erfolgreiches Stottertraining unseres Sohnes (8 J)

Austausch speziell zum Thema Schule (Noten, Mobbing usw.) für stotternde Mädchen und Jungen, deren Eltern, Lehrer und alle Interessierten. Für eine professionelle Beratung wende Dich bitte an die Fachberatung
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internettoni
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erfolgreiches Stottertraining unseres Sohnes (8 J)

Beitrag von internettoni » 1. Oktober 2010 10:46

Hallo,

da wir endlich nach jahrelangen herumtherapieren das Stottern losgeworden sind, ist es mir ein großes Anliegen, daß möglichst viele stotternde Menschen von Frau Kloiber in Bonn erfahren.
Kurz über uns: Ich selbst bin Mutter eines 8-jährigen Jungen. Mein Sohn stotterte seit seinem 3. Lebensjahr. Sämtliche Therapien (Logo, Ergo, Psychotherapie,
Homöopathie usw.) brachten nix. Im Gegenteil das Stottern wurde immer schlimmer; zuletzt brachte mein Sohn nur unter größten körperlichen Verkrampfungen die Wörter raus. Es war für mich eine Qual, meinen Sohn so in die Schule zu schicken. Als selbst unsere Logopädin überfordert war, beschloss ich selbst aktiv zu werden. Ich war schon immer der Meinung, mit der Atmung stimmte etwas nicht (Logopädenmeinung: falsche Atmung ist Folge vom Stottern nicht Ursache!!). Also wollte ich uns selber die Zwerchfellatmung beibringen. Durch Zufall stieß ich auf die Seite von Frau Kloiber und wußte sofort, das probieren wir aus. Den nächsten Morgen rief sich sofort bei Frau Kloiber an. Ich fühlte mich sofort gut aufgehoben, durch Frau Kloibers freundliche, kompetente, engagierte Art. Durch das jahrelange vergebliche therapieren wird man natürlich skeptisch und glaubt auch nicht alles, aber bei Frau Kloiber konnte ich das Stottern und die ganze Ängste und Sorgen, die sich bei mir über die Jahre angestaut haben, in ihre Hände geben. Durch das Erlernen der Zwerchfellatmung und den dazugehörigen Volumenübungen und Artikulationsübungen und natürlich durch das tägliche Üben zuhause, schaffte es mein Sohn das Stottern zu überwinden. Ganz wichtig dabei ist auch die Nachsorge von einem Jahr. Wir telefonieren wöchentlich miteinander und Frau Kloiber findet für auftretende Probleme eine Lösung. Der Kontakt nach der Therapie ist ganz wichtig. Stottern betrifft ja nicht nur das Reden; es stauen sich mit der Zeit viele Ängste an, die alle abgearbeitet werden müssen. Ich war oft als Mutter selbst verzweifelt, ich wußte nicht mehr weiter, aber die Therapie bei Frau Kloiber hat unser ganzes Leben unbeschwerter, gelassener, glücklicher gemacht. Und das wünsche ich jedem von euch. Für weitere Infos schaut unter http://www.sprechtrainerin-kloiber.de nach oder Tel.: 0228/343175. Ich bin für weitere Infos gerne bereit.

---***---
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Re: erfolgreiches Stottertraining unseres Sohnes (8 J)

Beitrag von ---***--- » 3. Oktober 2010 11:49

Hallo,
zuerst einmal freue ich mich, dass Ihr Euer Stottern in den Griff bekommen habt!
Mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die ich gerne anmerken würde, für andere ratsuchende Eltern.
So wie ich es verstehe, hat dein Sohn im Alter von 3 Jahren begonnen zu stottern, als er 7 war, hat er bei Frau Kloiber eine Therapie/Training nach Hartlieb/Ippich durchlaufen. Mich wundert nicht so sehr, dass Ergo, Psychotherapie (für Deinen Sohn, oder für Dich?), Homöopathie "usw." nicht allzu viel gebracht haben, im Gegenteil war es leider so, dass sich all diese Anstrengung im Sprechen niederschlugen. Dein Sohn entwickelte starke Sekundärsymptome, ein Ankämpfen gegen die Unflüssigkeiten.

Es ist tatsächlich die anerkannte Meinung, dass eine "falsche Atmung" nicht die Ursache des Stotterns ist. Genauso anerkannt ist allerdings, dass jede bewusste Steuerung von Atmung, Artikulation, Stimmgebung zu flüssigem Sprechen führen (können). Die Methode Hartlieb/Ippich zählt zu den sogenannten "Fluency Shaping-Verfahren", bei denen das Sprechmuster komplett neu aufgebaut wird. Frau Kloiber irrt, wenn sie schreibt, das Vorgehen von Logopäden wäre immer ein anderes. In einer ambulanten Therapie wird man dieses Verfahren nicht lehren können, dafür sind Intensiv-Therapien erforderlich. Das Ziel einer ambulanten sprechtherapeutischen Behandlung wäre, zuerst einmal die Entstehung von Anstrengungsreaktionen zu verhindern oder abzubauen, über Beratung der Eltern und Arbeit mit dem Kind. Dann würden Strategien für flüssiges Sprechen erarbeitet.

Die Methode Hartlieb/Ippich ist nicht neu, sie führt auch keineswegs sicher zur Heilung. Ich kenne selber einige Menschen, die dieses Programm durchlaufen hatten und trotz intensiven täglichen Übens über mehrere Jahre nicht wirklich geheilt sind, das heißt, spontan, ohne Kontrolle, immer stotterfrei sprechen können. Stotterfrei in einer kontrollierten Sprechweise zu sprechen ist allerdings (relativ) leicht erreichbar, ist aber keine Heilung. Du kannst dem Unterschied zum normalen flüssigen Sprechen gerne selber nachspüren, indem Du einmal versuchst, zum Beispiel einen Tag lang Dein Sprechen jederzeit zu überwachen und zu kontrollieren.

Die "Heilung" einzelner Patienten ist kein Beleg für die Güte und Wirksamkeit eines Angebotes. Zumal ein Siebenjähriger noch eine gute Wahrscheinlichkeit auf eine vollständige Heilung hat.

Frau Kloiber scheint Dir das Gefühl gegeben zu haben, gut unterstützt und in Deinen Sorgen und Nöten verstanden und akzeptiert worden zu sein, vielleicht weil sie selber die besorgte Mutter eines stotternden Jungen war. Das ist ein interessanter Aspekt, diese tolle emotionale Unterstützung für Dich. Das Angebot von Frau Kloiber ist allerdings kein Neues und auch kein Einzigartiges. Einiges fällt unter die Kategorie "unseriös", etwa falsche Angaben zu dem, was anerkannte Sprechtherapeuten anbieten und leisten, die angebliche Übernahme der Kosten durch Krankenkassen, die fehlende fachliche Kompetenz (Therapie des Sohnes bei Herrn Ippich, Stimm- und Sprechtraining bei einem Schauspieler). Es gibt hier in Deutschland ein breites Angebot an hervorragenden qualifizierten Sprechtherapeuten, die sich gut mit Stottern, Atmung, Stimmgebung etc. auskennen und deren Leistungen von den Kassen gezahlt werden. Diese Menschen in Heilberufen dürfen nicht werben, so dass in der öffentlichen Darstellung die Leichtgewichte leider den Raum füllen.

Es ist schön, dass Dein/Euer Leben nun soviel unbeschwerter geworden ist. Was auch kommen mag, ich wünsche Dir, dass Dich die Unbeschwertheit immer begleiten möge!

PS: Ich finde die "Referenzen" auf Frau Kloibers Homepage irritierend. Dort benutzen einige angeblich aktive Menschen in der Selbsthilfe Ausdrücke wie "Vorsitzende der Selbsthilfegruppe in Baden-Württemberg", was für eine Landesvorsitzende der Stotterer-Selbsthilfe e.V. eine ungewöhnliche, und falsche Wortwahl ist. Angeblich hatten sie und andere erwachsene Stotternde noch nie von Therapiemöglichkeiten wie der von Frau Kloiber gehört, auch noch nie "so gut wie geheilte" Stotternde getroffen. Rätselhaft. Zwei Möglichkeiten fallen mir ein. Entweder gibt es sehr uninformierte Aktive in der Selbsthilfe. Oder Frau Kloiber hat die Referenzen selber verfasst.

Bitte: wer weiß, ob eine "E.P." "von 1990 bis 1992 Vorsitzende der Stottererselbsthilfegruppe in Baden-Württemberg, zudem noch Ansprechpartner der Stottererselbsthilfegruppe Freiburg war", möge sich melden, um Frau Kloiber von jedem Verdacht zu entlasten. Danke!

internettoni
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Re: erfolgreiches Stottertraining unseres Sohnes (8 J)

Beitrag von internettoni » 3. Oktober 2010 23:12

Hallo,
danke für deine Rückantwort. Ich möchte noch ein paar Sachen anmerken.
Du sagst du gibst noch ein paar Tips für ratsuchende Eltern. Eine ambulante Therapie mit Beratung der Eltern, Erlernen bestimmter Sprechtechniken, Abbau von Sekundärsymptomen, das hilft keinem jahrelangen Stotterer weiter. Das hat sowieso schon jeder hinter sich. Mein Artikel richtet sich an Schulkinder, Jungendliche und Erwachsene, die nach konkreter Hilfe suchen, das Stottern zu verlieren. Ich habe einige Berichte von verzweifelten Schülern gelesen, und ich hoffe sehr, daß die Leute den Mut aufbringen sich bei zu Frau Kloiber zu melden. Man darf sich nicht von anderen Meinungen beeinflussen lassen, man muß sich selbst informieren und dann entscheiden. Das hab ich in diesem Geschäft gelernt.
In der Zeit nach den 8 Tagen in Bonn, mußte ich meinen Sohn oft verbessern und kontrollieren. Die alten Gewohnheiten warteten geradezu auf aus. Die alten Muster mussten Stück für Stück abgearbeitet werden. Bei jeden auftretendem Problem kann man Frau Kloiber mailen und man telefoniert auch wöchentlich miteinander. Aber mit der Zeit automatisiert sich der ganze Sprechvorgang. Die schweren Blockaden waren ab den ersten Trainingstag verschwunden.
Du sagst, das Konzept ist nicht neu und einzigartig. Woher weißt du das? Überzeuge dich doch selbst von Frau Kloibers Arbeit. Dann wirst du deine Meinung ändern. Von Unseriösität kann keine Rede sein. Ich war ja selbst bei Frau Kloiber.
Auch stimmt es, daß einige Krankenkassen die Kosten übernommen haben. Auch stimmen die Erfahrungsberichte. Bei ernsthaften Interesse, erhältst du die Telefonnummern der ehemaligen Schüler und kannst dich über ihre Erfahrungen informieren.
Daß Frau Kloiber keine ausgebildete Logopädin ist, ist vollkommen wurscht. Stottern nimmt sowieso nur einen kleinen Teil in der Ausbildung ein.
Ich freue mich über jeder Mail.

Marco.WS
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Re: erfolgreiches Stottertraining unseres Sohnes (8 J)

Beitrag von Marco.WS » 4. Oktober 2010 20:17

Interessanterweise spricht Frau Kloiber gar nicht davon, stotternde Erwachsene heilen zu können, sie spricht lediglich von Verbesserung bzw. Korrektur:

"Nach meiner Erfahrung kann selbst chronisches Stottern im Erwachsenenalter langfristig stark verbessert oder korrigiert werden."

(siehe: http://www.sprechtrainerin-kloiber.de/Training.htm)

In dieser Formulierung stimme ich Frau Kloiber zu, allerdings sind "verbessern" und "korrigieren" derart unverbindliche Begriffe, das sich daraus kaum irgendwelche konkrete Ziele ableiten lassen.

---***---
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Re: erfolgreiches Stottertraining unseres Sohnes (8 J)

Beitrag von ---***--- » 4. Oktober 2010 21:26

@Marco
Jeder wird zustimmen, dass Stottern auch im Erwachsenenalter kurz- und langfristig stark verbessert werden kann. Und es Stotternden sehr gut gehen kann, aber das schreibt Frau Kloiber nicht. Korrigiert? Hm, ich verstehe die Vorstellung von Stottern, die hinter einer solchen Formulierung steht nicht.

Hallo internettoni,
Danke für Deine Antwort!
Du möchtest den Jugendlichen helfen, weil Dich das Leiden anrührt?
Das Leiden, das sich hinter manchen Posts zeigt, kann einem wirklich nahe gehen. Ich frage mich nun schon seit längerem, woher dieses Leiden kommt. Du wirst sagen, weil sie stottern. Aber das kann nicht der Grund sein. Ich kenne viele stotternde Kinder und Jugendliche, die nicht direkt leiden, die gut klar kommen, manche werden geheilt, dies alles ohne diese Dramatik, auch wie Du sie mit Deinem Sohn schilderst.
Wenn Du anderen ein Angebot so sehr empfiehlst, trägst Du eine große Verantwortung. Aber weder Du noch Frau Kloiber werden eine Garantie geben können. Sicher, Du hast mit Deinem Kind viel geübt. Doch das tun andere Mütter auch, tun jugendliche und erwachsene Stotterer genauso, manche in einer Intensität, die Du nicht für möglich halten würdest. Dennoch, es gibt keine Garantie. Was bei Deinem Sohn zu stotterlosem Sprechen geführt hat, hätte ihn auch traumatisieren können, wenn er weiterhin stottern würde. Es könnte dazu führen, dass ein Kind alles tut, um bei seiner Mutti nicht zu stottern, weil es die so traurig macht. Bei der aktuellen ISAD-Konferenz gibt es einen Beitrag über die "chronischen Sorgen von Eltern stotternder Kinder" und dem Umgang mit dem "Verlust eines flüssigsprechenden Kindes". Ich denke, Eltern sind mitbetroffen. Ihre emotionale Aufgabe ist aber eine andere als die des Stotternden (Kindes). Hier der Beitrag: http://www.mnsu.edu/comdis/isad13/papers/palasik13.html

Ich denke, viele der extremen Sorgen und Nöte der Eltern, wie dann der Kinder, liegt in der Stigmatisierung von Stottern. Nur ein flüssigsprechendes Kind wird ein glückliches und gutes Leben führen können. Das ist die krankmachende und falsche Überzeugung. Wir hatten bereits einige Diskussionen zu diesem Thema, zB hier http://forum.bvss.de/viewtopic.php?p=17238#p17238

Ein paar Anmerkungen doch noch, der Einfachheit halber direkt.
internettoni hat geschrieben:Eine ambulante Therapie mit Beratung der Eltern, Erlernen bestimmter Sprechtechniken, Abbau von Sekundärsymptomen, das hilft keinem jahrelangen Stotterer weiter.
Na, da kenne ich aber viele von den keinen ;).
internettoni hat geschrieben:Man darf sich nicht von anderen Meinungen beeinflussen lassen, man muß sich selbst informieren und dann entscheiden.
Ja, ganz wesentlich.
internettoni hat geschrieben:Die schweren Blockaden waren ab den ersten Trainingstag verschwunden.
Das sollte auch so sein, bei dieser Form der Behandlung. Es wirkt sehr beeindruckend, ja.
internettoni hat geschrieben:Du sagst, das Konzept ist nicht neu und einzigartig. Woher weißt du das? Überzeuge dich doch selbst von Frau Kloibers Arbeit. Dann wirst du deine Meinung ändern.
Zu den ersten Fragen: anscheinend habe ich mich schon ein wenig länger und intensiver mit Stottern und Therapieformen auseinandergesetzt als Frau Kloiber, als dass ich überhaupt so viel Neues erkennen könnte. Ich rufe sie gerne an, das ist eine gute Idee. Wenn ich meine Meinung ändere, teile ich Euch das natürlich mit.
internettoni hat geschrieben:Auch stimmt es, daß einige Krankenkassen die Kosten übernommen haben.
Natürlich, in Einzelfällen, was aber nichts über Erfolge oder Qualifikation aussagt. In der Regel übernehmen die Kassen die Kosten nicht.
internettoni hat geschrieben:Auch stimmen die Erfahrungsberichte. Bei ernsthaften Interesse, erhältst du die Telefonnummern der ehemaligen Schüler und kannst dich über ihre Erfahrungen informieren.
Mein Interesse ist ernsthaft. Ich werde nach den Kontaktdaten fragen und hoffe, sie zu erhalten.
Die Erfahrungsberichte finde ich nach wie vor sehr eigenartig.
Besonders bin ich über den Absatz gestolpert
Daher suchte ich nach anderen Methoden und informierte mich in den rheinischen Landeskliniken in Bonn über ihre bekannte Stottertherapie. Das Gespräch mit einer Therapeutin war für mich schockierend. Meine schulischen und sozialen Fähigkeiten wurden kritisch hinterfragt und man sagte mir, einem schüchternen 15-jährigen Jungen, dass eine Fehlsteuerung im Gehirn vorläge, die ein normales Leben nie zulassen werde. Man empfahl mir, die dortige einjährige stationäre Therapie, die mit einem Umzug in die Klinik und einem Schulwechsel in die klinikeigene Schule verbunden war. Ich war am Boden zerstört und brauchte mehrer Wochen und die tröstenden Worte meiner Eltern und Freunde, um mich wieder aufzubauen. Eine solche Therapie, nicht zuletzt bei solchen Therapeuten, kam für mich nicht in Frage.
Eine Therapeutin der Bonner Stottertherapie sagt, Stottern (oder was sonst?) würde ein normales Leben nie zulassen? Das ist in der Tat ein skandalöser Vorgang. Ich werde Herrn Prüß schreiben. Das sollte aufgeklärt werden.
internettoni hat geschrieben:Daß Frau Kloiber keine ausgebildete Logopädin ist, ist vollkommen wurscht. Stottern nimmt sowieso nur einen kleinen Teil in der Ausbildung ein.
Stimmt, nicht jeder Logopäde, jeder Sprachheilpädagoge, jede Schlaffhorst-Andersen-Lehrerin, usw. hat sich über Stottern gut weitergebildet und verfügt über genügend Erfahrung, 15 % Spezialisten sollen es sein. Die anderen sollten eher die Finger von der Behandlung lassen, finde ich. Andererseits: müsste ich auf einer einsamen Insel wählen, wer meinen Blinddarm operiert, die HNO-Ärztin oder der Friseur, beide Meister der Schnittführung, ich würde die HNO-Ärztin nehmen. Ich habe auch schon zu viele stotternde und zB nach Luft ächzende Menschen kennengelernt, nette Sekundärsymptome, die ihnen ein nur selbsternannter Experte beigebracht hat.
Ciao! Ich werde vom Gespräch mit Frau Kloiber berichten!

Marco.WS
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Re: erfolgreiches Stottertraining unseres Sohnes (8 J)

Beitrag von Marco.WS » 4. Oktober 2010 21:49

---***--- hat geschrieben:@Marco
Jeder wird zustimmen, dass Stottern auch im Erwachsenenalter kurz- und langfristig stark verbessert werden kann. Und es Stotternden sehr gut gehen kann, aber das schreibt Frau Kloiber nicht. Korrigiert? Hm, ich verstehe die Vorstellung von Stottern, die hinter einer solchen Formulierung steht nicht.
Na ja, es sind Allgemeinplätze ohne wirklichen Informationswert, die hier formuliert werden, so unverbindlich und so beliebig dehnbar, dass man gar nicht widersprechen kann. Sie sagen auch nichts über die konkrete Therapie von Frau Kloiber aus.

"Nach meiner Erfahrung kann selbst chronisches Stottern im Erwachsenenalter langfristig stark verbessert oder korrigiert werden."

Diese Feststellung wird jeder bestätigen, der jemals mit stotternden Menschen gearbeitet hat. Was ist daran so neu oder so einzigartig? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht

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