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Austausch und Kontaktsuche für Eltern und Angehörige - untereinander und mit Betroffenen. Für eine professionelle Beratung wende Dich bitte an die Fachberatung
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Ingrid
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neu im Forum

Beitrag von Ingrid » 27. Juli 2007 22:09

Hallo, ich bin neu im Forum,
Ich heiße Ingrid, komme aus Ottersheim, bestimmt weiß keiner wo das zu finden ist, dazu folgende Beschreibung: Es liegt in Rheinland - Pfalz, ca. 30km von der französischen Grenze.
Ich bin betroffene Mutter, habe drei Jungs, davon stottern die beiden ältesten. bin ständig hin und her gerissen zwischen´ist ja nicht wirklich schlimm das meine Jungs stottern ´und dann weiß ich oft nicht ob ich ´böse, enttäuscht´ sein soll, dann überkommt mich wieder ´das Mitleid´.
vielleicht geht es euch auch so? oder wie erlebt ihr das ?
freu mich über jede Zuschrift.
Bye Ingrid

---***---
Die Kirschblüte
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Beitrag von ---***--- » 27. Juli 2007 22:19

Hallo Ingrid,
willkommen!
Ich bin selber betroffen, kann Dir leider nicht aus Sicht eines Elternteils schreiben. Bei Deiner Schilderung ist mir aufgefallen, Du wärst manchmal "böse, enttäuscht". Glaubst Du, Deine Jungs "machen" das Stottern?
Habt Ihr Therapieerfahrung?
Am Anfang des Sub-Forums "Erste Hilfe und Kontakte für Betroffene und Eltern" steht, wo Du weiteres Informationsmaterial bekommen kannst.
Ansonsten hoffe ich, dass Du Dich hier wohlfühlst und gute Anregungen mitnehmen kannst.
Viele Grüße - Mechthild

Gast

Beitrag von Gast » 27. Juli 2007 22:41

Hallo Mechthild,
schön das ich so schnell antwort bekommen habe.
ich glaube nicht das meine Jungs das stottern ´machen´, aber man ist so hilflos als Mutter obwohl man alles versucht und trotzdem kann man eigentlich nicht viel tun, und das bringt meine gefühle immer wieder, auf und ab....
ich kann mich nur schwer damit abfinden, und ertapp mich immer wieder dabei, das ich es doch schlimmer empfinde als ich zugeben will.
ist es nicht auch als selbst betroffener so das die gefühle wechselhaft sind ?
liebe Grüße Ingrid

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Ernst-Martin
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eine Lanze für Deine Jungs ...

Beitrag von Ernst-Martin » 28. Juli 2007 17:05

zurückgenommen, da als pn gedacht..
Zuletzt geändert von Ernst-Martin am 28. Juli 2007 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst-Martin,
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Re: eine Lanze für Deine Jungs ...

Beitrag von Ralf_D. » 28. Juli 2007 20:18

Ernst-Martin hat geschrieben: Allgemein:
Stottern ist nicht das schlimmste Hindernis im Leben.
Auch ein Stotterer kann ein erfülltes Leben haben – man muß ihn nur lassen:
er kann.... Dich zur Oma erheben (adoptierte Kinder, wenn der Partner nicht gerade dasselbe Hindernis hat)....
Warum sollen stotternde Menschen keine eigenen Kinder in die Welt setzen dürfen??
Ernst-Martin hat geschrieben: Ich habe bewusst mich als Vorbild genommen....
Na, ob DU da so ein gutes Vorbild bist, ich weiß nicht.... :wink:

Gruß
Ralfi
We are Motörhead und we play Rock n' Roll!

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Beitrag von ---***--- » 28. Juli 2007 20:57

Anonymous hat geschrieben:aber man ist so hilflos als Mutter obwohl man alles versucht und trotzdem kann man eigentlich nicht viel tun, und das bringt meine gefühle immer wieder, auf und ab....
ist es nicht auch als selbst betroffener so das die gefühle wechselhaft sind ?
Liebe Ingrid,

:) ja, früher waren meine Gefühle in Bezug auf Stottern wechselhaft, leider negativ, ich habe gehadert und war verzweifelt. Das hat sich zum Glück geändert, heute bin ich nur noch aus anderen Gründen verzweifelt :wink: .

Als Betroffene habe ich selber etwas tun können. Du als Mutter kannst Deinen Söhnen das Stottern nicht nehmen oder ihnen zeigen, wie sie leicht damit umgehen können. Das meiste müssen sie selber rausfinden, vielleicht mit Hilfe von Therapeuten.

Meines Wissens, aber ich bin keine Expertin für stotternde Kinder, wird heute eine Therapie empfohlen, wenn die Kinder oder deren Eltern unter der Situation leiden, wenn die Kinder soziale Kontakte oder Worte vermeiden, oder mit großer Anstrengung stottern. Es scheint mir so zu sein, als ob es immer noch nicht einfach ist, qualifizierte Therapeuten zu finden. Die Adressen, die Dir Joachim genannt hat, sind da eine gute Entscheidungshilfe.

Vor Deiner Schilderung habe ich mich nicht sehr mit den Belastungen beschäftigt, die Angehörige haben. Die können doch auch groß sein, wie ich jetzt sehe.

Heute musste ich an meine Eltern denken. Die hatten früh den Rat bekommen, es zu ignorieren, wenn ich stottere. Ich glaube, sie waren auch nicht besonders besorgt. Ich habe einerseits stark darunter gelitten, mit niemanden sprechen zu können. Andererseits wurden meine Talente gefördert, so als ob ich nicht stottern würde.

Im Nachhinein wünschte ich mir sehr, dass mir jemand erklärt hätte, was ich "habe", nämlich nur eine Störung im Sprechablauf. Vielleicht hilft es Dir auch, genau zu wissen, was Deine Söhne "haben". Und ich hoffe sehr, dass Du die vielen Menschen kennenlernen kannst, die stottern und ein gutes Leben haben.
Und ich hoffe, dass Du Eltern kennenlernst, die Deine Nöte verstehen.

Liebe Grüße, Mechthild

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Ernst-Martin
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Beitrag von Ernst-Martin » 28. Juli 2007 22:26

Lieber Ralf,
was sollen diese Fragen?
Es glaubt Dir und Deinem Gast ja doch nur wenige und ob Du mein Vorbild sein willst ...
Ernst-Martin,
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Beitrag von Ingrid » 22. August 2007 23:16

Hallo, bin nach langem Urlaub auch mal wieder im Forum,
Unser Sohn Max hat die Ferien überstanden ohne das sich das Stottern verschlechtert hat- das erste Mal ! bin richtig froh darüber, und Er erst....
haben uns dazu entschlossen Max zu einem Fun- § Workshop für stotternde Kinder anzumelden , wer hat damit schon Erfahrung gemacht?
viele Grüße
Ingrid

transit
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Beitrag von transit » 22. August 2007 23:51

Hallo Ingrid,
um was genau handelt es sich dabei ?

LG Isabel

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