied". Das macht er doch ganz gern. Er stellt etwas ins Forum, dazu gibt es dann was Schlaues aus dem Lexikon und die eigene Meinung bleibt vorerst im Dunklen. Es wird die Reaktion der anderen Leute abgewartet und dann hat man(n) die Gnade sich noch einmal auf hyperintellektueller Ebene zu äußern.
Wenn du genau liest, kannst du meine Meinung auch aus den wenigen Zeilen herauslesen, Dosi.
Im Übrigen habe ich dir schon einmal geschrieben, Dosi, dass ich an einem Dialog, nicht an einem Monolog interessiert bin (http://forum.bvss.de/viewtopic.php?t=884). Deshalb stelle ich gern Fragen. Wenn ich nur Statements abgeben möchte, dann kann ich auch das tun.
transit hat geschrieben:Drittens : Lieber Micha, willst du hier durch die Blume sagen, alle BVSSler ausser dir sind so ?
Jeder verhält sich in einer solchen Situation anders, je nach Motivation.
Ausserdem haben sich die Wogen schon längst wieder geglättet.
Nein, ich möchte gar nichts über "alle BVSSler" (kenne ich doch "alle" gar nicht) oder mich sagen. Ich nehme mich bei der "Vereinsmeierei" ja nicht vollständig aus. Dennoch waren mir Posten und Geld nie wirklich wichtig, sonst hätte ich nicht 6 Jahre kostenlos Artikel für den "Kieselstein" geschrieben. Auch hätte ich mich stärker für den Vorsitz des LV Sachsen beworben. Über die näheren Umstände möchte ich hier im Forum erst einmal nichts schreiben, gern als PN (wenn Interesse) ... mir waren und sind die Posten nicht wichtig. Natürlich bin ich nicht frei von Egozentriken, dennoch ist das Konkurrenzverhalten vieler einfach nicht so recht mein Ding. Was bringt es denn? Bin ich auf diese Welt gekommen, um mich mit solchen Nebensächlichkeiten zu beschäftigen? Bist du deshalb hier? Seid ihr deshalb hier?
transit hat geschrieben:... hyperintellektuell oder hyperspirituell ?
Ich würde selbst eher für den spirituellen Teil plädieren wollen :) ... Intellektuelle sind eher Menschen ohne Praxisbezug. Wer diesen bei mir in übergroßen Maße finden sollte, der kann mir sehr große Hilfe leisten, indem sie oder er mir dies plausibel darlegen kann :) ... Vielen Dank im Voraus.
Was meint ihr eigentlich mit "hyper"?
Mechthild hat geschrieben:Teil des Syndroms ist vielleicht, das Vorwerfen von "Vereinsmeierei" an jeweils andere.
Gibt es denn Heilungs-Chancen?
Mit der Vereinsmeierei ist es wohl so wie mit dem Stottern. Erst muss man akzeptieren, dass so etwas stattfindet und dann hat mensch auch reelle Chancen etwas anderes zu tun. Prinzipiell geht natürlich alles ... z.B. versuchen die Machtspielchen nicht mitzuspielen und sich stattdessen auf's Wesentliche zu konzentrieren. Den anderen so akzeptieren wie er oder sie ist ... das funktioniert natürlich nur, wenn mensch sich selbst vorher erst einmal akzeptieren gelernt hat.

So viel von meiner Seite ... Alles Gute, ciao Micha.

transit
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 812
Registriert: 24. September 2006 01:03

? Ist Ehrgeiz Voraussetzung für Konkurrenzdenken ?

Beitrag von transit » 5. November 2007 23:47

Hi Micha,
Micha hat geschrieben:mir waren und sind die Posten nicht wichtig. Natürlich bin ich nicht frei von Egozentriken, dennoch ist das Konkurrenzverhalten vieler einfach nicht so recht mein Ding.
Würdest du sagen, dass du ein ehrgeiziger Mensch bist ?
Micha hat geschrieben:Intellektuelle sind eher Menschen ohne Praxisbezug. Wer diesen bei mir in übergroßen Maße finden sollte, der kann mir sehr große Hilfe leisten, indem sie oder er mir dies plausibel darlegen kann Smile
Hast du nun Praxisbezug ? (habe deinen Satz nicht verstanden.)
Was heisst : "Praxisbezug" in diesem Fall ?

LG Isabel

blanka

Beitrag von blanka » 6. November 2007 21:10

Uff jeden! Informell: Einstieg für Neue schwierig und auch Beantragung von Geldern für die Arbeit schwieriger. Formell: Sichtbarkeit.

Benutzeravatar
Michael13
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 726
Registriert: 7. November 2006 03:19
Ort: Dresden
Kontaktdaten:

Re: ? Ist Ehrgeiz Voraussetzung für Konkurrenzdenken ?

Beitrag von Michael13 » 7. November 2007 00:58

Hallo liebe Isabel, hallo liebe "Übrigen",
transit hat geschrieben:Würdest du sagen, dass du ein ehrgeiziger Mensch bist ?
:) ... Gute Frage ... Wenn mensch mal das Wort betrachtet "ehr-geizig", dann würde ich es mit einem "Jein" beantworten. Natürlich gibt es auch in mir egozentrische Regungen, welche nach Ruhm und Ehre gieren/geizen etc. ... doch weiß ich, dass das weder gut für mich noch für irgendjemand anderen ist. Ich bin tendenziell also eher am abbauen des Ehrgeizes :) ... getan werden sollte das, was der Sache dient, nicht primär den eigenen persönlichen Interessen. Persönliche Interessen sind natürlich immer im Spiel - keine Frage -, nur auf die Reihenfolge kommt es an.
transit hat geschrieben: Hast du nun Praxisbezug ? (habe deinen Satz nicht verstanden.)
Was heisst : "Praxisbezug" in diesem Fall ?
LG Isabel
Wenig Praxisbezug würde bedeuten, dass ich nur viel quatsche und/oder viel im Internetforum schreibe, doch in der Praxis - sprich im öffentlichen Leben -, kaum etwas oder gar nichts für eine Veränderung meines Stotterns tue ... und im erweiterten Sinne für das anderer Menschen.
Ich möchte schon meinen, dass ich sehr viel Praxisbezug habe und sehe mich dadurch auch nicht unbedingt als "Intellektuellen" (siehe Mail von Dosi, 4.11.2006). Ob es genügend Praxisbezug ist, können nur andere einschätzen ... jedenfalls habe ich dieses Jahr auf drei Konferenzen Vorträge (davon zwei in Englisch) gehalten, eine Informationsveranstaltung organisiert und vor drei LogopädInnenklassen Vorträge gehalten ... ein bisschen Praxis war also dabei :) ...

Zwei Fragen an dich, Isabel:
1. Warum bist du damals aus der BVSS ausgetreten?
2. Warum wieder eingetreten?


Alles Gute, Micha.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast