Männer - Frauen - Partnerschaft

Alles ohne Bezug zum Stottern: zum Blödeln, für Kochrezepte, über Gott und die Welt
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Micha136
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dieses und jenes ...

Beitrag von Micha136 » 27. Mai 2009 21:05

Ernst-Martin hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben: ist es schon ein "Beschützerinstinkt", wenn ich mal jemand auch in Ruhe lassen kann, weil ich merke, es tut ihm besser???
Sollte ich Dich in Deiner Ruhe gestört haben ...?
Nein, war nicht auf dich gemünzt ... wenn ich nicht ins Forum schauen möchte, dann tue ich es nicht. Es gibt nur Menschen von denen man "etwas abhängiger" ist als von anderen ... aus diversen Gründen. Prinzipiell halte ich einen Beschützerinstikt für "tödlich", der einem die Freiheit beschneidet ... das hat dann nichts mehr mit beschützen zu tun, sondern mit "jemanden in einen Käfig setzen" ... könnte man auch mit dem Brian May Titel "Too much love will kill you" beschreiben ...
Ernst-Martin hat geschrieben:Hast Du auch daran gedacht, daß wir Menschen immer noch deshalb überleben, weil wir die gleiche Denkweise anwenden wie vor über 10.ooo Jahren?
Nicht wirklich, eher sterben wir aus, wenn wir nicht etwas im Kopf ändern ... die Steinzeit kannte keine Supermärkte, keine Überproduktion und weggeschmissen wurde wahrscheinlich auch nicht sonderlich viel. Sie kannte auch keine Staaten und wahrscheinlich auch kein Geld ...
Micha136 hat geschrieben:Mir fällt kein gravierender Unterschied zwischen heute und der Jung-Steinzeit ein - schon gar nicht zwischen Mann und Frau und die Ein-Ehe war auch nicht immer günstig (für die Damen und deren Kinder).
Die Ein-Ehe hat vielleicht mehr Schaden angerichtet als wir uns jemals vorstellen können ... wieviel Menschen bekriegen sich aus Eifersucht? Wie entstand die negative Form von Wettbewerb, wo der eine den anderen aussticht und nicht nach Kooperationsmöglichkeiten sucht??? Jede Art, die sich so verhält, stirbt irgendwann aus ...
Ernst-Martin hat geschrieben:Anpassen müssen wir uns immer wieder - doch unsere Denkweise bleibt (nach der Bibel).
Gab's die Bibel auch schon in der Steinzeit? :)

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Die Überlebens-Instinkte ...

Beitrag von Ernst-Martin » 28. Mai 2009 14:06

Micha136 hat geschrieben:Prinzipiell halte ich einen Beschützerinstikt für "tödlich", der einem die Freiheit beschneidet ... das hat dann nichts mehr mit beschützen zu tun, sondern mit "jemanden in einen Käfig setzen" ... könnte man auch mit dem Brian May Titel "Too much love will kill you" beschreiben ...
Dachtest Du vielleicht dabei auch an die Eltern, die mit ihren Forderungen ganz schön lästig werden können ...?
Micha hat geschrieben: Nicht wirklich, eher sterben wir aus, wenn wir nicht etwas im Kopf ändern ... die Steinzeit kannte
1) keine Supermärkte, keine Überproduktion und weggeschmissen wurde wahrscheinlich auch nicht sonderlich viel.
3) sie kannte auch keine Staaten und
2) wahrscheinlich auch kein Geld ...
Ich könnte mir vorstellen, dies war teilweise ein Leben wie im Paradies ...

1) mit einem Riesenangebot an Büffeln, Gazellen usw.
Bei Überproduktion (von Nahrung) vermehrten sich auch die Raubtiere - oder wenn Du damit die Überproduktion an Menschen meinst: sie verhungerten einfach.

2) Geld nicht - aber Gold, Pfeilspitzen und sonstige Tauschmittel (lt. Bibel: auch die Einladung zu einem Schäferstündchen)
3) Sie kannten sehr wohl Familien, Sippen und Stämme ... etwas patrichalisch ... zusammengeschweißt durch die "10 Gebote" des Häuptlings; die Moses später aufgeschrieben hat.

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Re: Die Überlebens-Instinkte ...

Beitrag von Micha136 » 28. Mai 2009 14:40

Ernst-Martin hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben:Prinzipiell halte ich einen Beschützerinstikt für "tödlich", der einem die Freiheit beschneidet ... das hat dann nichts mehr mit beschützen zu tun, sondern mit "jemanden in einen Käfig setzen" ... könnte man auch mit dem Brian May Titel "Too much love will kill you" beschreiben ...
Dachtest Du vielleicht dabei auch an die Eltern, die mit ihren Forderungen ganz schön lästig werden können ...?
Zum Beispiel, Ernst-Martin ... hinzukommen mitunter Lehrer, Behörden, Freunde, Chefs usw. ...

Ich bin dann eher für "bedingungslose" Liebe - auch wenn's nicht immer leicht fällt, das alles auseinander zu halten. Der Wille ist zumindest Voraussetzung ... ansonsten dreht sich die Menschheit weiterhin im Kreis ... und glaubt noch felsenfest daran, doch nur das beste für die andere Person gewollt zu haben ... irgendwann stellt man dann fest: hast du die andere Person eigentlich vorher mal gefragt, was sie denn selbst eigentlich möchte?
Ernst-Martin hat geschrieben:
Micha hat geschrieben: Nicht wirklich, eher sterben wir aus, wenn wir nicht etwas im Kopf ändern ... die Steinzeit kannte
1) keine Supermärkte, keine Überproduktion und weggeschmissen wurde wahrscheinlich auch nicht sonderlich viel.
3) sie kannte auch keine Staaten und
2) wahrscheinlich auch kein Geld ...
Ich könnte mir vorstellen, dies war teilweise ein Leben wie im Paradies ...
Hmm, würde ich wohl etwas anders beschreiben, doch zumindest, gab's wahrscheinlich weniger Versuchungen und Ablenkungen ... es war wahrscheinlich einfach simpler, natürlicher, vermute ich.

Heute reden doch viele mehr davon, was sie alles tun würden, wenn ... und was machen sie dann wirklich???

Ernst-Martin hat geschrieben:2) Geld nicht - aber Gold, Pfeilspitzen und sonstige Tauschmittel (lt. Bibel: auch die Einladung zu einem Schäferstündchen)
3) Sie kannten sehr wohl Familien, Sippen und Stämme ... etwas patriarchalisch ... zusammengeschweißt durch die "10 Gebote" des Häuptlings; die Moses später aufgeschrieben hat.
Bin nicht so "bibelfest" wie du, Ernst-Martin ... du könntest mir sonstwas erzählen und ich könnte nicht viel dazu sagen ... Ich vermute jedoch, dass es auch eine ganze Menge matriarchalischer Stämme etc. gab ...

Soweit ich weiß, entstand das Patriarchat erst mit der Sesshaftigkeit der "Nomaden", den früheren "Häuslebauern" sozusagen ... da kam das Besitzdenken mithinein, denn plötzlich gab's da etwas "Wertvolles" ... und wie klärt man die Erbfolge: wer soll's bekommen, wenn die Eltern dann mit 30 Jahren (vielleicht wurden sie auch älter) irgendwie das Zeitliche segneten?

Und irgendwann kamen dann die ersten Rechtsanwälte :) ... wahrscheinlich noch als Schlichter arbeitend oder sozusagen Salomonische Urteile sprechend ... andere lösten die Sache mit einem dezenten Keulenschlag auf den Hinterkopf und legten es als Arbeitsunfall aus ... gab wahrscheinlich alles wie heute ...
Nein, soweit ist ein Großteil der Menschheit wahrscheinlich wirklich noch nicht gekommen, nur die Mittel sind andere ...

In diesem Sinne ... frag' doch mal die Pfarrersfrau, was sie verändern würde ... Alles Gute, Micha.
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die Ein-Ehe

Beitrag von Ernst-Martin » 28. Mai 2009 14:52

Micha136 hat geschrieben: Die Ein-Ehe hat vielleicht mehr Schaden angerichtet als wir uns jemals vorstellen können ... wieviel Menschen bekriegen sich aus Eifersucht? Wie entstand die negative Form von Wettbewerb, wo der eine den anderen aussticht und nicht nach Kooperationsmöglichkeiten sucht??? Jede Art, die sich so verhält, stirbt irgendwann aus ...
In diesem Sinne ... alles Gute, Micha.
Lieber Micha, hast Du vielleicht an einen Harem gedacht - vielleicht um Dein Vermögen gut anzulegen?

1) Ein-Ehe entstand wahrscheinlich auf dem Zug der Israeliten durch die Wüste, um möglichst viele Soldaten hervorzubringen und
daß sich möglichst wenig aus Eifersucht gegenseitig umbrachten ...
Das Streben, "besser zu sein" (bessere Ideen oder Fertigkeiten zu haben) als ein anderer, entspricht der heutigen Marktwirtschaft - und soll die beste Lebensform zur Zeit sein?
Besser zu sein, heißt ja nicht: einer gegen den andern persönlich bis zur Niederwerfung ,
sondern auch Stamm (oder Firma) gegen den anderen (innerhalb des Stammes muß ja kooperiert werden), um viel Nahrung bzw. gut verkäufliche Waren hervor zu bringen.

2) Andererseits müssen die Damen und ihre Kinder versorgt sein ... lt. Moses (heute wie auch in der Steinzeit) - dies würde im Bedarfsfall auch auf eine "Vielfrauerei" hindeuten.
Wer also das Geld, könnte sich auch heute einen Harem leisten ...

3) Was sagte Darwin? ... die Menschheit bringt immer "bessere", leistungsfähigere Menschen hervor? Na dann:

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Re: die Ein-Ehe

Beitrag von Micha136 » 28. Mai 2009 15:02

Ernst-Martin hat geschrieben:
Micha136 hat geschrieben: Die Ein-Ehe hat vielleicht mehr Schaden angerichtet als wir uns jemals vorstellen können ... wieviel Menschen bekriegen sich aus Eifersucht? Wie entstand die negative Form von Wettbewerb, wo der eine den anderen aussticht und nicht nach Kooperationsmöglichkeiten sucht??? Jede Art, die sich so verhält, stirbt irgendwann aus ...
Lieber Micha, hast Du vielleicht an einen Harem gedacht - vielleicht um Dein Vermögen gut anzulegen?
Welche Art von "Vermögen" meinst du denn konkret, Ernst-Martin?
Ernst-Martin hat geschrieben:2) Andererseits müssen die Damen und ihre Kinder versorgt sein ... lt. Moses (heute wie auch in der Steinzeit) - dies würde im Bedarfsfall auch auf eine "Vielfrauerei" hindeuten.
Wer also das Geld, könnte sich auch heute einen Harem leisten ...
Warum immer nur "Vielfrauerei", gibt auch "Vielmännerei" ... doch davor haben die meisten Männer ja irgendwie Angst ... ohh, wenn "meine" Frau mit noch einem anderen ... womit wir wieder beim Thema "Eifersucht" sind.

"Damen und Kinder" müssen gar nichts ... Erstens können sich die meisten Frauen selbst versorgen und wenn zweitens der Partner mehr Last als Hilfe ist, dann ist es besser allein oder wenn's passt mit einem anderen Partner zu leben ... oder eben mit mehreren.

Alles eine Frage der Lebenseinstellung ... manche versteifen sich ja auch auf die eine Stottertherapiemethode ... andere nutzen mehrere und sind ebenso glücklich ... jede/r nach ihrer oder seiner Fasson.

In diesem Sinne ... alles Gute, Micha.
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Die Partnersuche in der Zukunft ...

Beitrag von Ernst-Martin » 29. Mai 2009 13:51

zurück zum Altmodischen?
Micha136 hat geschrieben: … andere lösten die Sache mit einem dezenten Keulenschlag auf den Hinterkopf und legten es als Arbeitsunfall aus ... gab es wahrscheinlich alles wie heute ...
Nein, soweit ist ein Großteil der Menschheit wahrscheinlich wirklich noch nicht gekommen, nur die Mittel sind andere ...

In diesem Sinne ... frag' doch mal die Pfarrersfrau, was sie verändern würde ... Alles Gute, Micha.
Gerne, lieber Micha,

1)
Deine „bedingungslose Liebe“ hat uns gut gefallen; hast Du dabei an die Südsee – vielleicht an die Hawaii-Schönheiten - gedacht … … auch daran, daß wir alle einmal älter werden?
(Eigentlich kenne ich die bedingungslose Liebe nur im Verhältnis zu Gott, weil Du ihm nicht widersprechen kannst.)

2) Aber die Zukunft … lt. Pfarrsekretärin:
Wie wärs, wenn mehr familien-taugliche Jünglinge den Sonntags-Gottesdienst besuchen und auch in den kirchlichen Arbeitskreisen mitarbeiten würden,
damit die braven Mädchen (die „grauen Mäuschen“) sie kennen lernen könnten und somit mehr männliche Beschützer zur Auswahl hätten?

Ich persönlich würde die Pfadfinder-Zeltlager ab dem Teenager-Alter bevorzugen … bis 30 Jahre! Oder wie alt wirst Du?
Meinst Du, daß hier Eifersucht überhaupt entstehen könnte, wenn die Mädchen sich entschieden haben?
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Re: Die Partnersuche in der Zukunft ...

Beitrag von Micha136 » 29. Mai 2009 17:53

Ernst-Martin hat geschrieben:zurück zum Altmodischen?
Was meinst du mit dem "Altmodischen", Ernst-Martin?

Die christliche Version einer Beziehung oder "bedingungslose Liebe"?
Ernst-Martin hat geschrieben:1) Deine „bedingungslose Liebe“ hat uns gut gefallen;
Warum "uns"? Momentan ist diese Konversation eine zwischen dir und mir ... der Rest erfreut sich maximal am Mitlesen :)
Ernst-Martin hat geschrieben:hast Du dabei an die Südsee – vielleicht an die Hawaii-Schönheiten - gedacht … … auch daran, daß wir alle einmal älter werden?
Hawaii? Südsee? ... sind dort Menschen prinzipiell anders als hier??

Was hat das denn mit dem Älterwerden zu tun?
Ernst-Martin hat geschrieben:(Eigentlich kenne ich die bedingungslose Liebe nur im Verhältnis zu Gott, weil Du ihm nicht widersprechen kannst.)
Das Problem der letzten 2000 Jahre in Europa und später in der ganzen Welt war und ist wohl nur, dass viele glauben, dem Pfarrer oder Priester oder Papst oder oder ... nicht widersprechen zu können bzw. eine andere Sichtweise zu haben. Wer wirklich an Gott glaubt, findet auch einen "direkten Draht" zu ihm (oder ihr :)) ... alles andere nennt man auch Manipulation oder speziell Gehirnwäsche.
Ernst-Martin hat geschrieben:2) Aber die Zukunft … lt. Pfarrsekretärin:
Wie wärs, wenn mehr familien-taugliche Jünglinge den Sonntags-Gottesdienst besuchen und auch in den kirchlichen Arbeitskreisen mitarbeiten würden, damit die braven Mädchen (die „grauen Mäuschen“) sie kennen lernen könnten und somit mehr männliche Beschützer zur Auswahl hätten?
Wenn das die Worte der Pfarrsekretärin sind, dann wäre es gut, wenn sie mal wieder frische Luft (im Kopf und im Herzen) bekommen könnte ...
Wenn es deine Auslegung ihrer Worte war, Ernst-Martin, dann frag sie besser nochmals ... ich vermute, du hast da etwas missverstanden.
Ernst-Martin hat geschrieben:Ich persönlich würde die Pfadfinder-Zeltlager ab dem Teenager-Alter bevorzugen … bis 30 Jahre! Oder wie alt wirst Du?
Ich weiß, dass du für mich das Teenager-Alter auch auf 34 anheben würdest, Ernst-Martin :) ... doch im Ernst: ich habe jeden Tag meine eigenen Pfadfinderlager ... einfach mit offenen Augen durchs Leben gehen ...
Ernst-Martin hat geschrieben:Meinst Du, daß hier Eifersucht überhaupt entstehen könnte, wenn die Mädchen sich entschieden haben?
Ganz sicher, Ernst-Martin :) ...

Im Übrigen, eine Frau oder ein Mädchen, die sich "entschieden" hat, ist mir zu einem gewissen Teil auch etwas "suspekt" ... das Entscheiden geht manchmal recht schnell ... doch ob es Kopf-Liebe ist oder ein mehr emotionales Strohfeuer, entscheidet sich erst im Laufe der Zeit ... so schnell ist das Herz meist nicht, alles andere entpuppt sich irgendwann als Illusion * ... und dann hast du eine mehr oder minder "tote" Ehe oder lässt dich scheiden oder "machst Schluss" auf Neudeutsch :) ... und das Spiel beginnt von vorn. Drum ist das mit der Mehrpartner-Sache (sowohl bei Männern als auch bei Frauen) zumindest ein mögliches Konzept ...

Alles Gute, Micha.

PS: * Im Übrigen gilt selbiges auch für Männer ... das wollte ich gern noch anfügen ... wobei ihr "Trieb", einen Partner zu suchen, meist (nicht immer) in recht profaner Form auftritt :) ... noch Fragen? :)
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Frau Maischberger über Religion (und Partnerwahl)?

Beitrag von Ernst-Martin » 1. Juni 2009 12:07

Du bist aber heute etwas darauf-gängerisch, Micha – es wird Dich doch nicht etwa jemand gereizt haben?

1)
Unter „altmodisch“ verstehe ich schon die „christliche Version“ der Partnerwahl und der späteren Beziehung; gerade Benachteiligte könnten daraus Hoffnung schöpfen (daß die Mädchen die Meßlatte nicht allzu hoch legen).

Auch wenn die vornehme Zurückhaltung der Kirche nicht gerade jedem willkommen ist.

Gerade höre ich, daß bei der morgigen „Maischbergerin“ dieses Thema einen vorrangigen Platz einnehmen wird (Di 2.Juni 09, ARD, um 22.47 Uhr mit dem Titel „Allah, Jesus, Manitou“).
Unsere Kirchen empfehlen ja nur; und den Sinn dieser Empfehlung (Ge- und Verbote – wie im Straßenverkehr) sollte man verstehen lernen - dazu ist der Pfarrer ja auch da …
Ich bin ja auf „Manitou“ gespannt – Karl May hat ihn lobend dargestellt – ob er wohl das Zusammenleben in der Steinzeit regeln wollte (ein Teil unserer 10 Gebote?)

3)
Micha hat geschrieben: Das Problem der letzten 2000 Jahre in Europa und später in der ganzen Welt war und ist wohl nur, dass viele glauben, dem Pfarrer … bzw. keine andere Sichtweise als der Pfarrer haben zu können … Manipulation … . Gehirnwäsche … „
Bei unserer Kirche empfinde ich es nicht so … und warum soll die Kirche nicht auch eine eigene Meinung haben dürfen? Sie soll ja Trost und Rat spenden … umsonst!
Hast Du schon ein Beratungsgespräch mit „Brot und Wein“ (jetzt wörtlich: französischem Weißbrot und roten italienischen Wein) miterlebt? Zur Auflockerung … oder bevorzugst Du immer nur Mineralwasser?
Allah und möglicherweise auch Manitou (weiß ich noch nicht) können andere Ge- und Verbote) festgelegt haben?

§prost
Zuletzt geändert von Ernst-Martin am 2. Juni 2009 04:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Pfadfinderlager oder Mehr-Partner-Rezept?

Beitrag von Ernst-Martin » 1. Juni 2009 12:17

4)
Micha136 hat geschrieben:
Ernst-Martin hat geschrieben: Aber die Zukunft … lt. Pfarrsekretärin:
Wie wärs, wenn mehr familien-taugliche Jünglinge den Sonntags-Gottesdienst besuchen und auch in den kirchlichen Arbeitskreisen mitarbeiten würden, damit die braven Mädchen (die „grauen Mäuschen“) sie kennen lernen könnten und somit mehr männliche Beschützer zur Auswahl hätten?
Wenn das die Worte der Pfarrsekretärin sind, dann wäre es gut, wenn sie mal wieder frische Luft (im Kopf und im Herzen) bekommen könnte ...
Wenn es deine Auslegung ihrer Worte war, Ernst-Martin, dann frag sie besser nochmals ... ich vermute, du hast da etwas missverstanden.
Was stört Dich denn an diesem frommen Wunsch?
Dahinter steckt ja eine Hilfe für die jungen Mädchen …
(lt. Eheberatung: „Das Aussehen 2er jungen Menschen entscheidet über das Kennenlernen;
die sich ergänzenden Fähigkeiten über „wer zusammen bleibt“!
Dafür eignet sich ein Pfadfinderlager ganz prächtig und unverbindlich …
Dies wäre auch eine gute Chance für die Leute aus der 2. Reihe …
Nachdem also 1/3 aller Beziehungen bald scheitern … könnte es sein, daß die Mädchen nicht immer weitblickend entscheiden? Oder soll dies von der Natur aus so sein … Parallelen gibt es ja aus der Steinzeit.)
§prost
Micha136 hat geschrieben:
Ernst-Martin hat geschrieben:Meinst Du, daß hier Eifersucht überhaupt entstehen könnte, wenn die Mädchen sich entschieden haben?
Ganz sicher, Ernst-Martin :) ...
Drum ist das mit der Mehrpartner-Sache (sowohl bei Männern als auch bei Frauen) zumindest ein mögliches Konzept ...
Eifersucht? Warum heute noch – sie stört ja nur … und bringt nix wie Ärger …
… und bei dem Mehr-Partner-Rezept soll keine Eifersucht entstehen?
… bisher hat sich nur das Pascha-Konzept halten können.
… der männliche Trieb ? Ist der Ablauf bei der Partnerwahl nicht von Natur aus bereits seit der Steinzeit festgelegt?

Ich glaube, ich verstehe da etwas nicht …
Zuletzt geändert von Ernst-Martin am 2. Juni 2009 04:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Michas "bedingungslose Liebe"

Beitrag von Ernst-Martin » 1. Juni 2009 12:20

2)
Ich habe Deine „bedingungslose Liebe“ mit einer Pfarrsekretärin diskutiert … vielleicht diskutieren eines Tages noch mehrere von uns bei diesem Thema mit!
Sollen die Hawaii-Schönheiten laut unserer Schlagerwelt nicht hübsch und eher freizügig (bedingungslos) sein?
Je älter die Herren der Schöpfung werden, umso weniger bedingungslos werden wohl die Hawaii-Schönheiten werden …
dann können die Interessierten genauso so gut zuhaus auf Partnersuche gehen.
§prost
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Re: Michas "bedingungslose Liebe"

Beitrag von Micha136 » 1. Juni 2009 17:10

Ernst-Martin hat geschrieben:Ich habe Deine „bedingungslose Liebe“ mit einer Pfarrsekretärin diskutiert … vielleicht diskutieren eines Tages noch mehrere von uns bei diesem Thema mit!
Und was hast du dir aus ihren Worten entnommen, Ernst-Martin?
Ernst-Martin hat geschrieben:Sollen die Hawaii-Schönheiten laut unserer Schlagerwelt nicht hübsch und eher freizügig (bedingungslos) sein?
Laut Schlagerwelt gibt es auf Hawaii auch kein Bier und "Am 30. Mai ist der Weltuntergang" und im Kornfeld stehen Betten usw. ...
Vorschlag meinerseits Ernst-Martin: fahr bzw. flieg mal nach Hawaii und mach selbst deine Erfahrungen.
Kostengünstigere Variante: eine gewisse Skepsis gegenüber gewissen Aussagen kann nicht schaden.
Ernst-Martin hat geschrieben:Je älter die Herren der Schöpfung werden, umso weniger bedingungslos werden wohl die Hawaii-Schönheiten werden … dann können die Interessierten genauso so gut zuhaus auf Partnersuche gehen.
Ich war noch nicht auf Hawaii und kann zum ersten Teil wenig sagen ... jedenfalls enthält der zweite Teil eine nicht zu übersehende Wahrheit :)
Ernst-Martin hat geschrieben:Nachdem also 1/3 aller Beziehungen bald scheitern … könnte es sein, daß die Mädchen nicht immer weitblickend entscheiden? Oder soll dies von der Natur aus so sein … Parallelen gibt es ja aus der Steinzeit.
Ich verwende da gern folgende Feststellung/Behauptung einer Philosophin namens Romana Rotschopf aus dieser Rede - http://www.stopczyk-philosophie.de/RedeSalzburg.htm
"Ich behaupte: Männer haben gezeigt, dass sie gut nachdenken können. Vordenken – zumindest im letzten und im laufenden Jahrhundert – ist Sache der Frauen."

Wer daran glaubt, dass Frauen nicht immer weitblickend entscheiden können, der wird eben immer wieder in den Bindungs-Trennungskreislauf reinkommen - mit gutem Recht. Gott, sei Dank (meine das wörtlich), sind die meisten Frauen nur noch im Kopf von Männer abhängig und nicht mehr finanziell.

Mit anderen Worten: wozu braucht eine Frau überhaupt einen Mann???

Keine Frage, dass einige die Emanzipation auch wohl offenbar eher missverstanden haben und letztlich ja doch wieder in diesen Kreislauf rein geraten und daran verzweifeln. Alles in allem läuft's auf eine Frage des Sexualtriebs hinaus, der menschlich und natürlich ist. Wird dieser unterdrückt, entstehen ganz schräge Dinge ... wird er auf Kosten anderer ausgelebt, ebenso ...
Was nicht heißen braucht, dass Sex etwas Schlechtes ist. Wer so rangeht, stellt die gesamte Menschheit in Frage :)

Hmm, vielleicht auch ein interessantes Gesprächsthema für die Pfarrsekretärin, Ernst-Martin :) ...
Was und wie denkst du denn darüber?

In diesem Sinne ... Alles Gute, Micha.
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Die Frau, das unbekannte Wesen ...

Beitrag von Ernst-Martin » 2. Juni 2009 05:39

2)
Micha hat geschrieben:
Ernst-Martin hat geschrieben:Nachdem also 1/3 aller Beziehungen bald scheitern … könnte es sein, daß die Mädchen nicht immer weitblickend entscheiden? Oder soll dies von der Natur aus so sein … Parallelen gibt es ja aus der Steinzeit.
Ich verwende da gern folgende Feststellung/Behauptung einer Philosophin namens Romana Rotschopf aus dieser Rede - http://www.stopczyk-philosophie.de/RedeSalzburg.htm
"Ich behaupte: Männer haben gezeigt, dass sie gut nachdenken können. Vordenken – zumindest im letzten und im laufenden Jahrhundert – ist Sache der Frauen."

Gott, sei Dank (meine das wörtlich), sind die meisten Frauen nur noch im Kopf von Männer abhängig und nicht mehr finanziell.
Männer gut nachdenken,
Frauen gut vordenken?
Frauen „im Kopf“ von Männern abhängig?
Warum denn dies? Dies höre ich heute zum 1. Mal …
Auf Deine Beispiele wäre ich gespannt …

… und Frauen nicht mehr finanziell abhängig von den Männern – führt dies nicht dazu, daß die Mädchen nunmehr ihre Meßlatte nur noch höher legen?

Die armen Jünglinge ...
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Re: Die Frau, das unbekannte Wesen ...

Beitrag von Micha136 » 2. Juni 2009 18:31

Ernst-Martin hat geschrieben:Männer gut nachdenken,
Frauen gut vordenken?
Frauen „im Kopf“ von Männern abhängig?
Warum denn dies? Dies höre ich heute zum 1. Mal …
Das habe ich fast geahnt, Ernst-Martin? :)

Natürlich sind Frauen auch rein von Natur aus von Männern etwas abhängig - denn sonst gibt's keine Fortpflanzung.
Doch letzteres ließe sich auch ohne die ganzen gedanklichen Denkmuster/-"gefängnisse" wesentlich entspannter regeln.
Ernst-Martin hat geschrieben:Auf Deine Beispiele wäre ich gespannt …
Frage einfach mal ein paar Frauen, was der Bundeswehreinsatz am Horn von Afrika bewerkstelligen soll? :)
Da wirst du genügend Antworten bekommen, denke ich.
Ernst-Martin hat geschrieben:… und Frauen nicht mehr finanziell abhängig von den Männern – führt dies nicht dazu, daß die Mädchen nunmehr ihre Meßlatte nur noch höher legen?
Also, mir wäre das ganz recht ... auch wenn die Maßstäbe eventuell von Fall zu Fall unterschiedlich sein werden.

In diesem Sinne, alles Gute, Micha.
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Stottern ... und 1 Gläschen ...

Beitrag von Ernst-Martin » 3. Juni 2009 04:35

Micha136 hat geschrieben:
Pelzinger hat geschrieben:und mein Stottern kommt komischerweise bei Frauen gut an.
Sag ich doch auch "immer", doch keiner will's mir glauben ... :)
Die [die Frauen, Anm. M.W.] kriegen da so einen Beschützerinstinkt und finden es süß.
Alles Gute, Micha.
Wie gut kommt Stottern bei den Frauen an - wie reagieren sie denn langfristig?
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Re: Stottern ... und 1 Gläschen ...

Beitrag von Micha136 » 3. Juni 2009 14:05

Ernst-Martin hat geschrieben:Wie gut kommt Stottern bei den Frauen an - wie reagieren sie denn langfristig?
Da hast aber wieder ein paar Forumsteile zusammengeschustert, Ernst-Martin :)
Alle Achtung :) ... ich glaube, du kannst bei der BILD-Zeitung jetzt anfangen ... :)

Doch um auf deine Frage konkret einzugehen ... immer mal anders :)
Es liegt zunächst an dir, wie du auf dein Stottern reagierst ...

Alles Gute, Micha.
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