Anonymität ...

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Qwent
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Re: Anonymität ...

Beitrag von Qwent » 4. Juni 2009 21:24

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Re: Anonymität ...

Beitrag von ---***--- » 4. Juni 2009 22:04

Qwent hat geschrieben:ich dachte ich wäre der Autist von uns beiden. :wink:
sicher?

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 4. Juni 2009 23:44

Qwent hat geschrieben:ich dachte ich wäre der Autist von uns beiden. :wink:
Wir sind doch alle irgendwie Autisten, wenn ich mal meine Begriffswahrnehmung von Autist ("lebt in seiner eigenen Welt") anwende ... mit der "offiziellen" beschäftige ich mich später mal ... heute ist es mir etwas zuviel :)
Qwent hat geschrieben:Micha136: Verwendet Konfuzius etwa das Wort "bereuen", Qwent? :) Kannte er das Wort überhaupt?
In deutscher Sprach-/Sprechweise bestimmt nicht, da ca. erst 1500 Jahre nach Konfuzius sich die deutsche Sprache herausbildete. Mit der Erkenntnis des bereuen geht oft das Gefühl/Wissen einher einen „Fehler“ gemacht zu haben. Hier ist die Brücke zu Konfuzius Zitat zu sehen.
Tja, und woher wissen wir, dass es das Wort "Fehler" in der chinesischen Sprache gab/gibt?
Vielleicht verwendete ja Konfuzius auch ein Wort, welches dem Wort "Erfahrung" ähnlicher ist?
Dann sieht das alles schon wieder ganz anders aus.

Wo keine Fehler, da keine Schuld, da keine Reue ... sondern Erfahrung, dass es so nicht lief, Erkennen und beim nächsten Mal anders machen.

Dieser Weg fällt mir definitiv leichter als dieses "sich schuldig fühlen" ... wer entscheidet denn, was richtig oder falsch war?
Letztlich doch nur Gott und nicht irgendwelche Menschen, die glaub(t)en in dessen Namen sprechen zu dürfen/können/müssen.

Damit hat sich für mich auch die Sache mit dem deutschen Strafrecht "erledigt" ...
Jeder weiß, dass die Urteilsfällung nur sehr wenig mit der inneren Erkenntnis des Verurteilten zu tun hat.
Die "Rückfallquote" bei Straffälligen ist meist auch sehr hoch und ... wie gesagt, ein Richter hat so viel Informationen, wie er eben bekommt und durch sprachliche Fertigkeiten aller Beteiligten lassen sich ganze Fälle verdrehen, anders darstellen usw.

Alles Gute, Micha.

PS: Schön, Mechthild, dass du dich auch wieder an der Diskussion beteiligst :) ... habe schon gedacht, du warst mir vielleicht sauer, oder so? :)
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Re: Anonymität ...

Beitrag von Qwent » 7. Juni 2009 13:11

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 8. Juni 2009 13:46

Qwent hat geschrieben:letztendlich ist es ziemlich Schnuppe ob bzw. was Konfuzius unter Fehler verstand. Wichtig ist was sagen mir diese Worte im hier-und-jetzt sagen, ob ich, du oder wer auch immer damit was anfangen kann.
Genauso lese ich Zitate auch, Qwent ... was verstehe ich darunter? :)
Qwent hat geschrieben:Michael schrieb:
Wo keine Fehler, da keine Schuld, da keine Reue ... sondern Erfahrung, dass es so nicht lief, Erkennen und beim nächsten Mal anders machen.
Zugegeben, du verfügst schon über eine erhebliche Phantasie Begrifflichkeiten miteinander zu verknüpfen oder in einer kausalen Kette einzufügen, die nicht unbedingt zusammengehören. Hier und da kann es sicherlich der Fall sein aber m. E. nicht i. d. R. und auch nicht in diesem Fall.
Das ist dann wie beim Konfuzius-Zitat :) ... mir ist es relativ gleich, was du aus meinen Worten für dich selbst ziehst, Qwent. Ich fahre mit dieser Einstellung gut und dabei spielt es für mich eine Rolle, welche Sprache ich verwende ...
Qwent hat geschrieben:Michael schrieb:
Dieser Weg fällt mir definitiv leichter als dieses "sich schuldig fühlen" ... wer entscheidet denn, was richtig oder falsch war?
Letztlich doch nur Gott und nicht irgendwelche Menschen, die glaub(t)en in dessen Namen sprechen zu dürfen/können/müssen.
Oh Gott :shock: , lass Gott bitte aus dem Spiel, das führt zu nichts Gutem und ist schon immer gerne dazu benutzt worden die Verantwortung nicht selber zu übernehmen. Was richtig oder falsch ist, ist auch nicht unbedingt eine Frage der Entscheidung, sondern der (eigenen subjektiven) Wahrnehmung.
Eben, genau mein Reden ... aus dem Grund, entscheide ich auch selbst, wann ich das Wort "Reue" verwenden möchte und was ich unter "schuldig sein" verstehe ...
Qwent hat geschrieben:Der Begriff „Reue“ kommt übrigens lt. Duden aus dem westgermanischen und bedeutete ursprünglich soviel wie „seelischer Schmerz oder Kummer“. Heute liegt die Bedeutung ehe bei einen „tiefen bedauern“ (Reue empfinden). Der Begriff ist also nicht mit der Christianisierung in deutschen Sprachschatz heimisch geworden. Bleibt die Frage ob der Begriff „Reue“ christlich korrekt ist, also nicht durch Übersetzungsfehler oder Bedeutungswandel einen anderen, als den ursprünglich beabsichtigten Sinn gibt? :grinundwe:
Genau das ist die Frage: welche Bedeutung hat das Wort "Reue" heute? Was bedeutet es für jeden einzelnen?

Für mich persönlich hat es keine mir sinnvolle, d.h. weiterhelfende Bedeutung und aus diesem Grund verwende ich es auch nur, um drüber zu reden, nicht um über meine Erfahrungen oder "Fehler" zu sprechen.

Um noch einmal auf das Ausgangsthema des Thread zurückzukommen:
Qwent hat geschrieben:Ich habe weder Angst vor meinem eigen Stottern noch Angst davor das meine Anonymität hier im Forum flöten geht. Wenn dem so wäre würdest du, Michael, meine wahre Identität z. B. nicht kennen. Nur weil ich kein Daten-Exhibitionist bin und daher eine gewissen Anonymität im Internet wahre, was auch alle Experten empfehlen, bin ich noch lange kein (Daten-)Angsthase. Meine Steuererklärung kann im Prinzip auch jeder sehen, ich habe da nichts zu verbergen, aber dennoch ist es mir wichtig das dies nicht jeder kann – oder veröffentlichst du deine im Internet? :G
Um ehrlich zu sein, hätte ich gar nichts dagegen meine Steuererklärung im Internet zu veröffentlichen. Liegt allerdings auch daran, dass ich schon einige Jahre keine mehr machen brauchte, mit Ausnahme eines Jahres, wo ich 43 Euro zurückbekam :)
Ich brauche auch keinen Steuerberater, der mir hier und da noch "einen" Euro mehr rausholen kann ... das sind doch sowieso alles eher sportliche Wettkämpfe, die da so ablaufen. Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahrzehnten derart selbst verkompliziert, dass Experten wieder zu Laien werden. Angeblich sollen 60% der weltweiten Steuergesetzes-Texte aus Deutschland kommen. Und wofür??? Weil's eben so ist? Weil der Deutsche besser arbeitet als andere? ... :)

Die meisten Datenschutz-Dinge werden doch sowieso nur gemacht, damit die Menschen untereinander nicht wissen, was sie zum Beispiel verdienen :) ... was glaubst du wie schnell es sozialen Unfrieden gäbe, wenn jeder wüsste, was der andere verdient :) ... Wie viele Menschen fragen zuerst "Warum bekommt der andere mehr als ich?" als "Bin ich mit dem zufrieden, was ich habe?" ??? ... was keineswegs heißen soll, dass man nicht Ungerechtigkeiten erwähnen soll und sich für Veränderungen einsetzen sollte, doch wenn ich zuerst nach anderen schaue, werde ich nicht glücklich werden. Das weiß eigentlich jeder Mensch innerlich ... theoretisch. Die Praxis sieht freilich anders aus.

Um zum Thema "Anonymität" zurückzukommen ... mir ist es gleich, wer sich wie wo verhält - ob nun als "Daten-Exhibitionist" oder "voll-anonym". Mir geht es primär darum, dass man eben mal drüber redet ... bzw. schreibt :)

Und das klappt ja irgendwie schon, oder? :)

Alles Gute, Micha.
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Re: Anonymität ...

Beitrag von Jaspis » 8. Juni 2009 18:46

Micha136 hat geschrieben:Eben, genau mein Reden ... aus dem Grund, entscheide ich auch selbst, wann ich das Wort "Reue" verwenden möchte und was ich unter "schuldig sein" verstehe ...
Eben, und genauso darfst Du es mit anderen halten, wenn sie konkrete Worte benutzen ... Danke! ;-)
Micha136 hat geschrieben:Um zum Thema "Anonymität" zurückzukommen ... mir ist es gleich, wer sich wie wo verhält - ob nun als "Daten-Exhibitionist" oder "voll-anonym". Mir geht es primär darum, dass man eben mal drüber redet ... bzw. schreibt
Geht es Dir darum bei jedem Thema, das Du eröffnest? Ich wundere mich nur etwas, denn erst sprichst Du das nicht unwichtige Thema Anonymität an und nun ist es Dir gleich, Hauptsache, es werden 3 Seiten beschrieben? §gruebel
Gruß, Karen

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Re: Anonymität ...

Beitrag von ---***--- » 8. Juni 2009 19:37

Danke! Karen für das Aussprechen einer Frage, die sich leider aufdrängt.
Karen hat geschrieben:Geht es Dir darum bei jedem Thema, das Du eröffnest? Ich wundere mich nur etwas, denn erst sprichst Du das nicht unwichtige Thema Anonymität an und nun ist es Dir gleich, Hauptsache, es werden 3 Seiten beschrieben?
Wieviele Seiten nun wegen dieser Frage geschrieben werden werden? :x

Vor den nächsten zig Seiten eine Idee: Micha... konstruiert durch Schreiben seine Identität. Die drei Seiten und das letzte Wort sind für ihn existentiell.
Goethe/Mephisto spricht:
»Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.«

Grüße, Mechthild

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Qwent » 8. Juni 2009 20:35

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 8. Juni 2009 20:57

Karen hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Eben, genau mein Reden ... aus dem Grund, entscheide ich auch selbst, wann ich das Wort "Reue" verwenden möchte und was ich unter "schuldig sein" verstehe ...
Eben, und genauso darfst Du es mit anderen halten, wenn sie konkrete Worte benutzen ... Danke! ;-)
Das ist doch gerade der Punkt, Karen ... welches Wort ist in seiner Bedeutung wirklich konkret?
Nimm einfach mal das Wort "Liebe" :) ...
Wenn Worte wirklich konkret wären, gäbe es keine Linguisten und Sprachwissenschaftler. Mag sein, dass ich da die Grenzen der Berufe etwas vermenge etc. ... doch du weißt ja sicher, worauf ich hinaus möchte, oder? :)
Karen hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Mir geht es primär darum, dass man eben mal drüber redet ... bzw. schreibt
Geht es Dir darum bei jedem Thema, das Du eröffnest? Ich wundere mich nur etwas, denn erst sprichst Du das nicht unwichtige Thema Anonymität an und nun ist es Dir gleich, Hauptsache, es werden 3 Seiten beschrieben? §gruebel
Hmm, also wegen mir reicht auch eine Seite, doch offenbar gibt es ja Bedarf ... wenn ich mich anschweigen möchte, gehe ich doch nicht in ein Forum, sondern irgendwo anders hin ... in die Sauna oder ins Kino oder ...
Was mir "gleich" ist (wieder so ein konkretes Wort offenbar :)), ist, was Menschen darüber denken, im Sinne von ... ich versuche jede Meinung zu akzeptieren. Doch dazu "muss" ich sie ja erst einmal kennen. Und deshalb frage ich nach ...

Alles klar, Karen? :)

@Mechthild
Mechthild hat geschrieben:Vor den nächsten zig Seiten eine Idee: Micha... konstruiert durch Schreiben seine Identität. Die drei Seiten und das letzte Wort sind für ihn existentiell.
Glaubst du das meine Identität so eng zu fassen wäre, Mechthild? :)
Sieht so für dich eine "existentielle" Sache aus?

Hmm, wenn du es so sagst, Mechthild ... warum eigentlich auch nicht ... erweitere ich eben meine Existenz noch ein bisschen. Mit deiner Hilfe zum Beispiel ... hmm, ich glaube, jetzt wird's gerade erst richtig interessant :)

Insbesondere, weil ...
Qwent hat geschrieben:Etwas mehr Ernsthaftigkeit in der Sache wäre der Qualität des Threads sicherlich nicht abträglich. ;)
... weil Qwent sich im Fahrwasser der beiden vorangegangenen Damen ganz wohl zu fühlen scheint.
Haste darauf gewartet, Qwent, hmm? :)
Warum bist du denn nicht weiter bei "unserer" Unterhaltung geblieben ... war dir nicht ernsthaft genug, hmm? :)

Hmm, was soll man da machen? ...

Ich wage mal eine These ... hier haben sich drei Nutzer lediglich auf den Schlips getreten gefühlt durch eine Frage, die ihren Wunsch nach (teilweiser) Anonymität hinterfragt. Statt bei einer schlichten Erklärung für ihr Handeln zu bleiben, was ja völlig ausreicht, schlittern sie langsam in eine Art "Ich muss mich doch nicht rechtfertigen"-Haltung ... warum?

Ich weiß es nicht, doch ich darf doch wohl wenigstens noch Fragen stellen, oder?? :)

In diesem Sinne, allen alles Gute und schreibt in diesen Thread einfach, was euch beliebt :)

Alles Gute, Micha.
Neues Leben - neues Glück :)

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Re: Anonymität ...

Beitrag von ---***--- » 9. Juni 2009 15:58

Micha136 hat geschrieben:hier haben sich drei Nutzer lediglich auf den Schlips getreten gefühlt durch eine Frage, die ihren Wunsch nach (teilweiser) Anonymität hinterfragt. Statt bei einer schlichten Erklärung für ihr Handeln zu bleiben, was ja völlig ausreicht, schlittern sie langsam in eine Art "Ich muss mich doch nicht rechtfertigen"-Haltung ... warum?
Könntest Du mir bitte, vielleicht unter 30 Zeilen?, erklären, inwiefern ich hier anonymer bin als Du (Micha136, Michael 13, 14, 15), Karen anonymer ist als Du, Qwent anonymer ist? Und woraus unser "Handeln" (meines, Karens, Qwents) besteht, das wir (ich, Karen, Qwent) nun hätten erklären sollen?

Noch ne Frage: Liest Du die Beiträge anderer überhaupt durch?
Falls ja: Glaubst Du, Du hast die Beiträge hier im Thread verstanden?
Fällt Dir selber auf, dass Du ständig den Gegenstand der Diskussion änderst und keine Absurdität scheust, um "Recht" zu haben?

Schönen Tag Dir, M.

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 9. Juni 2009 19:17

Mechthild hat geschrieben:Könntest Du mir bitte, vielleicht unter 30 Zeilen?, erklären, inwiefern ich hier anonymer bin als Du (Micha136, Michael 13, 14, 15), Karen anonymer ist als Du, Qwent anonymer ist? Und woraus unser "Handeln" (meines, Karens, Qwents) besteht, das wir (ich, Karen, Qwent) nun hätten erklären sollen?
Die Fragen kamen von dir, Mechthild, und ich möchte Karen und Qwent mal aus dem Spiel lassen ... mir sind da persönlichere Wege lieber :) ...
Weiß irgendjemand, ob du wirklich Mechthild heißt?
Ob du Mann oder Frau bist?
Woher du kommst? ... usw.
Wie gesagt, mir ist es recht - so oder so. Schreib wie und was du möchtest; ist genau das, was ich auch tue.
Wenn dich ein Thema nicht genügend interessiert, dann verrate ich dir mal meinen "Trick": ich reagiere nicht. :)
Mechthild hat geschrieben:Noch ne Frage: Liest Du die Beiträge anderer überhaupt durch?
Ja, tue ich ...
Mechthild hat geschrieben:Falls ja: Glaubst Du, Du hast die Beiträge hier im Thread verstanden?
Ich habe jedes Mal Hoffnung :)
Mechthild hat geschrieben:Fällt Dir selber auf, dass Du ständig den Gegenstand der Diskussion änderst und keine Absurdität scheust, um "Recht" zu haben?
Zum ersten Teil, "Ja, fällt mir auf" - Lösung: neue Threads mit dem jeweiligen Thema erstellen ... werde ich in Zukunft versuchen zu berücksichtigen. Danke für den Hinweis.
Hmm, zum zweiten Teil: zum Thema "Absurdität" werde ich wohl den ersten neuen Thread erstellen ... und ob ich Recht haben möchte?
Hmm, ich glaube, diese Frage stellt sich mir gar nicht ... für mich selbst habe ich Recht, denn was ich schreibe, versuche ich auch so zu leben und ich schreibe nicht aus Langeweile, sondern weil ich es möchte. Ich habe nichts gegen die Meinung anderer Menschen, doch ich habe Interesse daran, diese Meinungen kennenzulernen ... deshalb bin ich in diesem Forum.

So, liebe Mechthild, in der Hoffnung, dir ausreichende Antworten gegeben haben zu können und mit den besten Grüßen verbleibend ... Micha(136) ... PS: Sind genau 30 Zeilen - okay so? :)
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Re: Anonymität ...

Beitrag von Qwent » 9. Juni 2009 19:56

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 9. Juni 2009 20:54

Qwent hat geschrieben:bei dir habe ich z. Z. das Gefühle das ich es ehe schaffe einen Pudding an die Wand zu nageln als dich dazu zu bewegen konkret beim Thema zu bleiben. Du flüchtest dich ständig in Nebensächlichkeiten und selbst dort bist du nicht weniger schwammig.
Schon mal dran gedacht, Qwent, dass es vielleicht auch so sein könntest, dass du meinen Ausführungen nicht immer folgen konntest. Wer hat denn mit Konfuzius etc. angefangen?
Mir ist es bei einem face-to-face-Gespräch doch auch relativ gleich, ob man ab und zu mal ein anderes Thema anschneidet. Wir sind doch hier nicht bei einem Arbeitsgespräch, wo man schnell fertig werden möchte, weil man wieder nach Hause möchte oder eine Sache zum Abschluss bringen möchte.
Hier geht's doch auch darum, mal neue Aspekte in eine Diskussion zu bringen.

Und wenn du es als "schwammig" empfindest, was ich da schreibe, so könnte ich auch antworten: "Hmm, was kann ich denn dafür, wenn du baden gehst?" ... entweder man antwortet oder man antwortet eben nicht. Wo ist das Problem?
Qwent hat geschrieben:Ich habe dir gesagt warum Anonymität im Internet für mich von Bedeutung ist. Es kam darauf von dir keine direkte Reaktion, sondern die scheinbare Erkenntnis das Anonymität u. a. auf Schuldgefühle und Ängste basiert. Auch dies habe ich für mich zurückgewiesen ohne das du etwas substanzielles dazu beitragen konntest. :(
Ich habe bereits mehrfach geschrieben, dass es mir so oder so recht ist, was oder wie jemand schreibt ... ich habe kein Problem mit der Art und Weise, was und wie andere schreibe. Ich nehme mir jedoch das Recht, darauf zu antworten.
Dass ich hier mit "Schuldgefühlen" gekommen wäre, ist deine Interpretation ... ich schrieb bereits mehrfach, was ich vom Wort "Schuld" halte ... erstmals hier und auch hier im Thread.
Und natürlich hat Anonymität etwas mit Angst zu tun ... ist ja auch kein Problem, jeder hat Mensch hat seine Ängste. Ich brauche auch nicht alles von mir preiszugeben ... da sehe ich auch gar kein Problem drin.
Qwent hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Warum bist du denn nicht weiter bei "unserer" Unterhaltung geblieben ... war dir nicht ernsthaft genug, hmm? :)
Ich halte dich bzw. Stottern eigentlich für einen fähigen kreativen Kopf. :knuddel: Tja - die Hoffung stirbt bekanntlich zuletzt. :?
Um die "Nebelkerzen" etwas zu reduzieren, gehe ich mal nur auf deinen letzten Satz ein, den ich zwar nicht so 100% verstehe, weil mir das Wort "bzw." da nicht reinzupassen scheint, wahrscheinlich meintest du "bzgl." ...

Hmm, und wenn das mit dem "fähigen kreativen Kopf" irgendwie stimmen könnte, warum sollte ein kreativer Kopf nicht auch Fragen stellen können?
Vielleicht glaubt ja ein "fähiger kreativer Kopf" auch daran, dass es auch andere "fähige kreative Köpfe" gibt, von denen er profitieren kann?

Na, noch oder wieder Hoffnung, Qwent? :)

Alles Gute, Micha.
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Re: Anonymität ...

Beitrag von Qwent » 10. Juni 2009 10:25

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Re: Anonymität ...

Beitrag von Micha136 » 10. Juni 2009 14:24

Qwent hat geschrieben:ich denke die Kerndifferenzen zwischen dir und mir (ich beschränke es mal auf meine Person obwohl ich denke, das es anderen ähnlich geht) liegen m. E. darin, das du kompromisslos darauf beharrst das die Kommunikation nach deine Vorstellungen zu funktionieren hat und du nicht recht verstehst warum andere dies nicht so sehen. Bei Autisten spricht man vom mangelnden Empathieverständnis, aber damit will ich erstens nicht sagen das du Autist bist und zweitens gibt es das auch bei Nichtautisten. Kommunikation ist auch immer ein aufeinander zugehen, davon würde ich mir von dir mehr wünschen. :yes:
Sag doch gleich, Qwent, dass es dir um einen Konsens geht :)
Oder eher um Kompromiss? ...
Hmm, bin ich auch dafür, doch ich bin in der Tat sehr hartnäckig, wenn es meinem Gefühl nach ein "fauler Kompromiss" ist.
Qwent hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Schon mal dran gedacht, Qwent, dass es vielleicht auch so sein könntest, dass du meinen Ausführungen nicht immer folgen konntest.
Ja, als Asperger sind mir Kommunikationsmissverständnisse hinreichend vertraut, so das ich mich ständig hinterfrage ob ich es richtig verstanden habe.
Dann bin ich auch Asperger :) ... ich wusste doch, dass mir die ganzen sogenannten Behinderungen immer sympathischer werden. Ich habe mich schon mal beim Durchlesen des Wikipedia-Eintrags zu "Borderline" gefragt "1% der Bevölkerung betroffen??? Doch wohl eher 99." :)

Michael schrieb:
Qwent hat geschrieben:Für mich stand die Aussage „Wenn du einen Fehler machst und du korrigierst ihn nicht, macht du einen zweiten Fehler“ im Mittelpunkt und da ist auch die Brücke zum Thema und was hast du daraus gemacht? :mad
Gut, wir haben beide Fehler gemacht, die ich lieber als "Erfahrungen" bezeichnen würde, und wenn wir so weiter kommunizieren, drehen wir uns wahrscheinlich im Kreis :)
Qwent hat geschrieben:Sicher habe ich auch eine Neigung gelegentlich vom Thema abzuschweifen bzw. es auszuweiten, aber ich denke es hält sich in vertretbaren Grenzen. :blush
Ich habe damit kein Problem ... meine Lösung: ich überfliege Texte dann nur. Das wichtigste bleibt hängen ...
Qwent hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Und natürlich hat Anonymität etwas mit Angst zu tun ...
Kann so sein muss aber nicht so sein, genauso wenig wie Stottern an Angst gekoppelt sein muss. In dem konkreten Fall bei mir nicht und das hat nichts mit unnatürlich zu tun. Wäre schön wenn du dies akzeptieren und respektieren könntest. :grrr:
Kann ich akzeptieren und auch respektieren ... auch ohne :grrr: dahinter :)
Qwent hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Na, noch oder wieder Hoffnung, Qwent? :)
Noch ist sie nicht gestorben, aber vielleicht bin ich auch nur zu geduldig. :?
Was verstehst du denn unter "zu geduldig" sein, Qwent? :?

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