Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

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Ernst-Martin
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Selbstbewußtsein bei der Bundeswehr ...

Beitrag von Ernst-Martin » 2. März 2009 11:45

Lieber Micha,

in Deinem "Lebenslauf"-Bericht aus Deiner Schule (siehe Deinen Link in einem anderen Thread) ist mir ein Satz aufgefallen:
"Mein Stottern wurde mir zu dieser Zeit als Indikator meiner inneren Gestresstheit bewußt!"

für mich nun alles klar:
wenn Du Vorgesetzter bei der Bundeswehr wärest, z.B. Feldwebel,
wärest Du als "Fachmann an der Waffe" ein unschlagbarer Spezialist.
Dies stärkt das Selbstbewußtsein ungemein .... und Du vergißt einfach Dein Stottern während Du ausbildest.
Du hast ja auch nichts zu befürchten!
Also einfach drauf los - und Du überrundest manch anderen Ausbilder an Qualität und Wissen!
Falls Dich jemand unangemessen kritisiert - sofort eine Beschwerde an den Hauptmann, Du steigst in Achtung der anderen Feldwebeln und Du hast dann Deine Ruhe!
Aber nicht nachlassen in Deinen Bemühungen um ein langsames betontes Sprechen - dem Schlendrian, der sich nach einigen Wochen einstellen könnte - keine Chance geben!

§prost
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Michael13
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Re: Bundeswehr

Beitrag von Michael13 » 2. März 2009 23:22

Hallo Ernst-Martin,

willste nich ma'n Buch schreiben "Stottern tut der Army gut" :) ... war'n Scherz, doch bei deinen Fachkenntnissen :)

Also, die Eingangsfrage vom Sabine (Link) war ja, ob man sich aufgrund seines Stotterns vom Bundeswehrdienst ausmustern/befreien lassen kann.
Die Antworten schwankten im Großen und Ganzen um "Ja, kann man." herum ... dieser Teil wäre geklärt, denke ich.

Die Frage, die sich mir beim Thema "Bundeswehr" dann im Nachhinein so im Dialog ergeben hat, war insbesondere jene, ob sich der dort quasi normale Alltag zum Unterordnen nicht nachteilig auf die Psyche des Stotternden (und nicht nur bei Stotternden) auswirken kann.
Das wäre für mich eine spannende Frage, die ich selbst nicht beantworten kann, weil ich nicht beim Bund war ...
Alle Begegnungen im Nachhinein (Gespräche mit einem Offizier, Fernsehberichte, Printartikel) machen mich jedoch da sehr skeptisch.

Um einiges aus deinen vier letzten Beiträge zusammenzufassen, Ernst-Martin ...
Wenn ich Chef bin, dann suche ich Kooperationen auf gleicher Augenhöhe ... kommt man da nicht klar, heißt es irgendwann getrennte Wege gehen und es evtl. später nochmals versuchen. Da ich kurze oder mittellange Projekte bevorzuge, ist auch immer ein Ende abzusehen :) ... bei langfristigen Projekten suche ich mir zwischendurch Leute, ansonsten arbeite ich gern allein ... sozusagen eine "Ich-AG mit temporären WIR-AG-Charakter" :)
Was das Militärische anbetrifft, so kann ich nicht mitreden ... interessiert mich auch nur andeutungsweise, maximal als Wahrnehmungssache ... Das Bedrohungsgefühl durch einen Feind habe ich nicht wirklich bzw. nicht so, auch wenn ich weiß, dass die Welt nicht nur gut ist :)

Was das WAS und WIE des "erfüllten Lebens" anbetrifft, so denke ich mal über einen neuen Thread nach ... oder du machst es :)
Was alles weitere zur Bundeswehr anbetrifft, so ist dieser Thread vielleicht besser geeignet: http://forum.bvss.de/viewtopic.php?f=8&t=1504

So weit, so gut ... Alles Gute, Micha.

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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Heiko Bräuer » 3. März 2009 05:46

Guten Morgen,

ich habe mal die Themen zusammengeführt und möchte mich auch gleich mal zu dem Thema äußern.
Ich selbst wurde glaub 2006 oder 2007 zur Musterung einberufen und bin beim Kreiswehrersatzamt gewesen. Da wurde ich kurz untersucht und dann fragte man mich nach Krankheiten oder Allergien und ich sagte, dass ich Stottere. Dann musste ich kurz warten und die Ärztin kam wieder und schickte mich gleich zum Psychologen da. Der fragte mich nochmal ob mein Stottern schwer sei, was es zu der Zeit eher nicht war, und sagte dann am Ende, dass es besser ist, er mustert mich aus und da ich des eigentlich auch wollte, stimmte ich zu und ich war ohne ärtztliches Attest ausgemustert. Glaub wenn man denen glaubhaft macht, dass man durch sein Stottern eventuell Nachteile hat bzw. gemobbt wird, dann sind die bestimmt nett und mustern einen aus. Dies kann aber meiner Meinung von Region zu Region anders sein.
Aber grundsätzlich ist bestimmt was wares dran, dass man es als "schwacher" Stotterer bei der BW bestimmt nicht einfach hat.

Morgendliche Grüße von Heiko

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Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 3. März 2009 14:23

Danke für die Zusammenführung von gleichen Threads, lieber Heiko!

Der Stabsarzt hat Dich wohl deshalb zum Psychologen geschickt, damit er von ihm eine Empfehlung bekommt, worauf er sich notfalls berufen kann, denn Stotternde können sehr wohl stramme Soldaten sein ...
(Der Stabsarzt ist ja Beamter und wird vorsichtig gewesen sein ...).

Der eigentliche Grund für die Ausmusterung ist jedoch die Tatsache, daß die Bundeswehr sich heute ihre "Mitglieder" heraussuchen kann - für jeden Vorgesetzen eine Freude!
Dennoch wird nach wie vor für "Nachwuchs" gesucht .... deshalb haben wir ja eine "Wehrpflichtigen-Armee", damit den Noch-Unentschlossenen der Dienst an der Waffe schmackhaft gemacht werden kann.
Jetzt wird es wohl eher zu einer Berufsarmee kommen, denn die im "kalten Krieg" in der norddeutschen Tiefebene geplanten Panzerschlachten werden nicht mehr erwartet - dagegen eine "schnelle Eingreif-Truppe" (auch sie wird zwar einige Panzer haben, aber eigentlich für den Häuserkampf und das Durchforsten der Bankkonten ausgebildet werden - die Piraten am Horn von Africa wollen ja ihr Geld irgendwo arbeiten lassen).

Ich bin dafür, daß jeder und auch jede Dame ein Wahlrecht haben sollte, ob sie/er als "Staatsbürger in Uniform" ausgebildet werden will / selber eines Tages ausbildet oder eben nicht;
Mobbing ist bei der Bundeswehr verpönt - ich hörte mal den Ausdruck "Kameradenschwein" und die Vorgesetzten würden arg hart darauf reagieren. Ich hätte bei Mobbing auch den früheren Arbeitgeber des Wehrpflichtigen verständigt ... damit er sich hütet, den Übeltäter wieder einzustellen; obwohl ich dies offiziell nicht hätte tun dürfen. Auch die Rückgabe des Führerscheines kann erreicht werden - je nachdem.

Auch die Wehrdienstzeit kann ein Stück "erfülltes Leben" bringen - es kommt auf den Einzelnen und deren Mentalität drauf an!
Und wenn einem das Lied: "Auf, auf zum fröhlichen Jagen ... " gefällt, bitte schön!

Alles Gute für Dich und die Deinen, lieber Heiko,

§prost
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 3. März 2009 15:37

Mach doch mal Klartext, Ernst-Martin, wie war denn deine Zeit beim Militär? :)

Alles Gute, Micha.

PS: Danke, Heiko, für's Suchen und Zusammenführen - offenbar war das Thema ja gar nicht so neu.
Neues Leben - neues Glück :)

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Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 3. März 2009 17:50

Was willst Du denn hören, Micha?

viel Bewegung / Sport ?
Gut bezahlt?
lustige Kameraden?
§prost
Anerkennung?
Abwechslung?

Ich habe mal eine Bekanntschaftsanzeige aufgegeben: "Bratkartoffel-Verhältnis" gesucht!

Es gab viele Tage zum Schmunzeln:

z.B.

Die Sprachbehinderung

3 hungerige Soldaten (darunter 1 Sprachbehinderter) haben im Manöver Esswaren geklaut und es flog auf.

Nr. 1. wird zum Spieß gerufen: „Ihr Name?“ - „Bauer“
„Ja, so sehn Sie auch aus! Was haben Sie sich denn dabei gedacht?“ – Schweigen –
„3 Tage Bau (Arrest)! sowie 3 Wochenend-Dienste“
Also eine Bestrafung.

Nr. 2. tanzt beim Spieß an: “Ihr Name?“ - „Dreher“
„Ja, so sehn Sie auch aus! Was Dümmeres ist Ihnen wohl nicht eingefallen? – Schweigen –
„3 Tage Bau sowie 3 Wochenend-Dienste!“
Der nächste Rauswurf.

Der 3. kommt sorgenvoll zum Spieß, dessen Wut schon etwas verraucht ist.
Soeben erhielt er den Befehl, einen Mann als Krankenvertretung in die Küche abzukommandieren und
... missmutig sah er dem nun Eintretenden entgegen:
Spieß: „Ihr Name?“ - „Sch – sch – sch ----
„Können Sie nun reden oder nicht?“ --- „Nein“.
„Wenn Sie nicht reden können – dann verrichten Sie solange ihren Dienst in der Küche!“


Trift Nr. 3 draußen seine Kameraden Nr. 1 und 2:
„Hast Du auch 3 Tage Bau bekommen?“ - „Nein, ich mache ab sofort Dienst in der Küche auch an 3 Wochenenden ….. Mahlzeit!"

„Wie hast Du denn dies fertig gebracht?“

„Nun ja, reden muß man halt können!“

(Nr. 3 war also genau im dem Schlaraffenland, wegen dem er eigentlich hätte bestraft werden sollen.)

Also, war dies nicht auch Bestandteil Deiner echten Lebensqualität als Jüngling,lieber Micha?
Warst Du eigentlich bei den Pfadfindern?

Weiterhin die besten Ideen
§prost
wünscht Dir
Ernst-Martin,
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Re: Bundeswehr

Beitrag von grasendes Schaf » 3. März 2009 18:17

Hallo Michael,
Michael13 hat geschrieben: Warum sollte man nicht auch außerhalb der Bundeswehr, Disziplin erlernen können?
Kann man bestimmt, ich hab ja auch nicht behauptet, dass man zum Bund geht um Disziplin zu erlernen. :)
Michael13 hat geschrieben: Was sind für dich "Grundkenntnisse"? Grundkenntnisse wofür? Für's Leben? Oder für's Überleben???
Für fettarmes grillen, ist doch klar ( kleiner Scherz ) :wink: . Mit Grundkenntnissen in bezug auf Wehrpflicht meine ich natürlich das Überleben.
Michael13 hat geschrieben:Was verstehst du denn unter "Ernstfall"? Dass der Russe plötzlich an deine Haustür klopft? :)
Es geht doch nicht darum, wer wann an irgend eine Haustür klopft ( warum sind es eigentlich immer die Russen ?). Die Wehrpflicht besteht ja auch ohne eine konkrete Gefahr. Ich denke du willst eher auf die Grundsatzfrage hinaus, Bundeswehr ja oder nein. Das ist ein breites Feld und hat mit dem eigentlichen Thema wirklich nichts mehr zu tun.

Gruß, gS
"Seid doch nicht so unverantwortungslos"

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Re: Bundeswehr

Beitrag von Micha136 » 4. März 2009 10:46

Hallo Ernst-Martin, hallo grasendes Schaf,

ich habe mal die Antwort auf eure Fragen und meine Gedanken in einen anderen Thread "verschoben" * - Sinn & Zweck der Bundeswehr: http://forum.bvss.de/viewtopic.php?f=8&t=1504

Hat nur noch rudimentär mit dem Stottern zu tun im Grunde, auch wenn ich das Rudimentäre ausbauen könnte :) ... doch ehe es wieder "Off-Topic-Rufe" gibt, greife ich selbst mal "präventiv" ein :) ... so wie bei der Armee :)

Alles Gute, Micha.

PS: * bzw. mach dies später, habe gerade nen Termin :)
Neues Leben - neues Glück :)

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Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 4. März 2009 16:30

Lieber Micha,

hast Du auch daran gedacht, daß dieser Thread unter "off topic" nur ein Schatten-Dasein fristen wird wie der der Partnerwahl?

... und gerade solche Themen sind es, die den Neu-Ankömmlingen auf den Nägeln brennen!

Eines Tages könnten ja diese Neuankömmlinge ordentliche Mitglieder werden und ihre Meinung einbringen ...
... und den Mitgliedsbeitrag bezahlen!
Was wollen wir denn mit weniger als 100 000 Mitglieder bewirken bei den Abgeordneten?

Was möchtest Du denn nun "zur Buße" uns anbieten?

Ernst-Martin,
der enttäuschte Lechgeist
§prost
Zuletzt geändert von Ernst-Martin am 4. März 2009 22:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 4. März 2009 18:31

Hallo Ernst-Martin,

alles weitere zum Thema Bundeswehr habe ich hier geschrieben: http://forum.bvss.de/viewtopic.php?p=14103#p14103

Kurz noch ein paar Antworten, alles weitere dann woanders ...
Ernst-Martin hat geschrieben:(1) hast Du auch daran gedacht, daß dieser Thread unter "off topic" nur ein Schaden-Dasein fristen wird wie der der Partnerwahl?

(2) ... und gerade solche Themen sind es, die den Neu-Ankömmlingen auf den Nägeln brennen!

(3) Eines Tages könnten ja diese Neuankömmlinge ordentliche Mitglieder werden und ihre Meinung einbringen ...
... und den Mitgliedsbeitrag bezahlen!
(4) Was wollen wir denn mit weniger als 100 000 Mitglieder bewirken bei den Abgeordneten?

(5) Was möchtest Du denn nun "zur Buße" uns anbieten?

Ernst-Martin,
(6) der enttäuschte Lechgeist
(7) §prost
zu (1): Freud'scher Verschreiber hervorragend gelungen, Ernst-Martin ... aus dem Schatten wurde ein Schaden :) ...
Kommt vielleicht, wenn man nicht über seinen eigenen Schatten springen kann, hmm?
Das mit dem Partnerwahl-Thread kannst du besser ... ich kenn' mich nicht so aus mit Frauen :) ... und wenn dann halte ich es eher mit Napoleon's Spruch: "Von Frauen spricht man nicht. Man beschäftigt sich mit ihnen."

zu (2): Welches jetzt? ... das Thema "Partnerwahl" oder "Bundeswehr"? Oder "Partnerwahl bei der Bundeswehr"? :)

zu (3): Gute PR, Ernst-Martin :) ... ich glaube, es geht jedoch immer nur eins "Mitgliedsbeitrag zahlen oder Meinung einbringen" :)

zu (4): 100.000??? ... Das ist ein je Fünftel der CDU- oder SPD-Mitglieder ... damit wäre die BVSS die drittgrößte Partei in Deutschland ... :) ... Du hast ja Ziele, Ernst-Martin, grandios ... hast du's schon mal an der Börse versucht? :)

zu (5): "Buße" tun???
Wofür denn? :)
Abgesehen davon bin ich nicht katholisch, fällt also weg :)

zu (6): Enttäuschung kommt von "Ent-Täuschung", also wieder eine Täuschung weniger in deinem Leben ... und der Hinweis darauf, dass wohl deine Erwartungen etwas realitätsfremd waren (passt auch gut zu Punkt 4 - siehe oben drüber)

zu (7): Naja, so schlimm/groß kann die Enttäuschung ja nicht gewesen sein, wenn die Biergläser schon wieder zusammenstoßen :)

In diesem Sinne, alles Gute, Micha.
Neues Leben - neues Glück :)

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Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 5. März 2009 16:19

Sehr geehrter Leser,

weiteres siehe auch im gleichen Thread - jedoch etwas legerer in "off topic" ...

§prost
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Beitrag von Ernst-Martin » 3. April 2009 17:00

Im heutigen Kieselstein-Heft wünscht die Bundesstelle einige Erlebnisse bei der Musterung/Dienstzeit.

Ich habe ihr diesen abwechslungsreichen Thread empfohlen.

Wer möchte auch noch etwas dazu beitragen?

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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 4. April 2009 14:59

Hmm, Ernst-Martin, was hältst du denn davon, selbst mal einen Artikel für den Kieselstein zu schreiben?

Wie die Beiträge hier im Forum zum Thema "Stottern & Bundeswehr" gezeigt haben, hast du als einer der wenigen sowohl große theoretische als auch praktische Erfahrungen ...

Wie und was denkst du denn darüber?

Alles Gute, Micha.
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Beitrag von Ernst-Martin » 4. April 2009 19:22

Danke, Micha, für dein Lob ...
doch es hilft ja nix, denn Sprachbehinderte werden zur Zeit nicht zur Bundeswehr eingezogen ...
somit ist niemand geholfen.

An Diskussionen beteilige ich mich gerne - die Bundeswehr hat auch Unannehmlichkeiten!
Hierfür ist die Kantine eine gute Medizin ... dort gibts auch Mineralwasser, aber auch Kirsch-wasser usw.
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 4. April 2009 23:06

Ernst-Martin hat geschrieben:... doch es hilft ja nix, denn Sprachbehinderte werden zur Zeit nicht zur Bundeswehr eingezogen ...
somit ist niemand geholfen.
Ich verstehe nicht ganz, Ernst-Martin, wenn Sprechbehinderte (die meinst du sicherlich, denn die allermeisten Stotternden sind nicht sprachbehindert :), also wenn u.a. Stotternde nicht zur Bundeswehr gezogen werden, warum sollte es dann einen Artikel im Kieselstein geben, abgesehen von der Musterung.

Wenn dem so ist, dann kannst du ja einen Kurzbeitrag schreiben, dass Stotternde sowieso nicht "gezogen" werden, aufgrund von a.), b.) und c.) usw. ... da ich selbst von 1999 bis 2006 ab und zu für den "Kieselstein" geschrieben habe, kann ich dich (und andere natürlich auch) dazu nur ermuntern ... man stößt dort auf offene Ohren.
Ernst-Martin hat geschrieben:An Diskussionen beteilige ich mich gerne - die Bundeswehr hat auch Unannehmlichkeiten!
Unannehmlichkeiten bei der Bundeswehr??? Welche denn? Nie gehört ...

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