Der wissenschaftliche Fortschritt

Aktuelle Forschungsergebnisse, Medikamente, medizinische Aspekte
Antworten
F.J.Neffe
kompetent
kompetent
Beiträge: 288
Registriert: 30. Mai 2007 12:40
PLZ: 84384
BVSS-Mitglied: nein
Kontaktdaten:

Der wissenschaftliche Fortschritt

Beitrag von F.J.Neffe » 26. Oktober 2011 00:01

Ja, das Stottern, das steckt fest,
schon weil man nicht von ihm lässt.
Sind´s die Gene, die Hormone?
Geht´s mit Pillen oder ohne?
Ist das halbe Hirn dagegen?
Schadet Denken und weswegen?
Tonisch, klonisch, was klingt schöner?
Stottert man mit´m Mund voll Döner?
Hilft das Rhythmisieren und
das Sprechen mit nem Stein im Mund?
Was wohl montags besser ist:
ein Kiesel oder Amethyst?
Stottert man als Liedermacher
weniger mit Hirnschrittmacher?
Warum kostet Stottern Kraft?
Was sagt dazu die Wissenschaft?
Ist Verbess´rung überhaupt
ohne Therapie erlaubt?
Ach, es gibt soviele Fragen,
die die Stott´rerseele plagen!
Wie musste man sich früher fühlen
beim Stottern vor oft leeren Stühlen!
Welch Fortschritt, dass heut jedermann
vor einem Lehrstuhl stottern kann!
Da wirkt selbst Stottern leicht mondän.
Wie´s weiter wird, wir werden´s sehn.

Franz Josef Neffe
[i]"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft." [/i] Émile Coué

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast