Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

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_Hannes_

Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von _Hannes_ » 11. Oktober 2013 22:35

Hallo liebes Forum,

ich bin im Internet auf eine Hypnopraxis (http://www.hypnose-doktor.de) gestoßen, welche vorgibt Stottern mit Hilfe einer Tiefenhypnose bzw. Hypnoanalyse schnell und effektiv behandeln zu können. Es handelt sich hierbei nicht um eine Suggestionshynosetherapie, wie sie beispielsweise vom Greifenhofer-Institut oder von vielen Heilpraktikern angeboten wird. Ich habe bereits mit dem Inhaber der Praxis, Dr. Norbert Preetz telefoniert. Er empfahl mir eine 2-Tägige Intensivbehandlung bei ihm bzw. einem seiner Kollegen durchzuführen. An 2 Tagen mit je 4 Sitzungen a 45 min. Kosten 250€ / 45 min, Gesamtkosten 2000€! Die Kosten haben mich schon sehr erschreckt. Weiterhin soll ich mir vor der Behandlung sein Buch "Nie wieder Angst" kaufen und täglich die dort beschriebenen Selbsthypnoseübungen durchführen. Laut Dr. Preetz wurden schon mehrere Stotternde in seiner Praxis therapiert. Direkt nach der Behandlung zeigte sich oft keine Veränderung. Der Durchbruch kam nach ca einer Woche, nach dem sich das Unterwusstsein neu strukturiert hatte. Schlagartig war eine deutliche Verbesserung des Sprechens spürbar. Einen Beweis oder Erfahrungsbericht aus erster Hand habe ich dadurch natürlich nicht.

Beschreibung der Behandlung von Stottern: http://www.hypnose-doktor.de/anwendungs ... nd-hypnose
Hypnoanalyse: http://www.hypnose-doktor.de/hypnose-ti ... pnoanalyse

Ich spiele dennoch ernsthaft mit dem Gedanken die 2000 € auszugeben. Ich leide sehr unter meinem Stottern. Ich habe erst vor ca einem halben Jahr die Bonner Stottertherapie beendet, ohne den geringsten Erfolg. Da zweifelt man echt an sich selbst. Ich habe die dortigen Techniken motorisch sehr genau und konsequent gelernt und angewendet. Das ist mir mehrmach von den Therapeuten bescheinigt worden! Dennoch konnte ich diese Techniken im Alltag überhaupt nicht anwenden. Es ist wie, als ob mein Unterbewusstsein schon im Vorfeld entscheidet ob und wie stark ich in einer Situation stottern werde bzw. ob ich irgendwelche Techniken anwenden kann. Und meistens heißt das für mich, dass jedes Wort hart gestottert ist! Für mich der eigentlich gerne erzählt eine echte Qual (Stress, Hilflosigkeit und körperliche Anstengung).
Durch diese Hypnosebehandlung glaube ich, den Hebel im Unterbewusstsein auf "nicht Stottern" bzw. "weniger Stottern" umstellen zu können. Denn ich weiß genau, dass es Situationen gibt wo ich flüssig bzw. flüssiger spreche. Also wo dieser Hebel diesen Zustand hat. Ich denke, dass das mit dem Auflösen des unbewussten Konfliktes gelingen kann, welcher das Stottern in der frühen Kindheit erstmalig ausgelöst hat (Hypnoanalyse).

Leider finde ich keine Erfahrungsberichte von Stotterden dazu (Außer Hypnose zu Suggestions- bzw. Entspannungszwecken, was aber keine Langzeitwirkung ausweißt). Da 2000€ viel Geld sind, würde ich gerne vorher einige positive Berichte von Betroffen hören ;-)
Gibt es hier im Forum jemanden, der mit so einer Tiefenhypnosetherapie bzw. Hypnoanalyse Erfahrungen gemacht hat und mir davon berichten kann?

Vielen Dank! LG Hannes

transit
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Beitrag von transit » 12. Oktober 2013 01:28

Hallo Hannes,


Willkommen im Forum.


Erfahrungsberichte : Könntest du Hrn. Dr. Preetz bitten, dir Kontakte zu von ihm erfolgreich therapierten Ex-Stotternden zu vermitteln ?


Kosten : Schade, dass Dr. Preetz (noch) nicht über die "Krankenkassen-Zulassung" zu verfügen scheint. Allerdings würde die Vergütung dch die Krankenkassen mE nicht 250,-€/45 min betragen.
Viele KKs erstatten inzwischen Kosten für Alternative Heilmethoden. - Könntest du dich bei deiner KK bzgl Kosten-(teil-)übernahme erkundigen ?


Bzgl deiner Sprechtherapie-Vorerfahrungen : Stottern zählt - laut Diagnosemanual ICD 10 - nicht zu den (Sprach)-"Entwicklungs-Störungen", sondern zu den "Verhaltens- und Emotionalen Störungen" mit Beginn in der Kindheit und Jugend. . . . . . .


Persönlich bin ich an dem Verfahren sehr interessiert und sehe es zum heutigen Zeitpunkt als therapeutisch erfolgversprechend bzgl des Stotterns an.
Ich wünsche dir viel Erfolg - und sehe deinem Bericht gespannt entgegen.


mit Gruß.

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Torsten
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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von Torsten » 12. Oktober 2013 12:28

Also, mir scheint dieser Doktor vor allem sehr geschäftstüchtig zu sein. Seht euch mal dieses Video an: http://www.youtube.com/watch?v=uYYTs9qU10M.
Am Schluss des Videos werden "streng limitierte Gratistickets" angeboten. Da sollten einem doch die Alarmglocken schrillen.

Hier ist übrigens eine Leseprobe des Buches von Dr. Preetz.
www.stottertheorie.de

paul.dest
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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von paul.dest » 13. Oktober 2013 20:44

Der Einschätzung von Torsten, dass dieser Doktor vor allem sehr geschäftstüchtig ist, kann ich mich nur anschließen.

Er vermarktet sich unter anderem mit der Marke "From ZERO to HERO", je nach Material mit dem Untertitel
  • "Enter new dimensions in sales" (Link zum "Vorstellungsvideo") oder
  • "Nie wieder Angst- und Verkaufsblockaden. erfolgreicher | wohlhabender | glücklicher" (Link zur facebook-Seite).
Das übergreifende Ziel ist wohl die Umsatzmaximierung; nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Kunden ("new dimensions in sales").
Dementsprechend fallen auch seine Honorare aus. Während sich das übliche, nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) geregelte Honorar für eine Hypnose-Einzelsitzung zwischen 90 EUR (hier) und 150 EUR für 60 Minuten (hier) bewegt, liegt der "Hypnosedoktor" um mehr als das Doppelte drüber!

Das bedarf natürlich einer entsprechend suggestiven und professionellen Werbung: was nach einer Vorstellung aussieht, die die Neugier der Teilnehmer befriedigen sollte, ist in Wirklichkeit eine reine Werbeveranstaltung. Man achte auf ...

Das Verkaufskonzept ist schlüssig. Die sich aufdrängende Frage, warum man (im Falle des Stotterns) bei Dr. Preetz mehr als das Doppelte als bei seinen Hypnose-Kollegen bezahlen soll, bleibt nicht unbeantwortet; weil er eine andere Form der Hypnose anwende:
Seite 'Stottern und Hypnose; Stottern, was ist das?' auf hypnose-doktor.de hat geschrieben:Es gibt aber auch noch einen anderen Behandlungsansatz der Hypnosetherapie. Bereits vor einem halben Jahrhundert wurde von dem amerikanischen Hypnotherapeuten Dave Elman gezeigt, dass Stottern heilbar IST, und zwar schnell und einfach durch die Anwendung der Hypnoanalyse. Diese Form der Hypnosebehandlung (und nicht die allgemein übliche Suggestionstherapie in Hypnose) ist die einzige mir bekannte Therapie, die das Stotter-Problem an der Wurzel anpackt. Bereits Elman zeigte, dass das Stottern häufig unmittelbar nach der Hypnoanalyse nachhaltig und dauerhaft gebessert ist. Er demonstrierte, dass häufig nur wenige Sitzungen nötig sind, um das Stottern dauerhaft zu bessern oder zu überwinden. Es war nicht ungewöhnlich, dass sich das Stottern unmittelbar nach der ersten Behandlung vollständig verloren hatte.
Und das ist genau der Punkt, an dem der Beitrag von Hannes einsetzt.

Hallo Hannes,
_Hannes_ hat geschrieben:Ich habe bereits mit dem Inhaber der Praxis, Dr. Norbert Preetz telefoniert. Er empfahl mir eine 2-Tägige Intensivbehandlung bei ihm bzw. einem seiner Kollegen durchzuführen.
Verstehe ich das richtig, dass er mit "Kollegen" nicht irgendeinen Hypnose-Therapeuten, sondern einen mit ihm Assoziierten meint?
_Hannes_ hat geschrieben:Laut Dr. Preetz wurden schon mehrere Stotternde in seiner Praxis therapiert. Direkt nach der Behandlung zeigte sich oft keine Veränderung. Der Durchbruch kam nach ca einer Woche, nach dem sich das Unterwusstsein neu strukturiert hatte. Schlagartig war eine deutliche Verbesserung des Sprechens spürbar. Einen Beweis oder Erfahrungsbericht aus erster Hand habe ich dadurch natürlich nicht.
Das sollte Dich skeptisch stimmen. Denn diese Aussage steht im Widerspruch zu seiner Werbeaussage "Es war nicht ungewöhnlich, dass sich das Stottern unmittelbar nach der ersten Behandlung vollständig verloren hatte."

Es ist nicht so, dass man diesem Doktor Ahnungslosigkeit bezüglich des Stotterns vorwerfen könnte. Das ist schon mal ein Pluspunkt. Auf der anderen Seite wirken seine Stottern-Erklärungen wie aus mehreren Quellen zusammen kopiert und teilweise schlecht und widersprüchlich zusammengeflochten. Da gäbe es einiges zu kommentieren. Aber danach hast Du nicht gefragt.

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Preetz und Hypnoanalyse

Beitrag von paul.dest » 14. Oktober 2013 20:25

Hallo Hannes,

Weil mich das Thema interessiert, habe ich heute etwas gegoogelt und... sorry, im folgenden Punkt muss ich mich korrigieren:
paul.dest im Vorbeitrag hat geschrieben:Es ist nicht so, dass man diesem Doktor Ahnungslosigkeit bezüglich des Stotterns vorwerfen könnte.
Wie ich schon schrieb:
paul.dest im Vorbeitrag hat geschrieben:Auf der anderen Seite wirken seine Stottern-Erklärungen wie aus mehreren Quellen zusammen kopiert und teilweise schlecht und widersprüchlich zusammengeflochten.
Es sind nicht nur seine allgemeinen Erklärungen zum Stottern, die zusammenkopiert sind - das wäre ja noch akzeptabel - , es scheinen sogar diejenigen Stellen kopiert worden zu sein, die sich speziell auf die Hypnoanalyse beziehen und in der Ich-Perspektive geschrieben sind:
Seite 'Stottern und Hypnose: Stottern, was ist das?' auf http://www.hypnose-doktor.de hat geschrieben:Bereits vor einem halben Jahrhundert wurde von dem amerikanischen Hypnotherapeuten Dave Elman gezeigt, dass Stottern heilbar IST, und zwar schnell und einfach durch die Anwendung der Hypnoanalyse. Diese Form der Hypnosebehandlung (und nicht die allgemein übliche Suggestionstherapie in Hypnose) ist die einzige mir bekannte Therapie, die das Stotter-Problem an der Wurzel anpackt. Bereits Elman zeigte, dass das Stottern häufig unmittelbar nach der Hypnoanalyse nachhaltig und dauerhaft gebessert ist. Er demonstrierte, dass häufig nur wenige Sitzungen nötig sind, um das Stottern dauerhaft zu bessern oder zu überwinden. Es war nicht ungewöhnlich, dass sich das Stottern unmittelbar nach der ersten Behandlung vollständig verloren hatte.
Vergleiche diese Passage mit folgender, die ich auf der Website "Hypnose Lebensberatung" von Nikolajevic Dragisa, Seite "Hypnose-Intervention bei Stottern" gefunden habe:
www.hypnoseringe.de/Hypnose/Stottern.htm hat geschrieben:Es wurde schon vor einem halben Jahrhundert von dem Amerikanischen Hypnotherapeuten Dave Elman gezeigt, dass Stottern heilbar ist, und zwar schnell und einfach durch die Anwendung der Hypno-Analyse. Diese Form der Hypnosebehandlung (und nicht die allgemein übliche Suggestionstherapie in Hypnose) ist die einzige mir bekannte Therapie, die das Stotter-Problem an der Wurzel anpackt. In aller Regel ist das Stottern unmittelbar nach der Hypno-Analyse nachhaltig und dauerhaft gebessert. Häufig sind dafür wenige Sitzungen nötig, um das Stottern dauerhaft zu überwinden oder zu bessern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich das Stottern unmittelbar nach der ersten Behandlung vollständig verloren hat...
Welcher der beiden Autoren auch immer von dem anderen (oder gar einem weiteren) kopiert hat...

Mindestens einer von denen hat gedanken- und ahnungslos abgeschrieben, um lediglich seinen Kundenkreis zu vergrößern!

Obwohl ich ursprünglich den Eindruck gewonnen hatte, Preetz würde für sein horrendes Honorar etwas Besonderes anbieten, kriegt man nach kurzem Recherchieren schnell heraus, dass dieser Eindruck trügt. Auch in Amazon-Rezensionen zu seinem Buch nachzulesen:
Desiree Bethge in einer Amazon-Rezension hat geschrieben:Dieses Buch ist nicht schlecht - es sind nahezu alle gängigen Modell beschrieben, die gemeinhin zum Einsatz kommen bei Ängsten. Sehr ärgerlich finde ich, daß der Autor keinerlei Quellen oder Literaturnachweise liefert, sondern den Eindruck entstehen lässt, er habe alle diese Formate selbst entwickelt. Das ist nicht der Fall - im Gegenteil. Die Modelle stammen aus dem NLP, der Energetischen Psychotherapie, dem EFT (Gallo ), der Muskelentspannung nach Jocobson und der Hypnotherapie nach Milton Erickson und anderen. Da ich diese Aus- und Fortbildungen gemacht habe, kann ich es beurteilen. Von einem Akademiker, grade auch einem Arzt erwarte ich auch eine intellektuelle Redlichkeit. Sowas finde ich Hochstapelei.
Oder wie es ein anderer Amazon-Rezensent ausdrückt:
H. Noack 'aries' in einer Amazon-Rezension hat geschrieben:Zumindest muss man erstmal seine Angst um die eigene Geldbörse überwinden, um für 180 Seiten 40 Euro auszugeben, ohne das man weiß, wie die "bewährten Methoden" denn aussehen. Klingt nach altem Wein in neuen Schläuchen. So löst man (zumindest) in Minuten seine Geld in Luft auf.
Alten Wein in neuen Schläuchen anzubieten, scheint eine bewusste Strategie von Preetz zu sein. Denn während er auf seiner Seite "Wissenschaftlich anerkannt" schreibt -
www.hypnose-doktor.de hat geschrieben:Damit ist für Beihilfestellen und manche private Kasse der Kostenübernahmeverweigerungsgrund entzogen (“Hypnose ist nicht wissenschaftlich anerkannt….”). Dementsprechend wird es früher oder später eine eigene Ziffer in der Gebührenordnung geben. Bislang ist die Hypnose nur als Entspannungsverfahren enthalten.
- ist Hypnose in der Gebührenordnung für Ärzte längst enthalten - Ziffer 845 im Abschnitt "G. Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie" - und nicht nur als "Entspannungsverfahren", sondern als ein allgemein etabliertes psychotherapeutisches oder psychiatrisches Verfahren!!!

Wenn Du Dich also für Hypnoanalyse (nach Elman) als Behandlungsmethode des Stotterns interessierst, gibt es keinen Grund, mehr als das Doppelte bei Preetz zu zahlen, wenn Du Dich zum einfachen Preis an jeden anderen mit Hilfe der Hypnose tätigen Psychotherapeuten wenden kannst. Es ist, wie gesagt, eine der psychotherapeutischen Standard-Methoden: vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um Psychoanalyse mit Hilfe von Hypnose. Einen Audiomitschnitt einer Stotternbehandlung von Dave Elman persönlich findest Du hier: "Dave Elman treats stammering" - so erfährst Du ganz anschaulich, was Dich erwartet.

...

Erfahrungsberichte Stotternder mit Hypnoanalyse - leider nur negative, sorry! - findest Du im Boards.ie-Thread "Hypnosis and Stammering": immer wenn eine Altersregression-Behandlung mit der Suche nach dem "stotternauslösenden Ereignis" beschrieben ist, handelt es sich um Hypnoanalyse, also um genau diejenige Hypnose-Art, für welche Du Dich interessiert.

Am aufschlussreichsten fand ich diesen Beitrag (#8), aus dem ich nur den letzten Satz zitiere:
airbulb auf boards.ie, übersetzt von Paul Dest, hat geschrieben:Er [Dave Elman] sagte selbst in seinem Buch, dass es viele [Stotternde] gab, denen er nicht helfen konnte, aber auch viele, denen er helfen konnte.
...

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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von Tobias » 15. Oktober 2013 18:43

Ich würde mich meinen Vorredner mal anschließen. Ich sehe das ganze auch eher skeptisch. Gar nicht mal so sehr die Hypnose an sich, sondern eher die Art und Weise, wie die "Therapie" ablaufen soll. Hypnose als Zugang um Veränderungen in Gang zu setzen ist ja ok, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Leben lang aufgebaute Sprechängste in 6 Stunden verteilt auf 2 Tage "wegzaubern" lassen. Wenn man an einen Hebel oder Schalter glaubt, den man nur umzulegen braucht, dann mag die "Therapie" plausibel klingen. Für mich, der bei Sprechängsten wie auch bei anderen Stotterreaktionen, an erlerntes Verhalten glaubt, ist das Vorgehen nicht nachvollziehbar.

Was könnte also rauskommen?
Szenario 1: Du legst 2000 € auf den Tisch und am Ende stotterst du wie eh und je, deine Angst ist immer noch da.
Halte ich für unwahrscheinlich, irgendwas wird schon passieren, irgendein spürbarer Effekt wird schon eintreten.
Szenario 2: Du legst 2000 € auf den Tisch und merkst eine kleine Veränderung, so etwas wie einen Anfang von einem Weg, den du gehen musst und für den du jetzt bereit bist.
Das könnte ich mir vorstellen, dass es so läuft. Aber dann geht das ganze Geldausgeben ja erst richtig los. Und das könnte bei diesem überteuerten Hypnotiseur ein Fass ohne Boden werden.
Szenario 3: Du legst 2000 € auf den Tisch und bist von deiner Angst vorm Stottern geheilt, gehst jede Situation befreit an und jetzt kann auch deine Bonner Therapie ihre Wirkung entfalten.
Das würde ich dir von Herzen wünschen. Halte ich aber für extrem unwahrscheinlich.

Wenn du Dr. Preetz ernsthaft in Erwägung ziehst, würde ich an deiner Stelle versuchen, Kontakt zu den "geheilten Stotternden" zu bekommen. Wie lange hat der erzielte Effekt angehalten, wie war bei denen die Symptomatik, wie ist sie heute?

_Hannes_

Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von _Hannes_ » 31. Oktober 2013 22:12

Hallo,

sorry das ich solange nicht hier war. Vielen Dank für die Antworten und die Infos! Ich habe die Termine für die Hypnose bereits abgesagt. Das Geld ist mir einfach zu viel und es gibt keine Garantie, dass tatsächlich eine Besserung eintritt. Zudem sind die Preise wie schon gesagt worden ist, in keinem Verhältnis zu den Kosten für Hypnosebehandlungen im GOP/GOÄ (Gebührenordnung für Psychologen und Ärzte). Ein Psychologe mit dem ich darüber gesprochen habe hat mir das bestätigt. Dr. Preetz hatte mir einen Behandlungsvertrag geschickt mit einer GOP Nummer.
Die Leistung in seinem Vertrag: "Hypnotherapie / Hypnoanalyse analog 870 GOP".
Komisch war nur, dass diese Nummer (870 GOP) "Verhaltenstherapie" beschrieben hat. Die Steigerungsrate liegt bei ihm bei 5,72. Im GOP ist sie für "Verhaltenstherapie" maximal 3,5. Laut GOP ist Hypnose sogar noch deutlich günstiger (Ich glaube zwischen 30 und 90 €/std). Das fand ich schon ziemlich unseriös.
Wenn ich es jetzt objektiv betrachte, glaube ich auch nicht dass sich ein Problem wie Stottern, welches sich seit Jahren manifestiert hat, in so kurzer Zeit gelöst werden kann. Ich war vielleicht einfach nur verzweifelt, weil bei mir einfach nie eine Therapie wirkt. Ich muss wohl mit dem Stottern leben.
Das Hypnose Ängste vermindern kann glaube ich aber dennoch. Ich werde mir dafür nur eine günstigere Hypnosepraxis suchen.

Danke und Viele Grüße Hannes

stata
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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von stata » 21. November 2013 09:42

Hallo ihr Lieben,

bin zwar erst neu in diesem Forum angemeldet, aber hier muss ich mal ganz klar und deutlich sagen, was mir negativ auffällt. Statt den Anfragern zu helfen, wird hier lieber losgedonnert mit negativ Schlagzeilen, Verleumdung etc. Ein Forum ist da, um Tipps und Hilfe zu geben und nicht um andere Arbeiten schlecht zu reden.
Statt dem Anfrager zu helfen, sein Stottern zu überwinden wird hier losgewettert, dass der Arzt schlecht ist. In Dr. Norbert Preetz hat er einen kleinen Lichtblick gesehen. Den sollte man nicht sofort zerstören?! Wie sehr man hier entmutigt wird, sieht man an der Aussage "Ich werd wohl immer Stottern müssen".
Na vielen Dank auch.

Mein Vorschlag: Beim nächsten Mal nicht nur das Schlechte recherchieren, sondern dann lieber einen günstigeren Arzt, der die gleiche Behandlung anbietet.

Korrigieren muss ich übrigens die Amazom-Rezensionen: Die zwei hier zitierten, negativen Bewertungen sind die einzigen von den sonst 51 durchweg positiven.
Das Verhältnis sollte man sich einmal zu Herzen nehmen.

Ich wünsche dem TE viel Erfolg! Ich glaube daran, dass es eine Möglichkeit für dich geben wird!
Beste Grüße

paul.dest
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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von paul.dest » 21. November 2013 20:32

Hallo stata,

Deinen generellen Eindruck teile ich. Insbesondere wenn jemand von persönlichen Erfahrungen berichtet, die ungewöhnlich sind, kommt es hier im Forum nicht selten dazu, dass dem Berichterstattenden erklärt wird, warum seine Erfahrungen nicht möglich sein sollen. Das ist gegenüber dem Berichterstattenden verletzend. Denn sowas unterstellt ihm, er habe das, worüber er berichtet, nicht erlebt, sondern sich lediglich ausgedacht.

Was aber diesen konkreten Thread angeht, teile ich Deinen Eindruck weniger. Insbesondere holst Du mit dem Wort "Verleumdung" Deinerseits zu einer Verleumdung aus. Verleumdung ist Rufschädigung durch falsche Behauptungen. Juristisch gesehen sogar ein Stück härter: falsche Behauptungen wider besseres Wissen. Wenn Du also im Kontext dieses Threads von Verleumdung sprichst, behauptest Du gemäß der Bedeutung des Wortes zwei Dinge:
  1. Es sind hier falsche Behauptungen getätigt worden. - Mir ist keine erkennbar. Welche meinst Du?
  2. Sie sind vom Behauptenden wider besseres Wissen getätigt worden. - Woran erkennst Du das?
Wenn Du nicht imstande bist, diese beiden Fragen zu beantworten, dann handelt es sich Deinerseits um eine Verleumdung, sofern Dir klar war, was das Wort "Verleumdung" bedeutet, und Du beim Behaupten der Verleumdung diesen Thread meintest.

Folgende Deiner Behauptungen muss ich übrigens (gegen)korrigieren:
  1. ---
    stata hat geschrieben:Statt dem Anfrager zu helfen, sein Stottern zu überwinden wird hier losgewettert, dass der Arzt schlecht ist.
    Es hat keiner behauptet, der "Arzt" sei schlecht. Es wurde behauptet, Dr. Preetz sei für die von ihm angebotene Leistung überteuert.
    Das ist ein großer Unterschied!
  2. ---
    stata hat geschrieben:Wie sehr man hier entmutigt wird, sieht man an der Aussage "Ich werd wohl immer Stottern müssen".
    Diese Aussage lässt sich in diesem Thread nicht finden. Dagegen findet sich die Aussage des Anfragers:
    _Hannes_ hat geschrieben:Ich werde mir dafür nur eine günstigere Hypnosepraxis suchen.
  3. ---
    stata hat geschrieben:Korrigieren muss ich übrigens die Amazom-Rezensionen: Die zwei hier zitierten, negativen Bewertungen sind die einzigen von den sonst 51 durchweg positiven.
    1. Die zwei hier zitierten Bewertungen sind mitnichten "die einzigen von den sonst 51 durchweg positiven". Eine der zitierten Bewertungen gehört nicht mal zu den zwei 1-Stern-Bewertungen, die Du offensichtlich meinst, sondern zu den 3-Stern-Bewertungen.
    2. Worin besteht das "Korrigieren muss"? - Achte doch bitte darauf, was die zwei zitierten Amazon-Rezensionen besagen! Etwa "Dieses Buch ist nicht schlecht" oder "Klingt nach altem Wein in neuen Schläuchen." Sie besagen nicht, das Buch habe schlechte Inhalte, sondern "keinerlei Quellen oder Literaturnachweise" und dass die schon längst bekannten Inhalte überteuert angeboten werden.
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MannAmMeer
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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von MannAmMeer » 30. November 2014 13:03

Guten Morgen,

bin zufällig über Google, weil ich Dr. Prretz" gegoogelt habe, hier ins Forum geraten und wundere mich über einige aus meiner Sicht recht unqualifizierte Einträge. Die Formulierungen " wirken, scheinen etc. " zeigen an, dass dem einen oder anderen Mitglied echte Erfahrungen mit Dr. Norbert Preetz fehlen und man sich auf irgendeinen subjektiv entstandenen Eindruck verlässt und dementsprechend glaubt, hier zum Mitreden autorisiert zu sein.

Meine Erfahrung mit Dr. Preetz sieht so aus: Ich habe 2013 eine Ausbildung bei ihm absolviert, weil mir ein schier unlösbares Problem in einer einzigen, vierstündigen Sitzung final gelöst worden ist. Und das nicht einmal von ihm persönlich, sondern durch einen Mitarbeiter, der die gleiche tiefenhypnotische Technik anwendete.

Während der anschließenden Ausbildung wurde mir klar, wie einfach und zugleich höchstwirksam die Techniken sind. Einige der Teilnehmer wurden auf ihren eigenen Wunsch während der Ausbildung behandelt und verloren innerhalb 35 - 90 Minuten tw. schwere Traumata; in einem Fall handelte es sich um eine 20 Jahre andauernde Depression, die sich in Luft aufgelöst hat. Ich stehe mehr als 1 Jahr danach noch unregelmäßig in Kontakt mit dieser Person und bekomme jedes Mal die Bestätigung: " Ja, ich kann´s immer noch kaum glauben, aber ich bin gesund!" Und diese Aussage stammt von einer Person, die nach eigenem Bekunden 20 Jahre lang psychologisch betreut wurde und knapp 18 Jahre lang medikamentös "unterstützt" worden ist. Ergebnis: NULL !

Mir sind weitere zahlreiche Fälle persönlich bekannt, in denen andere Krankheiten ( bspw. Bulimie, Ängste, Schuppenflechte etc. ) erfolgreich in 1-2 Sitzungen förmlich beseitigt wurden. Da bleiben höchstzufriedene Ex-Patienten zurück. Und NIEMAND von denen fragt danach, wieviel die Behandlung gekostet hat. Das ist denen sch....egal, weil sie endlich jemanden gefunden haben, der ihnen final aus der Sch.... geholfen hat. Die hätten, wenn sie es gewusst vor Behandlungsbeginn gewusst hätten, auch das Doppelte und Dreifache gezahlt.

Warum Dr. Preetz ein derart hohes Honorar aufruft, weiß ich auch nicht, aber eines ist nach meinen Erfahrungen sicher: er ist seinen Preis wert. Um es mit einem Zitat auszudrücken: " Der Nutzen einer Sache regelt den Wert" ( Paul R. Luck, dt. Schriftsteller ) Statt sich jahre- oder jahrzehntelang von einem Psychiater oder sonstwas zum nächsten zu schleppen und nutzlose, durch Krankenkassen ( welch schrecklicher Ausdruck !! ) finanzierte Behandlungen, die ein Heidengeld kosten, zu absolvieren, sollte sich jeder Betroffene überlegen, einen OMNI-Therapeuten wie Dr. Preetz oder jemand anders aufzusuchen statt hier auf kritische Einträge von Teilnehmern zu hören, die Dr. Preetz oder geheilte Patienten und deren Ergebnisse gar nicht kennen.

Was sind 2.000 € im Vergleich zu einem Leben eines Stotterers, der sich weiter mit seinem schweren Rucksack durchs Leben quält ?

Ich will nicht sagen, dass Dr. Preetz Recht hat, aber was heilt, muss her!

paul.dest
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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von paul.dest » 30. November 2014 17:38

MannAmMeer hat geschrieben:Meine Erfahrung mit Dr. Preetz sieht so aus: ...

Einige der Teilnehmer wurden auf ihren eigenen Wunsch während der Ausbildung behandelt und verloren innerhalb 35 - 90 Minuten tw. schwere Traumata; in einem Fall handelte es sich um eine 20 Jahre andauernde Depression, die sich in Luft aufgelöst hat. ...

Mir sind weitere zahlreiche Fälle persönlich bekannt, in denen andere Krankheiten ( bspw. Bulimie, Ängste, Schuppenflechte etc. ) erfolgreich in 1-2 Sitzungen förmlich beseitigt wurden.
Das ist natürlich sehr erfreulich, dass Du handfeste Erfahrungen mit Dr. Preetz hast, MannAmMeer, nur Stottern kommt in Deiner Beispiel-Aufzählung nicht vor. Es scheint Dir nicht bewusst zu sein, aber Stottern ist weder traumatisch bedingt noch ein Symptom von Depressionen noch ist es Bulimie, Ängste oder Schuppenflechte.

Nicht nur dass Du keine Erfahrungen mit Stottern hast, offenbar hast Du Dich über Stottern nicht mal informiert:
MannAmMeer hat geschrieben:Statt sich jahre- oder jahrzehntelang von einem Psychiater oder sonstwas zum nächsten zu schleppen und nutzlose, durch Krankenkassen ( welch schrecklicher Ausdruck !! ) finanzierte Behandlungen, die ein Heidengeld kosten, zu absolvieren, ...
Denn Psychiater-Behandlungen wegen Stotterns würde keine Krankenkasse bezahlen. Und nicht deshalb, weil sie angeblich "ein Heidengeld kosten" sollen - wie kommst Du überhaupt zu der Behauptung? schon mal was von GOÄ gehört? - , sondern schlichtweg deshalb, weil sie gegen Stottern wirkungslos sind.
MannAmMeer hat geschrieben:Ich will nicht sagen, dass Dr. Preetz Recht hat, aber was heilt, muss her!
Ich bin dafür! Du kannst nicht zufällig mit einem Kontakt eines von Dir oder Dr. Preetz geheilten Stotterers dienen, mit dem man in Kontakt treten kann?! Ganz analog zu der von Dir beschriebenen ehemals depressiven Person, mit der Du immer noch unregelmäßig in Kontakt stehst?
MannAmMeer hat geschrieben:...statt hier auf kritische Einträge von Teilnehmern zu hören, die Dr. Preetz oder geheilte Patienten und deren Ergebnisse gar nicht kennen.
Ich würde die stotterbezogenen Ergebnisse ja gerne erfahren. Aber Du schreibst leider nur was von Traumata und Schuppenflechten, während es hier um Stottern geht. Oder gehst Du etwa zum Augenarzt, wenn Du Zahnschmerzen hast?
MannAmMeer hat geschrieben:...wundere mich über einige aus meiner Sicht recht unqualifizierte Einträge.
Tja, so geht es mir auch. Wenn ich Deinen Beitrag lese.

...

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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von MannAmMeer » 1. Dezember 2014 11:54

Ich empfinde die Antwort bzw. die Kommentare auf meine Äusserungen schlichtweg als unpassend.

Die Erfahrungen, die ich bzw. andere Teilnehmer, die die Ausbildung durchlaufen haben, sind durchweg positiv, unabhängig von der jeweiligen Störung. Und die Ursachen für zahlreiche, sehr unerfreuliche Störungen wie auch Stottern, findet man durch die konsequente Anwendung von analytisch-hypnotischen Techniken ( Altersregression ) fast ausschließlich in der Kindheit. Das können kleinste, von niemandem bewusst schädigend oder bewusst registrierte Äusserungen Dritter ( Eltern, Erzieher etc. ) sein, die sich als ISE ( initial sensitizing event = auslösendes Ereignis ) herausstellen und unmittelbar oder zu einem späteren Zeitpunkt auswirken. In aller Regel bilden sich aufgrund von Emotionen Glaubenssätze, die sich in mangelndem Selbstbewusstsein ausdrücken und ihre konkrete schädigende Wirkung bspw. durch Bulimie, Depressionen, Ängste, aber auch Stottern zum Ausdruck bringen.

Eine weitere Erklärung findet man bei Stotterern tw., wenn man, was übliche Therapeuten wohl höchstselten tun, die simple Frage stellt:" Warum stotterst du?"

In diesem Zusammenhang ist mir ein belegter Fall bekannt, bei dem ein Stotterer zum Ausdruck brachte, dass er einfach nicht in der Lage war, seine Worte loszulassen. Ihm konnte mit einer extrem einfachen Mentaltechnik nach 45 Jahren qualvollen Stotterns innerhalb einer Stunde geholfen werden. Der spricht heute!!

Bin mal auf die galligen Kommentare gespannt, die meinem Threat jetzt folgen werden.

Ich lasse mich nicht von meiner erfolgreichen Arbeit als Mentaltrainer abbringen; weder durch hilflose Logopäden, Psychologen, noch durch derartig galligen Kommentierungen.

Auch ich will nicht Recht haben, aber die Dankesbriefe meiner Coachees sprechen eine deutliche Sprache. Und ich freue mich schon auf den Tag, an dem ein ggf. verzweifelter Stotterer, austherapiert vor meiner Praxis steht und nach dem letzten Strohhalm greift und ich ihm den Weg aus seinem jahrzehntelangen Dilemma weisen kann.

Machs doch einfach besser, wenn du es kannst.

paul.dest
nicht mehr wegzudenken
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Hypnoanalyse: und täglich grüßt das Murmeltier!

Beitrag von paul.dest » 1. Dezember 2014 13:00

MannAmMeer hat geschrieben:Ich empfinde die Antwort bzw. die Kommentare auf meine Äusserungen schlichtweg als unpassend.
Tja, da kannste mal sehen, wie es mir geht!
MannAmMeer hat geschrieben:Und die Ursachen für zahlreiche, sehr unerfreuliche Störungen wie auch Stottern, findet man durch die konsequente Anwendung von analytisch-hypnotischen Techniken ( Altersregression ) fast ausschließlich in der Kindheit.
Natürlich kann man sich und anderen, etwas einzureden versuchen, was zum eigenen Umsatz beiträgt.
Die Realität dagegen - tut mir leid für Dich, MannAmMeer - sieht so aus:
paul.dest in http://forum.bvss.de/viewtopic.php?f=12&t=4132#p24067 hat geschrieben:Erfahrungsberichte Stotternder mit Hypnoanalyse - leider nur negative, sorry! - findest Du im Boards.ie-Thread "Hypnosis and Stammering": immer wenn eine Altersregression-Behandlung mit der Suche nach dem "stotternauslösenden Ereignis" beschrieben ist, handelt es sich um Hypnoanalyse, also um genau diejenige Hypnose-Art, für welche Du Dich interessiert.
MannAmMeer hat geschrieben:In aller Regel bilden sich aufgrund von Emotionen Glaubenssätze, die sich in mangelndem Selbstbewusstsein ausdrücken und ihre konkrete schädigende Wirkung bspw. durch Bulimie, Depressionen, Ängste, aber auch Stottern zum Ausdruck bringen.
Wie ich schon schrieb, MannAmMeer, nicht nur dass Du keine Erfahrungen mit Stottern hast, offenbar hast Du Dich über Stottern nicht mal informiert. Denn nicht mangelndes Selbstbewusstsein führt zu Stottern, sondern Stottern führt zu mangelndem Selbstbewusstsein. Kleine Stotterer haben kein mangelndes Selbstbewusstsein. Siehe "Stottern bis zum Alter von 3 Jahren".
MannAmMeer hat geschrieben:Eine weitere Erklärung findet man bei Stotterern tw., wenn man, was übliche Therapeuten wohl höchstselten tun, die simple Frage stellt:" Warum stotterst du?"
Erklärung wofür? Die Frage "Warum stotterst du?" ist übrigens völlig sinnfrei. Und zeigt wieder mal die völlige Abwesenheit Deines Verständnisses dafür, was Stottern ist. Hast Du schon mal nen Diabetiker gefragt, warum sein Blutzucker verrückt spielt?
MannAmMeer hat geschrieben:In diesem Zusammenhang ist mir ein belegter Fall bekannt, bei dem ein Stotterer zum Ausdruck brachte, dass er einfach nicht in der Lage war, seine Worte loszulassen. Ihm konnte mit einer extrem einfachen Mentaltechnik nach 45 Jahren qualvollen Stotterns innerhalb einer Stunde geholfen werden. Der spricht heute!!
§xlol Du bist wirklich komisch! Dir ist ein belegter Fall bekannt! Wir sind hier im Forum einer Stottern-Selbsthilfeorganisation! Wir sind hier nur von belegten Fällen umgeben! Und jetzt finde mir einen, der sagt, dass sein Stottern die Unfähigkeit sei, "seine Worte loszulassen". Eher landest Du da bei Tourette-Syndrom: siehe "Vergleichbarkeit von Stottern und Tourette"
MannAmMeer hat geschrieben:Bin mal auf die galligen Kommentare gespannt, die meinem Threat jetzt folgen werden.
Und wieder bist Du komisch! Deinem Threat?! Ich fühle mich gar nicht bedroht!
MannAmMeer hat geschrieben:Ich lasse mich nicht von meiner erfolgreichen Arbeit als Mentaltrainer abbringen; ...
Auch ich will nicht Recht haben, aber die Dankesbriefe meiner Coachees sprechen eine deutliche Sprache.
Hast Du jetzt einen geheilten Stotterer, den man kontaktieren könnte oder nicht?
Und warum postest Du hier nicht mit Deinem richtigen Namen, wenn Du Dich für einen seriösen Mentaltrainer hältst?

...

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Der vollständige Inhalt dieses Beitrages ist ab jetzt nur noch unter http://www.stottern-verstehen.de verfügbar.
Zuletzt geändert von paul.dest am 4. Dezember 2016 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
http://stottern-verstehen.de

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Re: Tiefenhypnose/Hypnoanalyse gegen Stottern?

Beitrag von MannAmMeer » 1. Dezember 2014 17:29

Ich klinke mich aus; auf ein solch [...] Verhalten habe ich keine Lust und empfinde weitere Aktivitäten als reine Zeitverschwendung.

[...] Editiert vom Moderator aufgrund von Beschimpfung eines anderen Users...

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