Bonner Stottertherapie / Fragen, Antworten, Erfahrungen...

Fragen, Erklärungen, allgemeine Diskussionen und Erfahrungsberichte zu bestimmten Therapiekonzepten (reine Sprechtechniken, Non-Avoidance-Ansatz, ...). Für eine professionelle Beratung wende Dich bitte an die Fachberatung
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pearlman
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Bonner Stottertherapie / Fragen, Antworten, Erfahrungen...

Beitrag von pearlman » 25. April 2007 20:29

Hallo liebe Stotterergemeinde,

war jemand von Euch schon in Bonn in den Rheinischen Kliniken und hat dort eine Therapie mit Holger Prüß absolviert? Wäre über Eure Erfahrungen sehr dankbar. Liebe Grüße von Markus

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Heiko Bräuer
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Beitrag von Heiko Bräuer » 26. April 2007 09:53

Ich war vor 3 Jahren da! habe zwar mitlerweile mein eigenes Ding entwickelt, aber ich kann vieles über die Methode da und über meine Erfahrungen mit der Therapie erzählen. Hab grad aber nicht soviel Zeit, da ich in der schule bin :roll: . Was hälst du davon, wenn ich dich heut abend mal anrufe und dir da bisl was erzähle? Da kann ich dir gleich live zeigen wie sich das Sprechen sich nach der Therapie anhören kann... Also wenn du mein Angebot annimmst, schreib einfach ne PN mit deiner Telefonnummer und die Zeit wann ich dich erreichen kann.
Alternativ kann ich mich heut abend auch mal hinsetzen und nen Erfahrungsbericht über die Therapie schreiben.
Zuletzt geändert von Heiko Bräuer am 26. April 2007 10:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von dosi » 26. April 2007 10:00

Ein junger Mann aus meiner SHG war bei Prüß und spricht richtig toll. Er hat bei einer Weiterbildung von Logopäden einen Vortrag gehalten und die Leute waren total begeistert. Fakt ist, daß man natürlich immer weiter an seinem Sprechen arbeiten muß. Aber was ist das für wenig Mühe im Gegensatz zum extremen Stottern.
Ich kenne H. Prüß nicht persönlich, habe aber nur Gutes gehört. Es ist wohl aber sehr schwer dort eine Therapie zu bekommen und die Warteliste ist lang.
Nicht jeder Zwerg wird ein Feldherr und nicht jeder Stotterer ein Großmeister der Sprache. Aber Stotterer und Zwerge sind stärker als Schöne und Gesunde motiviert, eine geniale Begabung in die geniale Leistung umzusetzen.“

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Beitrag von Pizzakatze » 26. April 2007 17:01

mein freund war vor ca. 2 1/2 jahren in bonn (da waren wir noch nicht zusammen), und ich denke, dass ihm die therapie sehr geholfen hat. als er frisch zurück war war sein sprechen viel flüssiger und er hat vor unserer damaligen klasse erzählt, was er in bonn gemacht hat. vorher hat man ihn im unterricht so gut wie nie gehört. das war für mich damals wirklich beeindruckend, ihn so sprechen zu hören. leider lässt er die technik im moment ziemlich schleifen... :?

im herbst ist er zu einem auffrischungskurs wieder da.

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Beitrag von Andreas » 26. April 2007 23:47

Hi Markus,

ich war vor elf Jahren in Bonn. Die Therapie hat mir schon sehr viel gebracht, da sehr viel Wert auf die praktische Umsetzung gelegt wird (regelmäßiges Telefon- und Umwelttraining, Wochenendaufgaben usw.).

Prüß kombiniert Elemente von Van Riper und Fluency Shaping, was schon eine ziemlich gute Mischung ist. So lernt man in der ersten Therapiephase (5 Wochen stationär) sein Stottern zu akzeptieren und mittels Modifikationstechniken zu kontrollieren. Dabei muss man z.B. auch Vorträge vor Schulklasse/Berufsumfeld halten, um die Angst abzubauen. In der zweiten Therapiephase (3 Wochen stationär) lernen einige Patienten je nach Notwendigkeit noch die Stufensprechweise, eine gedehnte und weiche Sprechweise, die sich später dem natürlichen Sprechen angleicht.

Es gibt übrigens auch ein kleines, aber feines Forum ;-), das sich speziell an Absolventen und Interessenten der Bonner Stottertherapie richtet:
http://www.stottergefuehle.de.vu

Schau doch auch mal dort rein, da werden Dir sicher viele nette Leute weiterhelfen können ;-)

Grüße

Andreas

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Beitrag von hexekoeln » 17. August 2007 20:13

Auch ich war vor 3 Jahren in Bonn und es hat mir sehr geholfen. Kann diese Therapie auf jeden Fall weiterempfehlen. Man muss allerdings wirklich wollen.

Buster
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Beitrag von Buster » 10. Januar 2008 23:32

Hallo,
ich bin neu hier und was ich hier lese lässt mich postiv in die Theraphie blicken, die ich ab dem 11. Februar bei Holger Prüß absolvieren werden =)

Ist was aus dem Erfahrungsbericht geworden?

MfG
"Wer nicht kämpft, hat schon verloren"
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Reinhold
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Beitrag von Reinhold » 14. Januar 2008 18:14

Hallo Buster,

ich bin Holger Prüß Anfang der 90er Jahre mal bei einem Seminar begegnet und habe ihn als netten, interessierten und positiven Menschen kennen gelernt.
In der Zwischenzeit habe ich einige Leute getroffen, die bei ihm waren, und die alle im Vergleich zu der Zeit davor sehr deutlich sprachverbessert waren.

Viel Spaß und Erfolg bei der Therapie,
Reinhold

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Beitrag von Buster » 14. Januar 2008 18:37

Hallo,
danke für deine Antwort.
Das freut mich sehr sowas zu hören.
Ich hoffe sher, dass nach der Therpahie mein stottern komplett weg ist.
Denn so "viel" wie ich schon Andere getroffen habe stottere ich nicht.
Jetzt muss ich erstmal Papierkram ausfüllen ;)
Bis denne
"Wer nicht kämpft, hat schon verloren"
Meine Seite: http://www.My-Buster.de.lv

Jokerspiel
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Stottertherapie in Bonn

Beitrag von Jokerspiel » 12. Mai 2010 19:14

Hallo,

ich interessiere mich für die Stottertherapie in Bonn (habe jetzt dort auch ein Informationsgespräch) und wäre im Vorfeld für einige Erfahrungsberichte sehr dankbar! Einige meiner Fragen sind u.a.:
- Wie sieht ein Therapietag dort aus?
- Wie sahen eure "Erfolge" aus, wie lang hielten diese an?
- Wie wird das mit den wöchentlichen Heimfahrten geregelt? Sind diese Pflicht bzw. werden diese von der Kasse getragen?
- Wie lange liegen die einzelnen Kursteile zeitlich auseinander?

Vielen Dank im Voraus!!!!!!!!

Stefan123
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Re: Bonner Stottertherapie / Fragen, Antworten, Erfahrungen...

Beitrag von Stefan123 » 17. Mai 2010 21:08

Guten Abend,

ich bin aktuell in der Bonner Stottertherapie.
Wie meine vor redner bereits geschrieben haben wird in der ersten Phase (5Wochern) Angstabbau etc rangenommen.
Als Techniken wird die Stotterkontrolle angewendet. Die Teilnehmer gehen in der Woche mindestens 2-3 mal in die Stadt
und sprechen fremde leute an..gehen in Geschäften rein und nehmen sich dabei auf. Jeder hat ein digitales Diktiergerät.
Auch wird auf der Station fast Tgl am Telefon geübt.

In der zweiten Phase (3Wochen) können die Leute..die vermehrte Stottergefühle haben die zweite Technik lernen.
Sie heißt: Stufensprechweise. Kurz: Stufe. Es gibt 4 Stufen. Erste Stufe ist SEHR langsam und SEHR auffällig.
2 ist einiger maßen..und 3 empfinden viele als sehr angenehm. Stufe 4 gleicht sich "fast" dem normales Sprechtempo an!

Am Ende finden alle Teilnehmer "ihre Stufe" und somit ihre Sprechgeschwindigkeit.

Holger Prüß ist selbst Betroffener. Ist ein sehr guter Mensch! Es gibt noch Thomas Pollow, Fr. Banning Herr Eschweiler
und Die Frau Richard. (Die Jüngste)

Alle sind SEHR nette..Therapeuten und nehmen sich sehr sehr viel Zeit und haben vor allem sehr viel Geduld :D

Tagesablauf:

Montag bis Donnerstag:

7:15Uhr bis 8:00 Uhr Frühstück
8:00 - 08:30Uhr Üben die Leute zu zweit in ihren Zimmern.
8:15 bist ca. 11:20Uhr läuft die Therapie. Die Gruppe besteht aus 10-13 Personen.
12Uhr gibt es Mittag essen :) (essen ist wirklich sehr gut!!)

13:30 bis .ca. 16 oder 17Uhr geht es weiter mit Unterrricht.
An manchen Tagen gehen die Leute ab Mittag in die Stadt und verbringen 2-4std dort.

Freitags läuft der Unterrricht bis ca.11:30..danach Mittag essen..danach gehts nachhause.
Ankunft ist dann wieder am Sontag bis 23Uhr und für Minderährige 20 Uhr (glaube ich) :)

Die Spätschicht ist bis 21Uhr da..danach kommt die Nachtschicht (aus einer anderen Station) kurz
vorbei um zu schauen ob alles OK ist..

So läuft es eigtl im großen und ganzen ab. Es ist eine sehr angenehme Athmosphäre und macht richtig Spaß.

Altersgruppen sind auch sehr unterschiedlich. Der Jüngste bei uns ist 14 und der älteste: 47Jahre.

Ich emphfele es jeden..denn es ist wirklich ganz anders als alle andere Therapien.

Falls jemand noch fragen haben sollte einfach fragen :)

Sorry für die Rechtschreibfehler..stehe etwas unter Zeit druck §dup

Gruß

aufzumatom
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Re: Bonner Stottertherapie / Fragen, Antworten, Erfahrungen.

Beitrag von aufzumatom » 9. September 2010 14:49

hallo allerseits,

zu den fahrtkosten an den wochenenden: bei mir war es so, dass ich in vorleistung gehen musste, die fahrten aber von der krankenkasse bezahlt wurden.

und ich kann die therapie auch sehr empfehlen!

aber nochmal zu dem kommentar:
Buster hat geschrieben:Hallo,

danke für deine Antwort.

Das freut mich sehr sowas zu hören.

Ich hoffe sher, dass nach der Therpahie mein stottern komplett weg ist.

Denn so "viel" wie ich schon Andere getroffen habe stottere ich nicht.

Jetzt muss ich erstmal Papierkram ausfüllen ;)

Bis denne
dein stottern wirst du wohl niemals ganz verlieren können und um den therapiestand zu halten musst du auch täglich an deinem sprechen arbeiten. so sind zumindest bis jetzt meine erfahrungen.

beste grüße!

Stefan123
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Re: Bonner Stottertherapie / Fragen, Antworten, Erfahrungen.

Beitrag von Stefan123 » 6. November 2010 14:24

T_homas hat geschrieben:Hallo..Die Therapie hab ich noch nicht getätigt,die Wartezeit beträgt 1 1/2 Jahre..War aber gestern zum Informationsgespräch dort..Herr Prüß hielt ja da den Vortrag und ich muss neidlos anerkennen,dass man bei Ihm nichts,aber auch gar nichts an Stottern oder Techniken raushört..Dachte erst ich hätte mich vertan damit,dass er selbst Stotterer sein soll..Zum Einzelgespräch war ich bei einer Frau Richard,sehr nett und sehr kompetent..Der Videovortrag war auch sehr lehrreich..3 Plätze werden ja für dringliche Fälle freigehalten,zu denen zähle u.a. ich,hab also eventuell das Glück vorher dranzukommen..Wer heute da war,ich war der der 1h zu spät kam,aber die Ausschilderungen auf den Autobahnen ließen auch zu wünschen übrig..
Ja, wir haben euch Kaffe gekocht :D Ich war in der Nachbetreung da ;-)
Bei Herr Prüß merkt man eigtl nichts das er stottert. Auch die Technik hört man nicht da er im grunde keine Technik mehr
nutzt. Nur selten!

Viel Erflog!

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Re: Bonner Stottertherapie / Fragen, Antworten, Erfahrungen.

Beitrag von T_homas » 29. Oktober 2012 00:17

Ich möchte hier nur mal kurz den Probanden,die vorhaben an der Therapie teilzunehmen,meinen Gesichtspunkt bekanntgeben.

Ich nahm an einem Informationskurs teil im November vorletzten Jahres.
Wir kamen gut an und standen dann vor einem Gebäudekomplex,der gut von böse trennt.
Unser Fahrer schilderte den ersten Eindruck so:Hier kommt man bekloppter wieder raus als man rein ist.
Ich komm aus der ehemaligen DDR,die Gebäude sahen nicht minder aus.

Ich war bei einer Frau R.,Name lass ich weg,soll mir ja keiner was können.
Herr P. war mir von Anfang an unsympathisch.

Ich wurde nach Gutdünken und ihres fachmännischen Wissens,von Fr.R. auf die Dringlichkeitsliste genommen,ich hätte quasi sofort in den nächsten Kurs reinrutschen können,obwohl eine Wartezeit von 1 1/2 Jahren bestand.

Man riet mir,mich antherapieren zu lassen,aufgrund von Sozialphobie und Depressionen.

Das tat ich alles.Man verlangte ein Gutachten inwieweit alles was bedingt.

War alles im Gange.

Dann äußerte ich mich in einem Thread hier,ist gelöscht,dass man sich vor Ort einer psychologischen Therapie bemühen soll,obwohl in dem Komplex alles vor Ort ist.

Aufgrund der Tatsache wurde ich meiner Meinungsfreiheit beraubt und von der Liste (allgemein) ganz genommen!

Frau R. äußerte das selbst am Telefon:Man sieh es nicht gern,wenn sich Patienten vor der Therapie dazu äußern.
Später wollte man davon nichts mehr wissen!

Meine Mutter hat damals mit ihr gesprochen und es hieß,dass man doch erst mal die Gutachten abwarten will.

Ich schrieb Bonn an und von dem war nicht mehr die Rede,es wurde komplett ignoriert!

Völlig subjektiv: Es tut uns leid,aber Sie sind für unser Haus nicht bestimmt,wir wünschen Ihnen dennoch alles Gute.

Ich hab über 200 Euro Anfahrtskosten berappen müssen und so wurde ich abgepeist.


Wer mit sich so umspringen lassen will,der darf das gerne probieren!
„Das Leben ist wie ein Fluss! Mal schnell, mal langsam, mal klar, mal dreckig, mal niedrig, mal hoch, immer in Bewegung und jeden Moment anders!“ Quelle: -asiatische Weisheit-

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Re: Bonner Stottertherapie / Fragen, Antworten, Erfahrungen...

Beitrag von T_homas » 10. Februar 2017 13:24

Da ich von einem Forumuser gebeten wurde die Einzelheiten mal etwas genauer zu dem Thema "Ablehnung der Therapie in Bonn" aufzuzeigen,werde ich das hier letztmalig tun.

Der Ablauf:Ende 2010 war ich zu einem Informationstag in Bonn wegen der Stottertherapie.
Als die Information zu Ende war,wurden wir aufgeteilt wegen der Einzelgespräche zu den dafür vorgesehenen Therapeuten.
Mir wurde eine Therapeutin namens Richardt zugeteilt.
Aufgrund des starken Vermeidens von Sprechsituationen und der damit verbundenen starken Eingeschränktheit,wurde mir vorgeschlagen,mich auf die Dringlichkeitsliste zu setzen.3 Plätze würden immer für die nächste Gruppe für dringende Fälle freigehalten.
Ich äußerte mich,weil man mich fragte,ob ich die Sprechtechnik so übernehmen könnte wie in der Therapie gefordert,ich glaube 3 Tempi und das rund um die Uhr,über die ganze Dauer der Therapie,dass ich mir das derzeit nicht richtig vorstellen könnte.
Der Hauptgrund war aber die Sozialphobie,wie sich das äußert ist nachlesbar.
Ich bat mich aber auf der normalen Liste zumindest zu lassen,damit der Weg nicht umsonst war und ich die ca. über 600 km nicht umsonst gefahren bin.
Ich erzählte also von meiner Sozialphobie und meinen damaligen leichten Depressionen und man riet mir mich in einer psychologischen Therapie antherapieren zu lassen.
Außerdem sollte abgeklärt werden was genau das Stottern bedingt,also ob es natürlichen Ursprungs ist oder psychische Ursachen hat.Man verlangte auch ein Gutachten.
Man vereinbarte,dass ich damit,auch weil es etwas dauert bis man bei einem Psychotherapeuten unterkommt,aufgrund der langen Wartezeiten,bis April 2011 Zeit hätte um Bonn zu informieren wegen des Werdegangs und der aktuellen Situation.

Ich begab mich kurze Zeit später in psychologische Therapie,was erst nach mehreren gescheiterten Anläufen funktionierte,da alle Psychotherpeuten und Psychologen,die vorher kontaktiert wurden,viel zu lange Wartezeiten hatten,teilweise über 1 1/2 Jahre.
Ich fand trotzdem einen und begab mich in Behandlung.Die Therapie wurde ausgerichtet mit dem Ziel,an der Bonner Stottertherapie teilzunehmen und wegen nichts anderem.
Den Therapeuten habe ich heute noch und er kann es bezeugen.

Das erwähne ich bloß mal so,nicht dass der Eindruck entsteht,ich wollte sowieso an der Stottertherapie nicht teilnehmen,das widerlegt das grundlegend.
Darauf gehe ich aber am Ende noch mal ein.

Bei der Psychotherpie hatte ich alle 14 Tage oder wöchentlich einen Termin,so genau weiß ich das nicht mehr.Es wurde ein Gutachten angefertigt,so wie es in Bonn verlangt wurde.Es bescheinigte,dass es keine Anzeichen für ein psychogenes Stottern gäbe.Also kein Stottern infolge irgendeines Traumas usw.

Ich war in der Zeit schon hier im Forum unterwegs,Anfang 2010 dürfte meine Anmeldung gewesen sein.
Ich tauschte mich also hier mit anderen Leuten aus,dafür ist ja dieses Forum auch da.
In einem Thread,meine Einträge hatte ich gelöscht,darauf gehe ich später noch ein,äußerte ich mich auch zur Bonner Therapie.
Da mich jemand bat in den letzten Tagen,ihm mal mitzuteilen was darin stand,habe ich noch mal den Thread herausgesucht.Es handelt sich um den Thread Stottern und Psyche.Einige meiner gelöschten Beiträge dort wurden zum Teil zitiert,sind also ersichtlich.
Im Bonner Thread,also hier,hatte ich mich auch geäußert,einmal fragend wegen der Übernahme der Fahrtkosten,bevor ich an dem Informationstag teilnahm (habe ich später auch gelöscht) und einmal durchweg postiv nach dem Info-Tag.Ein Teil steht ja immer noch hier,da er zitiert wurde.


Januar,vllt. noch Februar 2011 bekam ich dann unerwartet eine Mail aus Bonn,den genauen O-Ton kann ich nach der Zeit nicht mehr ganz wiedergeben,aber es las sich in etwa so:Wir haben beschlossen,dass unser Therapiekonzept doch nichts für Sie ist.Sie können deshalb nicht daran teilnehmen.Wir wünschen Ihnen dennoch alles Gute.
Ich fiel aus allen Wolken,da das überhaupt nicht vereinbart war.Ich befand mich auf der Warteliste,wurde als Stotterer erkannt,machte meine Antherapie wie gefordert und das Gutachten war auch in Arbeit.

Da ich selbst nur selten telefoniere,Vermeidungsverhalten,habe ich in Bonn anrufen lassen um nachzufragen was es mit der Mail auf sich hätte.
Als Antwort kam von der Richardt,dass man von mir nichts gehört hätte.Ich hätte mich ja mal melden können um mitzuteilen was nun mit mir ist und um auch Interesse an der Therapie zu zeigen.
Wir lesen auch im BVSS-Forum ab und an mit und da haben wir gesehen,dass er sich dort auch mit den Leuten austauschen kann,aber mit uns nicht.Außerdem sieht man es nicht gerne,dass sich jemand zu der Therapie äußert,obwohl er noch nicht mal daran teilgenommen hat.
Irgendwie wurde auch so was erzählt,dass andere zukünftige Teilnehmer den Therapiestart gar nicht abwarten könnten,weil sie sich freuen und sich deswegen mehrfach melden würden.Da stellt sich mir die Frage,bin ich andere?

Nach einigem Hin und Her,auch weil ihr erzählt wurde,dass ich extra für die Bonner Therapie in Behandlung bin und das Gutachten fertiggestellt wird wie gefordert,äußerte sich die Richardt,dass man doch erst mal das Gutachten abwarten will und ich es Ihnen schicken solle.

Als ich davon erfuhr fiel ich erst mal aus allen Wolken.Was geht es die Leute in Bonn an was ich in meiner Freizeit mache?Was geht es Bonn oder besser den Prüß und die Richardt an,ob und wann ich mich hier im Forum der BVSS mit anderen Leuten austausche?
Was war mit der Abmachung,ich hätte Zeit bis April 2011?Bis dahin sollte ich mich ja gemeldet haben.
Was hätte ich denn vorher den Leuten mitteilen sollen,ich bin in Therapie,das Gutachten ist in Arbeit?Und das dann jede Woche 3x um mein Interesse an der Therapie zu bekunden?

Ich hab das mit meinem Therapeuten besprochen,der das auch nicht begreifen konnte und das deswegen bis heute noch weiß.
Das Gutachten war fertig,nichts stand mehr im Wege und ich schrieb Bonn an ( vllt. 2,3 wochen später,kann auch 1 Monat gewesen sein) wohin genau das Gutachten geschickt werden soll,mich auf den Inhalt des letzten Telefonats verlassend das Gutachten abzuwarten.

Zurück kam eine Mail die teilweise inhaltlich der 1. glich.Anscheinend sind das vorgefertigte.
Drin stand in etwa:Wir wissen nicht was sie wollen,wir haben Ihnen doch bereits vor geraumer Zeit mitgeteilt,dass wir Ihnen absagen mussten.
Dann das Übliche (Sie sind für unser Haus nicht bestimmt,wir wünschen Ihnen dennoch alles Gute).

Das war dann der 2.Dämpfer.Da hat sich mir die Frage gestellt ob man überhaupt noch weiß was man Wochen zuvor noch gesagt hatte und wie man mit Menschen umzugehen hat.

Vor ein paar Tagen hatte sich ein User hier geäußert,dass ich ja nie an der Therapie teilnehmen wollte.
Davon schrieb ich nie etwas und das ist auch nicht die Wahrheit,davon überzeugen kann man sich ja in dem Beitrag hier.

Ich weiß nicht was bei Bukos so geredet wird und wer wen kennt,das interessiert mich auch nicht.Sollte aber,falls die Info von dem User nicht an den Haaren herbeigezogen wurde,tatsächlich von jemandem aus dem Hause Bonn diese Falsch-Äußerung in Umlauf gebracht worden sein,bitte ich diese Falschbehauptung für die Zukunft zu unterlassen.

Das ist keine Unterstellung und auch kein Fakt,da ich nicht beweisen kann ob dem tatsächlich so ist,sollte es dennoch so sein,will ich darauf hinweisen,dass es auch noch andere Mittel und Wege gibt um das Ganze zu unterbinden.


Das 1. Daraufeingehen im oberen Viertel des Beitrags,hab ich im unteren Teil des Beitrags bereits getan.

Das 2.Daraufeingehen,etwa mittig im Beitrag,Bezug auf die gelöschten Einträge im Thread "Stottern und Psyche". : Da hatte ich mich selbst verbogen und mir gedacht,lösche ich die Beiträge,habe ich vllt. doch wieder eine Chance auf einen Therapieplatz.

Da kann man mal sehen wie klein man sich machen kann nur um doch noch nach einem Strohhalm greifen zu können (Therapie).

Heute würde mir das nicht noch einmal passieren,ich bin auch älter geworden,schlauer und nicht so leicht zu destabilisieren.


Der Beitag über dem wurde natürlich 2012 mit etwas Wut im Bauch geschrieben und liest sich deshalb auch so.Aber ich denke mal nach der Behandlung,die einem widerfahren ist,ist das auch kein Wunder.

Ich bringe das jetzt auch zum Abschluss,da ich das nicht die ganze Zeit mit mir herumtragen werde,es gibt Wichtigeres im Leben.



Mit freundlichen Grüßen
„Das Leben ist wie ein Fluss! Mal schnell, mal langsam, mal klar, mal dreckig, mal niedrig, mal hoch, immer in Bewegung und jeden Moment anders!“ Quelle: -asiatische Weisheit-

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