Stottern bei Bewerbung angeben?

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Erwin
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na also

Beitrag von Erwin » 20. Juli 2007 15:29

hallo leute,

wir leben in einer schnelllebebigen zeit. eben habe ich per mail eine einladung zum vorstellungsgespräch im t-punkt business in frankfurt niederrad erhalten. nachdem ich erst gestern die online-bewerbung losgeschickt habe.

donnerstag 17.00 Uhr. watzlawik, hamburger modell, friedrich von thun und van-riper, andreas starke aus hamburg, steht mir bei.

die erste hürde habe ich genommen.

zugegeben. der vertriebsleiter mitte der t-punkt gesellchaft deutschland kennt mich sehr gut. wir hatten fürher eine fahrgemeinschaft. und jetzt kommt's: vor 15 Jahren hat er mich nicht genommen!


backup:
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gruß erwin
Zuletzt geändert von Erwin am 21. Juli 2007 11:28, insgesamt 3-mal geändert.

transit
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Beitrag von transit » 21. Juli 2007 10:07

Hi Erwin,

auch ich stehe dir bei.

Do, 17:00 - steht im Kalender.
Deine Bewerbung, die du oben geschrieben hattest ? Sehr gut.

Er kennt dich gut ... und lädt dich trotzdem zum Vorstellgsgesprch ein ... ? Na sowas :lol: .
Spricht für dich - und er ist ja auch 15 Jahre klüger geworden.

Toi, toi, toi, Erwin !

Isabel

Erwin
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schutzengel braucht jeder mehr als eine/r

Beitrag von Erwin » 21. Juli 2007 11:33

hallo isabel,

auf den einen oder anderen schutzengel mehr(männliche Form), Engelein klingt auch nicht so gut, kommt es letztlich an.

danke!

gruß erwin

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transit
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Beitrag von transit » 21. Juli 2007 12:08

Die nehmen dich.
.

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djub
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Beitrag von djub » 21. Juli 2007 15:20

Mechthild hat geschrieben:@djub: wäre Stottern auf Deiner Positiv- oder der Negativseite?
Stottern wäre auf meiner "Negativ-Liste", wenn ich selbst kein Stotterer wäre. Da ich aber einer bin, gäbe es sogar noch einen Sympathiebonus oben drauf. ;)

Allerdings - wäre ich kein Stotterer und hätte aber ein Grundwissen über die Problematik - wäre die Tatsache, dass sich der Bewerber trotz des Stotterns durchgekämpft hat, wohl in meinen Augen mehr positiv als das Stottern an sich negativ zu bewerten ist.
Verlierer suchen Bestätigung. Gewinner suchen Entwicklung.

Erwin
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wer sich nicht we(Ä?)hrt lebt verkehrt

Beitrag von Erwin » 25. Juli 2007 17:26

hallo,

bei meinen initativbewerbungen, die inzwischen reelle sind, gibts noch einige steine aus dem weg zu rollen. es macht keinen spass aber was muss da muss, auch wenns diesmal noch nicht reicht. ich lasse nicht locker. ohne mich

werde noch berichten.

jetzt bekomme ich erst mal eine krone (beim zahnarzt) verpasst. das wünsche ich noch nicht malden herren gruppenleitern und managern

die haben doch wirklich bedenken wegen dem stottern. unsinn. dass hiesse ja das sich alte mitarbeiter nicht mehr in richting heilung bewegen könnten. die schreiben unser intranet voll mit hehren zielen und visionen, aber vor ihrer haustür wollen sie ihre leute (die auch manchmal visionen haben) veräppeln. so ist das. bis dann.

wie hat helmut schmitt gesagt. wer visionen hat der soll sich einen backenzahn überkronen lassen.

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edit:

18:40 Uhr, Höchst i. Odw. sonnig und heiter, die backe ist noch geschwollen. habe beim bohren hannes wader gehört - sag mir wo die blumen sind. tat nicht weh, kein bisschen.

ich muss das jetzt schreiben damit ich es nicht vergesse. die manager diese visonäre, die bei visionen und illusionen nur an sich selber denken, diese zielvereinbarungsegoisten. das brauch ich nicht. bin von hause aus fleissig, wenn ich arbeiten darf. und arbeit da ist. die haben mir doch gesagt wer lange genug sucht der hat genug arbeit. aber die rente ab 67 ist sicher.
das ende der unpassenten scham wird mit freiheit und flüssigkeit belohnt. das sprechen meine ich. aber wenn ich das rotweinglas wieder spüren kann werde ich mir doch einen ganz kelinen genehmigen.

matthias beltz: wenn die alten beim weine weinen wird der boden von alleine nass. ich muss halt aufpassen das mir nicht noch ein loch ins hemd senge. eins is schon drin. bei dem wetter kommt mehr luft durch. dass bleibt jetzt so, zur mahnung. gerade ist die kippe vom aschenbecher gerollt. aber dem hartholz hats nix ausgemacht.
daheim leb ich recht selbstbezogen, brauch kein brantwein keine drogen. ich denke was ich will und sage was ich weis. ich dummes schaf!

früher war ich ein dummes kind vom lande und wollte dazugehören. egal wozu. ich will garnicht mehr in ungute kreise aufgenommen weden. auf welche firma kann man den noch stolz sein heute. ich nehme die nöte leidender manager ernst. solange sie noch in untersuchungshaft sitzen.

hallo manager tut endlich was damit ich wieder stolz auf euch sein kann.

edit: nach dem vostellungsgespräch

hallo mechthild danke für deine wahnungen und ermutigungen,

isabel und norbert auch

sister akt klingt wieder zusehr nach attac. egal. war aber so beim vorstellungsgespräch. war selber mal messdiener. habe das schon hinter mir . danke ihr wart mir ein schutzengel ob es euch gefällt oder nicht.

mit neuem high tec hörgerät, 100 % reha, und 100 % sprachvermögen, 100 % reha, plus schutzengel, habe ich den selbstbedienungsarschgeigen gezeigt: wer erwin verarscht wird zurück verarscht. es ist super gelaufen. sprache war nicht die grenze meiner welt. vielleicht andere dinge. an der demut muss ich noch ein wenig arbeiten. aber schön eins nach dem anderen.der vertriebsleiter war in einer wichtigen telko und hatte gar keine zeit. aber seine assistentinnen haben ihn würdig vertreten. mein lieber schwan.....

mechthild du bist ein engelchen. du hast mir geholfen ohne broken wings den drohenden geier sturzflug zu beenden. und jetzt ganz egal ob die mich nehmen. die sind selber schuld wenn die mich nicht einstellen. aus angst ich könnte überqualifiziert sein, das ich besser werden oder sein könnte als sie selber sind.

hass, neid und zuneigung und liebe auch. sind die stärksten emotionen.
das ganze leben ist ein einziges theater, dass sich zwischen diesen gefühlen abspielt. keiner muss in diesem spiel als frachtgut agieren (an einen stotterer) wir auch nicht.

when i'm good i'm very very good
and when i'm bad i'm better

mae west


gruß erwin
Zuletzt geändert von Erwin am 29. Juli 2007 13:50, insgesamt 1-mal geändert.

Erwin
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Beitrag von Erwin » 27. Juli 2007 05:02

edit: nach dem vostellungsgespräch

hallo mechthild danke für deine wahnungen und ermutigungen,

isabel und norbert auch

......
sister akt klingt wieder zusehr nach attac. egal. war aber so beim vorstellungsgespräch. war selber mal messdiener. habe das schon hinter mir . danke ihr wart mir ein schutzengel ob es euch gefällt oder nicht.

mit neuem high tech hörgerät. das ding ist gegen schweiss resistent und fast ganz unsichtbar. damit kann man sogar marathon laufen,und, beim jogen zuhören. die krankenkasse wird sich freuen und das finanzamt (werbungskosten) auch. 100 % reha hören und 100 % sprachvermögen, 100 % reha. plus euch schutzengel, habe ich den selbstbedienungsarschgeigen gezeigt: wer erwin verarscht wird zurück verarscht. es ist super gelaufen. sprache und gehör waren nicht die grenzen meiner welt. (wittgenstein) vielleicht andere dinge. an der demut muss ich noch ein wenig arbeiten. aber schön eins nach dem anderen.
das hat sogar meine frau, die das geld verwaltet als finanzengel, überzeugt. die 3750 € sind es ihr wert, dass ich ihr wieder jeden wunsch von den lippen ablesen kann. wenn alles sich rechnet und keiner bezahlt. ich werde die raten abstottern die bleiben, abzüglich krankenkassenanteil und werbungskosten. ausserdem kann ich ja nicht mitnehmen. deshalb habe ich keine angst mehr vor zu viel oder zu wenig geld.

......outdoor

der vertriebsleiter war in einer wichtigen telko, ach gott, vielleicht wars ein selbstgepräch, und hatte gar keine zeit. aber seine bodentruppe die assistentinnen, die engelchen, haben ihn würdig vertreten.
mein lieber schwan.....

......indoor

mechthild du bist auch ein engelchen. du hast mir geholfen ohne broken wings den drohenden geier sturzflug zu beenden. und jetzt ganz egal ob die mich nehmen. die sind selber schuld wenn die mich nicht einstellen. aus angst ich könnte überqualifiziert sein, das ich besser werden oder sein könnte als sie selber sind.

hass, neid und zuneigung und liebe auch. sind die stärksten emotionen.
das ganze leben ist ein einziges theater, dass sich zwischen diesen gefühlen abspielt. keiner muss in diesem spiel als frachtgut agieren (an einen stotterer) wir auch nicht.

when i'm good i'm very very good
and when i'm bad i'm better

mae west



das theaterdonnern mit meinen gruppenleitern und abteilungsleitern ist abgeschlossen. jetzt muss ich nur schön sorgfältig die scherben wegräumen. dann fängt der ernst des lebens erst an. sie spielen ein spiel mit uns. und wenn wir ihnen sagen dass sie spielen und wir schwach werden, und nur dann, dann können sie uns dafür bestrafen. oder so. das ganze leben ist ein spiel dessen erste spielregel lautet: das spiel ist ernst. (robert laing)


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theaterdonnern
backup:

.....
Hallo Carlo,

Herr Prengel (Betriebsrat, Aufsichsratsitz) ist bis 12.08 wg. EU nicht im Hause. Und jetzt?

Bitte um Rückruf. Danke!


@Herr Giray (teamleiter) zur Kenntnis

Freundliche Grüße

Erwin Geier
T-Systems

ActiveBilling GmbH & Co.KG
Erwin Geier
Billing Process Management 1 (BO14-6)
Awendungssteuerung MARS
Hausanschrift: Dolivostraße 17 D-64293 Darmstadt
Postanschrift: D-64307 Darmstadt
+49 6151 906-3216 (Tel.)
+49 0521 52241351 (PC-Fax)
E-Mail: erwin.geier@telekom.de
Internet:<http>



das email______________________________________________
Von: Geier, Erwin
Gesendet: Mittwoch, 25. Juli 2007 12:33
An: Prengel, Frank
Cc: Grobbel, Adelheid; Nübel, Jens
Betreff: Beurteilung, unsinnige Strategien

Sehr geehrte KollegenInnen,

Ich bitte Sie um Unterstützung!

1996 habe ich mit viel Neugierde und Motivation meine Tätigkeit beim damaligen ZBBS begonnen. Hatte gute Beurteilungen und mein Einsatz wurde z.B. auch mit Leistungszulagen honoriert. Da will ich wieder hin. Bei der Active Billing jedoch sehe ich aufgrund meiner Ausbildung für mich keine echte Perspektive mehr.


Darum geht es Vorgeschichte:



Auf diese Stellen habe ich mich beworben:

2007-10053, T-Online, Sachbearbeiter/in Allgemeine Dienste

2007-9578, T-Punkt Gesellschaft, Junior Verkäufer/in

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email von mir:

an carlo 'mein verdi' aufsichtsrat bei der active billing, und die geschäftsleiterin active-billing, operativer betrieb. zu dieser mail war ich gezwungen weil ich keine beurteilung bekam nach einer woche wartezeit. die glaubten ich mache das zum spass! von wegen, im gegenteil

Backup:


….

hallo carlo, guten tag frau grobbel.....

Früher gab's den schönen und bewährten Brauch bei der alten 'Bundespost': Großmäulige Querulanten wurden damit bestraft, dass sie dort arbeiten mussten wo die meiste Arbeit war

Ich finde es schade, dass die Strategie bei Active-Billing heute eine andere ist. Es ist nicht nur betriebswirtschaftlich unsinnig auch volkswirtschaftlich. Wenn man jetzt 2007 dazu übergeht, Mitarbeitern entweder gar keine Arbeit zu geben oder diese mit unsinnigen bürokratischen Maßnahmen scheinbeschäftigt, bis diese depressiv in Rente geschickt werden.

Leider habe ich den Eindruck gewonnen, das meine Teamleiter in der jüngeren Vergangenheit mehr Interesse am Versteckspielen hatten - ich habe mich dummerweise darauf eingelassen und wurde dadurch depressiv - als an Lösungen im Interesse der Active-Billing und der Telekom.
Vor 10 Jahren wurde z.B. die Anwendungssteuerung FABIAN heute MARS von 1,5 Arbeitskräften erfolgreich durchgeführt. Heute sind 4 Kräfte im Team und die Bürokratie hat sich verdreifacht.

Ich bitte Sie um ein Gespräch

Freundliche Grüße

Erwin Geier
T-Systems

ActiveBilling GmbH & Co.KG
Erwin Geier
Billing Process Management 1 (BO14-6)
Awendungssteuerung MARS
Hausanschrift: Dolivostraße 17 D-64293 Darmstadt
Postanschrift: D-64307 Darmstadt
+49 6151 906-3216 (Tel.)
+49 0521 52241351 (PC-Fax)
E-Mail: erwin.geier@telekom.de
Internet:<http>

gruß erwin

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Ergebnis

wieder edit:

....
ergebnis: clair labigne unsere 1. odenwälder landtagsabgeordnete (grüne), hat mich gefragt, auch wenn sie nicht in den landtag gewählt wird, was bei dem sicheren listenplatz aber fast nicht möglich ist, und dank roland koch. - ja, die will mich als webmaster und mitarbeiter mit nach wiesbaden in die opposition nehmen - da wo ich hingehöre, sagt claire. von claire habe ich den rat bekommen. ich soll keine angst vor zuwenig oder zuviel haben, ich könnte ja doch nichts mitnehmen, vom geld.

ich habe ihr das geglaubt.
.....

was wäre das eigentlich wenn die personalsachbearbeiter hier mitlesen würden. möglich isses ja. wir sind ja öffentlich hier.vor 3 wochen habe ich einen link mit den schlagworten, saigon, baghdad, napalm, marschflugkörper, bush und abbu graib oder so verschickt. prompt blieb das geschreibsel in irgendwelchen scannern von wem auch immer hängen. kam aber nicht bei meinen bekannten an. bis jetzt nicht.

.......


zurück zum thema selbstvermarktung:

....genauso wie früher die werbehengste durch die spontikneipen in frankfurt gezogen sind und die klosprüche abgeschrieben haben, und damit ihre penthhäuser abbezahlt haben. genauso könnten ja meine teamleiter hier was dazulernen. demut steh mir bei. das wäre doch eine spannende geschichte. zugegeben ich müsste mir dann die finger ganz schön verbiegen um nicht zu nett zu sein. wäre ja auch anstrengent, auszuteilen und dabei nicht angreifbar zu sein. das ist hohe schule. da müssen wir hin. dialektik: das positive muss in den hauptsatz, das negative in den nebensatz:

gott vergibt, oppermann nie
gott vergibt oppermann nie


.........
ihr habt wiedermal recht. das ist alles sehr hefitg. macht euch aber keine sorgen. meistens kommt es doch schlimmer. bin nach 35 jahren im aktiven dienst noch nicht ausgebrannt. die neuen manager die arbeiten ja nur noch vom 30ten bis 50.ten.

irgendwie bestraft gott die leute immer damit, indem sie dahin kommen wo sie sollen, oder das bekommen was sie wollen - bei mir: kellnern für roland koch, in der landtagskantine............uaaahh. den schütt ich babbelwasser ins glas, damit er sich endlich mal aussprechen kann. anwälte oder staatsanwalt, egal. auweia.

mein chef hat mir vor 3 Wochen den rat gegeben, nachdem ich gesagt habe ich sei nicht mehr stolz auf magenta gedoppt radler, hat mir empfohlen eine andere firma zu suche. ich nehme als einziger noch seine nöte ernst, und hab das auch gemacht.....

die nächste bewerbung geht direkt nach wiesebaden. an den vorstand der landesgünen, bin ja seit 20 jahren mitglied, länger als der fisher, als wahlkampfmitarbeiter bei der hessischen landtagswahl

wen die mich nehmen geh ich nie mehr in mein altes büro, arbeite von zuhause und unterwegs.....

das ist mein voller ernst. ich übe fleissig daran mich selber zu vermarkten, und entdecke meine wirklichen talente (gell andreas)

gruß

Thorsten
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Beitrag von Thorsten » 19. August 2007 14:49

Ich will mal erzählen wie ich das mit meinen Bewerbungen gemacht habe. Also in das Bewerbungsschreiben habe ich zu Anfang nicht hineingeschrieben, dass ich einen Sprachfehler habe. Daraufhin wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Natürlich war ich aufgeregt und neben mir saßen noch 5 andere Bewerber und dann sollte man ja schon zeigen, warum man besser ist als die anderen. Jedoch wussten die Angestellten, die die Fragen stellten nichts von meinem Sprachfehler. Dann kam die erste Frage und es war ziemlich schwer was vernünftiges rauszukriegen. Teilweise wurde ich dann auch noch von dem Herr der die Frae gestellt hat abgeschnitten und der nächste war dran. Als ich wieder dran war und wieder ins Stocken kam, sollte ich mit einem der Mitarbeiter in einen extra Raum gehen, weil dieser Mitarbeiter auch für die Einstellung von Behinderten zuständig war. Jedoch fühlte ich mich trotzdem nicht wirklich gut, weil ich teilweise als Schwerbehindert behandelt wurde. Mir wurde dann auch angeboten einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen, was ich aber nicht gemacht habe und auch nicht machen werde.

Nachdem ich aber meine Sprachproblem in mein Berwerbungsschreiben erwähnt habe, geh ich auch mit einem sichereren Gefühl zu Gesprächen, denn man weiß ja bereits, dass ich dieses Problem habe. Damit habe ich auch schon einige gute Erfahrungen gemacht. Man hat mir die Zeit gegeben um zu antworten und viel mir nicht unhöflich ins Wort. Also ich bin dafür, dass man soetwas in ein Bewerbungsschreiben erwähnt.

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Bewerbung

Beitrag von waschksilke » 19. August 2007 15:11

Hallo,

deine Frage ist interessannt und auch berechtigt.

Auch ich befinde mich in der Bewerbungsphase und habe bis dato nie reingeschrieben, dass ich stottere, wohl aber das ich von dann bis dann eine stationäre Sprachtherapie absolviert habe. Wenn ich denn mal zum Gespräch eingeladen wurde habe ich etwas von der Therapie erzählt und auch mein Stottern gezeigt.

Für welche Art von Tätigkeit bewirbst du dich denn?

Liebe Grüße Silke

Lämmchen
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Beitrag von Lämmchen » 24. August 2007 15:38

Ach ich finde, das kann man nicht jedem empfehlen.

Es kommt darauf an welche Tätigkeit man macht.
Dann müssen die Leute sehen, dass man ein selbstbewusstes Verhältnis zum Stottern zeigt. Außerdem sollten die auch merken, dass das Stottern für einen selber kein Problem darstellt. Denn ich denke, dass wenn man das nur sagt, dann denken die wiederrum nur, dass man das aus Angst sagt, die könnten einen ablehnen.
Das Auftreten ist das wichtigste - und die Persönlichkeit.

Wenn ich mich bewerbe sollte ich auch gute Argumente haben, wieso sie genau mich nehmen sollten.

Außerdem isses ja auch wichtig man sieht sich selber realistisch. Natürlich bewerbe ich mich nicht als Nachrichtensprecherin oder bei einem Call-center.

Sonja

Beitrag von Sonja » 3. September 2007 11:40

Ich denke, es gibt keine Grundregel, ob man sein Stottern im Bewerbungsschreiben erwähnen sollte oder nicht. Meiner Meinung nach hängt das sehr von der Stelle ab.
Ich habe mich vor 2 Jahren auf eine naturwissenschaftliche Promotionsstelle an einer Uni beworben und mein Sprechproblem nicht erwähnt. Wieso auch? Schließlich kommt es hier zuallererst auf die fachliche Kompetenz an. Ich wurde dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und u.a. darum gebeten, doch im Rahmen eines Seminars einen 30 minütigen Vortrag über meine Diplomarbeit zu halten. Da habe ich sofort zurückgeschrieben, dass ich stottere und ob auf den Vortrag verzichtet werden kann. Die Antwort war nein, aber es würde in einem kleinen Rahmen stattfinden. Es waren dann nur 3 Zuhörer da, alle supernett und verständnisvoll.

Da es heutzutage schon lange genug dauert und schwierig genug ist, überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, würde ich das Stottern in der Bewerbung NICHT ansprechen. Später, im persönlichen Gespräch, kommt es eh "zur Sprache". Und dann muss der Arbeitgeber entscheiden...

Ach ja, ich hab die Stelle übrigens bekommen, trotz 7 weiterer Bewerber
:D

Euch allen viel Glück!

blanka

Beitrag von blanka » 3. September 2007 12:43

Hi Sonja,

klasse. Ja, Du hast sicher recht, es kommt auf die Stelle an. Uni und Naturwissenschaft und Promotionsstelle legt ja sehr viel mehr Gewicht auf Forschungsinhalte unabhängig von der Person. Und es ist wiederum davon abhängig, auf welche Leute man da trifft. Hast Du den Artikel im Kieselstein gelesen, der hier Anlaß war für den Thread? Schon länger her, aber wirklich erschütternd. Privatwirtschaft.

Ich selber bin auch mal zu einer Promotionsstelle eingeladen worden, trotz Erwähnung des Stotterns :) und nicht genommen worden ohne das ich im Gespräch mit der Professorin selber dann gestottert hätte oder dass das irgendwie Thema gewesen wäre. Da waren andere Sachen ausschlaggebend.

PS Da fällt mir auf - ich erwähne in meinen Unterlagen auch nicht, dass ich stottere, sondern dass ich in der BV Mitglied bin - das lässt dann natürlich erstmal offen, ob ich selbst betroffen bin oder mich da einfach engagiert habe, weil ich das Thema wichtig finde... Aber immerhin ist das Thema da und dem Arbeitgeber überlassen, ob er näher darauf eingeht oder nicht und ich selber kann, wenn ich es will, das im Bewerbungsgespräch auch selber einfließen lassen, wenn es angebracht scheint.

Letztlich geht es ja darum, möglichst viel Anknüpfungspunkte für die Kommunikation zu bieten.

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Beitrag von djub » 2. Oktober 2007 15:01

Hallo,

also ich habe mein Stottern gerade eben in einer Bewerbung angegeben, aber auch, dass ich aktiv daran arbeite und es mich im Alltag kaum noch beeinträchtigt. Außerdem habe ich noch erwähnt, dass ich auch schon Sprechberufe ausgeübt habe, etwa als Nachhilfelehrer.

Mal sehen, wie es ankommt. Da es sich nur um einen kleinen Nebenjob handelt, wollte ich es einfach mal ausprobieren.

PS: Das Telefon wird übrigens mittlerweile mein bester Freund. Telefonate klappen in der ganz überwiegenden Zahl unglaublich gut. Ich kann meine Techniken extrem gut anweden. Was für Wandel. :)

PPS: Die (schriftliche) Prüfung heute lief spitzenmäßig. ;)
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Beitrag von drb » 3. Oktober 2007 02:21

Sphinxis hat geschrieben: Dann müssen die Leute sehen, dass man ein selbstbewusstes Verhältnis zum Stottern zeigt.
Damit hast Du die Quintessenz meiner Bewerbungserfahrungen in einen Satz gelegt:
Wenn man so flüssig ist, dass Kommunikation ohne grösseren Stress für den Zuhörer stattfinden kann und obige Bedingung erfüllt ist, dann kann man das durchaus zum Vorteil für sich drehen.
Ich nutze es immer gerne, um die Frage nach den Schwächen zu parieren, ohne auf eine dieser Floskeln ausweichen zu müssen, von denen inzwischen jeder Personaler weiß, dass diese auswendig gelernt und eben keine ehrliche Antwort sind (und die in jedem Bewerbungsratgeber stehen).
Klappte bisher recht ordentlich. :D

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Beitrag von djub » 3. Oktober 2007 13:25

Und wie genau hast du pariert?
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