Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

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Ernst-Martin
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 5. April 2009 12:25

Micha136 hat geschrieben:
Ich verstehe nicht ganz, Ernst-Martin, wenn Sprechbehinderte (die meinst du sicherlich, denn die allermeisten Stotternden sind nicht sprachbehindert :), also wenn u.a. Stotternde nicht zur Bundeswehr gezogen werden, warum sollte es dann einen Artikel im Kieselstein geben, abgesehen von der Musterung.
.... weil sich die zur Musterung Einberufenen Sorgen machen ... sie wissen es noch nicht, daß sie zwar gemustert aber nicht eingezogen werden; es ist wohl die "Angst vor dem Unbekannten".
Micha 136 hat geschrieben: Wenn dem so ist, dann kannst du ja einen Kurzbeitrag schreiben, dass Stotternde sowieso nicht "gezogen" werden, aufgrund von a.), b.) und c.) usw. ... da ich selbst von 1999 bis 2006 ab und zu für den "Kieselstein" geschrieben habe, kann ich dich (und andere natürlich auch) dazu nur ermuntern ... man stößt dort auf offene Ohren.
Ich habe vor einigen Tagen bereits dem bvss eine kurze Begründung und vor allem den Hinweis auf beiden threads gegeben.
Auf einen Deiner Artikel im Kieselstein wäre ich trotzdem neugierig!
Wie mir scheint, willst Du wohl
- nicht zur Bundeswehr und
- auch nicht heiraten ...

Du hast Recht:
Heirat und Dienst in einer Armee führen zu außergewöhnlichen Belastungen und vertragen sich nicht immer:
drum prüfe, wer sich ewig bindet ....
Ernst-Martin hat geschrieben:An Diskussionen beteilige ich mich gerne - die Bundeswehr hat auch Unannehmlichkeiten!
Unannehmlichkeiten bei der Bundeswehr??? Welche denn? Nie gehört ...

Alles Gute, Micha.[/quote]

Frag doch mal die Damen, was sie von den wilden Soldaten halten ...

§prost
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Micha136
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 5. April 2009 12:51

Ernst-Martin hat geschrieben:.... weil sich die zur Musterung Einberufenen Sorgen machen ... sie wissen es noch nicht, daß sie zwar gemustert aber nicht eingezogen werden; es ist wohl die "Angst vor dem Unbekannten".
Klingt für mich eher so, als würdest du die Sorgen anderer schon alle kennen, Ernst-Martin :)
Offenbar kennst du die Ängste "des unbekannten ausgemusterten Stotternden" ...

Wenn es Menschen, die stottern, gibt, die auch zur Bundeswehr wollen, dann finden die sicher einen Weg - glaubst du nicht auch?
Micha 136 hat geschrieben:Auf einen Deiner Artikel im Kieselstein wäre ich trotzdem neugierig!
Siehe Homepage, die bei jedem meiner Beiträge unter meinem Bild verlinkt ist :)
Micha 136 hat geschrieben:Wie mir schein, willst Du wohl
- nicht zur Bundeswehr und
- auch nicht heiraten ...
Für mich steht die Mündigkeit als Mensch und Bürger im Vordergrund ...
Meinem Vaterland kann ich auch anders dienen als an der Front und wie ich schon häufiger erwähnt habe, kann man alle wichtigen Dinge, die man beim Bund lernt, auch außerhalb dieses lernen.
Wenn ich mich nach Kriegspielen fühle, dann würde ich Gotcha spielen oder irgendeinen Ego-Shooter ... ersteres habe ich als Kind gemacht, so bis 14 vermute ich, hieß damals "Räuber und Gendarm" oder so ... und nach einer Woche Ego-Shooter-Spielen (die hießen Anfang der 1990er noch anders) war mir das auch langweilig. Und jeder, der mit Krieg Geld verdienen will, geht zur Paramilitärs, wie BlackWater oder oder ...

Und heiraten? Warum denn? Für Steuervorteile? Um "es" offiziell zu machen? :)
Also, der Zweck der Ehe - in den meisten Fällen eine Familiengründung - lässt sich sicher auch anders bewerkstelligen :)
Lernste im Biologie-Unterricht, 8. Klasse oder so ... und für mich gibt es keinerlei Beweis, dass eine Ehe nun unbedingt die bessere Variante im zwischenmenschlichen Zusammenleben darstellt ... Offenbar hast du jedoch da andere Erfahrungen, Ernst-Martin.

Wie gesagt, wahlweise kannst du ja auch einen Artikel schreiben, wie man es trotz Stottern zur Bundeswehr schafft ...
Andere ergänzen das durch Artikel wie man sich ausmustern lassen kann. Da haben alles etwas davon und "beide Seiten" sind bedient, sozusagen ...

Ansonsten gibt es weiterführend zu den von dir angeschnittenen Themen folgende Threads :)
Sinn und Zweck der Bundeswehr ... - http://forum.bvss.de/viewtopic.php?f=8&t=1504
Männer - Frauen - Partnerschaft - http://forum.bvss.de/viewtopic.php?f=8&t=223

In diesem Sinne, alles Gute, Micha.
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Stotterer zur Armee?

Beitrag von Ernst-Martin » 5. April 2009 14:46

1)
Micha136 hat geschrieben:
Wenn es Menschen, die stottern, gibt, die auch zur Bundeswehr wollen, dann finden die sicher einen Weg - glaubst du nicht auch?
Nein, sie werden keinen Weg finden - solange es genügend "fehlerfreie" gibt ...
Bei mir war es einfach:
Der Ostblock hatte ca. 60 Panzerdivisionen; wir im Westen gerade 6 (12 waren geplant).
Ich hatte damals gerade einer Herzmuskel-Entzündung halbwegs ausgeheilt und machte den Musterungs-Arzt darauf aufmerksam.
Er kreuzte schon "Rückstellung auf unbestimmte Zeit" an; dann entsann er sich seiner Vorschrift (Aufbau der Panzertruppe) und meinte: "Dann fahren Sie eben mit dem Panzer ..." und vermerkte lediglich: Sprachbehinderung ...

2) ... oder meinst Du, es heißt "Sprech-behinderung"?
Wiki weißt von einer Sprechbehinderung nichts;
ich kann mir erinnern, daß dieses Thema hier vor vielen Jahren einmal diskutiert wurde - ich habe es mit dem Suchprogramm nicht gefunden.
Weshalb sollen wir nicht das wohlklingendere "Sprach-"Behinderung wählen?

Viel Spaß
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 5. April 2009 16:02

Wenn du (vor 40-45 Jahren) ein Problem bei der Bundeswehr hattest, Ernst-Martin, dann ist das zwar nicht schön, doch die Zeiten haben sich ja etwas geändert ...
Ich denke, du kannst deine Erfahrungen und Vorschläge u.a. hier anbringen:
- http://epetitionen.bundestag.de/
- http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde

oder erstelle eine eigene Homepage ... auch möglich.

oder wo auch immer du möchtest ...

Der Rest (u.a. Sprachbehinderung/Sprechbehinderung) siehe im Forum ...

Alles Gute, Micha.
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von 2412 » 6. April 2009 16:08

Durchsucht man einige Bundeswehrforen nach dem Begriff "Stottern", kommt man schnell auf Beiträge von Zeitsoldaten und anderen Kundigen, die versichern, dass es beim Bund Stotterer in allen Positionen gibt, auch als Offiziere. Mit Inkrafttreten des Antidiskriminierungsgesetzes, der u.a. Erleichterungen für Stotterer beim Bund vorsieht, wird sich die Situation für Betroffene, denke ich mal, weiter entspannen.

Aber auch früher haben zumindest andere Armeen nicht auf Stotterer verzichtet. Mein Opa, der für die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg kämpfte, erzählte mir, dass sein damaliger Befehlshaber stark stotterte. Dennoch hielt er Reden vor vielen Soldaten, wurde allseits respektiert und geschätzt. Ich denke daher, dass Stottern auch beim Bund kein Problem ist, wenn man nur selbstbewusst damit umgehen kann.

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Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 6. April 2009 18:58

Da hast Du schon recht, JonnyHell, aber dies war einmal ..... als im Ostblock noch 60 Panzerdivisionen auf uns lauerten ...

Warum sollte die Bundeswehr heute noch "an der Front" Stotterer einsetzen?
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 6. April 2009 20:49

Ernst-Martin hat geschrieben:Warum sollte die Bundeswehr heute noch "an der Front" Stotterer einsetzen?
§prost
Warum sollte die Bundeswehr noch "an die Front", Ernst-Martin?
Du sprichst in diversen Beiträgen immer von Abschreckung, doch an der Front schreckt man nicht ab, da greift man an :)
Und warum ständig die sich anstoßenden Biergläser? ... ist das so Usus bei "der Truppe"? :)

Militärisch stramme Grüße von Micha :)
Neues Leben - neues Glück :)

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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von chris89 » 1. Mai 2009 11:33

hy!!

also wo ich damals bei der musterung war dachte ich mir am anfang das ich auch gehen müsste!!! dann am letzten tag hat eine dame gesagt sie würden mir das nicht antun da ich es ja im leben auch nicht gerade einfach habe!!!! und bevor ich dann die papiere zum schluss bekam haben sie mich auch nochmal ohne das ich es wissen solltem :wink: geprüft ob ich wirklich stottere!!! man hats halt gemerkt!!! ja und dann viel mir natürlich ein stein von herzen das ich nicht gehen musste!!! aber das beste wäre das es jeder selber entscheiden könnte weil manche wollen ja auch mit dem stottern zur bundeswehr gehn und warum den nicht?? wen es derjenige will!!!! by by by by

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Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 1. Mai 2009 13:58

Micha136 hat geschrieben:
Ernst-Martin hat geschrieben:Warum sollte die Bundeswehr heute noch "an der Front" Stotterer einsetzen?
§prost
Warum sollte die Bundeswehr noch "an die Front", Ernst-Martin?
Du sprichst in diversen Beiträgen immer von Abschreckung, doch an der Front schreckt man nicht ab, da greift man an :)
Und warum ständig die sich anstoßenden Biergläser? ... ist das so Usus bei "der Truppe"? :)

Militärisch stramme Grüße von Micha :)
Da hast Du vollkommen recht, Micha, es wäre besser, wenn wir keine Armee der Welt bräuchten!
Doch soweit sind wir halt noch nicht - die Piraten lassen heute grüßen ... und morgen sind es habgierigen risikofreudigen Diktatoren ...
... und ich befürchte zudem, wir liefern an Freund und Feind auch noch die Waffen, mit denen sie auch uns eines Tages das Leben verbittern könnten
... und wie geht es mit der Atomkraft/ -bombe weiter?
... und wie steht es im Bedarfsfall mit der inneren Sicherheit?
Wollen wir hoffen, daß wir in Zukunft möglichst wenig an die Front müssen ... doch Obama dürfte wohl anders entscheiden, schon um seine eigenen Militäreinsätze und -ausgaben zu verringern ...

Zur Abschreckung dient nur eine topfitte Armeee ...
und die Bundeswehr kann es sich leisten, auszuwählen!
Kennst Du schon den Fahneneid für Wehrpflichtige: "Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.
(Tapfer heißt: wirkungsvoller zu kämpfen als der andere)
... und am Abend Bier-Gläser mit Deckel zur Entspannung!
§prost
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 2. Mai 2009 01:31

Ein Hallo an alle,

@chris89
In deinem Fall hat es ja geklappt :) ...
Ansonsten bin ich mir sicher, dass ein stotternder Bundeswehrwilliger es auch schafft ... und wenn über den Rechtsanwalt. Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass jemand der unbedingt zur "Truppe" möchte, nur aufgrund seines Stotterns nicht genommen wird ... die Bundeswehr sucht auch Leute und wenn es euphorische Bereitwillige gibt, dann umso besser.
Außerdem kann man einigen Stotternden besser einreden, dass sie durch den Trill ihre Ängste abbauen und flüssig sprechen lernen :)
Ernst-Martin hat geschrieben:Kennst Du schon den Fahneneid für Wehrpflichtige: "Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.
(Tapfer heißt: wirkungsvoller zu kämpfen als der andere)
... und am Abend Bier-Gläser mit Deckel zur Entspannung!
§prost
Erstens, meinst du sicher den Fahneneid für deutsche Wehrpflichtige, Ernst-Martin, oder?
Zweitens und das betrifft mich ... geht es mir um die gesamte Welt und nicht nur um 83 Millionen Deutsche, von denen die meisten ja noch nicht einmal selbst drüber nachgedacht haben, was an ihnen eigentlich so deutsch ist, geschweige denn, was Freiheit ist :)
Und drittens: ist den allermeisten am Ende dann ja doch das Bierglas wichtiger und wenn nicht das dann zumindest lieber :)

In diesem Sinne ... Peace (zuerst im Kopf :)) ... Micha.
Neues Leben - neues Glück :)

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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Ernst-Martin » 10. Mai 2009 04:59

Micha136 hat geschrieben:Ein Hallo an alle,

@chris89
In deinem Fall hat es ja geklappt :) ...
Ansonsten bin ich mir sicher, dass ein stotternder Bundeswehrwilliger es auch schafft ... und wenn über den Rechtsanwalt. Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass jemand der unbedingt zur "Truppe" möchte, nur aufgrund seines Stotterns nicht genommen wird ... die Bundeswehr sucht auch Leute und wenn es euphorische Bereitwillige gibt, dann umso besser.
Außerdem kann man einigen Stotternden besser einreden, dass sie durch den Trill ihre Ängste abbauen und flüssig sprechen lernen :)
Gewiß, die Bundeswehr sucht Krieger ...
aber die Hauptleute entscheiden, ob sich Dich haben wollen (und sonst niemand) - für eine bestimmte Tätigkeit, denn sie stehen selber unter Erfolgsdruck d.h. z.B., daß es im Manöver möglichst wenig "Ausfälle" geben darf, weil immer ein Schuldiger gesucht wird ...

Bei den Übungen (Drill) werden erst dann eventuelle Ängste abgebaut, wenn Du die Übungen gut beherrscht.
Du stehst ja im Manöver wahrscheinlich unter Streß - für den Streßabbau habe ich unter "Mentaltricks" etwas erzählt.
Streßabbau heißt am Abend auch
§prost
Zuletzt geändert von Ernst-Martin am 21. Mai 2009 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von Micha136 » 21. Mai 2009 13:43

Ernst-Martin hat geschrieben:Zur Abschreckung dient nur eine topfitte Armeee ...
Und wer schreckte, wenn zuerst ab, Ernst-Martin?

Zum Abschrecken gehören immer zwei - das Ei und der Eieresser ... Und wer war nun zuerst da?

Wer denkt beim Abschrecken schon an die Henne, die zum Eierlegen "verdonnert" wurde ... und nicht nach rein biologisch-natürlichen Rhythmen, sprich zur Erhaltung der Art, sondern zum tagtäglichen Eierlegen, damit Menschen mehr Eier essen können, damit ihnen später erklärt wird "zu viel Cholesterin sein nicht gut", um dann wieder neue Medikamente zu entwickeln, die den Cholesterinspiegel senken, die wiederum Nebenwirkungen haben und den Einsatz anderer Medikamente "erfordern" ... hmm, nennt man das nicht Nahrungskette? ... dumm nur, dass einige (viele?) Menschen eine Geldvermehrungskette draus gemacht haben :)

Also, mir gefällt Aufklärung besser als Abschreckung ... und ich kann dann auch in Ruhe mal ein Ei essen, ohne gleich ans Eierabschrecken zu denken ... gibt ja auch Spiegelei - da erkenne ich mich vielleicht sogar selbst drin wieder :)

In diesem Sinne ... hilf mal ruhig weiter bei der Abschreckung, Ernst-Martin :) ... Alles Gute und viel Erfolg, Micha.
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Re: Stottern und Bundeswehr/Zivildienst

Beitrag von aufalllenvieren » 15. Juli 2009 19:06

Ich wollte unbedingt zum Bund! Hatte auch bei der Musterung nicht gestottert. Viel wurde ich da auch nicht gefragt..
Schiessen mochte ich schon immer gern, und beim Angeln lauf ich auch in Tarnklamotten rum.
Die Mit-Wehrdienstleistenden haben auch sehr Kameradschaftlich darauf reagiert. Die tägliche Stubenmeldung (Flieger J., Stube gereinigt, gelüftet, 4 Sold. anwesen...ect.) hätte ich auch an die Kameraden abgeben können, wollt ich aber nicht. Hat so nur eben etwas länger gedauert.. 8).
Wie schon oft hier im Forum geschreiben ist das Stottern viel weniger Wichtig als die Stotterer denken. Beim Bund ist viel wichtiger das man sich Kameradschaftlich verhält und nicht alles ganz so ernst nimmt.
Insgesamt möcht ich diese Erfahrung nicht missen... §prost .. :wink:

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