Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Fragen, Erklärungen, allgemeine Diskussionen und Erfahrungsberichte zu bestimmten Therapiekonzepten (reine Sprechtechniken, Non-Avoidance-Ansatz, ...). Für eine professionelle Beratung wende Dich bitte an die Fachberatung
tunnel79
angekommen
angekommen
Beiträge: 29
Registriert: 22. Januar 2018 12:20
BVSS-Mitglied: nein

Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 17. März 2018 15:26

Hallo Zusammen,

Leider bekomme ich keine Interesse an meine wissenschaftliche Lösung hier.

Deswegen brauche ich es wieder auszudrucken.
Meine Facebook Gruppe arbeitet dran und die Leute machen vorschritte.

Jeder Stotterer hat eine schnelle Ausatmung wegen der langfristigen Blockaden.Der Magen stürz beim Gespräech schnell ab.Das verursacht Aufregung.Diese Aussage habe ich nie gehört.

Man muss zuerst eine Woche lang schweigen und mit App Keep it costal üben.Sonst hilft nichts langfristig.

Schauen Sie mein Video under dem Thema 'ich habe es geschaft'

3 Personen können schon mit meinem Methode fliessend sprechen.Es ist kostenfrei.

Anil

Benutzeravatar
PetraS
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1122
Registriert: 9. November 2013 19:45
Ort: Wesseling (Nähe Köln)
BVSS-Mitglied: ja

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von PetraS » 28. März 2018 15:31

Hallo Anil,
tunnel79 hat geschrieben:
17. März 2018 15:26
Leider bekomme ich keine Interesse an meine wissenschaftliche Lösung hier.
(...)
Jeder Stotterer hat eine schnelle Ausatmung wegen der langfristigen Blockaden.Der Magen stürz beim Gespräech schnell ab.Das verursacht Aufregung.Diese Aussage habe ich nie gehört.

Man muss zuerst eine Woche lang schweigen und mit App Keep it costal üben.Sonst hilft nichts langfristig.

Schauen Sie mein Video under dem Thema 'ich habe es geschaft'

3 Personen können schon mit meinem Methode fliessend sprechen.Es ist kostenfrei.
Deine Behauptungen, insbesondere das Wort "wissenschaftlich" einfach so in den Raum zu stellen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, und dann Aussagen wie die, ein Stotterer würde zu schnell ausatmen, entbehren jedweder wissenschaftlichen Grundlage.
(Immerhin wird seit weit über hundert Jahren zu dem Thema geforscht, und die von dir beschriebenen Methoden gibt es seit den 70'er Jahren, keiner hat sie bisher jedoch als DIE ENDLÖSUNG betrachtet!)

Darum bitten wir dich, hier nicht mit falschem Etikett Werbung zu betreiben.

Dass du mit deiner Methode flüssig geworden bist, ist erfreulich für dich, bedeutet aber noch lange nicht, dass es jedem anderen auch so ergehen wird.

Ich und die meisten hier mitlesenden Leute vertrauen doch lieber den ausgebildeten Logopäden und Sprachtherapeuten, weil die fundiertes Wissen über
- den Forschungsstand
- die Abläufe beim Sprechvorgang
- eine große Palette an Therapiemethoden
haben.

Aber auch diejenigen, die eine eigene Lösung für sich gefunden haben, nehmen wir als ein Beispiel für Selbsttherapie mal Herrn @Roland Pauli, stellen sich nicht hin und behaupten, sie hätten die einzig selig machende Therapie erfunden.

Herr Roland Pauli z.B. würde - soweit ich ihn kenne - nie im Leben behaupten, er habe eine wissenschaftliche Lösung fürs Stottern gefunden und die Stotterer würden dieses oder jenes falsch machen.
Er hat einen Weg gefunden, wie er - nach zuvor schwerster Symptomatik - nun flüssig sprechen kann und bietet dies auch anderen Leuten zum Ausprobieren an. Nicht mehr und nicht weniger.

Es ist Augenwischerei zu behaupten, man hätte DIE LÖSUNG gefunden, und das ist auch der Grund, warum die Leute auf dein Angebot nicht eingehen. Wir haben in Deutschland über 80 Selbsthilfegruppen für Stotternde, all diese Menschen (junge und alte) stottern trotz diverser Therapien. Und sie werden auch mit deiner Methode weiter stottern. Viele von ihnen haben eine zufriedenstellende Lösung für sich gefunden, aber das Stottern ist deswegen nicht WEG.

Und solange du mit derartigen Begriffen hier wirbst - egal ob du Geld verlangst oder nicht - wird dir auch niemand wirklich zuhören.
Petra

tunnel79
angekommen
angekommen
Beiträge: 29
Registriert: 22. Januar 2018 12:20
BVSS-Mitglied: nein

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 28. März 2018 21:04

Es ist wissenschaftlich.

Kennt ein Artz oder Therapeut über Fluid Dynamics? Nein.

Die Luft fliesst von Luftröhre zu Stimmbänder, die enger ist.Es muss dort unter etwa Geschwindigkeit bleiben.Sonst hat man Verstöpfung, frei von Angst.
Gibt es eine solche Erklärung in der Welt?

Eine natürliche Ausatmung ist langsamer als Stotterer.
30 Menschen haben in meiner Gruppe sich gemeldet.
Nur mit einer Übung, haben sie weniger Blockaden.
Mit der kompletten Metodik ist es ganz WEG.
Sprich mit Hakan Kaplan in der Kekemelik Gruppe.

Benutzeravatar
PetraS
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1122
Registriert: 9. November 2013 19:45
Ort: Wesseling (Nähe Köln)
BVSS-Mitglied: ja

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von PetraS » 31. März 2018 09:43

tunnel79 hat geschrieben:
28. März 2018 21:04
Es ist wissenschaftlich.

Kennt ein Artz oder Therapeut über Fluid Dynamics? Nein.

Die Luft fliesst von Luftröhre zu Stimmbänder, die enger ist.Es muss dort unter etwa Geschwindigkeit bleiben.Sonst hat man Verstöpfung, frei von Angst.
Gibt es eine solche Erklärung in der Welt?

Eine natürliche Ausatmung ist langsamer als Stotterer.
30 Menschen haben in meiner Gruppe sich gemeldet.
Nur mit einer Übung, haben sie weniger Blockaden.
Mit der kompletten Metodik ist es ganz WEG.
Sprich mit Hakan Kaplan in der Kekemelik Gruppe.
Damit etwas wissenschaftlich sein könnte, müsstest du mit vielen Leuten über sehr lange Zeit und nach einem strengen Überprüfungsschema, das ein unabhängiger Wissenschaftler durchführt (sinnvollerweise nicht du selbst) nachgewiesene Langzeiterfolge erzielen.

Dass man Stottern mit sehr einfachen Mitteln (Reduzierung des Sprechtempos, Konzentration auf regelmäßige Atmung, melodisches oder rhythmisches Sprechen, Dialekt) nahezu JEDEN Stotternden binnen kurzer Zeit zum Flüssigsprecher machen kann, ist hinreichend bekannt.

Viele Stotterer haben solche Therapien mitgemacht, viele sind nach dem ersten Rückfall psychisch in ein Loch gefallen. Vielleicht liest du dazu mal einige Berichte, in denen es um Greifenhofer oder um Del Ferro geht. Dies sind Institute, die von Heilung sprechen, in den meisten Fällen diese "Heilung" auch schaffen, doch das ganze hat keine sehr lange Wirkung. Wie lange es wirkt, ist auch individuell unterschiedlich. Bei einigen gibt es bleibende Verbesserungen, bei anderen tritt ein Zustand ein, der danach schlimmer ist als davor.

Aber ich habe noch von niemandem gehört, bei dem das Stottern WEG wäre.

Die Rolle der Stimmbänder während des Sprechvorgangs ist zwar sehr bedeutend, hat aber nicht allein etwas mit Luft zu tun. Wenn du deine Hand an den Hals hältst, während du sprichst (sprich am besten mal sehr, sehr verlangsamt), wirst du feststellen, dass ein ständiger Wechsel zwischen einem Vibrieren und einem Aussetzen des Vibrierens auftritt.
Dies passiert immer, wenn du einen stimmlosen Laut sprichst. Zum Beispiel P T K Z CH scharfes S (ß) usw. Das Stottern tritt häufig dann auf, wenn der Übergang von Stimmlos zu Stimmhaft stattfinden sollte, das kann man beobachten.
Um diese Übergänge abzuschwächen, wird in den Fluency Shaping-Konzepten z.B. bei der Kasseler Stottertherapie alles (zumindest in der Anfangsphase) mit Stimme gesprochen, was dann allerdings unnatürlich wirkt.

Und mit Hakan Kaplan werde ich vermutlich am 15. April in Istanbul sprechen, dort findet eine Konferenz statt, bei der ich Referentin bin - er wollte sich als Teilnehmer anmelden.
In der Kekemelik-Gruppe ist er nicht mehr, weil wir ihn zur Höflichkeit ermahnt hatte, er hatte angefangen, Leute zu verhöhnen und es gab deshalb Beschwerden. Er hat dann die Gruppe verlassen.
Petra

tunnel79
angekommen
angekommen
Beiträge: 29
Registriert: 22. Januar 2018 12:20
BVSS-Mitglied: nein

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 31. März 2018 13:11

Meine Methodik verwendet keine Shaping oder Melodik.
Nur eine halbe Sekunde Ausatmung ist nötig.

Das beweist schon, dass die Technik Leute die Atmungsprobleme immer noch nicht lösen können.Deswegen wenden sie die Tricks an.

Mit normaler Ausatmung brauche ich und meine Teilnehmer keine Techniks ausser eine halbe Sekunde Ausatmung.

Wenn man meine Methodik nicht anwendet oder kennt, sagen sie niemals, dass es weg ist.

Niemand konnte gegen mein Theorie von Fluid Dynamics
schreiben.Das beweist schon, dass ich eine ganz neue Diagnostik mitbringe, die vorher nicht existiert.

Stella
entdeckend
entdeckend
Beiträge: 6
Registriert: 10. März 2018 22:53
Land: Deutschland
BVSS-Mitglied: ja

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von Stella » 25. April 2018 23:22

Ich werde diese Methode auf keinen Fall ausprobieren. Selbst wenn eine bestimmte Methode dem Einen zu flüssigem Sprechen verhilft, so ist es noch lange nicht gesagt, dass dies bei Anderen auch der Fall ist. Wir sind alle unterschiedlich, und so unterschiedlich ist auch unser Stottern. Ich kenne mittlerweile viele Leute aus der Stotterer Selbsthilfe, die es trotz früherer starker Symptomatik mit den klassischen Therapien zu einer beachtlichen Sprechflüssigkeit gebracht haben. Zur Zeit versuche ich zwei Methoden zu kombinieren. Früher dachte ich immer, ich müsste mich auf eine Methode beschränken. Ich habe nun festgestellt, dass es möglich ist, mittels langsamen Sprechens, weichem Stimmeinsatz und Prolongationen relativ flüssig zu werden. Wenn dann doch Blocks auftauchen, versuche ich diese mit Pullouts nach Van Riper zu lösen. Mittlerweile gelingt das auch schon öfter. Ich arbeite aber noch daran. Es gibt noch viel zu tun in dieser Richtung, ich denke aber, dass für mich mit diesen Methoden noch sehr viel mehr möglich ist. Nicht zu vergessen natürlich die Teilnahme an den Seminaren, wo man nette Bekanntschaften schließen kann. Mein nächstes Vorhaben ist im übrigen ein Seminar bei Roland Pauli. So viel zu diesem Thema von mir.

Benutzeravatar
Torsten
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1016
Registriert: 9. Februar 2011 17:47
Ort: Salzwedel
BVSS-Mitglied: ja

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von Torsten » 26. April 2018 10:14

tunnel79 hat geschrieben:
17. März 2018 15:26
Leider bekomme ich keine Interesse an meine wissenschaftliche Lösung hier...
Hallo Anil,

es gab viele Stotterer, die etwas gefunden haben, das ihnen selbst geholfen hat, und die dann geglaubt haben, sie hätten das Rätsel des Stotterns gelöst. Wenn du, wie du schreibst, eine Gruppe von 30 Leuten hast, die deine Methode testen, dann ist das doch schon ziemlich gut. Du solltest dann mit diesen 30 die Methode über einen längeren Zeitraum – sagen wir: ein Jahr lang – testen, um zu prüfen, ob die Verbesserung des Sprechens wirklich nachhaltig ist.

Es ist nämlich so, dass sehr viele Methoden und „Tricks“ kurzzeitige Effekte haben, die einige Wochen oder Monate anhalten können. Doch danach kommt das Stottern zurück, Diesen „Rückfall“ empfinden die Betroffenen dann als Enttäuschung oder als Versagen – sie sind seelisch verunsichert, und ihr Stottern ist manchmal stärker als vorher. Deshalb ist es wichtig, eine neue Methode längere Zeit zu testen, bevor man sie anpreist.

Was die Wissenschaftlichkeit betrifft: Die Behauptung von Dr. Martin Schwartz (dem Erfinder der Passive-Airflow-Technik), dass Stottern durch einen stressbedingten Verschluuss der Stimmbänder entsteht, ist wissenschaftlich falsch. Deshalb wird er in der wissenschaftlichen Community auch nicht ernst genommen.

Die Methode (oder der Trick) – vor dem Sprechbeginn ein wenig Luft auszuatmen und dann in diesen schon vorhandenen „Ausatemstrom“ hinein zu sprechen – ist aber sinnvoll für diejenigen, die oft am Beginn einer Äußerung oder nach einer Sprechpause einen Block haben (oder befürchten).

Deine Hypothese, Anil, dass (alle) Stotterer eine zu starke Ausatmung haben, ist aber wirklich Unfug. Wenn man beim Sprechen stärker ausatmet, wird die Stimme lauter. Wenn du selbst früher beim Sprechen zu stark ausgeatmet hast, dann müsstest du permanent sehr laut gesprochen haben. Ob das der Fall ist, weißt du selbst am besten.

Torsten
www.stottertheorie.de

AndreasStarke
kompetent
kompetent
Beiträge: 267
Registriert: 19. August 2006 20:46
PLZ: 21033
Ort: Hamburg [Bergedorf]
BVSS-Mitglied: ja
Kontaktdaten:

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von AndreasStarke » 27. April 2018 12:46

Schon der Begriff "Fluid Dynamics" ist sehr problematisch für eine Methode der Stottertherapie. Er bedeutet nämlich "Lehre von der Bewegung von Flüssigkeiten und Gasen", wie man unschwer mit Google ermitteln kann. Dann würde ich empfehlen, die Beschreibung der Methode zunächst in verständliches Deutsch zu übersetzen. Folgende Sätze verstehe ich zum Beispiel garnicht, sondern muss die Bedeutung erraten: "Die Luft fliesst von Luftröhre zu Stimmbänder, die enger ist. Es muss dort unter etwa Geschwindigkeit bleiben. Sonst hat man Verstöpfung, frei von Angst."

Wie soll man das verstehen?
www.andreasstarke.de
www.viermalfuenf.de

tunnel79
angekommen
angekommen
Beiträge: 29
Registriert: 22. Januar 2018 12:20
BVSS-Mitglied: nein

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 30. April 2018 22:47

Torsten,
Mein Theorie ist ganz neu.Deswegen ist es nicht wie die anderen.

Ich sage für keine Idee falsch.Die Wissenschaft ist ganz jung.Nichts kann für immer stimmen.

Es ist dann ein wunder, mit falschen Methoden richtige Lösungen zu haben.Was du falsch nennst, fühlen ich und viele Personen seit mehreren Jahren und Dr.Schwartz Theorie hilft dabei.

Inzwischen habe ich noch 2 Personen gerettet;)

Diese Ausatmung Unterschied ist so klein, dass es keinen merkbaren Stimme Stärke Unterschied macht, besonsers wenn man nicht fließend sprechen kann ;)Es gibt auch die Stotterer mit stärker Stimme.Der Körpe ist für diese Personen mit hoher Ausatmung nicht geeignet, weil sie vielleicht engere Öffnungen haben.Jeder ist anders.Aber langsame Ausatmung hilft bei jeder ohne Ausnahme in meiner Gruppe, auch ein 6 Jahre alt Kind hat es geschafft.Es hat auch bei einem Kind die Kopf Bewegungen weggenommen

Es hat auch bei einem Junge funktioniert, der kein H aussprechen kann;)

Es ist frei meine Methodik auszuprobieren.Man verliert gar nichts.Ich sage nur, dass es hat eine hohe Potenziell, wenn man das richtig macht.Jeder kann es nicht richtig machen.Deswegen helfe ich freiwillig damit in meiner Gruppe.

Über die Verstöpfung: Die Lücke von Stimmbänder wird beim Sprechen enger.Wenn die Luft zu schnell für diese Lücke ist, kann es nicht mehr fliessen nach Choked Flow Theory.Dann hat man aaaa, obwohl die Stimmbänder nicht verkrämpt sind.
Das passiert beim Flüstern gar nicht, weil die Lücke ohne Stimme ganz breit ist.Deswegen stottert man nicht beim Flüstern.Mansche Leute haben etwa falsce Lippen und Zungen Bewegungen entwickelt.Das verursacht auch Stottern, weil die Luft nicht draußen fliessen kann.

Zum Schluss, meine Methodik hat sein 3 Monaten bei jeder funktioniert.Es gibt kein Rückkehr, da wir ständig uns fit für Sprechen halten.Das beweißt schon das, ich die richtige Gründe und Lösungen habe.Sonst würde es bei einer nicht funktionieren.

Viele Grüße

Anil

tunnel79
angekommen
angekommen
Beiträge: 29
Registriert: 22. Januar 2018 12:20
BVSS-Mitglied: nein

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 2. Mai 2018 06:55

Ich habe gerade angeschaut, was unfug bedeutet.

Eine funktionierende Idee als Unfug nennen...

Ich bin hier es kostenfrei zu teilen und bekomme eine Beurteilung als unfug...Sehr nett ;)

Benutzeravatar
Torsten
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1016
Registriert: 9. Februar 2011 17:47
Ort: Salzwedel
BVSS-Mitglied: ja

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von Torsten » 2. Mai 2018 08:11

tunnel79 hat geschrieben:
2. Mai 2018 06:55
Eine funktionierende Idee als Unfug nennen...
Anil,

ich habe nur geschrieben, dass die Theorie von Martin Schwartz, derzufolge Stotter-Blocks durch stressbedingten Verschluss der Stimmbänder entstehen Unfug ist. Diese Theorie stammt aus dem Jahr 1974 – damals wusste man noch sehr wenig darüber, was im Gehirn von Stotterern anders ist als bei Normalsprechern.

Die Passive Airflow Technik ist kein Unsinn – sie funktioniert und ist eine nützliche Methode. Aber der Grund, warum sie funktioniert, ist ein anderer als der, den Dr. Schwartz vermutet hat. Man muss sauber zwischen Theorie und Therapie unterscheiden: Wenn eine Therapie hilft, ist das noch lange kein Beweis dafür, dass die Theorie, mit der die Therapie begründet wird, richtig ist.
www.stottertheorie.de

tunnel79
angekommen
angekommen
Beiträge: 29
Registriert: 22. Januar 2018 12:20
BVSS-Mitglied: nein

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 2. Mai 2018 09:23

''Deine Hypothese, Anil, dass (alle) Stotterer eine zu starke Ausatmung haben, ist aber wirklich Unfug."

Deine Meinung war über meine Theorie, nicht über Schwartz.

Meine Mitglieder konnten bisher mit einer Einatmung nur 2 Sekunden sprechen, dann war die Luft aus.Nach der Übung kann man mindestens 6 Sekunde fließend sprechen.

Vorher hatten sie am Anfang des Wortes s,sch, f, h Blockaden wie eine ungewünschte Verlängerung.Die hochdruck fließt weg, bis es reduziert wie sssss, ffff.

Nach der Übung war es auch weg.
Der Unterschied macht Wirkungen.Wenn es zu hoch ist, ist es wie oben.Wenn es leichter ist, ist es bei vokalen, wenn es ganz leicht ist, ist es bei k, g.

Hast du ein Theorie für s, f, h Blockaden?

Benutzeravatar
Torsten
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1016
Registriert: 9. Februar 2011 17:47
Ort: Salzwedel
BVSS-Mitglied: ja

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von Torsten » 2. Mai 2018 11:49

Du hast Recht – ich hatte deine Theorie, dass alle Stotterer zu stark ausatmen, als Unfug bezeichnet. Du hast oben schon geschrieben, dass sie nur geringfügig zu stark ist.

Aber auch das stimmt nicht. Die beste Untersuchung dazu ist von Zocchi und Kollegen aus dem Jahr 1990. Sie schreiben in der Zusammenfassung:

„Psg varied substantially and sometimes chaotically from too high to too low, rendering normal speech impossible. During periods of fluency, Psg was much better controlled.“

Psg ist die Abkürzung für subglottic pressure, also für den Atemdruck unterhalb der Glottis (die Glottis ist der Spalt zwischen den Stimmbändern) – Psg ist also der Ausatemdruck. Dieser war beim Stottern nicht zu niedrig, sondern stark (chaotisch) schwankend – mal zu hoch, mal zu niedrig. In den Phasen des flüssigen Sprechens war er besser gesteuert. Ich kann dir die Studie als PDF schicken, wenn du willst.

Was bei deiner Methode und bei allen anderen Atem-Techniken zur Stotter-Behandlung (McGuire, Del Ferro, Regulated Breathing) hilft, das ist die Aufmerksamkeit auf die Atmung: Dass man darauf achtet, nur beim Ausatmen zu sprechen, und dass man gleichmäßig ausatmet.

In der McGuire-Therapie atmen die Leute beim Sprechen ziemlich kräftig aus, sie sprechen laut. Und auch das funktioniert. Schau dir das Ende dieses Videos an:
https://youtu.be/VZNWyNMKuYs
www.stottertheorie.de

tunnel79
angekommen
angekommen
Beiträge: 29
Registriert: 22. Januar 2018 12:20
BVSS-Mitglied: nein

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 2. Mai 2018 13:41

Es gibt noch mal ein Misverständis.
Ich sage, es ist immer hoch, zum bei Spiel manschmal 10% , manschmal 50% hoch.Es ist auch anderes bei jeder.

Deswegen haben jede Schwerigkeiten bei anderen Buchstaben und stottern unterschiedlich.

Noch ein Misverständis : Ich achte auf Ausatmung gar nicht.Im Video sage ich, es geht automatisch.Deswegen ist mein Gehirn freier als Technik Anwender.Ich spreche nicht lauter, sondern ganz natürlich.

Was ist deine Theorie über f, s, h Verlängerung?

Ich glaube nicht, dass die anderen den Ausatmung Unterschied wie ich verstanden haben.Sonst würden sie vorher schaffen, was ich vor drei Monaten mit einer Übung geschafft habe.

Benutzeravatar
Torsten
nicht mehr wegzudenken
nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1016
Registriert: 9. Februar 2011 17:47
Ort: Salzwedel
BVSS-Mitglied: ja

Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von Torsten » 2. Mai 2018 16:43

tunnel79 hat geschrieben:
2. Mai 2018 13:41
Was ist deine Theorie über f, s, h Verlängerung?
Meine Theorie ist, dass beim Stottern immer ein motorisches Programm beim Start blockiert ist – meistens das Programm für ein Wort, manchmal nur das Programm für eine Silbe im Wort. Das passiert im Gehirn.

Eine Verlängerung (Dehnung) entsteht dann, wenn das Programm auf f, s, m, w oder einem anderen dehnbaren Laut blockiert ist: Der Mensch versucht (trotz der Blockierung des Programms) weiterzusprechen, uud dadurch entsteht (oft) eine Dehnung.

Wenn das Programm auf t, d, p, b, k oder g blockiert ist, entsteht keine Dehnung, weil man diese Laute nicht dehnen kann. Meistens entstehen dann Wiederholungen. Stumme Blocks entstehen meistens bei Blockierung des Programms auf einem Vokal oder auf h – beim Block auf Vokalen schließt sich die Glottis. Beim Block auf h ist die Glottis offen, aber das Ausatmen ist blockiert durch Anspannung des Zwerchfells (das hatte ich selbst früher oft).

Ausführlicher ist das hier beschreiben: http://www.stottertheorie.de/text_21.html
www.stottertheorie.de

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste