Anonymität ...

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Markus
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Re: Anonymität ...

Beitrag von Markus » 11. Juni 2009 00:23

Hallo,
Micha136 hat geschrieben:Dann bin ich auch Asperger :) ... ich wusste doch, dass mir die ganzen sogenannten Behinderungen immer sympathischer werden. Ich habe mich schon mal beim Durchlesen des Wikipedia-Eintrags zu "Borderline" gefragt "1% der Bevölkerung betroffen??? Doch wohl eher 99." :)
Aus meiner Sicht sei doch froh, dass du nicht mit diesen sogenannten Behinderungen leben mußt, weil dann das Leben noch viel kompklexer und schwieriger werden würde.
Mit dieser Aussage entschuldige ich mich auch sofort bei allen betroffenen Personen, die nicht dieser Meinung sind.

mfg

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Qwent » 11. Juni 2009 14:18

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Micha136
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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 11. Juni 2009 15:03

Markus hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Dann bin ich auch Asperger :) ... ich wusste doch, dass mir die ganzen sogenannten Behinderungen immer sympathischer werden. Ich habe mich schon mal beim Durchlesen des Wikipedia-Eintrags zu "Borderline" gefragt "1% der Bevölkerung betroffen??? Doch wohl eher 99." :)
Aus meiner Sicht sei doch froh, dass du nicht mit diesen sogenannten Behinderungen leben mußt, weil dann das Leben noch viel komplexer und schwieriger werden würde.
Und aus meiner Sicht, Markus, ist das Leben nur verkomplizierter und schwieriger geworden, weil komplexe Erscheinungen in Schubladen gepresst worden sind bzw. Menschen aus Unkenntnis Dinge in ihre eigenen Schubladen einordnen.

Dass ein Rollstuhlfahrer Dinge nicht tun kann, die ein Laufender kann, ist offensichtlich ... bei körperlichen Einschränkungen sind die Dinge meist klarer, doch auch nicht immer.
Für geistig Eingeschränkte wurden dann Sonderschulen etc. eingerichtet, es wird mit Nachhilfe versucht usw. ... doch auch hier zeigen Ausnahmebeispiele wie vage das alles ist. Ist Albert Einstein geistig behindert gewesen, weil er keinen Schulabschluss besaß? War Napoleon und sind Millionen geistig behindert, weil er/sie angeblich Legastheniker war/sind?

Und für die psychische Sache wird's dann noch komplexer ... wer sich mal die Diagnosekriterien von Asperger (unter Autismus verzeichnet) aufmerksam durchliest, der kommt nicht umhin, sich selbst als mindestens "50% Asperger" zu empfinden. Dasselbe habe ich beim Durchlesen des Abschnitts "Sozialverhalten - bei Borderline-Syndrom" wahrgenommen ...

Für mich führt daher eine Einteilung des Ganzen nur bedingt zu einer Verbesserung der Krankheiten, denn letztlich wird in zwei Kategorien unterschieden "betroffen/nicht betroffen" statt in verschiedene Graubereiche. Die "Nichtbetroffenen" tun alles mögliche um ja nicht zu den Betroffenen zu gehören ("Gott, sei Dank habe ich es ja nicht.") und somit wird die Kommunikation der als "Betroffen-Klassifizierten" immer schwieriger. Leichter wird's, wenn man sein Selbstbild klarer vor sich hat und dieses Wirrwarr erkennt. Dann hat man zumindest die Chance sich selbst daraus zu befreien ... Ansonsten bleibst ein ewiger Kampf.
Deshalb kann ich mich auch nur sehr bedingt damit anfreunden, mich selbst als "Behinderter" zu bezeichnen ... und wenn dann mach ich mir vorher meine eigene Definition von "Was ist behindert?" :)

Um es einmal auf die gesellschaftliche Ebene zu heben ... Für mich gibt es daher nur bedingt soziale Marktwirtschaft, weil an ganz anderen Stellen entschieden wird, was sozial überhaupt machbar ist und im Zweifelsfall entscheidet der einfache Überlebenstrieb, was sozial ist oder nicht ... und da kann man dann auch den Ludwig-Erhardt-Spruch "Zu sozial ist unsozial" auch ganz anders verstehen.

Und um auf das Thema "Anonymität" zurückzukommen ... ich für meinen Fall schreibe auch schon deshalb möglichst offen, weil ich auch jederzeit für meine Aussagen verantwortlich gemacht werden könnte. Was ich einmal ins Netz gestellt habe, dazu werde ich immer befragt werden können. Insofern meine ich es auch durchaus ernst, wenn ich schreibe "Ich meine, was ich schreibe" :) ...

So weit, so gut ... Alles Gute, Micha.
Neues Leben - neues Glück :)

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 11. Juni 2009 15:07

Qwent hat geschrieben:Mir geht es darum eine gemeinsame Kommunikationsebene zu finden die für möglichst viele einen gewissen Nährwert bringt, mindestens jedoch für die (beiden) Dialogparteien. Du machst in gleicher egozentrischer (das ist mein Eindruck) Art und Weise weiter wie gehabt und dies ist für mich ohne jeden Nährwert, daher ist für mich dieser Thread hier zu Ende.
Tja, Qwent, dann danke ich dir für deine bisherigen Gedanken in diesem Thread und freue mich, wenn du eine gemeinsame Kommunikationsebene gefunden hast ... dann sehen wir uns hier auch wieder ... Pass' mal auf, geht bestimmt schneller als du willst :)

Dir alles Gute, Micha.
Neues Leben - neues Glück :)

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Jaspis » 11. Juni 2009 18:46

Micha hat geschrieben:... und freue mich, wenn du eine gemeinsame Kommunikationsebene gefunden hast ...
Na ja, es wäre schon schön, wenn auch Du Dich an der Suche beteiligst.
Und noch mal zur Anonymität: Micha136 und Michael13 sind ja nun auch nicht gerade einzigartige Usernamen. Wie kannst Du Dir da sicher sein, daß Deine Texte immer genau Dir zugeordnet werden können?
Gruß, Karen

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 11. Juni 2009 20:29

Karen hat geschrieben:
Micha hat geschrieben:... und freue mich, wenn du eine gemeinsame Kommunikationsebene gefunden hast ...
Na ja, es wäre schon schön, wenn auch Du Dich an der Suche beteiligst.
So weit ich das einsehen kann, waren diese Zeilen an Qwent gerichtet, doch prinzipiell ist das schon okay, Karen.
Mein Teil liegt hier in der Öffentlichkeit ... ich bin im Forum. Ansonsten habe ich Telefon, e-Mail usw. ... alles im Forum abrufbar ... Hoppla, die Telefon-Nr. nicht :) ... geht auch nicht zu speichern irgendwie oder ich habe Probleme mit der Technik (also, wenn's Telefon sein soll, dann 0351-8107099 :)).
Karen hat geschrieben:Und noch mal zur Anonymität: Micha136 und Michael13 sind ja nun auch nicht gerade einzigartige Usernamen. Wie kannst Du Dir da sicher sein, daß Deine Texte immer genau Dir zugeordnet werden können?
Weil ich den Nutzern zutraue, dass sie auf die Profilseiten klicken können, konkret Micha136 und Michael13. Mit ein bisschen Namensvergleich und bei der Feststellung, dass die verlinkten Internetseiten die selben sind, wird das der interessierte Leser schon bemerken ... und wenn nicht, tja, da kann ich nun auch nicht helfen, dann war's eben nicht so wichtig und es zählt ja letztlich primär, was der jeweilige Nutzer (in dem Fall ich) geschrieben hat. Ob der Nutzer sich dann noch für die Person dahinter interessiert, ist erst einmal sekundär - wenn auch nicht völlig unwichtig, es ist jedoch zunächst erst einmal unwichtiger.

Noch Fragen zur Transparenz, Karen? :)

Alles Gute, Micha.
Neues Leben - neues Glück :)

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Jaspis » 11. April 2010 11:23

Karen/Juni 2009 hat geschrieben:Hallo,
ich bereue inzwischen etwas, daß ich nicht unter einem Pseudonym schreibe, ...
Hallo Forumsfreunde,
bereits im vergangenen Jahr hatte ich mir schon Gedanken gemacht, ob und warum nicht besser unter einem Pseudonym schreiben als unter dem richtigen Vornamen. Nun hatte ich endlich die passende Idee und setze sie gleich mal um: Aus Karen wird Jaspis. :) Ich freue mich weiterhin auf viele persönliche Kontakte!
Viele Grüße,
K.

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