McGuire Programme - was ist das?

Fragen, Erklärungen, allgemeine Diskussionen und Erfahrungsberichte zu bestimmten Therapiekonzepten (reine Sprechtechniken, Non-Avoidance-Ansatz, ...). Für eine professionelle Beratung wende Dich bitte an die Fachberatung
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PetraS
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McGuire Programme - was ist das?

Beitrag von PetraS » 30. Mai 2015 19:01

Hallo Leute,
kennt jemand "The McGuire Programme beyond stuttering"?
Habe heute einen von deren Coaches kennen gelernt, nach eigenen Angaben ein Mensch, der lange mit seinem Stottern nicht klar kam, der nun aber - habe ihn live erlebt - dank dieses Programms sehr flüssig und unauffällig spricht.
Er erzählte uns, dass die Leute von diesem Programm gerade dabei seien, in Deutschland Fuß zu fassen, was derzeit allerdings mit zwei Handicaps verbunden ist
  1. Sie haben keine deutschsprachigen Coaches
  2. Sie haben keine Kassenzulassung, heißt im Klartext: man muss selber zahlen.
Viel mehr weiß ich noch nicht, nur dass auf ihrem Flyer der wiederkehrende Schriftzug: Pause - Breathe - Speak - Release usw. steht.
Hat schon mal jemand etwas von diesem Programm gehört und wie "seriös" sind die?
Der Typ sagte, in Großbritannien, den Niederlanden und mittlerweile einigen anderen Ländern seien sie insgesamt schon seit ca. 20 Jahren bekannt und aktiv...
Danke schon mal für eventuelle Infos.
Petra

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Torsten
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Re: McGuire Programme - was ist das?

Beitrag von Torsten » 30. Mai 2015 20:46

Hallo Petra,

leider wird die deutschsprachige Website des McGuire-Programms gerade neu gestaltet. Hier ist die englische Website

Das Programm ist in Großbritannien aus der Selbsthilfe heraus entstanden; die Coaches sind ehemalige Stotterer, denen das Programm geholfen hat. Die Methode besteht aus Atemübungen (costal breathing) und Pausen machen (ähnlich dem „Sprechen in Abschnitten“ nach Ronald Muirden, das auch in der Naturmethode angewandt wird.

Überhaupt sehe ich viele Gemeinsamkeiten mit der Naturmethode, weil auch, wohl im Zusammenhang mit den Atemübungen, recht laut, also mit kräftiger Stimme gesprochen wird. Beim McGuire-Programm stehen die Atemübungen aber sehr im Mittelpunkt. Es ähnelt hier also wohl dem, was Ingrid Del Ferro und Hansi Liebelt anbieten – jedenfalls kann ich keinen großen Unterschied zwischen diesen Atemtechniken erkennen.

Im Unterschied zu deutschen Selbsthilfe-Seminaren ist das McGuire-Programm eine Intensiv-Therapie - ich glaube, es geht eine Woche - und es ist ziemlich teuer. Beeindruckend am McGuire-Programm finde ich vor allem die – besonders für ein Selbsthilfe-Projekt – erstaunlich professionelle Vermarktung, z.B. dieses Video.

Gruß, Torsten
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Re: McGuire Programme - was ist das?

Beitrag von paul.dest » 31. Mai 2015 10:30

PetraS hat geschrieben:Hat schon mal jemand etwas von diesem Programm gehört und wie "seriös" sind die?
Guckst Du hier: Meine Erfahrungen mit dem McGuire Stotterprogramm

Und die BBC-Doku über das McGuire-Programm featuring Gareth Gates:
Stop My Stutter with Gareth Gates Part 1 of 4
Stop My Stutter with Gareth Gates Part 2 of 4
Stop My Stutter with Gareth Gates Part 3 of 4
Stop My Stutter with Gareth Gates Part 4 of 4

Über die Wirksamkeit kann ich nichts sagen: Einzelfälle sind - wie immer - nicht aussagekräftig.

Gareth Gates selbst war nach dem McGuire-Programm, wie man sehen kann, ziemlich stotterfrei. Ein paar Jahre danach war er aber auch wieder so stotternd wie zuvor: Gareth Gates stuttering interview on Loose Women - 19th June 2012 Danach sieht man ihn wiederum in einem zwar merklich stotternden, aber gut sprechbaren Bereich: The Vault meets Gareth Gates - Sieht für mich nach dem Üblichen auf und ab aus. Ich habe persönlich noch keinen Stotterer gesehen, der aufgrund einer Therapie - egal welcher! - , langfristig und konstant stotterfrei geworden ist.

Etwas Unseriöses kann ich an dem McGuire-Programm nicht erkennen.

...

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Der vollständige Inhalt dieses Beitrages ist ab jetzt nur noch unter http://www.stottern-verstehen.de verfügbar.
Zuletzt geändert von paul.dest am 5. Dezember 2016 19:44, insgesamt 1-mal geändert.
http://stottern-verstehen.de

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Re: McGuire Programme - was ist das?

Beitrag von PetraS » 14. Oktober 2015 17:45

Hallo liebe Leute,
ich wende mich noch mal an euch, weil ich nun mehr über das McGuire-Programm erfahren habe und es hier einmal als Außenstehende konkretisieren möchte.
Ich hatte mir die - freundlicherweise von Paul verlinkten - Videos angesehen und kann nur jedem, der an einem neuen (alten) Lösungsweg interessiert ist, empfehlen, sie sich ebenfalls anzusehen.

Der erste Deutschland-Coach Emmet O’Connell (http://www.mcguireprogramme.com/en/de/p ... t-oconnell) kam gestern mit zweien seiner neusten Schüler, die am ersten Programm in Deutschland im Juli 2015 teilgenommen haben, in die SHG Köln, um dort das Programm vorzustellen und die Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Den Ablauf entnehmt ihr dem Video, aber was unbedingt dazugesagt werde müsste, ist folgendes:
Die Kurse belaufen sich zunächst auf einen 3-4 tägigen Intensivkurs, der gewöhnlich mittwochs abends beginnt. Die Teilnehmer übernachten und üben in einem Hotel, sodass sie die ganze Zeit beisammen sind und miteinander arbeiten und üben. Bis Freitag Mittag ist alles eine Art "Schnupperkurs", also wer bis dahin nicht überzeugt ist, kann gehen, ohne für den Kurs zu zahlen und Mitglied zu werden. Wer sich ab da entscheidet zu bleiben, den erwartet eine Einmalzahlung von knapp 1500 Euro, die (noch) von keiner Kasse getragen wird.

Empfohlen wurde allerdings, eine Vorher- / Nachher-Bestandsaufnahme bei einem Arzt oder Logopäden zu machen, um über dessen Empfehlung ggf. die Kursgebühr (teil-)erstattet zu bekommen.

Die Therapie vereinigt viele bekannte Elemente, so eine Zwerchfell-Atmung und einen kräftigen/sonoren Stimmeinsatz, mentale Elemente aus dem Leistungssport, in-vivo-Training und Bearbeitung von Ängsten u.a. psychischen Nebenwirkungen, aber was am wichtigsten ist: es ist eine Therapie von Stotterern für Stotterer. Alle Coaches haben den Kurs durchlaufen und durchlaufen ihn immer wieder, indem sie die Kurse leiten. Innerhalb der Kurse sind Teilnehmer auf verschiedenem Level, die sich nach einem 20 Jahre erprobten System in einer bestimmten Konstellation gegenseitig coachen.
Es gibt kein Heilungsversprechen, sondern durch das Bewusstsein, dass Stottern einen ein Leben lang begleitet, begleiten auch die Coaches einen weiterhin. Das heißt, einmal Mitglied, kann man weltweit 300 Coaches Tag und Nacht anrufen und weiter üben. Hat man keine Lust mehr, kann man auch für mehrere Jahre sich einfach ausklinken und jederzeit wiederkommen, wenn man das Bedürfnis dafür hat. Die Auffrischungen, die immer wieder stattfinden, kann man für einen geringen Beitrag von 20 Euro pro Tag nach Bedarf besuchen und das weltweit, d.h. wenn man mal ein Jahr USA macht oder gerade in den Niederlanden oder Australien ist, geht man einfach dort in einen Kurs.

In diesem Lichte ist auch das oben von Paul verlinkte Interview von Gareth Gates zu betrachten, in dem er zeitlich gesehen nach dem Kurs, in dem er selber Coach war, während eines Blocks von seinem eigenen Coach an die Techniken erinnert wurde. Denn alle in dem Programm wissen, dass dauerhaft flüssiges Sprechen mit viel Arbeit verbunden ist.

Die beiden Teilnehmer (eine Frau, ein Mann), die Emmet mitgebracht hatte, standen noch sehr am Anfang ihres Werdegangs, aber man konnte ihnen ansehen, d.h. sie haben es auch verbal zur Sprache gebracht, dass sie sehr glücklich mit ihrer Entwicklung sind. Wir haben ihr "First-Day-Video" gesehen und sie dann live erlebt. Na ja und Emmet selber überzeugte durch einen durchweg flüssigen Vortrag - auf Englisch, auch mal eine nette Übung für uns.

Dass ihr das nicht falsch versteht: ich habe mich von denen nicht als Werbungs-Macher anwerben lassen. Aber wenn etwas überzeugt, weil es in sich schlüssig ist, dann muss man es auch sagen dürfen. Oder?

Gruß
Petra

Übrigens findet bereits Ende Oktober der nächste Kursus in Frankfurt statt. Infos dazu erhaltet ihr über die oben verlinkte Webseite von Emmet O’Connell.

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Re: McGuire Programme - was ist das?

Beitrag von Torsten » 15. Oktober 2015 11:10

PetraS hat geschrieben:Den Ablauf entnehmt ihr dem Video...
Hallo Petra,

habt ihr ein Video von dem SHG-Treffen in Köln aufgenommen? Wo ist es? Oder hab ich das missverstanden?

Ansonsten: Ich finde das Programm gar nicht schlecht – es ähnelt sehr der deutschen Naturmethode, die in Seminaren der BVSS angeboten wird – und zwar wesentlich preisgünstiger.

Auch bei der Naturmethode spielt das Sprechen mit sonorer Stimme eine zentrale Rolle, außerdem das Pausing, das auch im McGuire-Programm eingesetzt wird (man merkt es an den Danach-Videos). „Zwerchfell-Atmung“, die im McGuire-Programm eine zentrale Rolle spielt, halte ich persönlich für Blödsinn.

Ein Vorzug des McGuire-Programms ist sicher, dass es moderner ist, dass es Elemente des Mentaltrainings aus dem Leistungssport enthält (die findet man aber auch in der Ropana-Methode – Roland Pauli ist schließlich Tennistrainer). Vermutlich spricht das McGuire-Programm junge Leute besser an als unsere etwas in die Jahre gekommene Naturmethode - aber m.E. ist nur das Outfit moderner, nicht die Substanz.

Gruß, Torsten
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Re: McGuire Programme - was ist das?

Beitrag von PetraS » 15. Oktober 2015 11:52

Hallo Torsten,
Torsten hat geschrieben:
PetraS hat geschrieben:Den Ablauf entnehmt ihr dem Video...
habt ihr ein Video von dem SHG-Treffen in Köln aufgenommen? Wo ist es? Oder hab ich das missverstanden?
Ja, das hast du missverstanden. Wir haben keinen Mitschnitt des Gruppenabends, mit dem Video meinte ich die von Paul verlinkten BBC-Videos mit Gareth Gates, allerdings bietet Emmet an, auch andere SHG's aufzusuchen und das Programm persönlich vorzustellen. Man muss ihn nur einladen.
Torsten hat geschrieben:Ansonsten: Ich finde das Programm gar nicht schlecht – es ähnelt sehr der deutschen Naturmethode, die in Seminaren der BVSS angeboten wird – und zwar wesentlich preisgünstiger.
Keiner hat behauptet, die hätten das Rad neu erfunden. Jeder bei dem Gruppenabend, der schon irgend eine Therapie gemacht hat, hat Elemente aus seinem absolvierten Programm bei McGuire wiedergefunden. Einige fühlten sich an die Naturmethode (Hausdörfer) erinnert, andere an Del Ferro. Und interessant ist, dass - ohne Roland Pauli zu kennen - die McGuire-Leute in ihren Leistungssport-Mentaltraining-Elementen ebenfalls von einem Tennislehrer inspiriert wurden :D (Woraufhin ich Roland Pauli erwähnte)

Das entscheidend Andere ist die Gemeinschaft, die dich NACH dem Programm stützt und mit in weitere Kurse als Coach einbezieht. (Wobei auch das freiwillig ist) Denn das Manko der meisten Therapien ist ja (korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, ich habe KEINE Therapien gemacht, nur drüber gelesen und gehört), dass sie nach dem Ende auch beendet sind und eine Nachsorge nur bedingt besteht.

Es sind viele Dinge eingebaut, die es so meines Wissens nirgendwo sonst gibt. Z.B. dass sich immer ein Mitglied face-to-face einem Coach gegenübersitzt und diese im Zuge der Kurses ständig wechseln. Hierbei soll geübt werden, ungünstige Verhaltensweisen im menschlichen Umgang abzubauen und die erlernten Methoden in der Kommunikation mit jedem zu vertiefen.
Bei der in-vivo-Arbeit geht erst der Coach in die angst-behafteten Situationen und man begleitet ihn dabei, ehe man selbst den Sprung ins kalte Wasser wagt. Alles sehr gut durchdacht, wie ich meine.

Bei der Zwerchfell-Atmung habe ich den Eindruck, dass die dahinterstehende Philosophie sich mit Del Ferro nicht ganz deckt.
Selbstverständlich klingt das Sprechen bei den Neulingen zunächst nicht ganz natürlich. Sie setzen die Atmung mit dem Stimmeinsatz zusammen am Sprechbeginn und als Blocklöse-Technik ein, wie ich beobachtet habe. Ansonsten sprechen sie so lange spontan, wie es das Stottern erlaubt. (Etwas, das an Van Riper erinnert)

Im Prinzip setzt die Methode alle (zumindest mir bekannten) Mittel ein, die es im Laufe der Geschichte von Stottertherapien im letzten Jahrhundert gegeben hat bzw. gibt.

Was natürlich notwendig ist, um solch eine Therapie zu machen: man muss schon einen ziemlichen Leidensdruck und enormen Ehrgeiz haben. Aber sehr gut finde ich, dass man diese knapp 2 Tage Schnupperkurs hat, ehe man sich festlegen muss. Und die sind schon ein enormer Teil der ersten Therapierunde. Mit der Zahlung der knapp 1500 Euro hat man einen Freifahrschein, sein Leben lang das Netzwerk der McGuire-Leute zu nutzen und kann ständig einen der 300 Coaches erreichen.

So wie die beiden Teilnehmer berichtet hatten, rufen sie - als Therapiefortsetzung - seit dem Kurs täglich bei ihrem Coach an, was auch so erwünscht ist.
Also kein blauäugiges: "Nun hast du es kapiert, nun brauchst du uns nicht mehr", sondern das realistische Bewusstsein, "ich muss am Ball bleiben, um den derzeitigen Grad meiner Sprechflüssigkeit aufrechtzuerhalten oder zu verbessern."

Um es noch einmal deutlich zu machen. Noch finden die Coachings auf Englisch statt, weil erst der allererste deutschlandweite Kurs im Juli in Düsseldorf stattgefunden hat und demnächst einer in Frankfurt sein wird. Mit Zunahme der deutschen Absolventen werden allerdings die Kurse in Deutsch stattfinden, vermutlich eine Zeitlang auch zweisprachig, da einige der Coaches wie Emmet selber ja nur Englisch sprechen.

Und noch etwas: Minderjährige werden nur aufgenommen, wenn der Gruppen-Coach im persönlichen Gespräch sich fest davon überzeugt hat, dass es der Wille des Teilnehmers und nicht der Eltern ist, an dem Kurs teilzunehmen,

Gruß
Petra

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McGuire Program Upcoming Intensive Course

Beitrag von zargham086 » 1. Mai 2016 20:56

First of all a short introduction about myself. Zargham Ali is my name, I’m from Pakistan and I’m now living in Germany. I have stuttered since the age of 6 and I have done all kinds of speech therapy in Pakistan to do something about it. All these were by professional therapists but it didn’t improve my speech - there was no result or the result I wanted.

I came to Germany for my MS (Masters) and I still wanted to do something about my stutter. I found out about a speech program called the McGuire Programme. I investigated the programme on the internet and I found out that it was here in Germany via the Regional Director, Emmet O’Connell on facebook. He is a very nice man, who also stutters but I didn’t notice any signs of a stutter. I decided to join and I did my first McGuire Programme course in Düsseldorf in July 2015. So, I am only 9 months on the programme and I’m feeling the benefits each and every day.

This is my first post to this group. And I would like to share with you a bit about the programme and my own experience of it. The programme has really helped me. I have become more confident and my speech is improving with the help of the coaches who motivate me to continue pushing myself and working on my speech.

The McGuire Programme has the following characteristics:
It has over 7000 members ALL AROUND THE WORLD in 14 COUNTRIES
It has over 300 coaches (also members of the programme who are also people who stutter) who are just a phone-call away and are available all the time to practice the techniques with. These calls are also available on Viber, Skype, WhatsApp, Facetime, Googlehangouts etc. so that is cheap for me being a student.
The coaches are also people who stutter but I been trained on the programme and who now speak with control. They totally understand what it feels like to have a stutter because they have also lived with one for so long.
There is a huge International Support Network and this for me is how the programme is so successful. You are not alone and the support is amazing.
The fee is also really good and for me it was priceless. There is a one-time membership fee which you pay before your first course. Plus you can go to as many other courses as you wish for a small fee of 20euro per day. Not bad for 13 hours of working on your speech.

For me this was unlike my previous speech therapists where I had to pay a lot for every session and these sessions had little or no guidance or moral support which in my case is now given by the coaches of the McGuire Programme. These calls to coaches are also free, no appointment needed, no additional fees. You just call and talk and work on your speech.

My first courses which was 3 days long transformed my life and the after support is were the real hard work begins but you have all the support you need. I have attended 3 McGuire Courses so far and I’m planning on attending my 4th McGuire Course in 8 weeks time in Düsseldorf. The exact dates are on their website http://www.mcguireprogramm.de

So my advise to anyone reading this; Just try it out. It DOESN’T even COST if you don’t like it as there is a session on the Friday of the course where you can make up your mind if you like the programme or not. If you like it, you become a member, if you want to leave, you get your money back. What other therapy proves this option!!!???


In DÜSSELDORF is the next course. SO please let your family and friends know about it - you have nothing to lose! I really hope to see you there and we can work on our speech together coz at the end we all need to get better at speaking.

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Heiko Bräuer
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Re: McGuire Programme - was ist das?

Beitrag von Heiko Bräuer » 10. Mai 2016 19:27

Hallo,

ich hab mal eine kurze und konkrete Frage und hoffe eine Antwort von den Mc-Guire Leuten selbst oder anderen hier im Forum zu bekommen.

Wer bekommt die ca. 1500€, welche man lt. Aussagen von Torsten bezahlen müsste um Mitgleid bei Mc-Guire zu werden?


Meine Frage ist nur aus Neugier, da ich das Sytem noch nicht komplett verstanden habe und vielleicht haben sich das andere auch schon einmal gefragt!


Gruß Heiko

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