Medizinstudium

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SenseOfPurpose
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Medizinstudium

Beitrag von SenseOfPurpose » 15. Mai 2011 17:00

Hallo :)

Wenn ich mal mein Abitur in der Tasche habe, würde ich gerne Medizin studiern, falls mein NC das zulässt.
Als Schüler macht man ja oft die Erfahrung, dass man es mit dem Stottern ein bisschen schwerer hat. Nun frage ich mich: Wenn es jetzt schon so hart ist, wie wird es dann erst mal im Studium sein?
Ich wollte mal fragen, ob es hier in diesem Forum (Medizin-)Studenten oder auch "fertige" Mediziner gibt, die mir ein bisschen von ihren Erfahrungen erzählen könnten. Vielleicht legt sich dann meine Panik ein bisschen, wenn ich ein bisschen weiß was auf mich zukommt ^^

Lg, SenseOfPurpose

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gidq
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Re: Medizinstudium

Beitrag von gidq » 16. Mai 2011 15:24

Check mal Episode 255 des Podcasts Stuttertalk:
"Brian Smart, M.D. - Being a Doctor Who Stutters and Medical School"
http://stuttertalk.com/2011/01/26/brian ... ering.aspx
Das ist ein gutes Interview mit einem stotternden Mediziner aus Chicago, der von seinem Studium und Berufsalltag berichtet.

Gruß
gidq

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Jaspis
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Re: Medizinstudium

Beitrag von Jaspis » 17. Mai 2011 15:58

Hallo SenseOfPurpose,
aus der deutschen Stotterer-Selbsthilfe-Szene kenne ich 5 stotternde Ärzte, darunter 1 Frau. Ich kenne sie aber nicht als Schreiber dieses Forums, vielleicht melden sich aber auch noch andere Mediziner hier.
Gruß!

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Re: Medizinstudium

Beitrag von SenseOfPurpose » 19. Mai 2011 19:16

Hallo :)

@gidg: Danke für den Link! Ich hab grade ein bisschen reingehört... Werde mir das Interview ausführlich anhören, sobald ich Zeit habe :)

@ Japsis: Ja, würde mich wirklich freuen :) Mich interessiert wirklich, wie andere es geschafft haben, damit in ihrem Beruf umzugehn. ZurArzttätigkeit gehört ja auch viel Bürokratie und *bibber* Telefonieren! Aber egal, wie schwer es wird, ich will mich nicht von meinem Berufswunsch abbringen lassen ;) Dazu finde ich Medizin viel zu interessant!

LG

F.J.Neffe
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Erst mal leben lernen

Beitrag von F.J.Neffe » 3. Juni 2011 12:49

Als Arzt wirst Du lernen müssen, Heil von Unheil in etwa zu unterscheiden.
Du schreibst: "Als Schüler macht man ja oft die Erfahrung, dass man es mit dem Stottern ein bisschen schwerer hat. Nun frage ich mich: Wenn es jetzt schon so hart ist, wie wird es dann erst mal im Studium sein?"
Wann willst Du endlich damit beginnen, nicht nur nach der Härte des Lebens Ausschau zu halten? Wann willst Du endlich beginnen, Dich mit der Kehrseite der Medaille zu befassen? Wenn Du bei Deinen Patienten auch immer nur an die Krankheit denkst und nicht an ihren Heilungsprozess, dann solltest Du Dir einen anderen Beruf suchen. Als Arzt sollte man nicht ausgerechnet im Heilwerden das schlechteste Vorbild sein.
Was würdest Du von einem Mechaniker halten, der Dein Auto reparieren will aber sein eigenes nicht reparieren kann? Würdest Du ihm Deine Sicherheit und Dein Leben anvertrauen? Als Ich-kann-Schule-Lehrer wundere ich mich, wie wenig wir lernen und lernen wollen, dass man erst einmal mit den eigenen Kräften etwas kann, bevor man es mit fremden Kräften übt. Und es erstaunt mich doch immer noch, wieviel sorgfältiger wir mit Autos umgehen als mit Menschen. Und das fällt uns gar nicht auf.
Meinst Du nicht, dass jemand, der einem anderen Menschen helfen will, diesem sagen können sollte: "Keine Sorge! Ich konnte schon einmal jemand konkret helfen: mir selbst." Solange Du das nicht schaffst, bist Du bestenfalls Mediziner.
Mich tät schon interessieren, ob Du auch Arzt wirst. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
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Re: Medizinstudium

Beitrag von SenseOfPurpose » 4. Juni 2011 18:50

Hallo Franz Josef,

grundsätzlich würde ich mich nicht als Pessimisten betrachten, in einigen Dingen bin ich sogar ein wenig zu optimistisch. Allerdings gehört zu meiner Persönlichkeit, dass ich mir über wichtige Dinge sehr viele Gedanken und meistens eben auch viele Sorgen mache. In gewissem Maße ist das auch normal, denke ich.
Wenn ich mich nur mit der "Kehrseite der Medaille" befassen und "nicht nur nach der Härte des Lebens Ausschau" halten würde, würde ich vermutlich gar nicht stottern. Denn gerade eben die Tatsache, dass ich das Stottern große Teile meines Lebens habe bestimmen lassen, gehört zu meinem persönlichen Teufelskreis dazu, wie ich finde.
Ein Beispiel: Wenn ich keine Angst davor habe, vor der Klasse zu stottern, stottere ich deutlich weniger. Das hat sich bei mir im Rahmen meines letzten Referates bestätigt, wo ich kaum gestottert habe, da ich wusste, dass meine Klasse mich unerstützt und mich niemand auslacht, falls ich doch mal hängen bleibe. Einerseits wird es in meinem Leben nicht so sein, dass ich nur mit meinen Klassenkameraden zu tun habe. Ich werde immer neue Leute kennen lernen und an meiner Einstellung arbeiten müssen.
Andererseits ist der größte Haken aber der, dass ich mich vor mir selber schäme, wenn ich Blocks habe. Wie gesagt, es ist eine Eigenart von mir, diesen "Fehler" zu kritisieren, weil ich wohl ein Perfektionist bin. Leider kann ich das nur in gewissem Maße abstellen, weil ich mir auch Gedanken darüber mache, was andere Leute über mich denken.
Ich habe einen Beitrag gepostet, weil ich gerade an meiner Heilung arbeite, Franz Josef. Ich möchte wissen, was auf mich zukommt, um mich moralisch darauf vorbereiten zu können. Es wäre schön, wenn ich das in den nächsten paar Jahren hinbekommen würde. Vielleicht klappts, vielleicht aber auch nicht, das kann ich noch nicht sagen.
Vielleicht war das nicht deine Absicht, aber ich finde deinen Beitrag teilweise ein bisschen beleidigend und hart formuliert, obwohl die Grundidee sicher eine sehr gute ist. Wieso hast du dich denn so ausgedrückt?
Mich würde intressieren, ob du dein Ziel erreicht hast - ob du es vom deinem Mediziner zum Arzt geschafft hast? Hast du auch mal gestottert und es GÄNZLICH geschafft, die Kehrseite der Medaille zu ignorieren? Ich denke, man sollte diese Seite wenigestens im Hinterkopf behalten - wenn ich mein Problem nicht kenne, kann ich nicht daran arbeiten. Oder was meinst du?

SenseOfPurpose

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Beitrag von F.J.Neffe » 4. Juni 2011 20:11

Es geht nicht darum, "die Kehrseite der Medaille zu ignorieren"; Du siehst das schon richtig, es geht immer um beide Seiten. So wie man mit beiden Beinen gehen muss. Es geht m.E.auch nicht um Pessimismus und Optimismus, die Entscheidungen fallen "eine Etage höher". Wir sind mit allen Geistes-, Seelen- und Körperkräften begabt. Wir sind verantwortlich für alle unsere Kräfte und unsere wichtigste Aufgabe ist es, sie zu entwickeln, zu entfalten, zum Wachsen zu bringen.
Gerade unsere feinsten Talente bleiben oft auf der Strecke, weil wir nicht gelernt haben, ihnen die Treue zu halten, ganz besonders wenn sie uns dringend brauchen. Wir schämen uns dafür, wenn es ihnen schlecht geht. Haben das unsere feinsten Talente verdient???
Stell Dir mal vor: die meisten meiner Lehrerkollegen schämen sich, zu singen! Dabei käme es heraus, wie miserabel es ihren Gefühlstalenten und ihren Singtalenten und noch einigen mitspielenden Talenten geht, weil sie sich nie um sie gekpmmert haben! Ich sage ja nicht, dass sie deswegen schlecht sind. Oft waren es andere, die sie aus der Bahn geworfen haben. Ich musste in der Grundschulzeit z.B. zweimal im Jahr vor der Klasse vorsingen, wenn es Zeugnis gab, für die Note. Da hat es mir regelmäßig die Kehle zugeschnürt, bis ich vorne stand. Ich könnte nun 50 Jahre später immer noch klagen, dass ich traumatisiert wurde. Ich habe es vorgezogen, als Organist und Chorleiter, Liedermacher, Redner usw. die Schwäche (die ich immer noch spüren kann) überzukompensieren. Das geht mit allen anderen problemen, wie z.B. Stottern, auch.
Du hast ja schon gemerkt, dass es Deinen Sprech- und damit zusammenwirkenden sozialen Talenten stets so gut geht, wie Du AN SIE DENKST und ihnen in DEINEM Geiste die Bahn frei machst, sie stärkst und pflegst und ihnen die Treue hältst. Eigentlich müsste es doch selbst ein Blinder merken, wenn er mit seinen Talenten einmal so aufgeblüht ist wie Du bei Deinem Vortrag, dass seine Talente besonders FEIN + GENIAL sind. Da wird es doch Zeit, zu lernen, sich zu ihnen zu bekennen. Warum bist Du Deinen Sprechtalenten nicht mit derselben Hingebung treu wie sie Dir? Überleg mal: Durch all das, was sie mit Dir bereits durchgestanden haben, sind sie doch besonders lebenserfahren und damit besonders wertvoll. Du hast doch allen Grund, genau von diesen Talenten besonders begeistert zu sein! Und wenn Du jemand triffst, der zu dumm ist, die Genialität Deiner Sprechtalente sofort zu erkennen, dann ist das doch kein Grund, an seinen besten Kräften zu zweifeln. Andere Leute haben doch auch ihr Schicksal und machen ihre Fehler mit Dir nur selten wegen Dir sondern, weil SIE selbst noch nicht weiter sind.
Beleidigen möchte ich Dich nicht sondern eher befreudigen. Und für Deine Talente begeistern. Ich denke, die haben es verdient. Alles Gute!
Franz Josef Neffe
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Re: Beneidenswert erfahrene Sprechtalente

Beitrag von paul.dest » 5. Juni 2011 00:30

F.J.Neffe hat geschrieben:Ich musste in der Grundschulzeit z.B. zweimal im Jahr vor der Klasse vorsingen, wenn es Zeugnis gab, für die Note. Da hat es mir regelmäßig die Kehle zugeschnürt, bis ich vorne stand.
Franz Josef Neffe, ist das die stotterähnlichste Erfahrung, die Du in Deinem Leben gemacht hast?
Du bist kein Stotterer und bist nie einer gewesen, stimmt's?
F.J.Neffe hat geschrieben:Ich könnte nun 50 Jahre später immer noch klagen, dass ich traumatisiert wurde.
Könntest Du. Oder auch nicht. Mit Stottern hat das allerdings nichts zu tun.

Viele Grüße,
Paul Dest
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Re: Medizinstudium

Beitrag von SenseOfPurpose » 5. Juni 2011 00:37

Hallo Franz Josef,

erstmal entschuldigung dafür, dass ich dir unterstellt habe, mich beleidigen zu wollen. Ich hatte deinen Beitrag wohl nicht ganz auf Anhieb verstanden und ihn falsch gedeutet.
Ich weiß nicht so recht, ob mein Sprechtalent durch das Stottern besser geworden ist ^^ Vielleicht zählt ja die Fähigkeit, Sprechen (und Stottern) in gewissem Maße modifizieren zu können, auch dazu?
Jedenfalls kann ich mittlerweile aber durchaus sagen, dass ich durch das Stottern andere Talente pflegen konnte, beispielsweise glaube ich, dass ich eine ganz gute Empathie habe, vor allem für das, was Probleme, die Menschen in meinem Alter gerade durchmachen.
Ich bin ziemlich froh darüber, dass das Stottern nicht wie früher ein "böser Geist" war, der mich nie in Ruhe gelassen hat, sondern, dass ich das alles mittlerweile lockerer sehe. Froh werde ich darüber trotzdem nie sein und als Talent ansehen bestimmt auch nicht ^^ Aber ich finds gut, wenn das andere Leute können.
Stimmt, meistens liegts an einem selbst und nicht an den anderen, wenn man stottert. Mir haben meine FreundInnen auch schon oft gesagt, dass sie das gar nicht so dramatisch finde, sondern ich selbst das viel zu sehr aufbausche.
Mich würde auch interessieren, ob du mal gestottert hast?
Danke für den Beitrag - trotzdem würde ich immer noch gerne wissen, wie sich Ärzte im Alltag mit ihren Patienten so schlagen! ;)

LG

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Du stotterst mit Deinem Geist

Beitrag von F.J.Neffe » 5. Juni 2011 20:13

Ich finde das sehr bemerkenswert, dass Dir bewusst ist, dass Du durch die mit Stottern zusammenhängenden Probleme empathischer geworden bist. Du hast etwas dazugelernt. Genau das ist der Sinn eines jeden Problems. Durch die Kräfte, mit denen man leidet, sammelt man ständig Erfahrungen. Wenn man sich die genau anschaut und nicht nur lamentiert, ist man dadurch erfahren.
An sich ist es unerheblich, zu wissen, ob ich ein Stotterer bin oder war. Wenn Du Dir Stotterer genau anschaust, ist das Stottern nur ein kleiner Teil ihrer Probleme. Ängste und Minderwertigkeitsgefühle, Untreue zu sich selbst und seinen Talenten, das haben alle - erst das Stottern macht einen zu etwas Besonderem. Wenn man sich selbst sonst nur geringschätzt, wird das Stottern zum Heiligtum. Man selbst ist es ja gewohnt, gedemütigt zu werden, aber auf sein Stottern lässt man nichts kommen. Wenn man selbst nicht ernst genommen wird, ist das zwar schmerzlich aber gewohnt; wenn einem andere das Stottern nicht ernst nehmen, dann wird das als göttlicher Frevel angesehen. Vor allem wenn sich jemand dem Götzen Stottern nicht unterwirft, der selber nicht stottern kann.
Ich befasse mich etwa 30 Jahre mit dem Thema. Empathie macht es durchaus möglich, dass Du plötzlich Verhaltensmuster nachahmst. Ich entdeckte vor vielen Jahren, wie plötzlich auch mein Geist für mich anfing, Sprechblockaden aufzubauen und mir "leichtere" Wörter zu liefern. Ich könnte noch von verschiedenen Experimenten berichten. Mich interessiert aber der Weg ins Problem hinein nicht, mich interessiert der Weg aus dem Problem hinaus.
Empathie ist ja Einfühlungsvermögen. Wenn Du Dich in andere einfühlen kannst, dann spürst Du, wie sich ihre Gefühle und gedanken auf sie auswirken und auch, wie sich Deine Gefühle und Gedanken, die Du ausstrahlst, auf sie auswirken. Mit diesen Fähigkeiten und Kräften experimentiere und forsche ich seit 35 Jahren. Es ist sehr interessant, weil da wirklich jeder durch genaue Beobachtung und feinsten Umgang mit den feinsten Kräften des Menschen alles erreichen kann. Nicht alles auf einmal, aber alles nach dem Stand seiner Erkenntnis und seines achtsamen Umganges mit dem Leben.
Natürlich ist Stottern kein böser Geist. Du stotterst mit Deinem Geist. Welche Beziehung hast Du zu Deinem Geist, zu Deinen einzelnen geistigen Kräften? Was hast Du bisher schon über sie gelernt? Was gibt es weiter noch Interessanteres über sie und mit ihnen zu lernen? Du bist doch bereits mitten drin in diesem hoch interessanten Prozess, der Dir über einen guten Umgang mit Deinen Kröften das Leben aufschließt.
Es ist ganz natürlich, dass man sein Problem zunächst einmal (für andere) "aufbauscht"; schließlich erleidet man es ja in seinem Leben und nicht in ihrem Leben. Man ist zu 100 % davon betroffen, während die anderen zuschauen. Aber natürlich gehört zur Realität auch, dass es außer diesen 100%, die man in und mit sich erlebt, noch das ganze Leben um einen herum gibt. Und davon ist man auch mit 100 % Problem nur ein winzig kleines Teilchen. Und alle anderen haben ihre 100 % Problem in sich und in ihrem Leben, und wenn man da zunächst nur zuschaut, schaut es aus der Ferne doch viel kleiner aus als das, was man selbst erleidet. Aber ist es das?
All diese Vergleichsmöglichkeiten sind ein gutes Training für einen genauen Umgang mit eigenen und fremden Kräften.
Nach all meinen Recherchen über den Umgang mit den eigenen und fremden Kräften, kann ich nur sagen, dass das auch die Ärzte ganz extrem unterschiedlich machen und können. Es ist immer sinnvoll, sich den einzelnen genau anzuschauen, ihn zu fragen usw. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
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Re: Medizinstudium

Beitrag von tysonlee » 1. November 2012 08:02

Das sind auch meine Erfahrungen, dass eine gute Vorbereitung meistens hilft. Vielleicht müssen wir da ein wenig mehr tun, aber es zahlt sich aus - und manchmal hat man dann sogar noch Spaß am Vortragen.
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Investieren in sich selbst

Beitrag von F.J.Neffe » 1. November 2012 10:09

Ja, ich meine, eine gute Vorbereitung bestehe vor allem darin, sich und seine Kräfte bereit zu machen.
Wie ein Trainer sich und seine Mannschaft bereit macht.
Oder ein guter Firmenchef seine Mitarbeiter.
Es lohnt immer, in alle seine Fachkräfte zu investieren - auch und besonders in Notzeiten.
Es ist ja eine Investition in sich selbst.
Wenn man für seine Kräfte genug getan hat, verschaffen sie einem Genugtuung.
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
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