Arbeitssuche/Bewerbungsgespräche

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nora

Arbeitssuche/Bewerbungsgespräche

Beitrag von nora » 22. August 2009 09:35

[vom Moderatorenteam hierher verschoben und vom Begrüßungsthread abgetrennt,da eigenes Thena]

Hab grad gesehen dass ich mich in diesem thread ja schon mal verewigt habe, deshalb nutz ich den jetzt einfach nochmal obwohl ich nicht ganz neu bin sondern nur lange nicht hier war :oops:
das ich länger nicht hier war liegt daran das sich bei mir viel geändert hat, und ich sehr damit kämpfen musste. Hab im April meine Arbeit verloren, weil meine Firma leider geschlossen wurde. Das war sehr schlimm für mich denn ich war seit meiner Ausbildug da und die Kollegen waren sehr nett und hatten auch immer Verständnis das ich z.B nicht ans Telefon gegange bin und so.
Nun also suche ich was Neues, und damit komme ich in Situationen, die riesen stress für mich bedeuten, z.B. Arbeitsamt, Vorstellungsgespräche usw.
Mein Sprechen hat sich durch den stress in den letzten Monaten verschlechtert :heul In den leztten Gesprächen war ich komplett verkrampft und hab kaum noch was herausbekommen, oder musste Sachen sehr oft wiederholen, 10 mal oder so . Dann kann ich auc<h irgendwie verstehen das ich nicht genommen werde weil eigentlich müsste ich in meinem Beruf auch ans Telefon gehen und mit Leuten reden und so und das kann sich momentan bie mir sicher keienr vorstellen :(
Naja bin also grade an einem Tiefpunkt angekommen aber da werd ich auch wieder rauskommen bin mir sicher §dup Werd mich auch in Zukunft wieder öfter hier blicken lassen und sorry das ich mich jetzt hier "ausheulen" musste :oops:

---***---
Die Kirschblüte
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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von ---***--- » 22. August 2009 12:26

oh Nora :streichel
das ist hart.
Ausheulen ist aber anders ;-).
Hast Du Hilfe, Unterstützung? Reagiert das Arbeitsamt irgendwie auf Dein Stottern?
Was mir eingefallen ist, beim Lesen: das ist ne Supergelegenheit, mit einer Logopädin/Psychologin zu arbeiten, unterstützend, meine ich. Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine... jemanden, mit dem Du die Situationen durchspielen kannst, auch einen wöchentlichen Termin, einfach Unterstützung.
Magst Du einen Thread nur zu Dir aufmachen, vielleicht auf der Insel? (nur so als Idee)
Jedenfalls wünsche ich Dir alle Kraft und Glück!

2412

Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von 2412 » 22. August 2009 13:59

nora hat geschrieben:Dann kann ich auc<h irgendwie verstehen das ich nicht genommen werde weil eigentlich müsste ich in meinem Beruf auch ans Telefon gehen und mit Leuten reden und so und das kann sich momentan bie mir sicher keienr vorstellen :(
Nein, also ich kann das nicht verstehen. Stottern ist weder ansteckend noch tödlich. Dann stotterst du eben beim Telefonieren. Wo soll denn das Problem sein?

Mechthild hat jüngst meine Philosophie über Stottern auf einen Punkt gebracht: "Stottere und reagiere wie ein Weichei und die Leute werden Dich so sehen, stottere und reagiere selbstbewusst und du wirst respektiert und bewundert werden - das habe ich mal gehört, und es stimmt."

Wie machst du es denn bei Vorstellungsgesprächen? Versuchst du dein Stottern zu verstecken? Falls du es ansprichst, wirst du dann verlegen und wehmütig?

Die andere Schiene wäre: Fachanwalt für Arbeitsrecht konsultieren. Gerade nach dem neuen Anti-Diskriminierungsgesetz ist es verboten (und kann begründete Schadensersatzforderungen nach sich ziehen), Bewerber aufgrund ihrer Behinderung abzulehnen. Ich sage nicht, dass du gleich klagen solltest o.ä., sondern einfach sich vom Anwalt beraten lassen, vielleicht gibt es da auch gute Wege, ohne Stress dem Arbeitgeber klar zu machen, dass es er dies nicht darf. Sofern du aktuell Hartz 4 beziehst, kannst du dir bei Gericht einen sog. Berechtigungsschein holen, durch welchen du dann für die Dienste des Anwalts nicht zahlen musst.

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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von ---***--- » 22. August 2009 14:23

:knuddel: ach Jonny, ich kann Nora sehr verstehen, dass sie im Moment durcheinander ist und grade nicht weiß, wie sie selbstbewusst mit Stottern umgehen kann. Wenn sie grade die Stärke hätte, ihre "Rechte" bei einem potentiellern Arbeitgeber "durchzusetzen", bräuchte sie den Anwalt gar nicht...

Grade auf StutterTalk wie das amerikanische Anti-Diskriminierungsgesetz auf Stottern anwendbar ist... (ewig lang, habe ich gestern beim Aufräumen gehört, lohnt sich) Der Interviewpartner, ein Anwalt, hat Recht: als Arbeitnehmer muss man den Arbeitgeber überzeugen, dass man seine Interessen vertritt, die Arbeit machen kann, auch mit Stottern, wenn es so ist. Drüber reden, über Stottern, selbstbewusst auftreten, selbstbewusst stottern - aber im Vordergrund steht die Arbeit und der Arbeitgeber. Und er rät, nicht zu einem Anwalt zu gehen! Schon gar nicht, um erst einmal einen Arbeitsplatz zu bekommen...

Nora wird aus ihrem Tief rauskommen, da bin ich mir auch sicher, Nora! §dup
Das ist ne harte Zeit, wer wäre da nicht verunsichert? Nora, Du wirst stärker sein als vorher. Du bist jetzt schon stark.

2412

Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von 2412 » 22. August 2009 14:42

Ich sage auch nicht, dass man zum Anwalt gehen sollte, um einen Arbeitsplatz einzuklagen. Gleichwohl kennen Fachanwälte oftmals sehr viele Tipps und Tricks in ihrem Metier, auf die man als Normalsterblicher gar nicht kommen würde und die eben nicht auf Konfrontation mit dem Arbeitnehmer ausgelegt sind.

Generell gilt natürlich: Nora muss zeigen, dass sie selbst kein Problem mit ihrem Stottern hat. Unterstützend können, wie du richtig sagst, Logopäden/Psychologen, aber auch Anwälte, wirken.

nora

Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von nora » 23. August 2009 11:06

Danke euch für eure Hilfe :knuddel: ich werd jetzt mal versuche der Reihe nach zu beantworten:

beim Arbeitsamt habe war das noch kein Thema. die haben es von sich aus nicht angesprochen und ich dann auch nicht. Weiß auch nicht ob die mir da weiterhelfen könnten....

Logopädische Behandlund hatte ich mal, habs aber schon vor Jahren wieder beendet weil ich nicht mehr das Gefühl hatte dass es mich weiterbringt. Allerdings war ich mal bei einer Psychotherapeutin, nicht wegen dem Stottern sondern wegen anderer Probleme, soziale Ängste und ähnliches. Vielleicht sollte ich mir bei ihr wirklich nochmal einen Termin holen. Ich denke sie könnte mir schon weiterhelfen und eventuell auch diese Situationen mit mir üben.

Beim Vorstellungsgespräch versuche ich nicht es zu verstecken, würd im moment auch gar keinen Sinn machen. Aber ich spreche es auch nicht direkt an und schreibe es auch nicht in meien Bewerbungen.
jonny du hast bestimmt recht das ich selbstbewußter damit umgehen muss denn wenn mich jemand darauf anspricht werde ich nur noch nervöser und das ist das Problem. aber das kann ich von alleine nicht dazu brauch ich glaube ich wirklich hilfe. Daher find ich den Vorschlag von mechthild nochmal zu meiner Therapeutin zu gehen wirklich gut und werd das nächste Woche auch machen.

Zum Anwalt zu gehen wegen dem Antidiskriminierungsgesetz würd ja nur sinn machen wenn sie einem diretk sagen das sie einem wegen dem stottern nicht nehmen. Aber das machen sie natürlich nicht, die schreiben immer nur wir haben uns anders entschieden, die Stelle ist schon vergeben und so!

Naja,ich muss halt wirklich zusehen dass ich aus meinem Tief erstmal wieder rauskomm und ich glaub das mit der Therapie ist ein guter Anfang. Danke nochmal für eure hilfe und ich werd euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten :knuddel:

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Re: Vorstellung und Begrüßung neuer Forumsteilnehmer

Beitrag von ---***--- » 23. August 2009 12:19

Hi Nora,
ich weiß nicht, ob das Arbeitsamt spezielle Maßnahmen und Hilfen anbieten kann, müssten sie, meines Erachtens. Frag doch mal bei der BVSS nach, es müsste ein Rechtsgutachten geben, das solche Fragen beleuchtet.
Hier gibt es auch einen Thread, wie, ob Stottern in der Bewerbung angegeben werden soll. Das hängt sehr vom Stottern ab, denke ich, auch vom Job. Jedenfalls solltest Du Stottern im Bewerbungsgespräch ansprechen. Ich habe immer gesagt "Ich stottere. Wenn Sie Fragen dazu haben, beantworte ich die Ihnen sehr gerne." Das war immer klasse.

Vielleicht hilft es auch, über eine offizielle Anerkennung des Stotterns nachzudenken.
Du hattest schon einige Vorstellungsgespräche? Sehr gut!
Du bist Dir unsicher, ob Du in einem anderen Job, mit anderen Kollegen, mit Stottern klar kommst, nicht? Ich denke, den Punkt solltest Du beleuchten. Wenn zB Telefonieren zum Job dazugehört, Du das aber nicht gerne machst, oder manchmal nicht gerne, bist Du in der Tat in einem Vorstellungsgespräch in einer schwachen Position. Wie kannst Du das ändern, umkehren, aktiv sein?

Es ist klasse, dass Du Dir Hilfe organisieren kannst! Auch regelmäßige Termine halte ich für wichtig. Das ist eine belastende Situation.
Soziale Ängste und Stottern werden bei Dir eng verbunden sein, nicht? Gibt es in Deiner Nähe jemanden, der auf Stottern spezialisiert ist, besonders nach dem Nicht-Vermeidungsansatz arbeitet? Sowas grade jetzt zu machen, könnte gut sein. Da ist so viel Sprechumsatz nötig, schwere Situationen müssen direkt gesucht werden... aber ein Schritt nach dem anderen :knuddel:. Pass auf dich auf!

2412

Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Beitrag von 2412 » 23. August 2009 12:41

Hey Nora,

Weißt du, dass dieses Jahr wieder ein Bundeskongress der BVSS stattfindet und zwar in Köln? Da wird es heuer einen Arbeitskreis geben, der "Bewerbungstraining für Stotterer" heißt. Ich habe bereits am Seminar "Bewerbungstraining für Studierende (Stotterer)" teilgenommen und kann die beiden Leiter nur sehr empfehlen. Sie sind erfahrene Personalmanager aus der Industrie, der Mann ist selbst Stotterer. Ich habe durch das Seminar viele Erkenntnisse gewonnen. Und du kommst ja aus dem Ruhrgebiet, nicht wahr? Der Kongress ist in Köln. Würde doch passen?

Hier die Homepage: http://www.stottern-der-kongress.de/ind ... g&Itemid=6

Zum Thema Psychotherapie: Soziale Ängste sind ja leider oft eine direkte Folge des Stotterns. Insofern hängt es schon miteinander zusammen, finde ich. Eine Psychotherapie erachte ich als sehr wichtig, weil man in diesem Rahmen den eigenen Umgang mit dem Stottern zu hinterfragen lernt.

Zum Thema Anwalt: Das neue Anti-Diskriminierungsgesetz sieht eine sog. Beweislastumkehr vor. Das heißt, dass der Arbeitgeber beweisen muss, dass er dich NICHT wegen des Stotterns abgelehnt hat. Das ist, wenn du alle sonstigen Qualifikationen erfüllst, sehr schwer. Es kommt in dem Fall darauf an, was der Richter für glaubwürdig hält und wenn du eine starke Symptomatik hast, hast du auf jeden Fall gute Chancen, zu gewinnen. Aber ich will das jetzt nicht näher ausführen, es sollte der allerletzte Weg sein - das will ich ausdrücklich betonen, bevor mich Mechthild frisst. :wink:

@ Mechthild:

Ich habe schon so einige Geschichten über Arbeitsämter gehört. Meistens ist der Tenor: "Hm, Sie sollten am besten eine Arbeit ausüben, bei der man nicht sprechen muss." Das ist leider kein Witz. Aber verwundert dies, wenn man bedenkt, dass beim Arbeitsamt eben der Otto-Normalverbraucher, der von Stottern keine Ahnung hat, sitzt?

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Ablehnen wegen des Stotterns

Beitrag von Ernst-Martin » 25. August 2009 16:27

JonnyHell hat geschrieben:Hey Nora,
Zum Thema Anwalt: Das neue Anti-Diskriminierungsgesetz sieht eine sog. Beweislastumkehr vor. Das heißt, dass der Arbeitgeber beweisen muss, dass er dich NICHT wegen des Stotterns abgelehnt hat. Das ist, wenn du alle sonstigen Qualifikationen erfüllst, sehr schwer. Es kommt in dem Fall darauf an, was der Richter für glaubwürdig hält und wenn du eine starke Symptomatik hast, hast du auf jeden Fall gute Chancen, zu gewinnen. Aber ich will das jetzt nicht näher ausführen, es sollte der allerletzte Weg sein - das will ich ausdrücklich betonen, bevor mich Mechthild frisst. :wink:
Ich begrüße das neue Anti-Diskriminierungs-Gesetz.
Ich meine jedoch, es wurde auch geschaffen, um Wähler zu gewinnen.

Der Arbeitgeber muß unter den Bewerbern auswählen und kann dies ohne eine Begründung abzugeben.
Ich habe soeben mit einem Betriebsrats-Vorsitzenden gesprochen:
Wenn Du Dich für den Job geeignet hälst, kannst Du Dich - bevor Du die Bewerbung bei der Firma abgibst, mit derem Betriebsrat unterhalten und ihn fragen, wie er Dir helfen kann (vorausgesetzt, Du bist in der Gewerkschaft).
Er kann, falls andere Bewerber besser geeignet erscheinen, Dich auf andere Stellen aufmerksam machen, die im Betrieb immer wieder frei werden. Der Betriebsrat wird Dich über Deine letzte Arbeitsstelle fragen. Über diesbezügliche Gerichtsurteile war dem Betriebsrat noch nichts bekannt.
Ein Versuch ist es allemal Wert!
§prost
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Re: Ablehnen wegen des Stotterns

Beitrag von Jaspis » 25. August 2009 17:44

Ernst-Martin hat geschrieben:Ich begrüße das neue Anti-Diskriminierungs-Gesetz.
Ich meine jedoch, es wurde auch geschaffen, um Wähler zu gewinnen.
Hallo Ernst-Martin & Ihr,
das "Anti-Diskriminierungs-Gesetz" ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), mit dem 2006 europäische Antidiskriminierungs-Richtlinien in deutsches Recht umgesetzt wurden. Mit Wahlen hatte das wohl weniger zu tun. (Eine Zusammenfassung über das AGG hatte ich hier mal reingestellt, unten im Beitrag.)

Gruß, Karen

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Das Anti-Diskrimierungsgesetz ...

Beitrag von Ernst-Martin » 25. August 2009 19:15

Gewiß, und auch die Sprachbehinderung kam erst später hinein.
Wenn es schädlich für die regierenden Parteien bei den anstehenden Bundestagswahlen gewesen wäre,wäre es bestimmt nicht vor den Wahlen beschlossen worden!
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Re: Das Anti-Diskrimierungsgesetz ...

Beitrag von Jaspis » 25. August 2009 21:30

Ernst-Martin hat geschrieben:Gewiß, und auch die Sprachbehinderung kam erst später hinein.
Wie meinst Du das? Hast Du Informationen über den Entstehungsprozeß des Gesetzes?
Wenn es schädlich für die regierenden Parteien bei den anstehenden Bundestagswahlen gewesen wäre,wäre es bestimmt nicht vor den Wahlen beschlossen worden!
Welche Wahlen meinst Du? 2005?
Da es sich um die Umsetzung von europäischen Vorgaben in deutsches Recht handelte, war nur der Zeitpunkt "frei" wählbar durch die deutsche Regierung, das stimmt. Hast Du Kenntnisse, daß das Gesetz 2005 durch die damalige rot-grüne Regierung verzögert wurde und deshalb erst 2006 von der großen Koalitation umgesetzt wurde? Laß es uns bitte wissen, wenn Du darüber mehr weißt!
Gruß, Karen

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Re: Ablehnen wegen des Stotterns

Beitrag von Spooky » 19. Januar 2013 00:06

Jaspis hat geschrieben:
Ernst-Martin hat geschrieben:Ich begrüße das neue Anti-Diskriminierungs-Gesetz.
Ich meine jedoch, es wurde auch geschaffen, um Wähler zu gewinnen.
Hallo Ernst-Martin & Ihr,
das "Anti-Diskriminierungs-Gesetz" ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), mit dem 2006 europäische Antidiskriminierungs-Richtlinien in deutsches Recht umgesetzt wurden. Mit Wahlen hatte das wohl weniger zu tun. (Eine Zusammenfassung über das AGG hatte ich hier mal reingestellt, unten im Beitrag.)

Gruß, Karen
Das hatte auch mit Wahlen relativ wenig zu tun. Es ging wohl eher darum, dass man wieder gewählt wird ;-) Aber das hätte sich jede Partei zu Nutze gemacht, denke ich.

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