Melden oder schweigen?

Austausch speziell zum Thema Schule (Noten, Mobbing usw.) für stotternde Mädchen und Jungen, deren Eltern, Lehrer und alle Interessierten. Für eine professionelle Beratung wende Dich bitte an die Fachberatung
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Michael13
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Beitrag von Michael13 » 9. Januar 2008 01:10

Hallo lieber BeneB, liebe/r LeserIn,
BeneB hat geschrieben:Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich mittlerweile mein Stottern sogar nutzen kann um mir gegenüber meinen Mitschülern einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Wer kann schon während des Redens noch so viel nachdenken wie ein Stotterer? Wenn ich mir nicht sicher bin bei Fragen des Lehrer zeig ich trotztdem auf und beginne einfach mit meiner ersten Vermutung, durch Reaktion des Lehrers merke ich ja, ob ich auf dem richtigen Weg bin und falls nicht, stottere ich noch ein wenig absichtlich und sage dann meine andere Vermutung, die dann zutrifft. Hilft wirklich wenn man sich mal nicht so ganz sicher ist.
Also, ich finde die Beschreibung BeneB's - wenn ich sie denn richtig verstanden habe - eigentlich wunderbar. Wenn ein Mensch auf die Reaktion seines Gegenübers spontan und in kurzer Zeit eingehen kann und dann mit Hilfe seiner sogenannten Behinderung das Optimum an Lösung (die richtige Antwort zu geben) herausholt ... also ich meine, was will mensch denn mehr? Vielleicht lieber "grundehrlich stottern" und die Kommunikationsmöglichkeiten nicht nutzen. Wer so ehrlich sein will, wird sich auch eingestehen müssen, dass sie oder er dann doch lieber ihr oder sein Stottern nutzen könnte statt darunter zu leiden :) ...

Um sicher zu gehen, dass ich BeneB hier nicht für eine Sache "lobe", die ich selbst gar nicht verstanden habe, wäre es schön, wenn du mal einen konkreten Fall schildern könntest, BeneB ... Vielleicht habe ich es auch nur nicht richtig verstanden. Dank dir im Voraus ...
Mechthild hat geschrieben:Die Unsicherheit bei Lehrern und Schülern wär mE relativ leicht auflösbar, indem es klare Regeln im Umgang mit stotternden Schülern gibt, Regeln, die nicht jede/r selber erst aushandeln muss.

Verzeih mir, Mechthild, nur ein kleiner Einwurf und ich weiß, dass er möglicherweise etwas subtil ist :) ... dennoch: Das Leben ist nicht durch verordnete Regeln zu regeln, sondern indem mensch es lebt und sich dabei beobachtet und daraus lernt. Genauso wenig kannst du ein Forum über eine Nettiquette regeln :) ... Das sind alles Trugschlüsse, die uns davon abhalten unsere eigenen Regeln im Leben zu erstellen ...

So weit, so gut ... Bis bald und alles Gute, Micha.

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djub
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Beitrag von djub » 9. Januar 2008 09:07

Ich denke aber schon, dass es gerade jungen Menschen (also Schülern) helfen würde, wenn es eine klare "Gesetzeslage" gäbe. Denn ich hätte mich z.B. in der 7. Klasse niemals getraut, mein Stottern selbst anzusprechen. Hätte es eine Art Gesetz gegeben, hätte ich es dem Lehrer geben können. Daraus hätte sich von ihm aus wohl ein Gespräch ergeben oder wneigstens eine faire Behandlung.

Und BeneB, ich finde deine Einstellung klasse. Ich glaube auch nicht, dass du dir einen Vorteil verschaffst. Wie Mechthild (wie immer) wunderbar zitiert und geschrieben hat, geht es (fast) jedem Menschen so, dass ihm beim Reden der ganze Sachverhalt klarer wird.
Genauso ist es, wenn man Übungsaufgaben löst oder eine logische Zusammenfassung eines Fachbuchkapitels schreibt. Obwohl man glaubt, alles soweit verstanden zu haben, wird einem oft erst bei der konkreten Anwendung die Problematik wirklich bewusst.

Vllt. noch ein Tipp, den auch ich versuche mir zu Herzen zu nehmen. Anstatt zu stottern oder Floskeln zu verwenden, versuchen langsamer zu sprechen. Mir jedenfalls fällt der Sprechprozess selbst dann einfacher und ich habe mehr Zeit zum Überlegen. Außerdem klingt mein Reden so flüssiger / floskelfrei und bestimmter / selbstbewusster.
Stottern kann man natürlich oft nicht verhindern, aber das "zusätzliche Stottern", das du beschreibst, BeneB, das könntest du vllt. gegen langsameres Sprechen eintauschen.

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Serenity
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Serenity » 17. Juli 2008 21:46

Hmmm.
Ich kann mich sehr gut an meine Schulzeit erinnern.
Vor allem an die letzten Jahre, wo ich sehr unter dem Stottern gelitten habe.
Ich hatte auch Deutsch-LK, weil ich das Fach immer geliebt habe.
Mein Stottern hat aber zu riesiger Sprechangst geführt
und ich habe überwiegend nur noch geschwiegen.
Mit dem Kopf war ich natürlich die ganze Zeit dabei und
hatte auch die Lösungen.
Aber die dann vor der ganzen Klasse...sagen....?
Ich hab viele Negativ-Erlebnisse, die sich wirklich in einen einbrennen.
Ausgelacht werden. Unverständnis. Entsetzte Blicke.
Sätze wie "du hast wohl einen geringen Wortschatz"
(Obwohl man seit frühester Kindheit Bücher verschlingt und einen großen
Wortschatz hat).
Was für eine Ironie.
Ich denke, es kennen sehr viele, aber ich hab mich bis zum Abi
wirklich nur noch DURCHGEPRÜGELT.
Ruhe und Gelassenheit fand ich nur beim Sport und in der Musik.

Melden oder Schweigen?
Ganz klar melden und reden.
Und vor allem mit den Lehrern reden.
Mein Fehler war, dass ich es alles verschwiegen habe.
Das Tabu weitergelebt habe.
Ich wusste gar nicht, dass Stottern in der Schule als BEHINDERUNG gilt
und dass man als Betroffener RECHTE hat.
Also GEHT ZU EUREN LEHRERN und redet mit ihnen darüber.
Grant me the serenity to accept the things I cannot change
the courage to change the things I can
and the wisdom to know the difference

Mara81
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Mara81 » 24. Juli 2008 15:12

Hallo,
ich bin nur zufällig auf diese Seite gestossen, habe ein wenig rumgeschaut u möchte jetzt den Stotterern Hoffnung auf "Heilung" geben.

Ich bin 26 Jahre und habe seit meinem 6. Lebensjahr gestottert wie verrückt.
Schul-und Ausbildungszeit waren die Hölle..wer kennt das nicht: Spontanes Aufgerufenwerden, mündliche Referate, mündliches Abitur.
Mein Selbstbewusstsein war gleich Null.
Leider hatte ich zudem teilweise "Pädagogen", die für sowas nicht ausgebildet waren, damit nicht umgehen konnten etc., so dass ich teilweise 6en fürs Nicht-Melden kassierte etc.
Zum Glück war mein Tutor aber offensichtlich AUSGEBILDET und in der Lage mir zu Helfen.
Es gibt, für alle, die es nicht wissen, speziel für Stotterer, eigene Schulvorschriften bzgl. mündl. Mitarbeit, verlängerter Abiturzeiten etc.
Also traut Euch, danach zu verlangen, auch wenns anfangs peinlich ist (was gerade im Teenie-Alter bei mir der Fall war) und nutzt diese Regelungen voll und ganz aus. Es ist für Euch!!!

Ähnlich erging es mir in meiner schulischen Ausbildung zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin.
Gleich zu Anfang wurde mir nahegelegt, einen anderen Beruf zu wählen..was ICH denn wohl in ner Apotheke wollte..da bräuchte man ja wohl GESUNDES Personal.
Ich habe durchgehalten, auch wenn ich von Lehrern und Apothekern streckenweise wirklich schikaniert wurde.
Ich würde den Sprachfehler gleich zu jedem Vorstellungsgespräch durchblicken lassen.
Es gibt tatsächlich Firmen u Apotheken oder Arztpraxen, die sich auf die Fahne schreiben, Stotterer zu integrieren, weil sie sich somit als tolerant und authentisch beweisen.

Ich spreche jetzt mittlerweile nahezu barrierefrei. In Stresssituationen oder Stimmungs-Tiefs kommt es gelegentlich noch durch.
Wer damit nicht leben oder umgehen kann, der soll weghören und wenn ich blockadebedingt statt nem Mohn- ein Sesambrötchen bestellen muss, ist das ja wohl auch kein Weltuntergang!!

In diesem Sinne: Kopf hoch u schreit es zur Not raus...

Mara


P.S.
Meine erfolgreichsten Therapien:

Langzeit: Rehaklinik Werscherberg, Bissendorf

Logopäde Willeke, Lippstadt

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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Sir Nulpe » 17. November 2008 23:17

Also ich schweige meistens immer. Sitze dann hinten in meiner Ecke ganz alleine für mich. Gucke immer auf die, aber wenn mich einer fragt wie spät es ist, weiß ich es nicht. Habe da eigendlich keine Lust ausgelacht zu werden. Obwohl ich die meisten Antworten weiß.

Naja wie heißt es doch noch gleich so schön : In 100 Jahren ist alles vorbei.
Wo de Nordseewellen trekken an den Strand, Wo de geelen Blöme bleuhn int gröne Land, Wor de Möwen schrieen hell int Stormgebrus, Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus.
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von newage » 18. November 2008 22:38

wenn in 100 Jahren eh alles vorbei ist, kannst du ja auch aufzeigen.:)

und wenn die anderen dich auslachen, sind sie echt arm dran. Denn nur Menschen mit geringem Selbstwertgefühl ziehen andere wegen ihrer Schwächen auf. Meist sind diese Leute eigentlich total unsicher.
Oder es könnte aber auch sein, dass sie nicht wissen, dass du stotterst, weil du dich ja nicht so oft meldest, und deshalb lachen. In diesem Fall müsstest du es auch offen zu geben.

Aber in 100 Jahren ist ja eh alles vorbei.

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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Sir Nulpe » 18. November 2008 23:02

Ich bin mir sehr sicher, dass meine Mitschüler um mein Behinderrung wissen. Weil wenn mich dann die "Goldene Ar***karte" erwischt und ich etwas sagen muss, dann ist es wieder so weit. Henning legt wieder einen glanzvollen Versuch hin zu sprechen, der aber schon in all seinem Glanz am ersten Wort scheitert. Ich verstumme und meine "Kamaraden" danken mir diese kleine,für mich beschämende, Manifest mit viel gelächter. Innerlich ziehe ich mein G36 aus der Tasche, und gebe ihnen allen einen Kugel. Aber dann fällt es mir wieder wie Schuppen von den Augen, dass so eine Aktion nichts bringen würde. Also denke ich mir: In 100 Jahren ist alles vorbei
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von newage » 22. November 2008 23:19

da ich keine erfahrung mit gelächter wegen meines stotterns habe, kann ich dir da auch nicht viel zu sagen.

aber zu diesen typen, die dich auslachen, schon. ich tippe mal auf überwiegend hohle jungs, die sich verdammt cool vorkommen, wenn sie dich ärgern. typische mitläufer würd ich sagen, die selber keine meinung haben.
halt dich von denen einfach fern, und such dir leute, die halbwegs normal sind, und die dich so mögen, wie du bist.
so wie du schreibst, müsste man meinen, dass du ganz gut mit deinem stottern umgehen kannst, und selbtbewusst bist. vielleicht ist das ja auch dein problem: das du deine wahren gefühle einfach überspielst durch diesen ganzen sarkasmus etc.
denn seien wir mal ehrlich: 100 jahre sind schon ne lange zeit:),ne? , und da reicht auch der spruch nicht: In 100 jahren ist alles vorbei. mich würd mal interessieren, wie du dich wirklich fühlst, wenn du ausgelacht wirst- ohne diese ganzen sprüche.
aber bekanntlich können jungs ja nicht so gut über ihre gefühle sprechen;)
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Sir Nulpe » 23. November 2008 20:19

Ja in der Tat, es sind vermehrt Jungs. Aber auch ein nicht kleiner Anteil an weiblichen "Typen". Tja dann hast du verdammt nochmal Glück im Unglück gehabt, dass du die ausgelacht wirst. Oder ist auch ein wenig Schönfärberei dabei?
Wie dem auch sei, jedem das seine.

Meine wahren Gefühle wenn ich grade ausgelacht werde. Ja ich würde am liebsten so richtig eine Reinhauen und dann wenn dieser Kackhaufen am Boden liegt nochmal mit meinem Kampfstiefel voll in die Fresse. Dann würde ich den Typen oder die Ische fragen ob sie wüssten wie es ist seit ca.11 ausgelacht zu werden. Dann nochmal reintreten. Aber da ich kein Schlägertyp bin lasse ich das.
Ich frage mich dann meisten, warum bin zu einem Krüppel geworden, warum ich und nicht irgendein andere Vollidiot. Dann fällen sie mir wieder ein diese ganzen eländigen Versuche zu sprechen. Dann kommt es über mich wie die Nacht, dass ich noch min. 50 Jahre oder noch mehr, als Sprachlieger Krüppel leben muss. Klar man könnte der ganzen Scheiße hier auch schon früher beenden. Aber das, wäre Feige und eine Art Fahnenflucht für mich. Also kämpft man weiter seinen Kampf, ums "nicht ausgelacht" werden. Selbst wenn man diesen "Kampf" schon vor langer Zeit verloren hat.
Oder sollte man es doch Probieren, ich meine es gibt ja Religionen in dem man an eine Leben nach dem Tod glaub. Es kann ja seín dass das ein besseres ist.
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von newage » 23. November 2008 21:43

also, erst einmal respekt dafür, dass du so ehrlich warst. hätte ich nicht erwartet.
dann: warum denkst du denn, dass du den kampf schon verloren hast? ich glaube eher, dass der wirkliche kampf noch bevorsteht. ich meine, es gibts so viele möglichkeiten sein sprechen zu verbessern. ich bin mir sicher, dass auch eine für dich dabei ist. klar, manchmal scheint einem alles sinnlos... ich hatte auch schon viele solcher momente, das kannste mir glauben. dann fragt man sich, wie es nach der schule weitergehen soll, ob man so je einen freund bekommen wird ( in deinem fall dann eine freundin), etc.
aber man sollte sich nie in ein dunkles loch ziehen lassen, sondern aktiv was dagegen tun.
also, such nach theraphiemöglichkeiten in deiner nähe, gehe in eine selbsthilfegruppe usw.. aber mach dir nicht wegen solchen vollidioten dein leben schwer.
ich bin ein mensch, der daran glaubt, dass die meisten menschen auf ihre weise nett sind. deshalb bin ich mir sicher, dass du auf nette menschen treffen wirst.
wenn du sonst noch über deine erfahrungen oder so sprechen bzw. schreiben willst: ich höre gerne zu. meine ratschläge sind aber nicht immer die besten:)

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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Sir Nulpe » 23. November 2008 22:44

Danke,

irgendwie ist mir grade nur zum heuln zu Mute, bring tut mir das aber auch nichts. Ach und mit diesem stottern kann ich nicht das machen was ich will.
Also wieder vom grünen Schwanz gefickt. (endschuldigt diese Ausdrucksweiße)
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Nergf » 26. November 2008 14:55

Hallo!

Klar hast du Hemmungen dich zu melden weil du Stotterst. Aber du musst mehr SElbstvertrauen finden! Versuche, das Melden so gut es geht zu steigern, damit du irgendwann viel weniger Angst hast!

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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Sir Nulpe » 26. November 2008 17:18

Ich denke mal dass du deine Schulzeit schon lnage rum hast oder?

Also ich finde es extrem schwer sich zu melden. Aber ich denke auch das oftmlals erst die Angst einen stottern läst. Aber wie gesagt, leicht ist es nicht diese zu überwinden...
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von newage » 26. November 2008 21:11

o ja, es ist echt nicht leicht.
klar ist es leicht, sich das vorzunehmen und zu sagen:" Morgen werde ich mich mehr melden." aber das dann auch umzusetzen ist dann doch nicht so leicht wie gedacht. Wie oft habe ich mir das schon vorgenommen, wie oft hat es nicht geklappt... in gewisserweise stehe ich mir wohl selbst im Weg, aber wenn man dann in der Klasse ist, und sich melden soll, ja, dann wars das meist mit den guten Vorsätzen. Im nachhinein ärgere ich mich oft über mich selber.
ein bisschen habe ich mich wohl auch daran gewöhnt nicht oft aufzuzeigen. manchmal nerve ich mich sogar selber deshalb, dass ich mich nicht traue... und dass es mir so wichtig ist, wie ich auf andere wirke, was andere von mir denken könnten etc
tja, fehlendes selbstbewusstsein halt.
außerdem bin ich ziemlich selbstkritisch, und will alles immer perfekt machen... schlechte kombination.
na ja, musste das mal loswerden.
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Re: Melden oder schweigen?

Beitrag von Sir Nulpe » 26. November 2008 21:59

Ich weiß nicht ob man es immer auf´s fehlende "selbstbewusstsein" abschieben kann. Ich bin du nimmst doch auch andere Herrausforderungen an, oder liege ich da falsch? Da ist auch "selbstbewusstsein" gefragt, oder irre ich mich? Also ich würde sagen man hat einfach Hemmungen vorm Sprechen.

Es ist aber arg schwer, wie du schon sagtest, die "Guten Vorsetze" zu halten.
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