Melden oder schweigen?

Austausch speziell zum Thema Schule (Noten, Mobbing usw.) für stotternde Mädchen und Jungen, deren Eltern, Lehrer und alle Interessierten. Für eine professionelle Beratung wende Dich bitte an die Fachberatung
newage
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Melden oder schweigen?

Beitrag von newage » 7. September 2007 20:53

Ich stelle mich hier mal kurz vor:
Ich bin 15 Jahre alt und gehe auf ein Gymnasium. Ich bin eine ziemlich gute Schülerin und gehe eigentlich gernen zur Schule.
Vorallem Fremdsprachen machen mir total viel spaß ( unteranderem englisch, französisch und latein).
Im moment zählt das mündliche ja auch fast so viel wie das schriftliche, aber ich muss sagen, dass ich im mündlichen nicht so gut bin.
Es liegt meiner Meinung nach vorallem an meinem Stottern.
Ich nehme mir immer vor aufzuzeigen und manchmal tue ich es auch - aber eben oft auch nicht.
Ich denke mir selber: Alle in der Klasse wissen doch, dass du stotterst und keiner ärgert dich wirklich deswegen, warum meldest du dich dann nicht? Aber das ist trotzdem immer diese .........ja, was ist es eigentlich?
Ich habe halt Angst davor stecken zu bleiben, und dann entsteht diese endlose Pause und ich will das das Wort rauskommt aber es kommt nicht.
Mit meinen besten freunden rede ich auch wenn ich stottere. Die sind wirklich super geduldig und warten immer, wenn ich mal stecken bleibe.
Einige können halt nicht so gut damit umgehen und manchmal habe ich dass gefühl, dass es ihnen unangenehm ist.
In einigen kursen, in die ich gehe, weiß noch niemand, dass ich stottere.
Ich wäre gern so selbsbewusst mit ALLEN zu reden, nicht nur mit gutenfreunden, die mein problem kennen. Aber ich glaub dann bräuchte ich jemanden, der mich regelrecht zwingt zu reden.Manchmal denke ich, dass ich stark genug bin mein stottern zu zeigen aber wenn ich es zeigen kann, tue ich es nicht.

ich schaue mich deshalb noch einigen seminaren udn so um. Hat jemand erfahrung damit? Vielleicht gehe ich wieder zum Logopäden - obwohl der nicht wirklich was bringt.

Gehts euch auch so oder bin ich so die einzige.
nobody is perfekt

Fabi

Beitrag von Fabi » 11. September 2007 01:04

Hi,

das selbe Problem kenn ich woher...
ich hab zwar dieses Jahr meine Ausbildung abgeschlossen, nach 3 harten Jahren... Berufschule und Lehrgänge on mass, wo viel geredet werden muss und ich bin wirklich mit der Entwicklung zufrieden,kann also leider nur meine Erfahrung weiter geben.
Anfangs hieß es, "Abschlussprüfung, praktischer Teil", also 20 Minuten Fallgespräch halten.Da musste ich erstmal schwer schlucken und hatte wirklich großen Schiss davor. Doch mit der Zeit wurde ich immer abgebrühter, bekam ein richtiges "Leck mich am A..."-Gefühl (Tschuldigung für den Ausdruck) und das Ende vom Lied war, dass ich in der mündlichen eine 1 bekam und zumindest von den männlichen Klassenkameraden der Beste bei der Abschlussprüfung war.

Ich glaube das hätten die Lehrer nie erwartet, weil ich im Unterricht nicht wirklich viel mündliche Mitarbeit geleistet habe, genau aus dem Grund, wie du eben beschrieben hast. Alle wissen bescheid, aber du traust dich trotzdem nicht.Hätte mich dafür oft selbst Ohrfeigen können.
Im 1. Lehrjahr kam man noch gut durch, doch im 2.Lehrjahr hieß es Referate... und das auch noch in Fächern, die sowieso schriftlich schwer waren, doch wie oben auch gesagt, ich wurde immer abgebrüter und hörte mich immer gerne selber reden, wodurch ich das Stottern zwar nicht besiegen konnte, aber es nicht mehr so deutlich zu Wort kommen lasse!!!

Fazit:
Ich bin Stolz auf mich und das ist ein wirklich gutes Gefühl!

Tipp:
Wenn irgendein Telefonat ansteht, sei es am Wochenende was mit Kumpels ausmachen oder irgendwas anderes Organisieren, ran ans Telefon! Übung macht den Meister.

Das war etz mal ne kleine Erzählung, hoffe die passt irgendwie hier rein.

mfg Fabi

newage
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Beitrag von newage » 11. September 2007 22:12

hey fabie,
deine erzählung klingt ziemlich ermutigend.
Ich hoffe mal, dass ich eines Tages auch so abgebrütet sein werde, wie
du es nennst. :D
Im moment habe ich aber grade eine etwas stärkere stotterphase, und habe mir wieder so oft vorgenohmnen aufzuzeigen......
Dein Beitrag hat mir auch gezeigt, dass ich nicht die einzige bin, bei der alle wissen, dass man stottert und die dann trotzdem nicht aufzeigt.
Denn in vielen Beträgen, die ich gelesen hatte, wurden die stotterer ausgelacht.
Und da dachte ich mir-Die haben es schwer und nicht du. Warum zeigst du nicht auf?

Was hat denn bei dir diese Einstellung ausgelöst?
Ich meine, ich nimm mir das schon seit Jahren vor trotz meines Stotterns immer zu reden, aber meist bleibt es nur bei diesem Vornehmen.
Ich schweige dann meistens.





newage
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Beitrag von newage » 11. September 2007 22:23

und danke für den tipp
nobody is perfekt

Fabi

Beitrag von Fabi » 11. September 2007 23:49

Ich weiß net... Auslöser war glaub ich, dass es mich mit der Zeit immer mehr genervt hat, mich von sowas unterdrücken zu lassen und dann hats klick gemacht.

Tschuldigung, wird dir vielleicht net viel helfen,aber ich denke, diese Erfahrung muss jeder selber machen.

mfg

Peter
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Beitrag von Peter » 12. September 2007 20:34

Hallo,
habe mir gerade eure Beiträge durchgelesen, und mir gedacht: Hey diese Situation kennst du doch.
Mein Tipp an dich ist immer aufzuzeigen. Es wird dich hinterher ärgern, wenn du schlechte Noten bekommst, obwohl du wusstest, dass du es wusstest ;-)
Habe selber dieses Jahr Abitur gemacht und bin leider ein bisschen spät dahinter gekommen, dass es wichtiger ist seine Energie auf den Unterricht zu konzentrieren, als auf das Verbergen seines Stotterns.
Also mein Tipp aufzeigen so oft wie du nur kannst.
Sch*** auf dein Stottern und zeige auf, es geht schließlich um deine Zukunft ( hätte nicht gedacht das ich das mal sage )
Gruß Peter
Das Schicksal fragt nicht wer wir sind. Es würfelt blind.

Gast

ja

Beitrag von Gast » 14. September 2007 23:02

Zu Fabie:
Ja, diese Erfahrung werd ich wohl oder übel selber machen müssen. aber dieses Forum hat mir in diesem sinne schon sehr geholfen.
Vorallem die ganzen Berichte von denjenigen, die trotz des Stotterns einen richtig guten Beruf haben und zufrieden damit sind, muntert mch auf.

Zu Peter:
Ich werde deinen Tipp befolgen. Ich will ja nicht gewusst haben, dass ich es gewusst hätte.
Es wird aber nicht ganz so einfach sein. Aber ich werds versuchen.

newage

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Die Kirschblüte
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Beitrag von ---***--- » 15. September 2007 03:25

Hallo newage,

wollte längst etwas auf Deinen Beitrag schreiben, war so viel zu tun.

Beim ersten Lesen ist mir aufgefallen, wie gut Du beschreibst, was passiert, wenn Du stotterst "und dann entsteht diese endlose Pause und ich will das das Wort rauskommt aber es kommt nicht."

Ich finde es völlig nachvollziehbar, auch aus meiner Erfahrung, dass dieses Gefühl alleine schon reicht, Dich zu verunsichern und Dir das Sprechen zu verleiden. Und Du musst extra Mut aufbringen, dann mit allen Menschen zu reden, auch mit denen, die "nicht so gut damit umgehen können", oder von denen Du das annimmst.

Dann schreibst Du, der Besuch beim Logopäden hätte nichts gebracht. Das sollte er aber. Nur um überhaupt etwas zu tun, brauchst Du Dich nicht mit einer Therapie quälen, die Dir nicht hilft. Es gibt auch Therapeuten, die mit Dir genau die Situationen üben, die Dir schwer fallen, und die auch mit Dir in die Schule gehen würden. Eine Therapie sollte Dir helfen können, mit dem auftretenden Stotterereignis gut umgehen zu können, dass Du die Blockade schnell überwinden kannst, es Dir selber nicht unangenehm ist, Stottern zu zeigen und Dir die Reaktionen der Zuhörer gleichgültiger werden.

Du schreibst, Du wärst im Mündlichen nicht so gut, bekommst schlechtere Noten, weil Du wenig aufzeigst. Und das ist ein Punkt, den schon einige Schüler hier angesprochen haben. Mich macht es immer wütend, das zu lesen, dass Schüler immer noch wegen des Stotterns benachteiligt werden. An Dich und alle Schüler, die es betrifft: bitte seht Euch diesen Thread an, in dem wichtige Gedanken zur Benotung mündlicher Leistung angesprochen werden: http://forum.bvss.de/viewtopic.php?t=622.
newage hat geschrieben:Vorallem die ganzen Berichte von denjenigen, die trotz des Stotterns einen richtig guten Beruf haben und zufrieden damit sind, muntert mch auf.
:D ,

viel Spaß Dir noch hier,
Mechthild

newage
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Beitrag von newage » 15. September 2007 19:25

hey mechthild,
der fall von Cassius hat mich mächtig aufgeregt.
Wie können LEHRER, die uns Schülern ein Beispiel sein
sollen, nur so stur sein und meinen, dass es das problem
des Schülers sei, wenn er stottere.
Zum glück war Cassius ja hartnäckig genug, dagegen
etwas zu unternehmen.

Bei mir ist es nicht so schlimm: Meine Deutschlehrerin
z.B. unterbricht mich während ich lese(stottere) und
versucht die situation aufzulockern oder sie unterbricht
mich frühzeitig.
Noch sind einige Lehrer nicht ganz so streng mit dem
mündlichen. ich denke, sie haben auch etwas mitleid.
Aber ehrlcih gesagt habe ich etwas angst vor der oberstufe,
da ja dann das mündliche 50% der Note ausmacht.
Viele Lehrer, vorallem die in den Nebenfächern wissen gar
nicht, dass ich stottere. Wenn sie mir am Schuljahrsende
die noten sagen, dann sagen sie oft: Der Test war gut,
aber die mündliche mitarbeit könnte besser sein.
Und ich antworte dann: Ja, werd ich machen.´
Mich stört aber eigentlich mehr, dass ich die worte in der
klasse nicht rausbringen kann. Wenn ich zu hause lesen
übe stottere ich auch, aber dann spreche ich langsamer
oder weicher udn es geht meist, in der kasse klappt es
meist nicht.


Zu den Logopäden:
Ich hab mich schlau gemacht und erfahren, dass es
2 Logopäden in meiner nähe gibt. Bei dem einem
war ich schon zwei mal und es hat nichts gebracht.
Jetzt will ich es mit dem anderen versuchen. Vielleicht
hat der ja ein anderes Konzept.
Und ich mach mich im moment auch über Bücher
und so übers Stottern schlau.
ich will auf jeden fall aktiv werden und endlich lernen,
mit schwierigen situationen umzugehen um in diesen
situationen nicht wieder in meinen alten muster zu verfallen,
denn es nervt mich auch selber, zu wissen, dass ich eigentlich
besser reden kann, es aber bei gewissen situationen nicht
klappt.

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Beitrag von newage » 15. September 2007 19:32

und außerdem weiß ich nicht, woher ich eine solche therapie,
die mir wirklcih hilft, herbekommen soll.
Es gibt soo viele Therapiemöglichkeiten.
nobody is perfekt

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Beitrag von ---***--- » 15. September 2007 22:11

newage hat geschrieben:ich will auf jeden fall aktiv werden und endlich lernen,
mit schwierigen situationen umzugehen um in diesen
situationen nicht wieder in meinen alten muster zu verfallen,
denn es nervt mich auch selber, zu wissen, dass ich eigentlich
besser reden kann, es aber bei gewissen situationen nicht
klappt.
:lol:
Hallo newage,

genau dafür mussten die meisten hier uralt werden ... :wink:

Das ist grade das fiese am Stottern, es kann für uns Betroffene auch sehr rätselhaft sein, häufig ist man flüssig, dann aber auch wieder nicht, und oft, wenn man gerne flüssig wäre, lässt sich das Stottern nicht kontrollieren. Das Phänomen ist gut verstehbar, wenn man das Sprechen als motorischen Vorgang betrachtet, als den kompliziertesten motorischen Vorgang im menschlichen Körper, bei dem sehr viele Muskeln koordiniert werden müssen.

Die meisten können leicht auf einem Seil balancieren, das auf dem Fußboden liegt. Bei einem gespannten Seil wird es schwieriger, und es braucht Übung, in großer Höhe zu balancieren. Schwierige Sprech-Situationen können z.B. Sprechen vor großen Gruppen, in der Klasse usw. sein, in denen kann Dir die nötige Konzentrationsfähigkeit fehlt, auch noch in einer für Dich ungewohnten Art zu sprechen.

Zu den unterschiedlichen Therapieformen kann Dir die Geschäftsstelle der BVSS weiter helfen. Zumindest Andreas Starke hatte mal eine Gruppentherapie für stotternde Jugendliche angeboten (Van-Riper-Therapie), gibt vielleicht noch andere. Aus eigener Erfahrung kann ich eine Gruppentherapie sehr empfehlen, die anderen Teilnehmer geben viel Unterstützung und von jedem lässt sich etwas lernen.

viele Grüße! Mechthild

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Beitrag von newage » 18. September 2007 21:44

Danke für den Tipp, Mechhild.
Ich werde mich über die verschiedenen Therapieformen
informieren.
Zuerst geht es für mich aber zum Logopäden.
Ich hab auch so einiges an Buchmaterial gefunden.
Ich denke, dass das schon klappen wird. :)
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Beitrag von newage » 29. September 2007 23:09

Hey leute,
wenn ihr die selben oder ähnliche probleme habt oder hattet dann
schreibt doch einfach mal hier rein. das kann doch nicht alles gewesen sein?!^^
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Beitrag von Michael13 » 30. September 2007 00:55

Hallo Newage,
newage hat geschrieben:Hey leute,
wenn ihr die selben oder ähnliche probleme habt oder hattet dann
schreibt doch einfach mal hier rein. das kann doch nicht alles gewesen sein?!^^
Wenn man noch im jugendlichen Alter ist, dann ist man und frau meist etwas ungeduldig ... 11 Tage ohne Antwort ... Mann, das kann viel Zeit sein :)

Gemach, gemach ... Was ich damit sagen will - wenn auch vielleicht etwas lehrerhaft :) - ist, dass man sich und seinem Stottern ruhig die nötige Zeit geben sollte. Denn das ist eines der Hauptprobleme ... wir denken häufig, wir selbst und andere haben keine Zeit und setzen uns dadurch unter Druck. Nicht so gut fürs Stottern auch, oder? :)

Ich kann meinen VorschreiberInnen nur zustimmen. Sprich, wenn du etwas weißt. Das nicht sprechen ist immer nachteiliger als das schweigen des Stotterns wegen. Es verfestigt deine Ängste. Ängste können lähmen oder motivieren, sie sind ein Wegweiser, ja sogar ein Helfer. Auch das Stottern kann dir insofern helfen.

Ich hatte auch Schwierigkeiten in der Schule ... im Abitur besonders. Der Druck war scheinbar höher, war er sicherlich auch. Ich denke zudem, dass die Anordnung der Bänke eine Rolle spielt, die Form der Lehre (Frontalunterricht ist eben frontal :) ... und etwas unpersönlich). Ich rede auch heute noch lieber in Runden ... auch wenn es keine Schule mehr ist und ich keine Noten bekomme. Auch wenn ich nicht stottere ... Das alles spielt mit hinein ...
Es ist auf jeden Fall gut zu hören, dass deine MitschülerInnen dir offenbar Aufmerksamkeit schenken. Wenn auch nicht alle vielleicht, das ist nichts ungewöhnliches.

Was die Logopäden anbetrifft, kann ich dir nur raten, dir selbst vorher bewusst zu werden, was du möchtest. Ein(e) Logopäde(in) ist kein(e) Wunderheiler(in). Der Wille zur Veränderung muss in dir sein ... Viele haben auch nicht die entsprechende Ausbildung und wissen kaum mehr als du über das Stottern. Zumal das Stottern bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Es ist also immer gut, sein eigener Experte zu werden. Beobachte dich ruhig ein bisschen ... daraus kannst du viel lernen.

Was das Stottern anbetrifft, so ist "heilungsmäßig" alles möglich. Ich habe in meiner Abi-Prüfung mit Kreide an die Tafel geschrieben ... zumindest fast, als ich die Kreide aufsetzte, kam das Wort auch raus. Heute (okay, 13 Jahre später :)), halte ich Vorträge in Englisch auf international besetzten Konferenzen (nicht nur übers Stottern). Viele sog. Flüssigsprechende haben mehr Ängste vorm Sprechen als ich ...

Es ist eine Frage der eigenen Akzeptanz. Umso mehr du dich mit all deinen Eigenschaften (scheinbar schlechten und auch guten) akzeptieren lernst, desto weniger wird dir das Stottern zu schaffen machen.

Alles Gute und viel Glück, Micha.

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Beitrag von ---***--- » 30. September 2007 01:03

Hi Micha,

vielleicht meinte newage nicht uns alte S.., ähh, längst aus dem Alter seiende Stotterer?

Ja, wo sind die jungen? gibt hier unter den angemeldeten gar nicht so viele, leider. Weiß nicht, wie es mehr werden könnten.

Gruß, Mechthild

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