Staatsexamen Lehramt

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jimmy
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Staatsexamen Lehramt

Beitrag von jimmy » 9. November 2013 15:08

Hallo,

ich studiere seit 5 Jahren Englisch und Französisch auf Lehramt und bin seit meinem 5. Lebensjahr Stotterer. Ich war mit 10 auf einer Sprachheilschule in Intensivtherapie (1 Jahr) in der ich das Stottern mehr oder weniger gut in den Griff bekommen habe. Mit verschiedenen Techniken und Tricks kommme ich ganz gut durch, ohne dass die Leute es merken. Am Telefon oder in Situationen in denen ich aufgeregt bin, bricht es allerdings durch, je nach Ernsthaftigkeit der Situation, leicht oder sehr stark. Ich habe nächsten Herbst mein Staatsexamen in Englisch und Französisch vor mir und ich mache mir Sorgen dass ich die mündlichen Prüfungen eventuell (weniger in Englisch, vor allem in Französisch, da mein Französisch nicht gut ist) nicht bestehe. Je "ungefährlicher" eine Situation für mich ist, desto weniger stottere ich. Allerdings hängt von der mündlichen Prüfung mein ganzes Studium ab (Ich habe schon daran gedacht die Professoren einfach darauf hinzuweisen, dass ich stottern werde, weiß aber nicht ob das klug ist). Notentechnisch mache ich mir weniger Sorgen, eigentlich möchte ich nur heil durch. Vielleicht hat ja jemand einen Ratschlag oder schon Erfahrungen damit gemacht.

Über Antwort würde ich mich freuen

Liebe Grüße

Simon

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PetraS
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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von PetraS » 10. November 2013 15:51

Ich habe früher stets den Fehler gemacht, dass niemand wissen durfte, dass ich stottere. Bis mir jemand Anderes das Gegenteil vorlebte, und ich meine ganzen bisherigen Einstellungen über dann Haufen warf.
Ich würde es unbedingt ankündigen, dass du stottern könntest, das nimmt dir unheimlich den Druck. Seit ich das so praktiziere, stottere ich fast gar nicht mehr und wundere mich manchmal selbst, wenn es mir passiert.
Vor einer Französisch-Prüfung hatte ich früher auch immer Horror :G , vor allem vor dem Wort IL, weil ich das ums Verrecken nicht sagen konnte und dann GAR nichts mehr sagen konnte. Meine schlimmsten emotionalen Erfahrungen sind damit verbunden gewesen.
Der offene Umgang hat mich und meine Karriere gerettet - heute bin ich Dolmetscherin und Übersetzerin und stottere wirklich fast nur noch in privaten Situationen, wenn ich mich irgendwo fremd, klein oder unbedeutend fühle.
Petra(50)

jimmy
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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von jimmy » 12. November 2013 10:47

Hi Petra,

vielen Dank für deine Nachricht und Ratschlag. Das hilft. Ich werde es ankündigen und dann irgendwie versuchen mein Bestes zu geben.

Eberhard
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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von Eberhard » 12. November 2013 11:43

PetraS hat geschrieben:und stottere wirklich fast nur noch in privaten Situationen, wenn ich mich irgendwo fremd, klein oder unbedeutend fühle.
Diese Feststellung triffst du vermutlich erst hinterher im Rückblick. In der Situation selbst wird vermutlich gar nichts mehr und damit auch das Sprechen nicht mehr richtig gehen. Da kann helfen, die Selbstwahrnehmung wieder aufzurichten und sich bewusst zu machen: "Jetzt fühle ich mich fremd, klein oder unbedeutend. Warum eigentlich?" Mit Glück kann dieses Gefühl dann schnell verschwinden. Es ist ja nicht die Situation selbst, die einen niederdrückt. Es sind Gefühle aus früheren Erlebnissen, die durch die aktuelle Situation wieder hervorgerufen werden.

Da ist es falsch, sich für einen Stotternden zu halten und nicht zu erkennen, dass die Situation der Auslöser für eine innere Blockade ist, die natürlich auch das Sprechen behindert.
Nichts ist wirkmächtiger als das Selbstbild, mit dem einer durch die Welt läuft. Noch dazu, wenn er es für seine wahre Natur hält.

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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von PetraS » 15. Dezember 2013 00:41

Eberhard hat geschrieben:
PetraS hat geschrieben:und stottere wirklich fast nur noch in privaten Situationen, wenn ich mich irgendwo fremd, klein oder unbedeutend fühle.
Diese Feststellung triffst du vermutlich erst hinterher im Rückblick. In der Situation selbst wird vermutlich gar nichts mehr und damit auch das Sprechen nicht mehr richtig gehen. Da kann helfen, die Selbstwahrnehmung wieder aufzurichten und sich bewusst zu machen: "Jetzt fühle ich mich fremd, klein oder unbedeutend. Warum eigentlich?" Mit Glück kann dieses Gefühl dann schnell verschwinden. Es ist ja nicht die Situation selbst, die einen niederdrückt. Es sind Gefühle aus früheren Erlebnissen, die durch die aktuelle Situation wieder hervorgerufen werden.

Da ist es falsch, sich für einen Stotternden zu halten und nicht zu erkennen, dass die Situation der Auslöser für eine innere Blockade ist, die natürlich auch das Sprechen behindert.
Es liegt mir fern, die Situation zu dramatisieren oder herumzuanalysieren. Insofern vergiss meine obige Formulierung. Außerdem halte ich mich nicht für einen Stotternden, sondern ich bin einer bzw. eine und das seit 47 Jahren, mal mehr und mal weniger. Ganz weg war es nie.
Petra

Eberhard
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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von Eberhard » 16. Dezember 2013 20:04

Petra hat geschrieben: Außerdem halte ich mich nicht für einen Stotternden, sondern ich bin einer bzw. eine und das seit 47 Jahren, mal mehr und mal weniger.
Überlege dir noch mal, ob du dich auf diese Haltung endgültig festlegen willst, oder ob du dir nicht doch die Tür dafür offen halten willst, dass das Stottern auch im privaten Bereich mal weniger wird oder ganz weg geht. Da du im beruflichen Bereich stotterfrei bist, kannst du das Stottern im privaten Bereich als einen Spuk ansehen, der durch unklare Situationen ausgelöst wird (Dieser Satz wird wieder ein gefundenes Fressen für Paul sein). Da macht es natürlich keinen Sinn, das Stottern zu analysieren, wohl aber, die Situationen zu analysieren, die das Stottern auslösen.

Momente des Stotterns sind immer solche, in denen das wahrnehmende Nachdenken über die Situation, in der man sich gerade befindet, aussetzt, was eine typische Angstreaktion ist. Es hilft schon sehr, sein wahrnehmendes Nachdenken in einer Situation aufrecht zu erhalten und damit die angstgetriebene nonverbale Vorstellung, gleich stottern zu müssen, aufzulösen. Wenn die antizipierende Angst das Nachdenken stört, kann auch das Sprechen nicht mehr störungsfrei sein.

Es kann auch helfen, wenn eine Situation auf einen zukommt, in der sich die Angstvorstellung des Stotterns wieder aufdrängt, ein Lied zu singen oder zu pfeifen, weil Singen das wirksamste Mittel ist, Angst zu vertreiben.

Mein Fazit: Wir müssen nicht über das Stottern nachdenken, aber sehr viel über die Lebenssituationen, in denen wir uns befinden. Nachdenken über eine Situation und die damit verbundenen Gefühle kann die Angst auch vertreiben. Wir müssen unser wahrnehmendes Denken tapfer aufrecht erhalten. Dass wir viele Jahre gestottert haben, muss nicht heißen, dass es immer so weiter gehen muss.

Ein Leben ohne Stottern setzt voraus, dass wir nicht mehr ständig an das Stottern denken und dabei vergessen, über unser eigentliches Leben nachzudenken.
Nichts ist wirkmächtiger als das Selbstbild, mit dem einer durch die Welt läuft. Noch dazu, wenn er es für seine wahre Natur hält.

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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von PetraS » 17. Dezember 2013 17:44

Eberhard hat geschrieben:
Petra hat geschrieben: Außerdem halte ich mich nicht für einen Stotternden, sondern ich bin einer bzw. eine und das seit 47 Jahren, mal mehr und mal weniger.
Überlege dir noch mal, ob du dich auf diese Haltung endgültig festlegen willst, oder ob du dir nicht doch die Tür dafür offen halten willst, dass das Stottern auch im privaten Bereich mal weniger wird oder ganz weg geht. Da du im beruflichen Bereich stotterfrei bist, kannst du das Stottern im privaten Bereich als einen Spuk ansehen, der durch unklare Situationen ausgelöst wird (Dieser Satz wird wieder ein gefundenes Fressen für Paul :D :D :D sein). Da macht es natürlich keinen Sinn, das Stottern zu analysieren, wohl aber, die Situationen zu analysieren, die das Stottern auslösen.

Momente des Stotterns sind immer solche, in denen das wahrnehmende Nachdenken über die Situation, in der man sich gerade befindet, aussetzt, was eine typische Angstreaktion ist. Es hilft schon sehr, sein wahrnehmendes Nachdenken in einer Situation aufrecht zu erhalten und damit die angstgetriebene nonverbale Vorstellung, gleich stottern zu müssen, aufzulösen. Wenn die antizipierende Angst das Nachdenken stört, kann auch das Sprechen nicht mehr störungsfrei sein.

Es kann auch helfen, wenn eine Situation auf einen zukommt, in der sich die Angstvorstellung des Stotterns wieder aufdrängt, ein Lied zu singen oder zu pfeifen, weil Singen das wirksamste Mittel ist, Angst zu vertreiben.
??? :shock:

Mein Fazit: Wir müssen nicht über das Stottern nachdenken, aber sehr viel über die Lebenssituationen, in denen wir uns befinden. Nachdenken über eine Situation und die damit verbundenen Gefühle kann die Angst auch vertreiben. Wir müssen unser wahrnehmendes Denken tapfer aufrecht erhalten. Dass wir viele Jahre gestottert haben, muss nicht heißen, dass es immer so weiter gehen muss.

Ein Leben ohne Stottern setzt voraus, dass wir nicht mehr ständig an das Stottern denken und dabei vergessen, über unser eigentliches Leben nachzudenken.
Pass mal auf, lieber Eberhard!
Ich bin jemand, der sich offensiv in jede Lebenssituation hineinbegibt auch auf die Gefahr hin, dass ich mal stottern könnte. Weil ich damit grundsätzlich kein Problem habe, wenn es passiert. Es war nicht immer so, das muss ich zugeben, aber ich habe es mir mit den Jahren zur Lebensphilosophie gemacht.

Ich habe viel zu viele Bewunderer über meine sprachliche Kompetenz in anderen Lebensbereichen, als dass ich mich von einem bisschen Stottern kleinkriegen und abhalten lassen würde, meine Ziele anzupacken.
Ja, es kann sein, dass mich auch mal eine Gefühlsdusche trifft. Ja, es kann sein, dass ich hinterher mal drüber nachdenke, warum es mir ausgerechnet JETZT passiert ist. Aber es hat mich noch nie davon abgehalten, es wieder, wieder und wieder zu tun.
Ich nutze die Gelegenheit, wenn es mal passiert, eher dafür, den Leuten mal etwas übers Stottern zu erzählen - weil sie ja alle keine Ahnung haben.
Und darum mag ich es heute auch nicht, Dinge zu dramatisieren. Nur Feststellungen zählen, keine tiefenpsychologischen Analysen.

Ich habe objektiv niemals schlimm gestottert, das ist auch eine Tatsache. Aber ich habe früher enorm viele Probleme mit dem bisschen Stottern gehabt, das ich nie ganz los geworden bin.
Warum? Bin ich deswegen ein schlechterer Mensch? Bin ich deswegen weniger kompetent? Nein!
Ich habe doch keinen Dachschaden, ich bleibe nur ab und zu mal an irgendwelchen dämlichen Wörtern hängen, die andere total einfach finden. Nicht mehr und nicht weniger.

Das mag für dich anders sein. Da will ich dir auch überhaupt nicht reinreden. Niemand hat das Recht dazu, aber lass mich bitte meine Meinung selber bilden - vielleicht können andere, jüngere Menschen mit weniger Erfahrung noch von meiner Einstellung etwas lernen.

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Re: "Momente des Stotterns"

Beitrag von paul.dest » 17. Dezember 2013 19:57

Eberhard hat geschrieben:Momente des Stotterns sind immer solche, in denen das wahrnehmende Nachdenken über die Situation, in der man sich gerade befindet, aussetzt, was eine typische Angstreaktion ist.
Du lieber Gott, Eberhard! Was Du hier beschreibst, ist kein Stottern, sondern eine tiefgreifende psychische Störung. Nimm das nicht auf die leichte Schulter, sondern suche einen Psychiater auf!
http://stottern-verstehen.de

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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von T_homas » 18. Dezember 2013 15:29

Ich lese leicht agitatorische Züge heraus. :wink:
„Das Leben ist wie ein Fluss! Mal schnell, mal langsam, mal klar, mal dreckig, mal niedrig, mal hoch, immer in Bewegung und jeden Moment anders!“ Quelle: -asiatische Weisheit-

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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von Ninchen » 19. Dezember 2013 09:56

Liebe Petra

Ich finde deine Auffassung des Stotterns und wie du es zu einem ganz normalen und überhaupt nicht abwägigen Teil deines Lebens hast werden lassen sehr bewundernswert. Da können sich sicher viele eine grosse Scheibe abschneiden. Nur haben eben nicht alle die Bestätigung, sehr talentiert und stotterfrei reden oder in deinem Fall wohl übersetzten zu können und somit das nötige Selbstvertrauen aufzubauen.

Trotzdem könnten sich viele Betroffene deine Sichtweise zu Herzen nehmen. Je mehr man das psychologisch analysiert und Ursachen hineininterpretiert um so kränker und unsicherer fühlen sich Betroffene. Meiner Nichte hat dies jedenfalls gar nichts gebracht ausser dem Gefühl noch viel mehr anders als andere Kinder zu sein. Tat ihrem Selbstbewusstsein auf jeden Fall nicht gut.

Frohe Festtage!

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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von PetraS » 20. Dezember 2013 22:32

Liebes Ninchen,

Kinderseelen sind zerbrechlich, und ich glaube, dass es Kindern nicht gut tut, ständig in einem defizitären Bewusstsein groß zu werden. Ich glaube, dass Kinder sich nichts mehr wünschen als normal zu sein. Wenn Kinder irgendein erkennbares Defizit haben, kommt es darauf an, dass sie von den richtigen Therapeuten an die Hand genommen werden, die ihnen eine realistische Sicht von ihrer Situation vermitteln können. Im Falle des Stotterns wäre es, dass man sie früh zu Experten in eigener Sache macht und dass man ihnen quasi "ein dickes Fell" anerzieht. Helfen kann sicherlich auch zu wissen, welche Promis mit demselben Problem zu tun haben, damit sie Vorbilder haben, denen sie nachstreben können. Aber es hilft niemandem, es schönzureden oder nach Schuldigen zu suchen.
Leider tendieren unsere Kinderärzte heute dazu, bei jeder Kleinigkeit irgendwelche fragwürdigen Therapien zu verordnen. Im Falle eines Kindes bei uns in der Nachbarschaft ging das so weit, dass die Mutter nur noch von einer Therapie zur nächsten unterwegs war, bis sie schließlich bei einem Prof. am Uniklinikum landete, der ihr sagte: "Brechen Sie all diese Therapien ab und geben Sie Ihrem Kind einfach ein wenig mehr Zeit. Nicht jedes Kind ist mit Punkt 6 Jahren schulreif. Geben Sie Ihrem Sohn ein Jahr mehr, und er wird sich schon machen."
Die Atempause tat dem Jungen gut, zu sich selbst zu finden. Und als der Junge mit 7 Jahren eingeschult wurde, kam er schließlich ganz normal mit.

In diesem Sinne ein frohes Fest für dich und deine Nichte und alles Gute für das neue Jahr

Ninchen
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Re: Staatsexamen Lehramt

Beitrag von Ninchen » 2. Januar 2014 16:27

Liebe Petra

Da stimme ich dir voll zu...meine Nichte ist auf einem guten Weg. Hat ja ihr Selbstbewusstsein wieder super aufgebaut...bin auch der Meinung den meisten Kindern sollte man einfach mehr Zeit geben. Schade dass so viele Eltern im ganzen Leistungsdruck, die Zeit nicht mehr zu haben scheinen, sondern lieber eine diagnostiziertes Problem haben auf welches sie ihr Kind behandeln lassen können. Macht mich manchmal echt wütend, dass Ärzte und Lehrpersonen so vielen Kindern einreden wollen sie seien in irgend einer Form abnormal!
Da macht man ganz früh etwas wichtiges kaputt was Schäden hinterlässt die später nur mit viel Mühe wieder hergestellt werden können.

Auf das im 2014 Kinder wieder mehr Kind sein dürfen und man Entwicklungsschwierigkeiten mit Verständnis und Geduld begegnet anstelle von endlosen Abklärungen.

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