Mein Bruder stottert

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Reto

Mein Bruder stottert

Beitrag von Reto » 11. Juli 2007 17:42

Hallo Zusammen

Seit ungefähr 10 Jahren stottert mein Bruder, dazu kommt das er Hörgeschädigt ist, dies aber seit der Geburt.

Früher, als er noch Jünger war, war dies nicht der Fall. Auf einmal hat es angefangen.

Momentan ist er 25 Jahre alt und ich möchte ihm sooo seehr helfen !

Ich hab ihm schon diverse Bücher geschenkt die er lesen sollte und wir waren mit ihm auch schon in der Logo., Hypnose, Akkupunktur, Bioresonanz, Sprachtraining....

Jedoch sehe ich keine Besserung.

Letzten Samstag hatten wir eine Familienfeier und da hatter er ziemlich viel getrunken und siehe da, er stottert nicht mehr !

Wir sind aus der Schweiz, genauer gesagt aus Biel und ich wäre echt froh wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet was ich mit ihm machen könnte.

Lieber Gruss und vieleeeen Dank

Reto

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Der Alkohol und Dein stotternder Bruder ...

Beitrag von Ernst-Martin » 11. Juli 2007 21:01

Reto hat geschrieben:Hallo Zusammen

Letzten Samstag hatten wir eine Familienfeier und da hatter er ziemlich viel getrunken und siehe da, er stottert nicht mehr !

Wir sind aus der Schweiz, genauer gesagt aus Biel und ich wäre echt froh wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet was ich mit ihm machen könnte.

Lieber Gruss und vieleeeen Dank

Reto
Liebe/r Reto,
:lol:
schön, daß Du Dich um Deinen Bruder so gut kümmerst!

Könnte es sein, daß Du Dich im o.a. 1. Satz verschrieben hast und es genau umgekehrt ist?

Ich darf nur wenig Alkohol trinken, sonst bin ich vielleicht sogar enthemmt und das Stottern wird immer schlimmer, je ent-hemder ich werde ...

Ich sehe Deine Nachricht mit Interesse entgegen ...
:wink:
Ernst-Martin,
der Lechgeist
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... die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere -
ja, wenn man sie läßt!
Peter Alexander

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Beitrag von dosi » 11. Juli 2007 21:33

Viele Stotterer können unter der Wirkung von Alkohol gut sprechen. Das geht mir genauso. Ich habe dann weniger Hemmungen und dementsprechend mache ich mir auch keine Gedanken, ob ich beim H wieder einmal entsetzlich ins Stocken geraten könnte. Nur deshalb kann man sich ja nicht ständig zuschütten. Dann muß ich nicht mehr zur "Stotterer-Selbsthilfe" , aber dafür zu den "Anonymen Alkoholikern". Ob das ein Fortschritt ist...?
Nicht jeder Zwerg wird ein Feldherr und nicht jeder Stotterer ein Großmeister der Sprache. Aber Stotterer und Zwerge sind stärker als Schöne und Gesunde motiviert, eine geniale Begabung in die geniale Leistung umzusetzen.“

Wolf Schneider

Norbert

Re: Mein Bruder stottert

Beitrag von Norbert » 12. Juli 2007 00:32

Hallo Reto

ist ja schon stark wie Du Dich fuer Deinen Bruder einsetzt, aber was mir auffaellt sind Saetze (das fett gedruckte sind meine Hervorhebungen) wie
Momentan ist er 25 Jahre alt und ich möchte ihm sooo seehr helfen !
Ich hab ihm schon diverse Bücher geschenkt die er lesen sollte und wir waren mit ihm auch schon in der Logo., Hypnose, Akkupunktur, Bioresonanz, Sprachtraining....
Jedoch sehe ich keine Besserung.
ch wäre echt froh wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet was ich mit ihm machen könnte.
Was Du gar nicht ansprichst ist wie er ueber sein Stottern denkt. Therapie fuer Erwachsene - da kann man nichts mit ihm machen, oder ihn irgendwohin wie zur Reparatur schleppen. Das muss von innen und von ihm aus kommen denn nur er kann sich dabei helfen.

Unterstuetzung zu finden wie Du sie Deinem Bruder anbietest, ist schon eine tolle Sache. Aber der Antrieb, etwas fuer sein Stottern zu tun, kann nur von ihm alleine kommen. Und vielleicht stoert es ihn gar nicht so sehr, oder er hat sich mit seinem Stottern arrangiert?

Liebe Gruesse

Norbert

Reto

Beitrag von Reto » 12. Juli 2007 08:23

@Ernst-Martin: Ne, es war wirklich so, das er fliesend gesprochen hat als er was getrunken hatte !!

Aber klar kann das nicht die Lösung sein. Auf keinen Fall sogar.

@Norbert:
Da muss ich dir absolut recht geben, ich weiss es nicht ob er überhaupt etwas gegen das Stottern machen will...

Wenn ich oder die Familie mit ihm über dies spricht, sagt er schon das er nicht mehr stottern möchte, aber ehrlich gesagt, so ganz recht glaube ich ihm das nicht.

Gibt es im Raum Biel/Schweiz eine Selbsthilfegruppe oder so was ehnliches ?? Oder irgend eine Therapie die Ihm was bringen könnte ?

Reto

Beitrag von Reto » 13. Juli 2007 10:30

Ciaoo Joachim

Coool... Vielen Dank !!!

Ich werde mich mal schlau machen, der in Bern ist der am nähsten !!!

Jeaaaaa

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