Essay über Stottern

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Liverpool16
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Essay über Stottern

Beitrag von Liverpool16 » 22. August 2010 18:30

Hallo,

Ich bin in der 11 Klasse eine Gymnasiums. Stottere selber und habe auch ein bisschen Angst vor dem Vortrag meines Essay.

Wir sollen im Deutschunterricht ein Essay halten, über ein beliebiges Thema. Ich habe mich für Stottern entschieden. Später dachte ich, ich wäre verrückt, aber andererseits will ich meinen Kameraden weis machen, wie es wirklich ist, wenn man Stotter und was die Gründe bzw. wie stottern entsteht und wie ich mich mit dieser "Krankheit" (Ist ja keine Krankheit, wie ich es hier in einem Bericht gelesen habe) fühle.

Ich bitte euch nicht mir ein Komplet gefertigtes Essay zu schreiben. Ich habe nur ein paar Fragen.

Ich möchte mein Essay so gestalten:

Wie Sottern entsteht ?
Wer und wie viele davon Betroffen sind.
Und wie man es "Heilen" kann.


Meine Frage:

Wie entsteht Sottern? Habe gelesen, dass es irgendetwas mit der Atmung zu tun hat. z.b bei mir ist es so, wenn ich bestimmte Wörter aussprechen will, brauche ich lange, machmal sehr lange.

Zum "heilen": Habe gelesen, dass es zwei Therapien gibt, wie man das Stottern umgehen kann, also irgendwie anderes Sprechen oder so? und andererseits irgendetwas physiologisches.

Zum Thema Stottern umgehen habe ich noch eine persönliche Frage.

Was wird dort gemacht, also inwiefern wird das Stottern dort behandelt. Kann man nach den Therapien flüssig sprechen.


Danke

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Jaspis
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Re: Essay über Stottern

Beitrag von Jaspis » 22. August 2010 22:39

Hallo Liverpool16,
hier findest Du das FAQ der BVSS zum Thema "Stottern", mit kurzen, klaren Antworten auf viele Fragen. Vielleicht kannst Du das benutzen und dort auch weitere Hinweise finden, denen Du nachgehen willst.
http://www.bvss.de/images/stories/downl ... ottern.pdf
Diese FAQ gibt es auch als gedruckten Flyer, den (und mehr!) man kostenlos bei der BVSS bestellen kann.
Gruß und viel Erfolg beim Erarbeiten und Halten des Vortrages!

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Re: Essay über die Befreiung von Stottern

Beitrag von F.J.Neffe » 22. Juni 2011 12:02

Auch wenn der Termin schon lang vorbei ist:
+ Nicht das Stottern musst Du heilen sondern DICH und Deine gekränkten, geschwächten, irritierten, ....... Kräfte & Talente.
+ Nicht um die Atmung geht es sondern darum, wie DU atmest.
+ Nicht um den Umgang mit dem Stottern geht es sondern um den Umgang mit DIR und Deinen gekränkten, geschwächten, irritierten, ....... Kräften & Talenten.
+ Nicht um das Stottern dreht sich alles sondern um DICH. Wenn DU DICH ständig um das Stottern drehen lässt, dann wirbelt Dich das Leben herum und Du findest Deine Mitte (und die dort liegenden Kräfte & Talente für die Lösung des Problems nie.
+ Also übernimm nicht alle die Theorien und bete sie nach und kaue sie ständig wieder, mit denen - wie Du doch siehst - keiner die Probleme löst! Sie reden alle nur drüber, weil sie nicht können.
+ Sag den Leuten, wie Du Dich wirklich fühlst und frage sie, wie das wirklich auf sie wirkt und was ihnen dazu original einfällt, was man tun könnte! Dann geht es mit Deiner und ihrer ORIGINALEN Entwicklung voran und Ihr übt nicht einfach etwas ein, wozu Ihr gar keinen Bezug habt, was nur Kraft kostet und Frust verursacht und von selbst wieder auseinanderfällt.
+ Frag nicht, wieviele davon betroffen sind, frage lieber, wieviele schon das Problem gelöst haben. Das sind die, die Du brauchst. Die, die es nicht lösen können, kannst Du sich selbst überlassen, von denen lernst Du nur, wie man das Problem behält und groß macht.
+ Frage Dich selbst immer wieder, ob man von dem HEIL werden kann, was Du gerade mit Dir tust! Viele quälen sich und strengen sich an und sind dann ganz verspannt. Verspannt ist doch das Gegenteil von gelöst; Verspannung ist das Gegenteil von Lösung. Wie kann man da HEIL werden, wenn man sich ständig UNHEIL antut?
Dein Thema sei nicht das Stottern sondern die Befreiung von Stottern!
Du kannst HEIL werden. Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
[i]"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft." [/i] Émile Coué

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