Selbstakzeptanz

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PanicHeart
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Selbstakzeptanz

Beitrag von PanicHeart » 25. September 2013 21:31

Hallo ich bin neu hier :)

Ich gehe in die 11. Klasse und stottere seit ich 8 bin.
Früher hat mich das nie besonders gestört und habe mit meinen Freunden sogar noch drüber gelacht. Es war mal stärker und mal gar nicht vorhanden doch auf einmal ging es nicht mehr weg und es fing an mich wirklich zu stören. Man kommt in die Pubertät und das unbeschwerte Kindsein ist vorbei. Man bekommt plötzlich Angst vor den Reaktionen der Mitschüler was alles nur noch verschlimmert. Der schlimmste Tag war ein Tag in Deutsch wir lasen einen Text und jeder las der Reihe nach einen Abschnitt. Der Reihe nach dh man sieht wie das doofe ´Lesenmüssen´ immer näher kommt und als ich dann dran war nach gefühlten 100 mal im Kopf lesen kam nix, wirklich nix . Das schlimme war die Stille man hörte nichts außer vielleicht meinen Versuchen etwas rauszubringen was es auch nicht besser machte.
Von diesem Tag an war ich noch verunsicherter was das Lesen anging. Ich wurde immer verschlossener im Unterricht und ich bekam auch Angst vor Referaten. Auf der neuen Schule wurde der Druck nur noch schlimmer weil ich neue Freunde finden musste und Angst vor ihren Reaktionen hatte. Jetzt bin ich seit 5 Jahren auf dieser Schule und mit den Jahren ist es besser geworden aber vor Referaten und Vorlesen habe ich immer noch panische Angst. Die Lehrer sind zum Glück relativ verständnisvoll und ich habe tolle Freunde. Doch ich habe immer noch Angst vor den Reaktionen meiner Mitschüler obwohl es bisher nur ein paar kleine Zwischenfälle gab. Ich habe oft Angst dass meine Mitmenschen mich nicht so akzeptieren wie ich bin oder mich nicht für voll nehmen aber eigentlich bin ich es die mich nicht akzeptierst und daran will ich arbeiten. Seit 2 Jahren mache ich Logopädie. Und wie gesagt mein Ziel ist es mich selbst zu akzeptieren so wie ich bin mit allen meinen Stärken und Fehlern denn ich bin überzeugt dass dann auch mein Stottern nachlassen würde. Doch dies ist leichter gesagt als getan. Aber ich werde an meinem Vorsatz festhalten.
Hättet ihr vielleicht Ratschläge oder habt ihr ähnliche Vorstellungen??

PanicHeart

Fabi
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Fabi » 1. Oktober 2013 02:04

Hey hey,

ich hab schon wirklich ewig nichts mehr geschrieben, aber immer mal wieder das Forum durchstöbert...
Ich bin nun 25 Jahre alt und ich glaube es geht vielen so, dass es "Gute" und "Schlechte" Tage gibt. Unter Druck zu stehen und darauf zu warten bis man dran ist (Thema Vorlesen)... es ist sehr unangenehm , dabei dann zu versagen...
Man ist sauer auf sich selbst und ärgert sich eben...
Ich kann dir nur sagen, dass sich anständige Leute an "Stottern" nicht stören und man immer Freunde findet... Deshalb bleib dir selbst treu und genieß das Leben! ;)

Werd jetzt auch wieder öfter vorbeischauen, falls es Diskussionsbedarf gibt.

Grüßle

Fabian

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Jaspis
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Jaspis » 7. Oktober 2013 21:21

PanicHeart hat geschrieben:Ich habe oft Angst dass meine Mitmenschen mich nicht so akzeptieren wie ich bin oder mich nicht für voll nehmen aber eigentlich bin ich es die mich nicht akzeptierst und daran will ich arbeiten. Seit 2 Jahren mache ich Logopädie. Und wie gesagt mein Ziel ist es mich selbst zu akzeptieren so wie ich bin mit allen meinen Stärken und Fehlern denn ich bin überzeugt dass dann auch mein Stottern nachlassen würde.
Hallo PanicHeart,
das mit der Selbstakzeptanz ist eine Herausforderung, die sich aber lohnt!

Es wird nie so sein, dass man all seine Fehler akzeptiert, aber man kann ja mal anfangen mit den Fehlern, die man bei anderen auch akzeptieren würde. So habe ich damit angefangen (angeregt und unterstütz von einem Psychologen), und ich wurde toleranter gegenüber anderen und auch mir selbst gegenüber. Das allein reicht noch nicht ganz, gleichzeitig sollte man seinen Ehrgeiz auf das richten, was man wirklich tun und verbessern kann. Dazu muss man sich selbst erst mal gut kennen. Was kann ich? Was will ich? Was ist nötig zu können? Bevor das Stottern nachlassen kann, muss man sein Stottern erst mal so gut kennen lernen, dass man es verändern kann. Wie man es verändern kann, lernst Du bestimmt bei der Logopädie? Was ich damit sagen will ist, dass Selbstakzeptanz bezogen auf sein Stottern erstmal dazu helfen wird, sein Stottern zuzulassen, kennen zulernen und auszuhalten. Erst dann kann man sein Stottern verändern, hin in eine Richtung, dass es weniger bis kaum noch zu hören ist und damit sozusagen nachlässt. Du selbst wirst noch lange Dein Stottern bemerken, es geht nicht wirklich einfach so weg. Aber je lockerer das Stottern wird, desto mehr lässt es nach. Man kann nach außen hörbar kaum noch stottern, aber in seinem Innern nimmt man sein Stottern immer noch wahr. Das ist aber nicht weiter schlimm, wenn man es akzeptieren gelernt hat und sich dadurch nur noch wenig beeinflussen lässt. Seine Mitmenschen lernen am besten unsere Schwächen zu akzeptieren, wenn wir es ihnen vormachen können. Lasse ich mich von meinem Stottern nicht zu sehr beeinflussen und aus der Ruhe bringen, wird es auch meine Mitmenschen nicht so sehr beunruhigen.
Das ist aber, wie Du schon schreibt, alles leichter gesagt/geschrieben als getan. Am besten, man probiert es mit kleinen Schritten aus, auch ruhig erstmal mit etwas anderem als Stottern.

Viel Glück und Zuversicht, Jaspis!

Eberhard
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Eberhard » 8. Oktober 2013 00:13

Wenn ich hier junge Leute über von ihrem Stottern berichten lese, kommen mir immer Erinnerungen an meine eigenen Erlebnisse in diesem Alter, die sich nicht wesentlich von dem unterscheiden.

Ich bin nun inzwischen wesentlich älter und kann sagen, es ist die Angst, nichts als die Angst, die einen stottern lässt, obwohl man eigentlich so gut wie jeder andere sprechen könnte.

Angst entsteht aus negativem Denken. Und Angst fördert wieder negatives Denken. Das ist der Teufelskreis. Damit sind es zwei Dinge, von denen wir uns verabschieden müssen: Vom negativen Denken und von der Angst. Denn beides nimmt unsere Aufmerksamkeit gefangen und blockiert das freie kreative Denken und hat dadurch automatisch Stottern zur Folge. Das Stottern ist ein Abbild davon, wie wir in diesem Moment denken und fühlen.

Das negative Denken muss man zuerst einmal als solches erkennen. Man kann sich so daran gewöhnen, dass man es gar nicht mehr als solches wahrnimmt und vielleicht sogar noch trotzig verteidigt, weil man meint, ein Recht darauf zu haben, so zu denken.

Aber man schadet ich eben dadurch nur. Es gibt hier im Forum unzählige Entdeckungen darüber, wie das Stottern wegbleibt. Aber genauer betrachtet, sind das alles nur Entdeckungen darüber, wie die Angst wegbleibt. Und dann stottert man halt auch nicht.

Negatives Denken und Angst fesseln die eigene Aufmerksamkeit und die Wahrnehmung und blockieren damit unser freies Denken und damit eben auch das freie Sprechen. Das gilt es zu verhindern.

Ich kann inzwischen das negative Denken und die Angst durch Übung ziemlich gut identifizieren. Ich lenke dann meine Aufmerksamkeit auf meinen Atem, also wie die Luft durch Nase oder Mund ein- und ausströmt oder wie sich die Bauchdecke hebt und senkt, aber immer mit der bewussten Absicht, mich damit vom negativen Denken und von der Angst abzuwenden und sie daran zu hindern, von meiner Aufmerksamkeit und Wahrnehmung Besitz zu ergreifen. Das ist wie ein inneres Sich-aufrichten. Die Angst im Moment des Stotterns ist ja doch irrational und unwirklich. Die Konzentration auf den Atem bringt uns in die Wirklichkeit zurück.

Ich bin dann immer noch oft verwundert, wie sehr das Sprechen befreit ist, wenn das Denken befreit ist und bin oft erstaunt über die Einfälle, die ich während des Sprechens jetzt habe, wo die Versuchung zum negativen Denken und die Angst ihren Zugriff auf mich verloren haben.

Dass ich dann nicht mehr stottere, ist eigentlich nur sekundär, primär ist, dass das Denken seine Kreativität wieder gewinnt.

Innere Freiheit ist nämlich so: Nicht ich denke, es denkt in mir. Ich bin derjenige, der seine Gedanken wahrnimmt und beurteilt. Ich entscheide, ob ich einen Gedanken gut finde oder nicht, ob ich ihn mitteilen kann oder lieber nochmal darüber nachdenken will, ob ich noch mehr Informationen brauche, um ihn weiter zu entwickeln oder ob es besser ist, ihn mal mitzuteilen, um die Reaktionen Anderer dazu zu erfahren. Und das ist eine ganz andere innere Einstellung, als wenn man sich von der Angst beherrschen lässt. Sich innerlich über seine eigenen Gedanken und Gefühle erheben, das ist Freiheit. Es erzeugt ein Gefühl innerer Stärke und Sicherheit. Das Gegenteil davon ist, sich von seinen Gedanken und Gefühlen umhertreiben zu lassen.
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von paul.dest » 8. Oktober 2013 07:14

Eberhard hat geschrieben:Ich bin nun inzwischen wesentlich älter und kann sagen, es ist die Angst, nichts als die Angst, die einen stottern lässt, obwohl man eigentlich so gut wie jeder andere sprechen könnte.
Scheinbar ist Eberhard von seiner Angst so gepeinigt, dass er sich trotz mehrmaliger Hinweise nicht überwinden kann, seine "Erfahrungen" in der Ich-Perspektive zu belassen. Was wiederum nur eine Bestätigung seiner persönlichen Erfahrungen darstellt: er hat Angst, mit ihnen allein zu bleiben. "Selbstakzeptanz" ist also genau die richtige Überschrift.

Mit Stottern an sich hat das Ganze in der Regel jedoch recht wenig zu tun: ...

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Eberhard » 8. Oktober 2013 19:35

Ein neuer Versuch von Dir, Paul, mich mit verächtlichen Bemerkungen an die Wand zu stellen. Das ist wie einiges andere bei dir nur der verzweifelte Versuch, deine eigene Angst zu kompensieren, um sich nicht mit ihr ausseinandersetzen zu müssen.

Aber lass' uns nicht dieses Thema zu einer persönlichen Auseinandersetzung missbrauchen.
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Re: Selbstüberschätzung

Beitrag von paul.dest » 8. Oktober 2013 20:27

Eberhard hat geschrieben:Aber lass' uns nicht dieses Thema zu einer persönlichen Auseinandersetzung missbrauchen.
Eberhard, ganz eindeutig überschätzt Du mein Interesse an Deiner Person. Mir geht es lediglich darum, Deine völlig realitätsfernen und desinformierenden Stottern-Theorien nicht gänzlich unkommentiert stehen zu lassen.

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Bolli » 8. Oktober 2013 22:03

Hallo Eberhard,
Ich würde es auch als Angst vor dem Stottern bezeichnen. Einfach oftmals die Gewissheit zu Stottern verbunden mal mit etwas mehr oder weniger Angst. Gewissheit und Angst/Befürchtung zu Stottern sind miteinander eng verbunden.

Negatives Denken aufgrund des Stotterns ( "Ich kann das B bei Brot nicht sagen") verstärkt die Angst idR und umgekehrt. Meiner Meinung nach erlernt man leider so das Stottern. Wirklich sehr interessant folgender Thread:

http://forum.bvss.de/viewtopic.php?f=44&t=4125

Viele Grüße
Bolli

Maikiboy
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Maikiboy » 9. Oktober 2013 15:32

Hallo, ich musste auch erst lernen mich selber so zu Akzeptieren wie ich bin und das ich mir keine Gedanken darüber machen muss, was andere von mir halten oder ob Ihnen mein Stottern unangenehm ist. Aber es hat sich gelohnt ! :)

Eberhard
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Eberhard » 9. Oktober 2013 21:57

Das Selbstbewusstsein von Maikiboy möchte ich wirklich jedem wünschen.

Der Begriff Selbstakzeptanz ist richtig. Oft wird gesagt, man müsse das Stottern akzeptieren. Das hilft aber gar nichts, wenn man sich nicht insgesamt mit all seinen Facetten akzeptiert. Es kann sogar die Situation noch verschlimmern, wenn man das Stottern akzeptiert, aber die negative Einstellung zu sich selbst ansonsten beibehält. Ob mit oder ohne Stottern, ich bin wertvoll, so wie ich bin.

Das heißt aber ja nicht, dass ich so bleiben muss, so wie ich jetzt bin. Ich kann mir eine Vorstellung davon machen, wohin ich mich von meinem jeweils derzeitigen Stand aus entwickeln will und mich dann mit dieser leitenden Vorstellung auf den Weg machen. Da sollte die Angst dann eigentlich keinen Raum mehr haben.
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Maikiboy » 10. Oktober 2013 08:20

Das heißt aber ja nicht, dass ich so bleiben muss, so wie ich jetzt bin. Ich kann mir eine Vorstellung davon machen, wohin ich mich von meinem jeweils derzeitigen Stand aus entwickeln will und mich dann mit dieser leitenden Vorstellung auf den Weg machen. Da sollte die Angst dann eigentlich keinen Raum mehr haben.[/quote]

Genau so ist es ! §dup

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Re: Unterwegs

Beitrag von F.J.Neffe » 31. Oktober 2013 18:33

Wir sind nur, wie wir sind, damit wir anders werden.
Wer seinen Befürchtungen folgt, kommt zu ihnen.
Wer Kräfte und Talente liebt und achtet und pflegt, dem wachsen sie zu.
Wir können immer wieder prüfen, in welcher Richtung wir unterwegs sind.
Guten Weg!
Franz Josef Neffe
[i]"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft." [/i] Émile Coué

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von turnschuh » 27. Mai 2015 22:30

Der Thread insbesondere die Überschrift haben mir gut gefallen.

Mir persönlich hat die Selbstakzeptanz ganz wesentlich geholfen mit meinem Stottern zurecht zu kommen.
In der Schule habe ich eigentlich auch nur sehr wenige negative Reaktionen von Mitschülern erlebt. Und die waren wahrscheinlich gar nicht böse gemeint. Trotzdem fühlte ich mich nicht wohl da.

Erst mit etwa 15 Jahren etwa habe ich genug Selbstvertrauen entwickelt. Das hat sich dann recht schnell (zumindest in meiner Erinnerung...) positiv weiterentwickelt, so wie ein Kreislauf, der in Gang gesetzt wurde.
Zum einen habe ich gemerkt, dass mein Makel gar nicht so beachtet wurde, und mich haben Leute "trotz" Stottern ganz nett gefunden - sogar Mädchen ;-) und weil ich daraufhin lockerer im Kontakt und im Umgang mit Mitschülern und Manschaftskameraden beim Fussball wurde, hat sich das positiv immer weiterentwickelt.

Im Laufe der Jahre bin ich durch die Behinderung des Stotterns eine recht stabile Person geworden. Ich kenne mich gut mit meinen Stärken und Schwächen, ich weiß was ich gut kann und was mir nicht so liegt.
Insofern kann stottern auch etwas positives für einen Selbst bringen.

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